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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Ihr beide habt eben das gleiche Buch gelesen. ;-))


    Ja, dass die Erwartungshaltung mit reinspielen kann, ist mir bewusst. Meinem Hund wohl noch nicht, er scheint immer gerade das zu tun, was ich gerade nicht erwarte


    Katelbach, Deinen Beitrag kann ich leider nur unterschreiben

  2. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Mich stört am Tierschutz, egal ob Ausland oder heimisch, vor allem massiv der Kastrationswahn. Egal ob ganz junger Hund, Angsthund, traumatisierter Hunde: alle werden kastriert, und bei denjenigen, die das nicht schon sind, soll vertraglich vereinbart werden, dass Abgabe nur unter der Prämisse Kastration bis Zeitpunkt X erfolgt.

    Meines Erachtens stellt letztere Praxis einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar.

    Man nimmt verhaltensbiologisch betrachtet gerade den Angst/traumatsierten Hunden durch die Kastration so viel. Frühkastration ist ein Debakel für die betroffenen Hunde, aber dennoch ist das nahezu flächendeckend in D gelebte Praxis.

    Ich finde das wirklich schlimm.

  3. VIP

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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich stört am Tierschutz, egal ob Ausland oder heimisch, vor allem massiv der Kastrationswahn. Egal ob ganz junger Hund, Angsthund, traumatisierter Hunde: alle werden kastriert, und bei denjenigen, die das nicht schon sind, soll vertraglich vereinbart werden, dass Abgabe nur unter der Prämisse Kastration bis Zeitpunkt X erfolgt.

    Meines Erachtens stellt letztere Praxis einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar.

    Man nimmt verhaltensbiologisch betrachtet gerade den Angst/traumatsierten Hunden durch die Kastration so viel. Frühkastration ist ein Debakel für die betroffenen Hunde, aber dennoch ist das nahezu flächendeckend in D gelebte Praxis.

    Ich finde das wirklich schlimm.

    Da kann ich ein Lied davon singen und stimme Dir 150 % zu!
    Die Prinzessin war knapp vor dem Zahnwechsel, aber die Naht war super verheilt ... Kleinkinderkastration sollte nicht sein.

    Meine "Neue" wurde jetzt im Alter von 6 Jahren kastriert, und zwar aus verschiedenen Gründen.
    In unserer Gegend ist es schon sehr schwierig mit einer läufigen Hündin - und da ich Jahrzehnte mit jammernden und stöhnenden Rüden hatte, habe ich auch viel Verständnis für die Rüdenbesitzer. Insgesamt war ich mit der Dicken mehrere Wochen "heimlich", zu Unzeiten und in fremden Revieren unterwegs.

    Und danach war sie schlecht drauf. Schlapp, ein bisschen teilnahmslos ... Ich hatte immer eine Pyometra im Hinterkopf, auch wenn nicht alles zusammenpasste, immerhin ist sie schon 6. Letzte Woche wurde sie kastriert, die Gebärmutterhörner enthielten Flüssigkeit, die Wand war schwammig. War eine gute Entscheidung, denn das hätte sich mit guter Wahrscheinlichkeit weiterentwickelt.
    Eine gleichalte Hündin in meinem Umfeld ist vor einigen Wochen am metastasierten Mamma-Ca. gestorben.

    Es ist schon auch eine Gratwanderung. Auf jeden Fall sollte ein Hund die Chance bekommen, wirklich erwachsen zu werden, und dazu gehört auch die Geschlechtsreife.

    Was ich extrem schlimm finde, sind die sogenannten "Profis" in den Hundeschulen, die ihrer Kundschaft immer die Kastration für ganz normale, umgängliche, nicht hypersexuelle oder testosteronbedingt aggressive Rüden aufdrängen wollen, weil "das weniger Probleme gibt". Zum Glück machen das hier immer weniger Kollegen - oder sie versuchen erst den GnRh-Agonusten Suprelorin. Die Leute haben dann für ein paar Monate einen Kastraten und sehen, dass die meisten Probleme nicht vom Testosteron kommen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Cataleya Beitrag anzeigen
    Ich versuche schon darauf zu achten. Eben weil ich das Gefühl habe, je frontaler die ankommen, desto eher pöbelt mein Hund.
    Meine guckt meistens nur ungnädig, andererseits erkenne ich bei ihr auch nicht wirklich einen Bogen, wenn sie auf einen anderen Hund zu geht. Sie nähert sich aber eher langsam und meistens macht der andere einen leichten Schlenker.

