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  1. Inaktiver User

    AW: Antijagdtraining

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie trainierst du? Auch mit Tabasco getränkten Taschentüchern?

    Ne. Schleppleine als Absicherung ist ausreichend und grundsätzlich kann sie es ja. Geübt habe ich nur wegen ihres neuen "Nebenjobs". Wenn sie da einfach etwas vom Boden aufnimmt, kann es verdammt gefährlich für sie werden.

  2. VIP

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    AW: Antijagdtraining

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Angekokelt- glitschiges Gummi hört sich fies an. Ich hoffe, du hast alles aus dem Fell waschen können?
    Ja, aber sie riecht noch ein bisschen danach - und mein Auto sehr!

    Meine hat nach dem Versuch, eine knapp über und vor ihr fliegende Elster zu fangen, ganz schnell kapiert, dass sie gegen Vögel keine Chance hat. Auch Eichhörnchen auf einem Ast sind Luft für sie.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  3. Inaktiver User

    AW: Antijagdtraining

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ne. Schleppleine als Absicherung ist ausreichend und grundsätzlich kann sie es ja.
    Nicht dass du/ihr denkt, ich würde so trainieren! Also mit Tabasco.

  4. Inaktiver User

    AW: Antijagdtraining

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht dass du/ihr denkt, ich würde so trainieren! Also mit Tabasco.
    Auf die Idee wäre ich nicht gekommen.

  5. Inaktiver User

    AW: Antijagdtraining

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das ist interessant. Woran erkennt man, ob eine Hündin einen *Überschuß Testosteron* hat? Am Verhalten und wenn ja an welchem?
    Warum dann keine Kastration, was hat es mit dem Cortisol auf sich, bzw. wie wirkt es?

    Kann bei einer kastrierten Hündin erkennen, ob das eine mit Überschuß Testosteron war?
    Sexualhormone sind die natürlichen Gegenspieler von Cortisol. Heisst konkret:

    Kastriere ich einen Angsthund, ist zu erwarten, dass sich das ängstliche Verhalten verstärkt. Gleiches kann für das "rüdige" Verhalten von eher testosteronlastigen Hündinnen gelten.

    Darüber hinaus sind kastrierte Hunde einfach von jetzt auf gleich alt, denn die protektive Wirkung der Sexualhormone, die ja nicht substituiert werden, fällt weg.

    Hündinnen, die viel Testosteron produzieren, haben ein "rüdes" Verhalten - sie agieren eher wie Rüden, zeigen in der Interaktion mit anderen Hunden beispielsweise ein "rauhbeiniges" Verhalten. Oft markieren sie wie ein Rüde, indem sie ein Bein heben.

    Die Kastrationswut der Tierschutz-Orgas richtet viel Schaden bei den Hunden an - mal abgesehen davon, dass sie bei genauerer Auslegung unseres Tierschutzgesetzes gegen dieses verstoßen. Kastrationen sind Amputationen, und als solche nur gestattet, wenn es handfeste gesundheitliche Gründe gibt. Das sie aber ein sehr lohnendes Geschäft für die Tierärzte sind, sieht die gelebte Praxis zum Leidwesen der Hunde ganz anders aus.

  6. Inaktiver User

    AW: Antijagdtraining

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das ist interessant. Woran erkennt man, ob eine Hündin einen *Überschuß Testosteron* hat? Am Verhalten und wenn ja an welchem?
    Warum dann keine Kastration, was hat es mit dem Cortisol auf sich, bzw. wie wirkt es?

    Kann bei einer kastrierten Hündin erkennen, ob das eine mit Überschuß Testosteron war?
    In diesem Artikel http://www.sitzplatzfuss.com/wp-cont...Kastration.pdf steht was dazu. Am Ende der Seite 57 geht s los.

    poca

  7. VIP

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    AW: Antijagdtraining

    Das "von jetzt auf gleich alt" muss man ein bisschen vorsichtig behandeln und nicht als in Stein gemeißelt betrachten, denke ich. Es gibt kein ausreichendes validiertes Studienmaterial dazu, jedoch Beobachtungen, dass kastrierte Tiere älter werden als intakte.
    Wir haben auf vielen Röntgenbildern alter Tiere "spaßehalber" nach Anzeichen für Osteoporose gesucht und eigentlich immer eine regelrechte Knochenstruktur gesehen (wir haben viel geröntgt, weil einer meiner Ex-Chefs eine Leidenschaft für orthopädische Chirurgie hat).

    Katzen werden beispielsweise schon viel länger quasi routinemäßig kastriert und es haben sich - es sind nur Beobachtungen, keine Studien - auf vorzeitiges Altern ergeben, soweit ich weiß.

