Die Samenleiter werden bei der Vasektomie durchtrennt. Es erfolgt keine Amputation eines Organs wie bei der Kastration. Es ist jedoch schon problematisch, überhaupt einen TA zu finden, der eine Vasektomie durchführen würde. Ein TA, der diesen Eingriff durchführt, hat zum Populations-Kontroll-Gedanken des Tierschutzes, mit dem die Kastrationswut rechtfertigt werden soll, folgendes geschrieben:
Ich finde, das bringt es wunderbar auf den Punkt.Übrigens: Wenn es den diversen Tierschutzorganisationen, die die in ihrer Obhut befindlichen Rüden fast reflexartig kastrieren lassen, mit ihrem gern angeführten Gedanken der Populationskontrolle wirklich ernst wäre, dann müssten diese Tiere definitiv alle vasektomiert und nicht kastriert werden. Die Vasektomie erfüllt diesen Zweck mit geringstmöglichen Mitteln voll und ganz, hat aber für die Rüden keine der mit der Kastration verbundenen gesamtkörperliche Auswirkungen. Viele werden das nicht hören wollen, aber wenn es wirklich nur um die Verhinderung einer unkontrollierten Fortpflanzung geht, dann ist eine Kastration (im Vergleich zu einer Vasektomie) eigentlich ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz!
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14.10.2015, 18:11Inaktiver User
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
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14.10.2015, 18:12
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Sterilisiert wird sehr selten, weil es den meisten Tierhalten gar nicht um die Vermehrungskontrolle geht, sondern weil sie glauben, ihr Tier muss dann nicht erzogen werden.
Diese blödsinnige Ansicht, dass die Kastration Verhaltensprobleme löst oder verhindert, grassiert nach wie vor.
Klar gibt es triftige Gründe. Aber man muss immer individuell abwägen.wenn ein Rüde sich fast verhungern lässt, wenn er nur eine läufige Spur hat, immer ausbricht, aufgrund des Dauererregungszustands eine Prostataerkrankung bekommt ... oder bei sexuell motivierter Agression (die nicht sooo häufig ist). Territoriales Verhalten bzw. territorial bedingte Aggression, Angstaggression etc. werden nicht oder kaum beeinflusst.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
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14.10.2015, 18:14Inaktiver User
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
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14.10.2015, 18:16
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Thank you for observing all safety precautions.
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14.10.2015, 18:17Inaktiver User
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
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14.10.2015, 18:19
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Ich hatte bis zum Sommer letzten Jahres einenRüden. Auch als er alt und gebrechlich war, hat er noch schlimm gelitten, wenn er eine läufige Hündin traf. Da gab es in mir auch immer den Interessenskonflikt.
Insgesamt stehe ich tatsächlich der Hündinnenkastration (bei der erwachsenen Hündin, d.h. nach einer Läufigkeit) positiver gegenüber als der Rüdenkastration.Thank you for observing all safety precautions.
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14.10.2015, 18:22Inaktiver User
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Ja, seh ich auch so.
Aber bei uns gibt es inzwischen wieder mehr unkastrierte Hündinnen mit sagen wir mal, ökologisch-korrekten Besitzern, die sich aber einfach zu wenig Gedanken drüber machen wie sie damit so umgehen dass nicht sämtliche Rüden durchdrehen... Ich hab noch gelernt dass man halt zumindest in der heissesten Woche nicht die größte Spur legt...
Teilweise sind die Leute zu doof das wenigstens zu sagen, so dass man den Rüden noch anleinen kann. Nö, da laufen sie schweigend an einem vorbei und wenn es einem dämmert dass da irgendwas los sein muss haben sie nicht mal die Güte zu warten bis man hinterherkeucht.
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14.10.2015, 18:22Inaktiver User
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Der Eingriff ist normalerweise sehr sicher, ja. Wie beim Menschen muss man nach dem Eingriff einige Wochen zuwarten, bevor das Ejakulat auch tatsächlich spermienfrei ist.
Der Eingriff ändert absolut nichts an den hormonellen Kreisläufen - ein Hund, der eher hypersexuell ist, also beispielsweise extrem leidet, wenn läufige Hündinnen im Umfeld leben, wird weiterhin leiden, weinen, ausbüchsen - ja er kann sogar Sex haben - nur bleibt der eben folgenlos.
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14.10.2015, 18:24
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Gut operiert (man durchtrennt nicht nur, sondern nimmet ein Stück raus) ist das Risiko einer Wiederverbindung gering.
Nein, das ändert es nicht.Und ändert das dann auch das Jammern, wenn man viele Hündinnen in der Nachbarschaft hat? Doch eher nicht, oder? Das ist ja auch oft ein Grund.
Ich hatte mal eine steriliserte Katze. Der Vorbesitzer war Anhänger des Rechts auf ein freies Sexualleben. Die war irgendwann dauerrollig - mangels Partner (bei Katzen erfolgt der Eisprung erst durch den Stimulus des Deckakts). Irgendwann habe ich sie kastrieren lassen, denn das war unerträglich. Sie hatte zystisch veränderte Ovarien.Thank you for observing all safety precautions.
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14.10.2015, 18:24
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
@ c_f
Wir antworten doppelt.
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
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