Na - dann hat ja alles prima geklappt.Jagdtrieb oder auf's Kommando nicht hören - das kennen wir doch fast alle
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31.07.2015, 13:30
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Gruss
Meagan
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03.08.2015, 14:35
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Schön solche Geschichten zu lesen

Ist jetzt wieder einige Tage her seit meinem letzten "Statusbericht", bisher hat es auch nicht so geklappt, wie ich es vielleicht gerne gewollt hätte. Aber Mittwoch habe ich dann meine erste Besichtigung
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03.08.2015, 20:34
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Kamy, das freut mich sehr, dass es so gut geklappt hat mit Dir und dem Hundemädchen
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Wir haben unseren Karlchen auch aus dem Tierheim geholt und die Tierheimleute haben uns damals peinlich genau unter die Lupe genommen, um sicher zu sein, dass es passt. Und sie genießen den Ruf, unbequem zu sein und nicht jedem Interessenten ein Tier mitzugeben, wenn sie glauben, dass es nicht gut fürs Tier ist. Denn wie oben geschrieben wurde, letztendlich bekommen sie die "falsch" vermittelten Tiere ja wieder zurück und fangen dann wieder von vorn an ...... and nothing else matters
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05.08.2015, 18:29
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Spatz, das unter die Lupe nehmen, kenne ich auch von dem ausländischen Tierschutz. Das hat schon seine Richtigkeit, es gab vor dem Hund viele Gespräche. Ich sollte nochmal in mich hinein gehen und überlegen, ob ich den Hund tatsächlich will und er hierher passt.
Einen Tag lang habe ich meine Entscheidung PRO auch leicht angezweifelt, wegen den Treppen im Haus, wo mein Hund doch "Dackelmischling" sein sollte. Ich wollte keinen Hund um den Preis, dass dieser Hund hier krank werden könnte, weil den Hund immer die Treppe rauf und runter tragen, ist utopisch. Auch darüber sprach ich mit den Tierschützern, und glücklicherweise haben sich meine Befürchtungen als unnötig heraus gestellt. Mein Mädchen flitzt die Treppen ohne Probleme, und die Beinchen sind durchaus länger als beim Dackel.
Cataleya, du berichtest sicherlich von der Besichtigung?Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut. Augustinus
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27.08.2015, 10:09
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Oha, das ist bei mir ziemlich untergegangen

Tja, was soll ich sagen. Etwas aufgeregt ging es zur Vermittlerin, getroffen habe ich einen schüchternen (bzw etwas ängstlichen), kleinen (war kleiner, als ich aufgrund der Fotos dachte) Rüden getroffen. Er schnüffelte, liess sich kurz streicheln und ging des Weges um die Umgebung zu erkunden (war ja keine 24 Stunden dort). Währenddessen habe ich mit der Vermittlerin gesprochen, wurde diverse Dinge gefragt und mir wurde der Vertrag sowie der Pass (mit den Impfungen natürlich) gezeigt.
Danach durfte ich eine Gassi-Runde mit ihm gehen, was teilweise etwas Überzeugungsarbeit kostete, und ihn etwas besser kennen lernen. Zurück bei der Vermittlerin legte er sich auf den Rücken und ich durfte ihm den Bauch kraulen
Ab da war es um mich geschehen, habe mir trotzdem etwas Bedenkzeit erbeten, was die Vermittlerin auch sinnvoll fand...
Was soll ich jetzt noch sagen? Der Kleine ist seit drei Wochen bei mir, zuerst hatte ich Urlaub, gerade schläft er bei mir im Büro während ich arbeite
Es hat alles gerade gepasst. Einen Check bei der Tierärztin und eine Lektion bei einer Hundetrainerin haben wir schon hinter uns. Er gewöhnt sich langsam an den Stadtlärm und reagiert nicht mehr ganz so ängstlich in gewissen Situationen. Andere Situationen wie Menschenansammlungen (Bahnhof, Bus) und Begegnungen mit Hunden (vor allem grosse und/oder überschwängliche), das müssen wir noch üben.
Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut
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27.08.2015, 11:44Inaktiver User
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Herzlichen Glückwunsch!

Und, genau, Rom usw ... einfach jeden Tag ein bisschen üben, dann wird das alles super!
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28.08.2015, 14:15
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Hallo Cataleya,
das liest sich schon mal nach klasse geklappt
Ja, Hundeschule oder Trainer sind schon obligatorisch. Das tue ich auch mit meinem Mädchen. Seltsamerweise war sie am Anfang sehr schüchtern, was das Bellen anging, so dass mancher schon fragte, kann sie überhaupt bellen? Das kam Monate später, mit der Kläfferphase, sie hat jeden unbekannten Hund angemacht. Ich habe ziemlich lange daran arbeiten müssen, momentan rastet sie nur hin und wieder aus, also weiterhin am Pöbeln arbeiten.
Was mir noch auffällt, anfangs hat sie öfters das große Geschäft in den Garten gemacht. Jetzt nie und auf keinen Fall- nur einmal hinter die Garage, als sie plötzlich raus mit Durchfall raus musste. Ich erkläre es mir so, dass sie anfangs wohl davon ausging, das ist mal wieder eine Zwischenstation, kein Zuhause, bis sie merkte, aha, da gehöre ich hin, es ist mein Zuhause, mein Revier, da mache ich nicht hin- nur Pipi. Einfach interessant.
Bin neugierig, welche Erfahrungen du mit dem kleinen Hundemann demnächst machst
Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut. Augustinus
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01.09.2015, 10:08
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Ich bin auch auf die Erfahrungen gespannt, wobei ich auf manche auch verzichten könnte

