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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unglaublich, was du da schreibst! Es stimmt schon, dass Hunde im Hier und Jetzt leben. Beneidenswert! Hunde können nicht logisch denken/ableiten; wissen also nicht, was morgen oder in einer Stunde passiert. Das schließt allerdings ein Erinnerungsvermögen nicht aus. Von Erfahrungen mal ganz abesehen.
    Das würdest du noch viel unglaublicher finden, wenn ich dir den Ablauf detailliert schildere. Ich hab selber kaum geglaubt was da abging. Wenn es dich interessiert, kann ich dir das gern per PN schicken, will ja hier nicht den Strang sprengen.
    Der Utopist sieht das Paradies,
    der Realist das Paradies plus Schlange.
    Friedrich Hebbel

  2. VIP

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Man hört immer wieder von sogenannten TZrainern, deren Kenntnisse und Verständnis so unterirdisch sind ...

    Ich hatte schon mit der dritten Trainerin relativ viel Glück. Sie empfahl mir für diesen Hund Ruhe und kleine körperliche Aufgaben, die Selbstvertrauen geben: Balacieren, Hindernisse überwinden ... Eigentlich so ein Welpending, das gute Züchter mit den Kleinen spielerisch üben: über am Boden liegende Stangen steigen, (durch die Stoffröhre wird meine nie im Leben machen, muss sie aber auch nicht), durch Reifen gehen ... all sowas. Das war am Anfang gut und meine Süße hat nach dem Trainig sogar gespielt, aber irgendwann nach dem Fahrradschock schlich sie nur noch in eine Ecke des Hundplatzes und machte alles nur noch im Schneckentempo und mit eingezogener Rute. Seither lassen wir das bzw. üben im Garten.

    Gehen Eure Hunde eigentlich gern in den Garten oder auf Terrasse/Balkon? Meine ist am Allerliebsten im Haus. Sie inspiziert den Garten kurz und geht dann schnell wieder rein, möglichst unter einen Tisch. Auf den Balkon mag sie auch nicht.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    In den Garten ging der Kleine von Anfang an gern und seitdem er das Spazierengehen entdeckt hat, findet er auch das großartig. Er ist allerdings nicht gern im Garten allein, hat aber schnell herausgefunden, dass er nur einmal wuffen muß und dann Murphy angerannt kommt. Am liebsten haben es aber alle beide wenn ich mit draussen bin. Ich mach ihnen immer die Tür auf wenn ich staubsauge, eine Weile finden sie es gut draussen zu sein, aber irgendwann tapsen sie dann um mich herum oder beobachten aus der Ferne, wann ich denn endlich mit dem Krachmachdings fertig bin, damit sie sich wieder hinlegen können.
    Der Utopist sieht das Paradies,
    der Realist das Paradies plus Schlange.
    Friedrich Hebbel

  4. Inaktiver User

    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Zitat Zitat von Einspluszehn Beitrag anzeigen
    Das würdest du noch viel unglaublicher finden, wenn ich dir den Ablauf detailliert schildere. Ich hab selber kaum geglaubt was da abging. Wenn es dich interessiert, kann ich dir das gern per PN schicken, will ja hier nicht den Strang sprengen.
    Ja, mach mal bitte!

    Danke!

  5. Inaktiver User

    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Gehen Eure Hunde eigentlich gern in den Garten oder auf Terrasse/Balkon? Meine ist am Allerliebsten im Haus. Sie inspiziert den Garten kurz und geht dann schnell wieder rein, möglichst unter einen Tisch. Auf den Balkon mag sie auch nicht.
    Ich würde sie diesbezüglich einfach lassen liebe Frau Katelbach, was das mit dem Garten angeht.
    Warum soll sie wie andere Hunde sein?
    Irgendwann wird sie mehr in den Garten gehen. Ganz bestimmt.

    Zuhause würde ich ihr da keinen Druck machen. Sie ist wie sie ist und vielleicht wäre sie auch sehr ähnlich, wenn all diese schrecklichen Dinge in ihrem Leben nicht gewesen wären, trotzdem ähnlich in ihrem Angstverhalten? Einfach ein Mäuschen?

    Wenn du oft über sie schreibst was sie sonst so macht, finde ich, dass sie eigentlich schon sehr weit gekommen ist.

    Meine war ja auch ein Angstmäuschen. (Allerdings nicht so wie deine, was ich deinen Beschreibungen entnehmen konnte)
    Aber auch sie hatte einen sche** Start im Leben. Fast ein Jahr.

    Vieles musste ich konsequent vom ersten Tag durchziehen und manchmal brach mir fast das Herz als sie, meine Hündin, fiepte vor Angst. Doch ich lernte, dass sie lernen muss und zwar vom ersten Tag an, hier bei uns läuft das so! Klar und deutlich und ohne großes Mitleidgetue. Diese Klarheit von mir, ihr gegenüber, hatte ihr pure Sicherheit gegeben.

    Kein Verhandeln mit ihr.

    Hunde verhandeln nicht untereinander. Hunde sind in ihrer Kommunikation deutlich und klar und kurz.

    Jeder Verhandlung mit einem Hund, gerade einem Angsthund, macht ihn noch unsicherer. Er weiß dann gar nicht mehr was ist jetzt denn wirklich Fakt.

