Wie handhabt Ihr das?
Ich muss sagen, ich gehe nicht ins Bett, ehe meine drei Katzenviecher wieder drinnen sind. Was bei den beiden Alten kein Problem ist, der eine geht im Winter sowieso immer nur für maximal ein Stündchen nach draußen und sitzt dann vor der Terrassentür und will wieder rein. Die zweite kommt aus eigenem Antrieb eher selten nach Hause, ist aber binnen Sekunden da, wenn ich sie rufe. Immer und zuverlässig. Sie war in einem früheren Leben wohl mal Hund.
Der Kleine, den ich jetzt seit zwei Jahren habe (Fundtier, auf dem angrenzenden Feld im Alter von wenigen Wochen aufgelesen), ist ein anderes Kaliber. Er kommt auf Zuruf auch innerhalb kurzer Zeit, guckt, ob das Haus noch steht und ich noch da bin, und trollt sich dann wieder. Schütteln mit einer Katzensnack-Box interessiert ihn überhaupt nicht. Er kommt einfach nicht rein, wenn er nicht will. Oft aber überlegt er es sich und hat dann fünf Minuten später das dringende Bedürfnis, die Nacht doch im Haus zu verbringen.
Aber manchmal warte ich auch sehr lange und wäre durchaus lieber in meinem Bett.
Wie macht Ihr das?
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Ergebnis 1 bis 10 von 64
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14.02.2015, 09:25Inaktiver User
Katzen im Winter nachts draußen?
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14.02.2015, 09:35
AW: Katzen im Winter nachts draußen?
ins Bett gehen. Die machen sich dann schon entweder bemerkbar, wenn sie was wollen, oder/und es gibt einen geschützten Platz am Haus. Aktuell lebe ich nicht mit Katzen, aber ich würde es wieder so machen. Hat immer gut funktioniert.
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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14.02.2015, 10:06
AW: Katzen im Winter nachts draußen?
Wir haben es immer so gehalten, wenn der Kater nicht auf Zuruf und bis zu einer bestimmten Zeit rein kam, dann ging der Rolladen runter und wir sind ins Bett gegangen. Das wusste der Kater - morgens lag er dann auf der Fussmatte vor der Tür und hat sich sehr auf sein Frühstück und das morgendliche Kuscheln gefreut.
Die Katz hat ein Fell, so richtig kalt wird es in unseren Breiten nicht und es gab genug Unterschlupf, um sich vor Regen zu schützen. Katzen treffen - so wie deine beiden alte ihre eigene Entscheidung und es ist noch keine Katze freiwillig erfroren.
Geh ins Bett - entweder macht es ihm nicht aus, oder er wird demnächst rechtzeitig nach Hause kommen.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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14.02.2015, 10:12
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14.02.2015, 10:12
AW: Katzen im Winter nachts draußen?
Die Diskussion hatten wir hausintern, vor allem als offenkundig Katzenfänger in der Gegend waren. Aber Katzen sind nun mal ihrer Natur nach vorwiegend nachtaktive Tiere. Manche konnten wir durch feste Fütterungszeiten + anschließende Sicherungsverwahrung konditionieren, bei anderen war das nicht machbar. Unser aktueller Katz ist auch im Winter nachts mehrfach draußen, Dauer ist abhängig von Wetter und Temperatur.
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14.02.2015, 13:11Inaktiver User
AW: Katzen im Winter nachts draußen?
Wir mussten unsere Kindheitskatze abends raussetzen, bevor wir ins Bett gingen.
Wenn wir das aus Mitleid mal nicht machten - denn sie konnte uns jeweils sooooo vorwurfsvoll angucken - machte sie garantiert 2 Stunden später Radau, weil sie un-be-dingt raus wollte. Auch bei Schneefall. Auch bei -15 Grad. Immer. Jede Nacht.
Wichtig ist, dass die Winternachtfreigänger einen geschützten, trockenen Unterschlupf beim Haus haben, in den sie sich zurückziehen können, wenn sie nach dem ersten nächtlichen Streifzug mal eine Runde dösen wollen. Eine Ecke, etwas weg vom Boden, mit einer alten Decke und/oder Filzmatte gepolstert, windgeschützt (ganz wichtig!) und trocken. Dahin können sie sich zurückziehen, das genügt als Schutz.
Wichtig ist zudem, dass man die Katze nicht mitten im Winter Knall auf Fall auf Winternachtfreigänger "umschult", sondern dass sie vom Herbst an nächtlich draussen ist. So gewöhnt sie sich dran und bildet entsprechend dicke Fell aus.
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14.02.2015, 13:49Inaktiver User
AW: Katzen im Winter nachts draußen?
Meine Katzen sind nachts drinnen. Kann sie auch so lange draußen lassen, wie ich will, wenn ich entscheide, sie sollen jetzt reinkommen, hol ich sie einfach. Ich schreibs immer wieder - gelobt sei der Locator!
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14.02.2015, 13:55Inaktiver User
AW: Katzen im Winter nachts draußen?
Wie muss ich mir denn das vorstellen? Kriechst du durch die Hecken und Sträucher des Quartiers, um die Katz von einem Lieblingsschlafplatz im hintersten verwilderten Winkel des Gartens irgendeines entfernten Nachbarn zu holen?
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14.02.2015, 14:21Inaktiver User
AW: Katzen im Winter nachts draußen?
Genau das bezweifle ich ja, Katzen denken doch nicht vorausschauend.
Beispiel: Meine Katzen können über ein katzenzugängliches (Kletterkünste erforderlich) Garagendach auf mein Hausdach und sitzen dann gern am Badezimmerfenster und wollen rein. Seit Jahren lasse ich keine Katze dort rein, weil ich im Bad keine Katze haben will und schon gar keine mit dreckigen Pfoten. Das sollten die allmählich "wissen". Trotzdem sitzt täglich eine der Katzen dort und miaut kläglich und will mir klar machen, dass es für sie keinen anderen Ausweg gibt und dass sie ganz bestimmt nicht vom Dach runterspringen kann...
Dasselbe hatte ich bei unserer ersten Katze. Die hatte Arthrose und sollte und konnte nicht mehr springen. ABer klettern konnte sie noch ganz gut. Sie sprang nicht mal mehr von meinem Schreibtisch runter, wo sie am Fenster ihren Schlafkorb hatte. Sie hat aber nie gelernt, dass man besser nicht da raufklettert, wo man nicht mehr runterspringen kann. Andererseits war sie ziemlich schlau und konnte Türklinken runterdrücken. Und sie sprang im Wohnzimmer auf die Klaviertasten, wenn wir sie dort aus Versehen mal eingesperrt hatten. Dann spielte sie eine Bach-Suite und wir wussten Bescheid :-)
Also das mit dem Klavier stimmt wirklich. Die Katze sprang, um sich bemerkbar zu machen, auf die Klaviertasten. Das war dann aber mehr Zwölftonmusik.
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14.02.2015, 14:39Inaktiver User
AW: Katzen im Winter nachts draußen?
Das war dann aber mehr Zwölftonmusik.
Du hast das missverstanden: die Katze hat sehr wohl etwas gelernt. Nämlich, wie man den Dosenöffner dahingehend dressiert, dass er einem schön fürsorglich runterhebt.Die hatte Arthrose und sollte und konnte nicht mehr springen. ABer klettern konnte sie noch ganz gut. Sie sprang nicht mal mehr von meinem Schreibtisch runter, wo sie am Fenster ihren Schlafkorb hatte. Sie hat aber nie gelernt, dass man besser nicht da raufklettert, wo man nicht mehr runterspringen kann.


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