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Thema: Trennungshunde
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13.02.2015, 14:37
AW: Trennungshunde
Gruss
Meagan
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13.02.2015, 14:57Inaktiver User
AW: Trennungshunde
Ganz so simpel ist es vermutlich nur in der Idealvorstellung der Menschen.
Hund ist nicht gleich Hund. Es gibt Hunde, die mit Trennung, Alleinbleiben, wechselnden Bezugspersonen wenig Probleme haben. Es gibt Hunde, die darunter massiv leiden. Letztere verkraften es nicht gut, wenn ihre Hauptbezugsperson plötzlich und dauerhaft nicht mehr da ist. Manchmal erholen sie sich davon nie wieder - das betrifft bestimmte Rassen häufiger als andere.
Ich bin für meine Hunde die Hauptbezugsperson, und würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um weiter für sie dasein zu können. Wäre mein Partner diese Hauptbezugsperson, würde ich ihm Hund überlassen. Meist ist es doch recht offensichtlich, ob und an wen sich Hund wirklich gebunden hat.
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13.02.2015, 15:01
AW: Trennungshunde
Dann kenne ich eben nur die guten Beispiele
Gruss
Meagan
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13.02.2015, 16:44Inaktiver User
AW: Trennungshunde
Hallo

Also ich finde da eher c_fs Beurteilung realistischer.
Mein Trainer meinte einmal zu mir, auf die Frage meinerseits das ich mir Sorgen mache um meine Hündin wenn mir einmal etwas zustoßen sollte oder Ähnliches, es wäre für meine Hündin eine Katastrophe ja, aber sie würde es überleben. Hunde seien Überlebenskünstler. Das glaube ich auch aufs Wort, denke aber das es ihr lange schlecht ging. Mit schlecht meine ich richtig schlecht und wer weiß was da alles passieren könnte mit ihr.
Freiwillig diesen Hund oder auch einen anderen mit mir lebenden Hund oder überhaupt eines meiner Tiere jemanden zu überlassen? Never ever.
Ich für meinen Teil würde, wie c_f, niemals meine Hündin jemand anderem geben. Ich habe meinen ganzen Alltag komplett umgestellt für diesen Hund weil sie sehr viel Nähe braucht, sehr begierig ist in meinem Leben dabei zu sein wo es nur geht, wie es nur geht. Nicht auszumalen wenn ich sie abgeben würde.
Und ich würde mich als absolute Verräterin gegenüber meinem Tier fühlen, gäbe ich es ab.
Es gibt sehr viele Menschen die das Vertrauen das ein Tier in sie setzt schamlos ausnützen und sich nicht im Geringstem darüber klar sind, sich darüber auch stellenweise gar keinen Gedanken darüber machen, was sie da tun, indem sie das Tier weitergeben, abgeben.
Ich möchte aber betonen, dass es vielleicht extreme Ausnahmefälle gibt da ist es sogar angebracht das Tier abzugeben.
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13.02.2015, 17:44
AW: Trennungshunde
Ich habe da, wie schon im anderen Trennungshund-Strang beschrieben, schon verschiedene Erfahrungen gemacht.
Mein lieber Oller hat nach dem Tod meines Mannes keine Anzeichen von Trauer oder Vermissen gezeigt, obwohl er noch ein Stück mehr "sein" Hund war als meiner. Aber wir haben beide zusammen mit den Hunden gelebt, sie blieben in ihrem Umfeld und auch bei mir, die ich für den Rüden zweite Beuzugsperson war. Meine beiden Blonden hatten auch kein Problem mit und nach der Hundepension, in der sie mehrere Wochen waren, als ich ins Krankenhaus musste. Als ich sie holte, haben sie mich freudig begrüßt (das taten sie auch, wenn ich abends im Konzert war oder sonst ein paar Stunden weg). Nach der Begrüßung war alles ganz so wie immer.
Meine aktuelle Hündin könnte ich nie und nimmer woanders hin geben.
Ich mache mir da große Gedanken, was wäre, wenn ich mal länger oder ganz ausfallen könnte.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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13.02.2015, 19:50Inaktiver User
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14.02.2015, 01:49
AW: Trennungshunde
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin



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