    Ich kann es nur bestätigen.

    Frau Katelbach Sie wissen, ich bin mit Sicherheit keine Hundehalterin die all diese perversen harten Erziehungsmethoden befürwortet, niemals, - aber - auch Klarheit kann manchmal unsanft wirken. Aufs Erste und auch nur für den Menschen.
    Der Hund sieht das völlig anders.

    Übrigens ein super Thread Frau Katelbach

  6. VIP

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Verhandeln geht gar nicht.
    Aber ich lasse sie Situationen/Begegnungen vermeiden, die ihr nicht geheuer sind. Sie muss nicht an einem großen Kerl im schwarzen Hoddy vorbeigehen, sondern kann von mir aus einen Bogen machen oder waraen, bis der vorbei ist. genausowenig gehe ich mit ihr an der Leine nicht frontal auf Menschen- oder Hundeansammlungen zu. Wenn sie ohne Leine läuft, macht sie einen großen Bogen, nach der Menge kommt sie wieder zu mir.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Ich versuche auch, manche Hundebegegnungen zu vermeiden, selbst wenn ich dafür auf dem Absatz kehrt machen und mir einen anderen Weg suchen muß. Das Aufregungs-Potential ist mir einfach zu hoch, nicht nur für ihn . Und wenn Karlchen dann auch noch die "Spur" seines "Erzfeindes" aufnimmt mit seiner feinen Nase, fühle ich mich ein bisschen wie beim Drachensteigen, die Leine wird dann straff und er eilt - die Nase tief auf dem Boden - vor mir her. Nur bin ich zum Glück noch schwer genug, dass ich nicht abhebe .

    Heute habe ich ihn in so einer Situation so lange Fuß gehen und Sitz machen lassen, bis er mit dem Theater aufgehört hat, Alternativen anbieten funktioniert bei ihm und noch besser hätte er es nur gemacht, wenn ich Leckerchen dabeigehabt hätte .

    Gewitter kann ich nun nicht vermeiden, aber je gleichgültiger wir gegenüber einer für ihn blöden Situation reagieren, um so mehr Sicherheit gewinnt er, weil er merkt, dass es nichts besonderes ist. Das wurde hier im Forum vor einiger Zeit schon so erklärt und kann ich nun bestätigen.

    In den Garten geht Karlchen übrigens total gern und seit neuem geht er tatsächlich auch ins Wasser. Nur mit dem Gartenschlauch hat er keinen Vertrag. Im Garten schnüffelt er dann an den Blumen, dreht eine oder zwei Runden und sucht sich einen Platz, vorzugsweise in der Sonne, wo er sich gemütlich hinlegt und schläft . Aber wehe, irgendwo in der Nachbarschaft wird ein Rollo mit Knall hoch- oder runtergelassen, dann ists mit der Gelassenheit vorbei, er trabt umgehend zur Terrassentür und wartet, dass einer von uns die Fliegengittertür öffnet und ihn reinlässt. Das bessert sich im Moment aber auch, drin springt er nicht mehr sofort auf, wenn er das Rolloknallen hört.
    ... and nothing else matters

  8. User Info Menu

    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Was mir gerade noch einfällt, ist ein bisschen sonderbar.

    Zwei Kilometer vom Hundeplatz entfernt ist die Schießanlage des ortsansässigen Schützenvereins. Wenn da geballert wird, ist der Hund zu nichts mehr zu gebrauchen.

    Wenn allerdings auf dem benachbarten Übungsplatz beim Schutzdienst "geschossen" wird, zuckt er nicht mit der Wimper.

    Ich vermute, dass er das Geräusch von weiter entfernten Schüssen negativ verknüpft und sich gemerkt hat, vielleicht, weil in Ungarn auf die Streuner geschossen wurde?

    Gibts dazu eine Erklärung?
    ... and nothing else matters

  9. Inaktiver User

    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Zitat Zitat von spatz Beitrag anzeigen
    Was mir gerade noch einfällt, ist ein bisschen sonderbar.

    Zwei Kilometer vom Hundeplatz entfernt ist die Schießanlage des ortsansässigen Schützenvereins. Wenn da geballert wird, ist der Hund zu nichts mehr zu gebrauchen.

    Wenn allerdings auf dem benachbarten Übungsplatz beim Schutzdienst "geschossen" wird, zuckt er nicht mit der Wimper.

    Ich vermute, dass er das Geräusch von weiter entfernten Schüssen negativ verknüpft und sich gemerkt hat, vielleicht, weil in Ungarn auf die Streuner geschossen wurde?

    Gibts dazu eine Erklärung?
    Eine interessante Beobachtung; aber schwer zu beurteilen. Sieht der Hund die Menschen, die ballern?

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine interessante Beobachtung; aber schwer zu beurteilen. Sieht der Hund die Menschen, die ballern?
    Nein. Weder auf dem Schießstand, so nahe kämen wir gar nicht dort hin, noch auf dem Übungsplatz, da die beiden Plätze durch das Vereinsheim räumlich getrennt sind. Die Pistole auf dem Platz ist Schreckschuss, aber selbst ich zucke zusammen, weil sie laut ist .
    ... and nothing else matters

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