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    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Das kommt natürlich drauf an, wieviel Tiere dort in der Nähe leben und ob die Tiere gleich tot sind oder sich noch wegschleppen und verkriechen können.
    Tote Tiere werden bei uns vom Bauhof schnell weggeräumt. Ein paar Kilometer weiter kurz vor dem nächsten Dorf, sieht mein Mann auf dem Weg zur Arbeit oft tote Katzen und manchmal auch einen Fuchs :-(

    Übrigens ist das Frühjahr für Katzen die gefährlichste Zeit, die meisten toten Katzen sieht man im Frühjahr. Da gehen sie wieder alle auf Tour. Die kastrierten zwar nicht so weit, aber sie sind durchaus auch sehr viel umtriebiger als zu den anderen Jahreszeiten.

    Unsere darf aus Sicherheitsgründen nur bis frühen Nachmittag raus, viele Katzen gehen ja gerne nachts über die Straße, weil es da ruhiger ist - leider erwischt es genau dann viele Katzen, weil sie die Gefahr nicht einschätzen können.

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    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Wer sagt, daß eine Wohnungskatze nicht glücklich sein kann? Nur der Mensch vermißt, was er nicht kennt.

    Leider können Katzen nicht gefragt werden, was ihnen lieber ist. Wohnungshaltung, die nicht zwingend langweilig und öde sein muß oder als Freigänger event. einen elenden Tod auf der Straße zu sterben. Man muß sich nur vorstellen, wie es für einen selbst wäre, wenn man von einem Auto angefahren würde, schwer verletzt liegen bleibt, um dann irgendwann nach Stunden zu sterben. Schön? Erstrebenswert?

    Wenn du einen Garten hast, dann zäune ihn einfach katzengerecht ein. Wenn du das nicht möchtest, solltest du auf eine Katzenhaltung verzichten.

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    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Zitat Zitat von mamgi Beitrag anzeigen
    Wer sagt, daß eine Wohnungskatze nicht glücklich sein kann? Nur der Mensch vermißt, was er nicht kennt.

    Leider können Katzen nicht gefragt werden, was ihnen lieber ist. Wohnungshaltung, die nicht zwingend langweilig und öde sein muß oder als Freigänger event. einen elenden Tod auf der Straße zu sterben. Man muß sich nur vorstellen, wie es für einen selbst wäre, wenn man von einem Auto angefahren würde, schwer verletzt liegen bleibt, um dann irgendwann nach Stunden zu sterben. Schön? Erstrebenswert?

    Wenn du einen Garten hast, dann zäune ihn einfach katzengerecht ein. Wenn du das nicht möchtest, solltest du auf eine Katzenhaltung verzichten.
    @mamgi
    Piccolino 05.2003-04.07.14 für immer in meinem Herzen
    Gina1997-2015

    ANDRA TUTTO BENE


    Bellevue di Monaco

  4. VIP

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    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Ich denke, es ist schwierig für Katzen, vom Freigänger zur Wohnungskatze zu werden.

    Ein Kittenpärchen, das noch nicht draußen war und in eine passable Wohnung kommt und vor allem genügend Kontakt hat sowie Möglichkeit, dem Forscherdrang nachzugehen ... Da sehe ich kein Problem für die Wohnung.

    Meine letzten beiden Katzen waren Findlinge bzw. Überbleibsel, die nach einer Draußen-Karriere kamen. Die haben am Fensterspalt jämmerlich gemaunzt. Meine oben beschriebene Kätzin, die Übriggebliebene, hatte beim Vorbesitzer einen schweren Autounfall mit Becken-, Oberschenkel- und Unterschekelfraktur, Platten und Drähten drin ... Alles, was sie wollte, war: RAUS!
    Als ich sie dann im Alter rausließ, war alles da: Sie brachte vom ersten Tag an Mäuse, Vögel und schlief im Winter teilweise auf einem dicken Kissen auf dem Balkon.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  5. Inaktiver User

    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Zitat Zitat von mamgi Beitrag anzeigen
    Wer sagt, daß eine Wohnungskatze nicht glücklich sein kann? Nur der Mensch vermißt, was er nicht kennt.
    Super, dann kann man ja auch ruhig weiterhin Wohnungsvögel in Minikäfigen und Zootiere in Kleinstgehegen halten. Kennen es ja nicht anders, also vermissen sie nix.

  6. Inaktiver User

    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Super, dann kann man ja auch ruhig weiterhin Wohnungsvögel in Minikäfigen und Zootiere in Kleinstgehegen halten. Kennen es ja nicht anders, also vermissen sie nix.
    Der Vergleich hinkt etwas, findest du nicht auch?

    Wohnungskatzen haben ausreichend Quadratmeter, einen Kratzbaum, Spielzeug, Verstecke, erhöhte Plätze, direkten Kontakt zu ihren Menschen oder anderen Tieren und vielleicht sogar einen Balkon.

  7. Inaktiver User

    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Vergleich hinkt etwas, findest du nicht auch?
    Nein.

    Wohnungskatzen haben das, was MENSCH für sie als "ausreichend" befindet.
    Ebenso wie Zoo- oder Käfigtiere haben sie keine Wahl.

  8. Inaktiver User

    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wohnungskatzen haben das, was MENSCH für sie als "ausreichend" befindet.
    Meine Katze (Wohnungskatze) wurde als Welpe halb tot in der Gosse gefunden; ich (Mensch) befand, dass sie ausreichend lange auf der Strasse lebte. Diese Ansicht teilt sie mit mir.

  9. Inaktiver User

    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    Ich bezweifle ja nicht, dass sich Katzen auch "nur" in der Wohnung wohl fühlen können - es ändert aber nichts daran, dass sie dann damit auskommen müssen, was mensch ihnen zuteil werden lässt.
    Und es gibt definitiv Katzen, denen reine Wohnungshaltung NICHT ausreicht.

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    AW: Katzen in Straßennähe - Überlebenstipps?

    Wir haben zwei Findlinge, die aus Würfen von "Draußen-Katzen", also von verwilderten Hauskatzen, stammen.

    Beide Katzen waren im ersten Jahr niemals alleine draußen, nur mit einem von uns als Begleitung. Den Garten haben wir so ewas katzensicher gemacht, mit Karnickeldraht unter den Hecken und so- das geht aber vermutlich bei einem freistehenden Einfamilienhaus leichter als bei einem Gemeinschaftsgarten oder bei Nachbarn, die sich an der Drahtkonstruktion stören.

    Mittlerweile, sie sind 1,5 und 3, gehen sie alleine raus- aber nur, wenn jemand zu Hause ist. Abends finden sie sich Melkzeit wieder ein, zusammen mit den unzähligen Kostgänger-Katzen, die sich jeden Morgen und jeden Abend bei mir einfinden. Wo auch immer sie hingehören- meist nirgends.

    Und zur Erntezeit müssen sie, der rumfahrenden Mähdrescher und Häcksler wegen, im Haus bleiben.

    Sie miauen und jaulen allerdings nicht. Und bleiben meist im Garten. Ist das Wetter schön, liegen sie gerne in der Sonne auf der Terrasse. Weit laufen sie nie.
    Sie wurden allerdings beide recht früh kastriert, das ist das Eine- und es sind Katzen, keine Kater. Die "streichen" ja doch mehr....

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