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  1. VIP

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Zitat Zitat von Rosenrot333 Beitrag anzeigen
    Ah super! Und wo bekomme ich Information darüber? Es wäre toll, wenn sie eines Tages ohne Angst leben könnte. Danke für deine Mühe!
    Ich mach mit meiner Ängstlichen ganz banalöe Sachen: auf liegenden Baumstämmen balancieren, auf große Steine springen und sitzenbleiben we der Zirkuslöwe, im Wald auf aus abgesägten Stämmen gebildeten Kreisen gehen und mittendrin (auf den Stämmen) die Richtung wechseln, ein paar Agility-Übungen wie Rampe etc. - und jedesmal ganz toll loben. Oder etwas suchen.
    Ein bissl was in Richtung Selbstsicherheit bringt jede erfolgreich erledigte Aufgabe. Kürzlich ist sie auf der Behandlungstisch gestiegen und sie hat keinen Fluchtversuch gemacht, als der Tisch hochgefahren wurde.
    Aber ganz ohn e Angst wird sie nie leben, denke ich. Ich arbeite jetzt sechs Jahre mit ihr, sie hat eine Riesenentwicklung gemacht, aber ein normaler Hund wird sie wohl nicht. Das Ergebnis einer Sch***-Prägung.

    Meine Maus bellt immer im Vorgarten, wenn wer vorbeigeht - Mensch oder Hund ist egal. Sie ist schon ein Stück weit territorial, aber ihrer gesamten Körpersprache und dem gesamten Verhalten nach ist es in erster Linie massive Unsicherheit. Rute bis zum Brustbein eingekniffen, Ohren angelegt, Fell gesträubt, sehr geduckt. Wenn ich dann ganz monoton etwas sage wie: "alles gut, komm zu mir", dann wirkt sie richtig erleichtert und setzt sich hinter mich auf die Eingangstreppe. Nur wenn die Zweithündin auch im Vorgarten ist, dann würde sie Action machen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  2. Inaktiver User

    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Hallo Rosenrot,

    ich habe mal einen Auszug aus einem Skript zum Thema "Behandlungsmöglichkeiten von Angstverhalten" rausgesucht. Dort findest Du einen Anhaltspunkt, in welche Richtung die Reise gehen kann: http://a.webvisitenkarte.net/images/document/35127/Angstverhalten.pdf?red=1

    Meiner Angstnase stelle ich, ähnlich wie katelbach, immer wieder kleine Aufgaben, die er gut und sicher bewältigen kann. Die vielen kleinen Erfolge, die du deinem Hund damit ermöglichst, stärken sein Selbstvertrauen und seine Bindung zu dir.
    Was meinem Hund ebenfalls sehr hilft ist die Chance, einfach nur zu beobachten. Er ist gerade draußen sehr schnell von den vielen Eindrücken überfordert. Ich lasse ihn oft einfach nur an der lockeren Leine stehen, damit er gucken, hören und die Nase in die Luft strecken kann, um Eindrücke aufzunehmen und zu verarbeiten. Wenn er davon genug hat, dreht er sich kurz zu mir, fragt per Blick, ob wir weiter gehen und entspannt.

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Vielen vielen Dank für eure Antworten, ich werde mir das mal alles durchlesen..und das eine oder andere ausprobieren, ich hoffe ich werde ein bisschen Erfolg haben.Danke!
    Man muss nicht immer alles glauben was stimmt. (tvtotal 31.01)

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Hoppla, der Strang ist nicht ganz taufrisch, und ich muss noch alles lesen.
    @katelbach: meine jagt nicht. Null. Keine Jogger, Radfahrer, Rehe, Hühner, Katzen, Tauben oder Kinder. Von allem haben wir reichlich hier in der Provinz Der Rappel muss was Anderes bedeuten...

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    So nun habe ich was zum lesen. Danke katelbach.
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

  6. VIP

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Ich hole diesen Strang hoch, damit ich bei der nächsten Fragestellung in dieser Richtung wieder alles neu schreiben muss.

    Im Übrigen: Meine Angsthündin ist seit Mitte Oktober ja verwaist. Seit unsere andere Hündin gestorben ist.

    Das hat einen Rückschritt in Sachen Sicherheit zur Foleg, etwa 6 Wochen nach dem Tod unseres Trampelchens haben sich die Stressanzeichen wieder verstärkt und es sind auch starke körperliche Symptome dazugekommen (chronische Gastritis), für die eine organische Ursache weitestgehend ausgeschlossen werden konnte. Möglicherweise (nicht zwingend) könnte das Verlassensein da mit hineinspielen.
    Geändert von katelbach (19.02.2021 um 12:35 Uhr)
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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Ach Mensch, bzw. Hund, und wie gehst Du jetzt damit um?
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  8. VIP

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    AW: Austausch für Menschen mit Angsthunden

    Ich hoffe vorerst auf eine Unverträglichkeit als Ursache und gebe Ausschlussdiät. Magenschutz bekommt sie natürlich auch, der bringt auch was.


    Außerdem nötige ich sie nicht zu langen Spaziergängen (und mache meine Märsche alleine) bzw. ich versuche, gezielt die wenigen Hunde zu treffen, mit denen sie Kontakt sucht.
    Ist halt jetzt für sie extrablöd draußen, weil so viele Leute in unserem "Revier" unterwegs sind - mit und ohne Hund. Es ist auch von der Stadt aus leicht zu erreichen. Und die Radler kommen wieder verstärkt raus. Meine Schöne hat ja eh so Angst vor Fahrrädern, besonders auch vor dem Geräusch auf Kieswegen und jetzt ist noch überall der Splitt vom Winter ...

    Dann probiere ich es mit einer Extradosis Vitamin-B-Komplex und kaufe hochdosiertes CBD-Öl. Bachblüten etc. haben nie was gebracht. Ablenkung in Form von Suchspielen mit Leckerchen geht wegen der Ausschlussdiät gerade nicht :-(

    Ist halt schwierig, weil ich nicht weiß, was die Ursache ist. Und ich kann ja nicht auf Teufel komm raus einen Kumpelhund aus dem Hut zaubern. Schon gar keinen, der der Madame genehm ist.

    Jetzt liegt sie unter dem Tisch und drückt sich an meine Füße.
    Geändert von katelbach (21.02.2021 um 22:29 Uhr)
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