Liebe Forengemeinde,
ich brauch mal euren Rat.
Mein Partner und ich haben uns getrennt aus Gründen, die aufzuführen jetzt hier zu weit führen würden.
Ich habe viele Jahre versucht, die Beziehung zu retten, aber nun bin ich an einem Punkt, wo ich noch nicht mal mehr Kontakt haben möchte. Trotz einiger Trennungsversuche meinerseits hat er es immer wieder geschafft, durch unsere Hunde einen Fuß in der Tür zu halten und ich hab mich wieder belabern lassen.
Durch die Kontaktsperre erhoffe ich mir einen emotionalen Abstand, um endlich wieder zu mir zu kommen.
Das Problem sind eben unsere Hunde, mittlerweile habe ich es geschafft, durch soziale Kontakte und viel Organisation, auch beruflich, dass sie trotz meine Berufstätigkeit nicht zu lange alleine sind. Ich habe auch eine nette Hundebetreuerin gefunden, die die beiden mal nehmen würde, wenn ich mal ein Wochenende privat unterwegs bin (max. 2x im Jahr).
Im Urlaub, den wir zusammen gebucht haben, fahre ich jetzt alleine mit den beiden.
Kutz gefasst: ich habe alles im Griff und den Hunden gehts gut.
Nun will mein Ex natürlich auch mal die Hunde haben, allerdings hat er in der Vergangenheit bewiesen, dass ich ihm doch unendlich dankbar sein muss, wenn er sie mal mit in seine Wohnung nimmt.
Ich möchte das eigentlich nicht, zumal er keinerlei rechtliche Ansprüche hat, wir haben sie uns zwar gemeinsam angeschafft, aber sie laufen auf meinen Namen, ich zahle die Steuern, die Haftpflicht und Krankenversicherung alleine, immer schon.
Aber darum gehts mir gar nicht primär, sondern mich treibt die Frage um, leiden sie wenn sie ihn nicht mehr sehen? Oder leiden sie noch mehr, wenn sie hin und her pendeln zwischen meiner und seiner Wohnung?
Mir gehts wirklich nur um das Wohl meiner Hunde, das sind keine Rachegefühle o.ä. meinem Ex gegenüber, ich will ihn damit nicht bestrafen.
Nur einfach keinen Kontakt mehr um mich zu schützen, auch emotional.
Versteht ihr was ich meine ?
Was ist eure Meinung dazu?
Bin gespannt.
LG Schmusibusi
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 17
Thema: Trennungshunde
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10.02.2015, 11:45
Trennungshunde
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10.02.2015, 11:47Inaktiver User
AW: Trennungshunde
Also mein Ex bekommt den Hund regelmässig. Aber er kümmert sich auch anständig und beteiligt sich wenn mal ne größere Rechnung anstand (OP etc).
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10.02.2015, 12:15Inaktiver User
AW: Trennungshunde
Das Einzige, worum ich nicht "streiten" musste, war der Hund

Das war immer "mein" Hund, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, eine Art von gemeinsames Sorgerecht einzugehen. Nie und nimmer nicht!
Mich hat dieses Thema auch, was die gemeinsame Tochter und "deren gemeinsames Sorgerecht" anbelangt, nie interessiert. Ich habe das meiner Tochter überlassen.
Zwischen mir und meinem Ex war ein Cut.
Fertisch und Ende...
Was ich damit zum Ausdruck bringen will:
Dir gehört der Hund, du (!) bezahlst alle Kosten.
Warum dann - um Himmels willen! - ein solcher Hickhack und Hinundher???
Du glaubst ja nicht wirklich im Ernst, dass es deinem Hund gut tut, mal hier und morgen mal dort zu wohnen?
Ganz abgesehen von unterschiedlichen Vorgehens- bzw. Erziehungsweisen???
Frau kann - und darf - sich - natürlich!!! - Probleme selbst machen. Das steht ganz außer Frage.
Aber muss das wirklich sein?

