@silberpfeil, ich reagiere manchmal sehr intuitiv, was aber selten abwertend gemeint ist. Als ich dein Post las, hörte ich fast nur Ungereimtheiten, daher meine Antwort.
Bei dem Thema 'Hundeerziehung' bin ich sehr streng und genau; daran ist nicht zu rütteln. Wir Menschen sind für unsere Tiere verantwortlich; das betrifft sowohld das physische als auch das psychische Wohl!
Du schreibst:" Über einen Trainer muss nachgedacht werden -"
Und ich bitte euch, mehr als nur darüber nachzudenken.
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12.02.2015, 18:48Inaktiver User
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
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12.02.2015, 19:47Inaktiver User
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
O.k., mal der Reihe nach, auch wenn vieles schon geschrieben wurde:
1. Dass der Hund in der Anfangszeit auf den Teppich gepinkelt hat, hat nichts mit schlechter Herkunft oder falscher Erziehung zu tun. Hunde können, ähnlich wie Säuglinge und Kleinkinder, ihre Blase in den ersten Lebensmonaten nicht bzw. nicht vollständig kontrollieren.
2. Dass der Hund sich draußen nicht vollständig gelöst hat oder es immer noch nicht tut, kann in der ersten Zeit an 1. liegen, inzwischen an einer nicht richtig aufgebauten Stubenreinheit, Stress oder an zu viel Ablenkung, wenn der Hund draußen ist.
3. Der Hund muss nicht anhänglich sein. Er kann auch durch zu viel Action überfordert sein und/ oder deine Tochter kontrollieren wollen, weil er nicht gelernt hat, dass deine Tochter ihn führt und nicht umgekehrt. Führung hat aus Hundesicht übrigens nichts mit Härte zu tun, sondern mit (geistiger) Überlegenheit, Souveränität und Sicherheit, die der (Hunde-)führer vermittelt.
4. Der vorherige Punkt verursacht beim Hund Stress. Stress bedeutet für Hunde Unsicherheit und Angst. U.U. macht der Hund deiner Tochter sich buchstäblich in die Hose, weil er die Kontrolle über sie verliert, wenn sie geht. Auch ein Umzug und damit eine Veränderung der Umgebung bedeutet für einen Hund Stress und Unsicherheit. Umso mehr, wenn der Hund eh schon unsicher ist. Auch das kann dazu führen, dass ein Hund plötzlich nicht mehr stubenrein ist oder es gar nicht erst wird.
5. Auch ein kleiner Hund, der wie ein Stofftier aussieht, ist ein "richtiger" Hund. Ebenso will er richtig ausgelastet/ beschäftigt werden, und zwar körperlich und geistig. Einseitige oder falsche Auslastung führt zu Überforderung, Überforderung führt zu Stress. Rest: siehe oben.
6. Stimmungen eines Menschen übertragen sich auf den Hund. Ist deine Tochter überfordert, bekommt das der Hund mit und ihre Unsicherheit überträgt sich auf ihn. Die Situation schaukelt sich damit noch weiter hoch.
Ich würde auf keinen Fall blind irgendwelche Tipps aus dem Internet umsetzen, weil du dem Hund damit noch mehr schaden kannst. Deshalb auch mein Rat: sucht euch einen kompetenten Trainer, der sich den Hund und euch ansieht und euch erklärt, wie sich die Probleme lösen lassen. In Eigenregie ohne jegliche Erfahrung, und das meine ich nicht böse, wird das nix.
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12.02.2015, 20:57Inaktiver User
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13.02.2015, 11:22
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
Eigentlich sagt der Satz zur "besserwissenden Schwester" und deren Kritik doch alles.....ich hätte nämlich hier zur Sache auch jede Menge kritische Anmerkungen zu machen....die werden sicherlich dann genauso abgeschmettert. Ich bin nämlich der Meinung,daß ein kranker Mensch ohne die nötige Zeit FÜR den Hund sich besser gar kein Tier zulegen sollte.Dazu kommt die Verantwortung des "Züchters".....selbst Tierheime sind da kritisch und geben ein Tier nicht heraus wenn der Interessent z. b. alt und gebrechlich ist und ausgerechnet einen viel zu großen Hund haben will.
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13.02.2015, 11:32
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
Gigaset, Deine Meinung bleibt Dir sicher unbenommen.
Die TE ist hier jedoch nicht Thema, auch ist das Thema des Threads nicht eine Diskussion zur grundsätzlichen Eignung der Halterin des hier angesprochenen Hundes.
Die TE hat um Tipps und Ratschläge zu einem konkreten Problem gebeten.
Ich bitte darum, beim Thema zu bleiben und auf weitere Off-Topic-Posts zu verzichten.
Danke!
Gruß
Joker (Moderation)“You can tell how smart people are by what they laugh at.”
― Tina Fey
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13.02.2015, 11:41
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
[editiert]
ok, habe fertig....das mußte mal raus jetzt.Geändert von Joker (13.02.2015 um 12:06 Uhr) Grund: OT
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16.02.2015, 19:29
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
doppelt
Geändert von silberpfeil (16.02.2015 um 19:39 Uhr)
Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden
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16.02.2015, 19:37
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
Danke für eure Tipps.
Wir werden zu einer Hundeschule gehen -
Meine Tochter ist nicht in Arbeit -sie ist zu Hause - EU Rente läuft.
Ich kann ´nur nicht verstehen, wie einige User hier so eine giftige Kritik rüber zubringen -
Euch alles GuteHabe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden
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16.02.2015, 19:38Inaktiver User
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
Super, dass deine Tochter sich entschlossen hat, in eine Hundeschule zu gehen!
Du kannst einen Hund auf verschiedene Art und Weise auslasten. Körperlich (Ball werfen, toben, rennen) oder geistig (Nasenarbeit, Tricks etc.). Wichtig ist, dass du erkennst wie viel geistige und körperliche Auslastung der Hund jeweils braucht und wann er Punkt kommt, an dem es zu viel wird.
Es gibt beispielsweise Hunde, die stundenlang hinter Bällen herjagen können und augenscheinlich riesigen Spaß haben. Tatsächlich haben viele dieser "Balljunkies" aber sehr schnell überhaupt keinen Spaß mehr, sondern irrsinnigen Stress. Mit ein wenig Übung kann man Hunde sehr gut lesen und solche Punkte erkennen. Genau das kann eine gute Hundeschule leisten.
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16.02.2015, 19:47
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
ich schreibe dir mal eine PNRezeptfrei
AW: Junge Hündin pinkelt noch in Wohnung
Super, dass deine Tochter sich entschlossen hat, in eine Hundeschule zu gehen!Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden



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