    Sicher ist, dass frühkastrierte Hündinen (damit meine ich im Welpenalter, bei Rüden passiert das kaum) kindlicher und unreifer bleiben. Es fehlt ihnen einiges an Verhaltensrepertoire, das Lernvermögen ist schlechter, da die Sexualhormone mit der Plastizität des Gehirns verbandelt sind, etc.
    Sicherheit zu diesen Themen werden uns vermutlich erst gut geplante Studien geben.

    Ich bin nach wie vor eine Anhängerin der Kastration der Hündin. Einerseits, weil es bei der Hundedichte in den meisten Gebieten fast nicht anders geht, auf der anderen Seite habe ich eine Statistikverschieebung im Kopf, da ich natürlich einen Haufen Pyometren und Mammatumoren sowie viel Diabetes im mittleren Alter bei intakten Hündinnen gesehen habe. Sammelt sich halt beim Doc.

    Rüdenkastration ist für mich ein ganz heikles Thema und nahezu nie gerechtfertigt. Beim Rüden wird die Kastration für ein Wundermittel gehalten, das Erziehung unnötig macht. Unglaublich! Gerade viele Hundeschulen verunsichern ihre Kunden dermaßen, dass die mit dem 6-monatigen vorpubertären jungen Spargel dastehen und einen Kastrationstermin haben wollen. Grotesk!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    sonst normale Userin

  8. Inaktiver User

    AW: Antijagdtraining

    katelbach,

    für mich ist die Sache ganz logisch. In der Humanmedizin bestreitet niemand, dass beispielsweise die Entfernung der Keimdrüsen bei Frauen sich massiv auf den Organismus auswirkt. Selbst mit Substitution hat dieser Eingriff Folgen.

    Ich finde es ziemlich merkwürdig davon auszugehen, dass das bei anderen Säugetieren nicht ebenso aussieht. Ergo steht für mich fest, und ist meines Erachtens auch beobachtbar, dass die Folgen mehr oder weniger identisch sind.

  9. VIP

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    AW: Antijagdtraining

    c_f,

    ich weiß, das liegt nahe. Sehe ich grundsätzlich schon auch so.

    Doch diese vermuteten Analogien sollte man doch in einem fein designten Studiensetting überprüfen, da beim Tier trotz aller eng verwandten bio- und Pathomechanismen nicht alles 1:1 auf den Menschen (beispielsweise Tiermodelle in der Pharmakologie, bzw. Nebenwirkungen z. B. bei Chemotherapien bei Mensch und Hund/Katze) und zurück übertragen werden kann.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  10. User Info Menu

    AW: Antijagdtraining

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man erkennt es u.a. am häufigen (Drüber(Markieren, am Scharren, am Urin anderer Hunde auflecken.

    Bei einer Kastration wird die Östrogenproduktion gestoppt, wodurch wiederum der Testosteronspiegel ansteigt. Ist eine unkastrierte Hündin ohnehin testosterongesteuert, kann man sich das Ergebnis ausrechnen.
    Gut. Soll und kann man mit Sexualhormongaben gegen steuern? Könnte sich eine solche Hündin dann im Verhalten verändern und freundlicher/netter/weniger rüpelig werden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hündinnen, die viel Testosteron produzieren, haben ein "rüdes" Verhalten - sie agieren eher wie Rüden, zeigen in der Interaktion mit anderen Hunden beispielsweise ein "rauhbeiniges" Verhalten. Oft markieren sie wie ein Rüde, indem sie ein Bein heben.
    Das macht meine sehr und ist sehr heftig beim Spielen. Sie wurde im Tierschutz kastriert, wie alt sie damals war, weiss man nicht, Schätzung 6 Monate bis 2 Jahre.

    Die Kastrationswut der Tierschutz-Orgas richtet viel Schaden bei den Hunden an -
    Das Problem vieler dieser Tierschutz Orgas ist, dass zu viele Hunde auf einem Fleck sitzen und nicht getrennt werden können, weil kein Platz da ist (auch bei räumlicher Trennung in einen Nachbarverschlag wittern die Rüden nebenan die läufige Hündin und werden verrückt und beissen sich untereinander) oder dass zu viele Hunde draussen frei rumlaufen und sich vermehren. Ich verstehe daher, dass sie Hündinnen kastrieren und regelmässige Kastrationsprogramme für Strassenhinde auflegen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In diesem Artikel http://www.sitzplatzfuss.com/wp-cont...Kastration.pdf steht was dazu. Am Ende der Seite 57 geht s los.

    poca
    Danke.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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