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10.02.2015, 16:19
AW: Trennungshunde
Ich würde sie ihm nicht geben, da die Hunde sicherlich nicht verstehen würde was los ist. Wir haben auch einen Hund, wenn wir uns mal trennen sollte (was ich nicht hoffe) würde ich den Hund bei meinem Partner lassen und ihn auch nicht mehr sehen wollen. Obwohl ich ihn heiß und innig liebe, sehe ich aber doch, dass es dann für den Hund noch schwerer wäre.
Allerdings, habe wir beide eine enge Bindung zu unserem Hunde aber die Bindung zwischen meinen Partner und dem Hund ist einfach noch stärker.
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10.02.2015, 16:47
AW: Trennungshunde
Ich kenne einige Fälle wo ein "gemeinsames Sorgerecht" sehr gut klappt.
ABER du möchtest keinen Kontakt mehr um zur Ruhe zu kommen. Die Hunde werden es auch sehr gut verkraften ihn nie wieder zu sehen (wir haben hier genau so einen Fall). Also lasse es, verkrafte die Trennung und komme zur Ruhe.
Genieße den Urlaub !!!Gruss
Meagan
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10.02.2015, 18:54Inaktiver User
AW: Trennungshunde
So sehr ich auch an meinem Hund hänge- bei dem Gedanken an ein "gemeinsames Sorgerecht" für einen Hund setzt es bei mir aus. Wenn ein ehemaliges Paar sich einig ist, dass die Verantwortung für einen Hund auch nach der Trennung geteilt werden soll, ist das eine Sache. Aber sofern das Teilen dieser Verantwortung für einen oder für beide ein Opfer darstellt, gibt es nichts zu diskutieren, zumal die Motivation für solch ein Modell in erster Linie der menschlichen Denkweise und nicht den Ansprüchen des Hundes geschuldet ist.
Hunde sind Anpassungskünstler und beweisen das Tag für Tag. Sicher leiden sie nach einer Trennung, aber sie tragen keine schwerwiegenden Folgeschäden davon, wenn dauerhaft eine von zwei Bezugspersonen weg ist, solange sonst gut für sie gesorgt ist. Ein Hund ist ein Hund und kein Kind.
Rechtlich gesehen, Schmusibusi, gehören die Hunde übrigens nicht dir alleine. Es ist nicht maßgeblich, wer Haftpflicht, Steuern und Unterhalt zahlt, sondern wer den Hund gekauft hat (Nachweis über den Kaufvertrag, im Falle eines Rechtsstreites kann sogar die Aussage des Züchters und seine Einschätzung, ob das Eigentum an beide Partner übergehen sollte, als Nachweis gelten). Wer tatsächlich bezahlt hat spielt ebenfalls keine Rolle.
Steht dein Ex mit im Kaufvertrag, ist er Miteigentümer und könnte seinen Anteil sogar gerichtlich einklagen. Vor einigen Wochen habe ich noch von einem Mops gelesen, der zwangsversteigert werden sollte und dessen Kauferlös aufgeteilt werden sollte, weil die ehemaligen Eigentümer sich nicht einig wurden.
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10.02.2015, 20:31Inaktiver User
AW: Trennungshunde
@Schmusibusi,
DU willst aus diversen gründen keinerlei kontakt mehr zu deinem ex.
WARUM also fragst du?
never ever würde ich meine hunde ab und an meinem ex-mann/partner überlassen, der nur darauf aus ist, mich weiterhin zu "ärgern", warum auch immer.
liest sich - nicht persönlich nehmen - fast wie stalking.
ER will unbedingt kontakt halten zu dir ü/die hunde.
nee, geht garnicht.
sorry, hier geht es definitiv nicht um die hunde.
da will einer nur nicht kapieren, dass ende der beziehung ist.
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11.02.2015, 13:26
AW: Trennungshunde
Danke für Eure Meinungen.
Es ist nur so, dass mein Ex die Hauptbezugsperson war.
Ich geh noch einmal in mich und überlege, was das Beste für meine 2 kleinen Lieblinge ist.
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12.02.2015, 15:16
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13.02.2015, 08:15Inaktiver User
AW: Trennungshunde
So absolut würde ich das nicht behaupten. Hunde entwickeln eine enge Bindung zu ihrem Mensch, dem sie vertrauen, ihnen Sicherheit gibt. Ist dieser Mensch plötzlich aus ihrem Leben verschwunden, können Hunde sehr wohl verwirrt reagieren. Sie können auch krank werden.
Im Fall der TE empfehle ich klare Verhältnisse. Was die Hunde mit Sicherheit wahrnehmen ist die Spannung zwischen den Menschen; und damit tut man ihnen (den Hunden) keinen Gefallen.


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