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Thema: Furchtbar

  1. Inaktiver User

    AW: Furchtbar

    @ Mitternachtsblau:
    Du hast keinen Hund, oder? Hunde kommunizieren über Bewegung. Sie signalisieren "friedliche Absichten" beispielsweise darüber, dass sie in einem Bogen auf einen anderen Hund zulaufen, und sie brauchen Individualdistanz. Ein Hund an der Leine und in einer beengten Situation ist sehr eingeschränkt und es kommt auch bei friedlichen Hunden schnell zu Missverständnissen. Deshalb ist es höflich, andere Hundehalter in solchen Situationen vorher zu fragen, ob man vorbeikann. Ebenso ist es höflich, sich kurz zu verständigen, wenn man als Halter eines freilaufenden Hundes auf einen angeleinten Hund trifft, ob man den eigenen anleinen soll.

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    AW: Furchtbar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ Mitternachtsblau:
    Du hast keinen Hund, oder? .
    Ich zitiere mich mal ausnahmsweise selbst:
    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    ... ich bin mit sehr großen Hunden aufgewachsen, völlig angstfrei und kann gut mit ihnen umgehen, Nichthundehalter sind nicht automatisch dasselbe wie Hundegegner.

    Was die beschriebene Situation angeht, kann man dann natürlich sagen, es ist nett oder höflich oder vernünftig, vorher zu fragen.
    Das sehe ich durchaus genauso.
    Ich finde nur schwierig zu sagen, es wäre nicht okay gewesen, einfach vorbeizulaufen, denn die fremde Hundehalterin hat genauso viele Rechte, sich unter den normalen Gegebenheiten der gegenseitigen Rücksichtnahme auf der Straße aufzuhalten wie Lukulla + Hund.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

  3. VIP

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    AW: Furchtbar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber Wild- und Nutztiere dürfen grundsätzlich getötet werden. Stadthaustiere nicht. Warum sind die einen Tiere tötbar und die anderen nicht?
    So einfach ist das nicht.

    Grundsätzlich ist es immer tierschutzrelevant, wenn ein Tier, ich glaube der Gesetzgeber nimmt die Wirbellosen leider aus, nicht unter größtmöglicher Vermeidung von Schmerzen und tierschutzgerecht getötet wird. Auch Schadnager dürfen nur entsprechend tierschutzrechtlicher Vorgaben getötet werden.

    Dass das bei "Nutz"tieren oft nicht der Fall ist, ist eine andere Sache (aber *OT* bei den *Nutz"tieren sind im Allgemeinen die Haltung und der Transport zur Tötung sehr viel schlimmer als die Tötung selbst *OT off*).

    Die Tötung von Wildtieren ist ebenfalls geregelt. Schonzeiten, keine Jungtiere, sondern eher alte, kranke, überzählige ...). Auch Marder unterliegen dem Jagdrecht, so wie andere Wildtiere. Da kann nicht einer mit Opas Karabiner aus dem 1. Weltkrieg antanzen und ballern.

    Natürlich gab und gibt es immer wieder Jäger, die den Hund von der Leine schießen (oder den Jagdfreund für ein Wildschwein halten), aber das sind doch hoffentlich unrühmliche Ausnahmen. Ich hatte vor ca. einem Jahr ein Seminar zum Jagdverhalten des Hundes, da referierte auch ein Jäger. Er sagte, die jüngeren Kollegen würden das jetzt schon so handhaben, wie es im geplanten neuen Jagdgesetz aussehehen soll: Katzen gar nicht und Hunde nur, wenn sie ganz offensichtlich hetzen oder reißen. Caught in the act.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  4. Inaktiver User

    AW: Furchtbar

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Als Nichtjoggerin und Nichthundebesitzerin bin ich vielleicht nicht recht im Bilde...aber ist es nicht ein bisschen sehr am Leben vorbei, wenn man dem Benutzer eines öffentlichen Weges abverlangt, dass er andere Benutzer eines öffentlichen Weges während des Joggens noch eben befragt, ob es ok sei, wenn er vorbeirennen täte?

    Hier bei uns in der Stadt sind öffentliche Wege, die Radlern, Joggern und Hundehaltern zur Verfügung stehen, zumeist stark frequentiert. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass die sich alle gegenseitig nebenher noch befragen, ob das nun okay ist - denn was für den Jogger gilt, sollte dann wohl auch für alle gelten - das ist irgendwie schräg, meinst du nicht?
    Und ich bezweifle, dass es das Zusammenleben erleichtert, wenn sich da alle gegenseitig permanent befragen, ob das nun okay ist, da mit einem Hund zu gehen, dran vorbeizulaufen oder vielleicht sogar noch mit dem Rad daran vorbeizufahren.

    Ich denke, der Jogger hat sicherlich nicht viel gedacht, sondern ist schlicht davon ausgegangen, dass ihm nichts spontan zwischen die Füße rennt.
    Die Hundehalter haben ja offensichtlich auch nicht viel gedacht, sonst hätten sie den Hundezwerg nicht an einer Flexileine an einem noch von anderen Menschen benutzten Weg mal eben so laufen lassen, wenn sie geahnt hätten, dass der blindlings auf ein paar große Schuhe losrennt.

