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26.02.2015, 16:16Inaktiver User
AW: Abschied nehmen
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26.02.2015, 17:13
AW: Abschied nehmen
Liebe passdscho,
Reconvales ist ok, Du kannst es auch mit Calopet (in der Tube; auch beim TA) versuchen. Ansonsten Leckereien, die sie gern mag in winzigen und flüssigkeitsangereicherten Portiönchen anbieten.
Infundieren geht auch ganz gut subkutan - in USA ist das gang und gäbe, man kann richtige Rucksäcke links und rechts setzen. Ringer-Laktat ist gut geeignet. Ich habe auch meine alte Hündin, wenn sie einen schlechten Tag hatte, s.c. infundiert, weil ich in Bauchlage und allein keine Braunüle legen kann. [[bei Menschen infundiert man in der palliativen Situation teils auch s.c.]]
Die Technik ist recht einfach, es gibt sogar Anleitungsvideos auf youtube oder der TA zeigt es.
Wir drücken Daumen und Pfoten!
edit: Wenn die Zunge immer noch so dick ist, dann solltest Du das schon anschauen lassen. Zumal Deine Süße fressen will, aber nicht kann.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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26.02.2015, 17:52
AW: Abschied nehmen
@passdscho, also ich würde zu einem anderen Tierarzt gehen, vielleicht habt ihr da mehr Glück und der kann Deine Katze besser behandeln. Es kann sein, dass Deine Katze überhaupt nicht schlucken kann wegen ihrer geschwollenen Zunge und ich meine, das sollte unbedingt ein Tierarzt anschauen.
Als einer meiner Kater nach einem operativen Eingriff (Zahn) überhaupt nicht mehr fressen wollte habe ich es mit Hipp Babynahrung Hühnchen versucht, das war das einzige was half.
Wir drücken Pfoten und Daumen, dass er Deiner Mietze bald besser geht und das alles wieder gut wird.
LG
mariarosaPiccolino
05.2003-04.07.14 für immer in meinem Herzen
Gina
1997-2015
ANDRA TUTTO BENE
Bellevue di Monaco
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26.02.2015, 18:31
AW: Abschied nehmen
Tierarzt war für mich sehr vertrauenswürdig.....schnauf.....er ist erschrocken über ihren Zustand im Maul....er hat getestet.....es kommt alles wieder raus....also so Reconvalenswürde sie nur Appetit bekommen uns speicheln und es kommt nix unten an weil die Zunge viel zu dick ist...er kann nur vermuten, dass sie mit dem Zungenkneifer gequetscht wurde oder kleinere Verletzungen an der Zunge und im Zahnbereich beim scalen vom Zahnstein verletzt wurden und es sich entzündet hat...würde auch das Fieber erklären.
Blöderweise haben sie das Antibiotikum und das Kortison gewählt, dass sich am schwierigsten mit Alternativen in kurzem Abstand verträgt....weshalb er die auch ungern gibt....Namen...Schall und Rauch.
Sie hat Infusion unter die Haut bekommen zwecks Austrocknung. Morgen früh um 10 bring ich sie und er will ihr sie mit Glucoselösung päppeln....Braun Ringer werde ich noch ansprechen......Er meinte zwecks Wasser und Fressen soll ich mir heut noch keine Gedanken machen... da macht er sich keine Sorgen.
Seine Sorge gilt der Zunge..... er hat gesagt...eigentlich sollte man die Katze wieder in die Klinik bringen....sollen sie selber ihre Suppe auslöffeln die sie angerichtet haben...
Ich kann ihr jetzt nur den Mund immer wieder mit Wasser benetzen und alle 2-3 Stunden ihr sowas wie Chlorhexamed auf die Zunge sprühen gegen Bakterien. Hat er schon gemacht...scheint zu schmecken...
Und.....ganz klar ....heulen gibts jetzt net.......
Ich hoffe, es ist alles leserlich.....Korrekturen fallen zur Zeit aus
Und danke fürs drücken und trösten.....ich richte es der kleinen jetzt aus
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26.02.2015, 18:57
AW: Abschied nehmen
Wie schrecklich, was sind das für Tierärztinnen, die kein Gespür für ein Tier haben. Wie kann man ein Tier so quälen,die arme Katze.
Gut ist, dass dieser Tierarzt vertrauenswürdig ist, so bleibt nur zu hoffen, und das wünsche ich Dir und Deiner Katze, das alles gut wird.Piccolino
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Gina
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Bellevue di Monaco
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26.02.2015, 19:00
AW: Abschied nehmen
Glaub mir, rein emotional gesehen....ich kann dir gar nicht sagen was ich mit den beiden machen könnte....aber ich werde die Gelegenheit suchen mit einer der Leiter der Klinik die Tage ein sehr sachliches ernstes Gespräch führen.....aber dazu muss ich etwas durchgeschaut haben.........
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26.02.2015, 19:01
AW: Abschied nehmen
geschnauft mein ich.....tzz
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26.02.2015, 19:46
AW: Abschied nehmen
Manchmal verschärft sich eine Situation tatsächlich, auch wenn man alles richtig gemacht hat. Es kann wirklich passieren.
Nur: Da gehört dann die Größe her zu sagen, dass durch gewisse Unwägbarkeiten, Umstände, Faktoren es zu einer Schädigung gekommen ist. Und man kümmert sich dann noch mehr um den Heilungsverlauf und auch um den gestressten und verunsicherten Besitzer.
Man gibt dann nicht ein krankes Tier nach Hause, sondern dann ist Intensivbehandlung und auch die lückenlose Information und Betreuung bzw. auch Führung des zugehörigen Menschen angesagt.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
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sonst normale Userin
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26.02.2015, 20:38
AW: Abschied nehmen
@passdscho ist das die Tierklinik in Sch....?
@katelbach, Gottseidank gibt es auch sehr viele gute TierärztInnen und wir haben hier das Glück, dass wir so eine erfahrene gute Tierärztin haben, die alles nur mögliche zum Wohl des Tieres macht.Piccolino
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Gina
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ANDRA TUTTO BENE
Bellevue di Monaco
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26.02.2015, 21:07
AW: Abschied nehmen
@mariarosa
Das ist mit ein berufspolitisches Problem. Die anderen wären meist auch gern gut und engagiert, kippen aber aus den Latschen.
Viele junge Tierärztinnen arbeiten weit unter HartzIV. In einer Untersuchung vor ein paar Jahren war die schlechtest bezahlte junge Kollegin bei unter 800 brutto im Monat. Vollzeit und Bereitschafts-/Notdienste inklusive. 2000 brutto für junge Assistentinnen ist High-class-Bezahlung, Bereitschaften und Dienste sind inklusive. Erst letzte Woche gab es dazu einen Artikel in der SZ, die älteren Untersuchungen wurden in der FAZ veröffentlicht.
Viele müssen dazuverdienen und gehen putzen oder arbeiten zusätzlich sonstwo und haben oft gar nicht die Chance, in ihren ersten Anstellungen nach der Uni richtig Praxis zu lernen.
Natürlich gibt es auch Murkser, so wie in jedem Beruf. Aber viele der jungen Assistentinnen sind so engagiert, dass sie sich für ihren Berufstraum, der für sie eher Berufung als Beruf ist, kaputt machen (lassen) und dann oft mit Burnout rumdümpeln.
Ich bin ganz zufrieden, dass ich den größten Teil meines Berufslebens mit theoretischer medizinischer Beschäftigung verbracht habe und verbringe.
Meine Abstecher in die Praxis haben mich auch nahe an den Burnout gebracht.Thank you for observing all safety precautions.
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