Gestern Abend war auch so eine Erfahrung, da lief gefühlt alles falsch und ich hätte mich über tausend Dinge ärgern können. Von anderen Hundehaltern (die den Kot ihres Hundes nicht wegmachen können oder ihren Hund an der Flexi zu meinem lassen, obwohl ich mich dazwischen stellte, weil ich gerade keinen Kontakt wollte) zu anderen Menschen (wildfremden Hund mit Pfeif- und Schnalz-Geräuschen über Distanz anlocken zu wollen, was soll das?) bis hin zu mir selber (wie kann man eine halbe Wurst übersehen? wieso muss ich -vom Arbeitstag müde- doch noch eine Übungseinheit anhängen?).
Ich war so entnervt, dass ich kurz darüber nachdachte, wie es ohne Hund war.
Zu Hause, als er zu mir aufs Sofa kam und seinen Kopf unter meinem Oberschenkel grub, da wusste ich wieder, warum ich mich dafür entschieden habe
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01.09.2015, 15:59
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Das geht mir nach über 50 Jahren, fast meinem ganzen Leben, mit Hund noch so.
Genau das, was Du hier aufzählst, macht mich an manchen Tagen fast zur Furie. Die, die ihre Hund unbekümmert auf meine Angsthündin zustürmen lassen, obwohl sie sich hinter mir versteckt oder, je nach Gelände, erst mal flieht. Die dann sagen: "Unsere tun nix, die mobben halt manchmal. Überhaupt muss ein Hund da durch."
Die Sch***häufen, in die ich auf unseren Runden des öfteren trete, die bösen Blicke, wenn ich mit 2 Hunden an einem Fremdhaufen vorbeigehe, obwohl ich die Tüten von meinen Hunden in der Hand halte. Die Häufen vor meiner Gartentür. Die Essensreste überall. Und nicht zuletzt der Menschenkot an vielen Gebüschrändern.
Und die, die meine Angsthündin unbedingt anfassen wollen mit dem schlauen Argument "Mich mögen alle Hunde". Wenn sie dann weg mlchte oder droht, heißt es : "Ihre früheren Hunde waren aber ganz anders."
Die Mitmenschen können ermüdend sein.
Es gibt aber auch andere. Heute bei der Morgenrunde mit der Angsthündin alleine begegnete ich einer Frau mit Hund. Die Frau stieg vom Fahrrad, als sie sah, dass mein Hund einen großen Bogen machen wollte und sie anstarrte. Sie bremste ihren Hund so, damit dieser langsam zu meiner ging, und ging dann die ganze große Runde mit, ohne meine Hündin auch nur einmal anzuschauen oder anzusprechen. Als wir am Ende in verschiedene Richtungen gingen, streckte meine Süße den Kopf vor und schnüffelte an der Hand der Frau.
Zu Hause, als er zu mir aufs Sofa kam und seinen Kopf unter meinem Oberschenkel grub, da wusste ich wieder, warum ich mich dafür entschieden habe
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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01.09.2015, 23:23
AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz
Bei uns gibts seit kurzem zugezogene Hundebesitzer ohne Ahnung, aber mit einem riesigen weißen Schäferhund namens "Hannibal". Immer ohne Leine, die Leute ignorant bis geht nicht mehr. "Der tut schon nix". Ach nee. Und was ist, wenn meiner was tut?? Wenn mein Sohn mir noch einmal erzählt, dass er Hannibal wieder draußen ohne Leute hat spazierengehen sehen, rufe ich die Polizei und das Ordnungsamt.
Tut mir leid, ich weiß schon, warum mein Karlchen an der Leine ist und ich wünsche einfach den Kontakt zu manchen Hunden nicht, weil ich weiß, dass mein unsicherer Hund total ausrastet und ich dann blöde Sprüche ohne Ende höre. Nee danke. Mit anderen Hundeleuten, die ich schon länger kenne, habe ich mich arrangiert - wir weichen uns schon mal aus und nehmen Rücksicht auf die Befindlichkeiten unserer Hunde.
Positiv geht aber auch. Heute nachmittag kam mir eine Frau mit einem bildschönen Foxhound entgegen, den sie sofort an die Leine nahm, als sie sah, dass meiner angeleint ist. Hunde haben sich kurz angeblafft, dann haben wir Menschen uns freundlich unterhalten und auf einmal war an beiden Leinen Ruhe.
Und die Kackhaufen anderer Hunde finde ich auch echt Scheixxe
. Ich sammle und habe letztens einem Meckerer die stinkende Tüte unter die Nase gehalten und gefragt, ob das als Beweis reicht
.
... and nothing else matters


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