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  1. VIP

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    AW: Futterprobleme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein souveräner Artgenosse ist oft ein sehr guter Therapeut! ich würde es deiner Angsttante wünschen, dass sie durch Nachahmung lernt und sicherer wird!
    Meine Ollen haben ihr viel Sicherheit gegeben. Gelernt hat sie aber nix von ihnen.
    Außer, dass man alles, was draußen rumliegt, theoretisch fressen könnte. Zum Glück ist sie dann doch nicht so verfressen.

    Aber kontaktliegen und hinterhertapern war immer toll.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  2. VIP

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    AW: Futterprobleme

    Zitat Zitat von spatz Beitrag anzeigen
    Katelbach, ich wünsch Dir für Deine Angsttante gute Erfolge und dass sie bald wieder einen netten Hunde-Kollegen bekommen kann .
    Dankeschön! Ich hab schon ein bisschen die Augen offen. Aber nur ein bisschen. Der Olle fehlt noch viel zu sehr.

    Zitat Zitat von schlumpfine1974 Beitrag anzeigen
    Wie therapierst du die Angst?
    Ich erlaube mir hier ein OT-Posting:

    Ich habe sie sehr jung als Häufchen Elend bekommen, noch vor/im Zahnwechsel. Ich habe vom ersten Tag an versucht, ihr viel zu bieten: Abwechslung, Hundekontakte, Ausflüge etc. Ich hab auch bald mit einer Trainerin in einer Gruppe ängstlicher Hunde mit Hindernissen trainiert, Intelligenzspielzeug etc. - in der Hoffnung, dass sie selbstsicherer wird. Keine so gute Idee, wie ich jetzt weiß.
    Ausflüge und Abwechslung gibt es jetzt nicht mehr, das stresst sie zu sehr. Ich mache ihr Leben inzwischen berechenbar, das tut ihr gut. In ihren vertrauten Revieren wird sie zunehmend munterer, da alles vorhersehbar ist. Zuhause ist sie inzwischen auch meist entspannt. Überhaupt ist sie am liebsten daheim.

    Allerdings bekommt sie nach jahrelanger Abwägung jetzt - unter anderem auch aus Tierschutzgründen - Clomipramin. Ein für den Hund zugelassenes Antidepressivum, das die Botenstoff-Flüsse (den Serotonin- und Noradrenalin-Ein- und Ausstrom zwischen den Zellen und der Umgebung) im Gehirn normalisiert. Es zeigt Wirkung und erleichtert das Training sehr.
    Meine Hündin wird da von einer Kollegin, die Fachfrau (TÄ für Verhaltenstherapie) ist, betreut.

    Ich kann allen, die einen echten Angsthund haben oder sich mit dem Thema befassen, die interessante Seite angst-hund.de empfehlen. Ich habe sie erst kürzlich entdeckt. Für mich besonders interessant ist das Menüpunkt "Deprivation". Da finde ich meine Hündin weder. Ein Interview mit einer Verhaltensfrau ist auch unter diesem Punkt zu finden.

    Die meisten Tierärzte haben davon wenig Ahnung, ich auch nur, weil ich im Job mit vielen Themen aus der (Human-)Medizin zu tun habe und weil ich selbst sehr posirive Erfahrungen mit dieser Art von Medikamenten habe.

    *OT off*

    Wenn wir uns über Angsthunde austauschen wollen, könnten wir auch einen eigenen Strang dazu eröffnen.
    Thank you for observing all safety precautions.

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    AW: Futterprobleme

    Hört sich sehr interessant an. Hab ja auch so einen Schißer zuhause.

    Würde den Strang sofort abonieren.
    Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!




    Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!

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