    Unterm Strich bleibt das ganze für mich nur ein Unfall. Ohne Hexenjagd auf die eine oder die andere Partei.
    Hallo Mitternachtsblau,

    das sehe ich genau so.
    Es wäre wirklich übertrieben, als Jogger im Vorfeld fragen zu müssen, ob man vorbei darf. Der Mensch steht im Vordergrund, nicht weil er Mensch ist, sondern weil eher der Hund ist der, der einem beisst, und nicht anders rum.
    Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass der Jogger direkt auf dem Hund gerannt ist um ihn tot zu treten. Wir wissen doch wie gerne unsere Medien übertreiben...
    Es ist immer Vorsicht angebracht, wenn Hunde unterwegs sind, und noch mehr wenn sie ohne Leine sind. Ich finde sowieso sehr gefährlich, die Hunde ohne Leine frei laufen zu lassen, gerade wo viele Menschen sind. Dafür gibts Wälder genug, dort können Hunde sehr wohl laufen ohne das Gefahr, jemanden zu beissen.

  5. VIP

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    AW: Furchtbar

    Ein sehr geringer Prozentsatz der unzähligen Hunde beißt. Und von allen Beißvorfällen sind ne Menge im falschen Verhalten ihrer oder fremder Menschen begrünndet. Hunde sind zwar Tiere mit einem ordentlichen Gebiss, aber die überwiegende Mehrheit ist sehr gut sozialisiert, die meisten vermeiden Konflikte mit Menschen und beißen nicht mal den Tierarzt (ich wurde nur zweimal in meinem ganzen langen Leben gebissen: im Job).
    Das mal voraus.

    Sehr viele Menschen mit Hund bemühen sich darum, die Kommunikation mit dem Hund zu erlernen und ihn entsprechend zu trainieren, dass er nicht im Weg ist. Ist auch vollkommen richtig so. Ich glaube, alle Hundeleute, die hier schreiben, sind Anhänger des Sachkundenachweises (und Gegner der Flexileinen).

    Ich sehe jedoch keinen Grund, warum ausgerechnet ein Jogger oder Radfahrer vor einem Fußgänger mit oder ohne Hund (oder mit oder ohne unberechenbar taperndes Kleinkind) Vorfahrt haben soll.

    Meine von weitem sichtbar schwer gehbehinderte Mutter wurde des öfteren angerempelt oder - und das muss man sich mal vorstellen - auf so ausgeschilderten Wegen von den sportlichen Herrenradlern rasiert und beschimpft, weil sie wacklig ging und weil sie überhaupt "nicht schon verreckt" (O-Ton eines vorbeirasenden bunt behelmten Mannes) war. Fliegen konnte sie nun mal nicht.

    Mein (großer) Hund geht zwar diesen Herren aus dem Weg, weil sie Angst hat. Ich bleibe auf meiner Hälfte des Weges und springe nicht in den Acker.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  6. Inaktiver User

    AW: Furchtbar

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Ich finde nur schwierig zu sagen, es wäre nicht okay gewesen, einfach vorbeizulaufen, .
    Ich habe Lukulla so verstanden, dass es für ihren Hund nicht okay gewesen wäre.
    Meine Frage zielte nicht darauf ab, ob du Hundegegner bist, sondern wie gut du dich mit Hunden auskennst.

  7. Inaktiver User

    AW: Furchtbar

    Hallo Katelbach,
    da wäre ich mir nicht so sicher. Es gibt viele Hundebesitzer, die Hunde vom Ausland holen, und die sind recht bissig (die Hunde). Ich wurde ein mal an der Nase von einem Welpen gebissen, hats geblutet und recht unangenehm, der wollte anscheinend spielen, ich habe nichts falsches gemacht, ich habe ihn nicht mal angefasst, und schwup packt er meine Nase, verzogen halt. Ja gut das Frauchen war auch nicht besser erzogen...
    Daher es ist eher Vorsicht angebracht. Es muss nicht sein und man sollte sich auch nicht gefallen lassen, Tierliebe hin und her...
    Hunde gehören allemal an der Leine. Erst Recht wo Menschen unterwegs sind.

  8. gesperrt

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    AW: Furchtbar

    Joggen oder Rad fahren ist auch irgendwie sinnlos, wenn man bei jedem Hund stehen bleibt.

  9. Inaktiver User

    AW: Furchtbar

    Welpen sind nicht verzogen, sondern haben keine Beißhemmung. Dass insbesondere menschliche Haut wesentlich empfindlicher ist, als das Fell ihrer Artgenossen, steckt nicht in den Genen- sie müssen es im Verlauf ihres Lebens lernen.

  10. Inaktiver User

    AW: Furchtbar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wurde ein mal an der Nase von einem Welpen gebissen, hats geblutet und recht unangenehm, der wollte anscheinend spielen, ich habe nichts falsches gemacht, ich habe ihn nicht mal angefasst, und schwup packt er meine Nase, verzogen halt.
    Sorry, Violetta,

    ich musste grade ein wenig schmunzeln bei der Vorstellung. Darf ich fragen, wie der Welpe an deine Nase kam? Dass er dir mit seinen spitzen Zähnchen sicher weh getan hat, und du verärgert warst, ist nachvollziehbar.
    Dein Fazit daraus, Hunde generell an der Leine sehen zu wollen, allerdings nicht.
    Hätte in der Situation mit dem Welpen und deiner Nase vermutlich nicht genützt, oder?

    Ika

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