    Gestern trafen wir einen Hund, der mit voller Geschwindigkeit auf sie zu bretterte. Nicht ganz einen halben Meter vor ihr, legt er einen sliding stop hin, um sich sehr elegant von der Seite zu nähern. Hat meiner Kröte wohl an Höflichkeit gereicht.
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  5. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich stört am Tierschutz, egal ob Ausland oder heimisch, vor allem massiv der Kastrationswahn. Egal ob ganz junger Hund, Angsthund, traumatisierter Hunde: alle werden kastriert, und bei denjenigen, die das nicht schon sind, soll vertraglich vereinbart werden, dass Abgabe nur unter der Prämisse Kastration bis Zeitpunkt X erfolgt.
    Ich bin da sehr zwiegespalten.

    Ich seh halt vor allem die Vermehrung als Problem - und allein mit der Vernunft der Leute kriegt man das nicht aus der Welt geschafft. Es glauben doch auch hier noch genug Leute, dass eine Hündin einmal Junge kriegen sollte.

    Und wer das Elend kennt hat wird halt alles tun damit nicht noch mehr Welpen auf die Welt kommen, weil irgendwer das putzig findet oder nicht aufpassen kann.

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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin da sehr zwiegespalten.

    Ich seh halt vor allem die Vermehrung als Problem - und allein mit der Vernunft der Leute kriegt man das nicht aus der Welt geschafft. Es glauben doch auch hier noch genug Leute, dass eine Hündin einmal Junge kriegen sollte.

    Und wer das Elend kennt hat wird halt alles tun damit nicht noch mehr Welpen auf die Welt kommen, weil irgendwer das putzig findet oder nicht aufpassen kann.
    Gegen Vermehrung kann man auch sterilisieren. Das funkt nicht in die Hormone.

    Im TS dürfte das Problem sein, dass sich kastrierte Tiere im Tierheim besser halten lassen.
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  7. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von TajMahal Beitrag anzeigen
    Gegen Vermehrung kann man auch sterilisieren. Das funkt nicht in die Hormone.
    Sorry, das hatte ich jetzt gleichgesetzt. Ist das so, dass immer kastriert und nicht sterilisiert wird?

    Im TS dürfte das Problem sein, dass sich kastrierte Tiere im Tierheim besser halten lassen.
    Das kommt noch dazu.

    Ich hab mal Nachkontrolle bei einer Siamkatze gemacht - die dann schon Welpen hatte. Da war ich echt sauer, das ist nicht der Sinn dabei, sich billig eine Rassekatze zu holen und dann damit Geld verdienen wollen.

  8. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    @ katelbach,

    dass Verhaltensprobleme sich durch Kastrationen nur sehr bedingt lösen (dafür aber sehr häufig verschärfen lassen) hat sich erfreulicherweise ja inzwischen zumindest bei den informierteren Hundehaltern herum gesprochen, aber es ist gerade bei Rüden immer noch viel zu häufig quasi der "natürliche Lauf" der Dinge, dass diese irgendwann kastriert werden - grundlos, einfach auf Verlangen des Halters, und damit eigentlich ein Verstoß gegen geltendes Recht, aber wo kein Kläger...

    Dass bei Vorliegen einer Indikation kastriert wird, ist sinnvoll und notwendig, ganz klar! Ich bin nicht grundsätzlich gegen Kastrationen, aber die Art und Weise, wie das im "Tierschutz" gehandhabt wird, ist meines Erachtens leider selbst tierschutzrelevant.

    Inzwischen gibt es ja vermehrt Hinweise darauf, dass Kastrationen bestimmte Erkrankungen sogar fördern, darunter diverse Krebsarten und orthopädische Erkrankungen.

    Ich habe mich kürzlich im Tierschutz im Umfeld nach einem passenden Kameraden für meinen Racker umgeschaut - bislang ohne Erfolg, ich konnte keinen Rüden adäquaten Alters in den umliegenden Tierheimen bis 100 km Entfernung finden, der nicht entweder bereits kastriert war, oder bei dem das Tierheim forderte, diesen nach Übernahme kastrieren zu lassen. Und wenn ich eines ganz sicher nicht tue, dann ist es einen intakten Rüden grundlos kastrieren zu lassen!

    Ich hoffe, Deine Hündin erholt sich von wunderbarst von ihrem Eingriff!

  9. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sorry, das hatte ich jetzt gleichgesetzt. Ist das so, dass immer kastriert und nicht sterilisiert wird?
    Sterilisationen, die zumindest bei Rüden sehr unproblematisch verlaufen, sind die absolute Ausnahme und kommen fast nie vor.

  10. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sterilisationen, die zumindest bei Rüden sehr unproblematisch verlaufen, sind die absolute Ausnahme und kommen fast nie vor.
    Also statt Hoden entfernen nur Samenstränge durchtrennen?

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