Sage ihnen, du hättest eine Hausstauballergie und sie mögen bitte öfter putzen, wenn sie so viel im Treppenhaus rumrennen
Die beiden sind Lehrer.
Erinnert mich daran, als ich mal 2 ältere Lehrerinnen in der Ferienwohnung hatte.
Sie beklagten sich, im Bad würde es riechen. Ich vermiete seit 1999 - es hat noch nie dort gerochen, außer vielleicht nach den natürlichen Ausdünstungen der Mieter ;-)
Trotzdem machte ich den Riechtest, hätte ja sein können, dass da was im Abfluss hochgekommen ist - es hat nicht gerochen, alle Abflüsse waren wie immer sauber.
Dann holte eine der Damen ihre neue Handtasche und beschwerte sich darüber, dass dieses in Düsseldorf gekaufte Teil abartig stinken würde und sie diese zurückbringen würde, dass es eine Unverschämtheit wäre sowas zu verkaufen, alles würde nach der furchtbaren Tasche stinken und was ich denn davon halte.
Sie ließ mich dran riechen....naja, diese Lederhandtasche roch wirklich nur nach Leder, habe ich ihr auch gesagt.
Dann beschwerten sie sich über Nachbarn, welche einen Geburtstag feierten und etwas laut waren und dann natürlich über das Wetter...blablablabla...
Als das Pärchen weg war, habe ich mir einen fetten Vermerk gemacht: "die dürfen hier nicht mehr rein"
Anmerkung: natürlich gibt es auch normale Lehrer, aber die zwei hatten sie wirklich nicht alle auf der Reihe.
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18.09.2014, 18:11
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
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18.09.2014, 19:18
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
Orchida, ich finde es völlig richtig, dass Du das Gespräch mit den anderen Mietern gesucht hast und mit den Personen, die sich täglich im Treppenhaus aufhalten, da sie etwas anliefern, in dem Fall der Postbote.
Erstens ist das sehr rücksichtsvoll von Dir, Dich zu erkundigen, ob andere evtl. auch Probleme mit dem Kater haben und zweitens hast Du jetzt eine verlässliche Wissensbasis.
Fakt ist nach den Gesprächen, dass nur eine Mietpartei sich über den Kater ärgert.
Diese Mieter sind sehr rücksichtslos und verärgern wiederum ihr Nachbarn durch Lärm (das sind deren Kinder, die schreien?) und verärgern den Vermieter durch unrechtmässige Beschwerden. Die behauptete Allergie scheint nicht so schlimm zu sein, da die Mieterin trotzdem die Nähe des Katers sucht und aushält. Ausserdem scheinen sie das Treppenhaus zu kontrollieren, was man daraus schliessen kann, dass sie sehr oft rein und rausgehen.
Die Vermutung liegt daher nahe, dass diese Mieter das Haar in der Suppe, bzw. im Treppenhaus,
, suchen und Stunk machen, weil sie einfach Lust auf Stunk haben oder sich sonstwie benachteiligt vorkommen.
Es lässt den Schluss zu, dass es gar nicht um den Kater geht, sondern der nur ein Vehikel ist, um sich aufregen zu können.
Was kann man da am besten tun?Körperlich Distanz
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22.09.2014, 18:21Inaktiver User
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
@ Lukulla: Das Ganze ignorieren?
Abstimmung mit dem Kater über die Rausgehzeiten klappt ansonsten inzwischen ganz gut. Ganz früh morgens raus und nach einer Stunde wieder rein. Dann ggf. nachmittags nochmal für ein paar Stunden raus raus während unserer Anwesenheit, und abends nochmal ein Späatbendausgang für etwa zwei Stunden.
Heute gab es allerdings schon wieder Stress.
Und zwar hat der Kater gestern Nacht angeblich den Hund der Nachbarn im Haus nebenan angegriffen und dabei sein Auge knapp verfehlt. Schon übel.
Sowas ist bisher nicht passiert. Der Kater macht von Natur aus einen Bogen um (größere) Hunde, so wie ich das bisher erlebt habe. Aber ich war nicht dabei. Wissen kann man das nicht.
Blöd nur, dass die Nachbarn auf dem Weg zu uns unten die Familie trafen, und man kann sich denken, wie das Gespräch verlief. Finde ich jetzt auch keinen so dollen Stil, sich erstmal mit Unbeteiligten zu bequatschen anstatt mit uns, die es betrifft, zu sprechen. Ich bekam das im Ansatz mit, weil ich gerade auf dem Weg nach unten war, um den Kater reinzuholen. Ist natürlich Wasser auf deren Mühle.
Mit den Nachbarn drüben versuche ich mich natürlich gutzustellen, habe meine Nummer dagelassen, falls es Folgekosten für die Behandlung des Hundes gibt. Nachher gehe ich nochmal mit einem Blumenstrauß und einer Wassersprühflasche rüber. Die haben nämlich angekündigt, den Kater notfalls mit Gewalt zu vertreiben. Grundsätzlich haben sie sich aber auch über die anderen Nachbarskatzen beschwert. Die haben es also generell nicht mit Katzen ("Die fauchen den Hund an und pissen uns vor die Tür.") und geben das auch zu.
Trotzdem sehe ich hier Deeskalation eher als gangbaren Weg an als mit der Familie. Grundsätzlich kann man mit Haltern von Tieren, egal welcher Art, da besser einen Konsenz finden als mit Leuten, die mit Tieren grundsätzlich nichts anfangen können; so mein Eindruck.
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22.09.2014, 19:02
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
das halte ich auch für den besten Versuch - und ich wünsche dir, dass er Erfolg hat.
Nach deiner Schilderung bin ich da nur bedingt zuversichtlich. Aber mehr kannst du nicht tun.
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23.09.2014, 16:31
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
Das würde ich mir aber genauer ansehen.
Keine Katze bleibt freiwillig stehen, wenn sie weglaufen kann und keine Katze greift so mirnixDirnix einen Hund an.
Wenn der Hund zuerst angegriffen hat, und der Kater sich gewehrt sieht es nochmal anders aus.
Also Wunde ansehen.
Wenn dann die Behauptung im Raum steht, ist Deeskalation in From der Übernahme der Rechnung das Beste. Aber ohne Schuldeingeständnis. "Da wir nicht dabei waren, können wir das nicht beurteilen"
Haben denn die Nachbarn das mit angesehen?
Zu dem Lehrern: am besten freundlich sein, und wenn diese etwas machen, was Dich/Euch stört, ansprechen. Sonst kommst Du in eine Verteidigungsschleife mit Schuldeingeständnis.Körperlich Distanz
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23.09.2014, 16:51Inaktiver User
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
Das würd ich nun so nicht sagen.
Meine Hunde (ja, zwei große Hunde...) wurden auf einem ganz normalen Spaziergang auch schon von einer irren Katze angegriffen - wir ganz ordentlich auf dem Gehweg, beide Hunde angeleint und total uninteressiert an der Katze (kennen sie ja von zuhause), Katze kommt durch die Hecke gestürzt und will die Hunde angreifen.
Also, verallgemeinern würd ich das jetzt nicht, dass Katzen grundsätzlich die unschuldige Partei sind im Hunde-Katzen-Konflikt.
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23.09.2014, 16:58Inaktiver User
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
Wie gesagt, schwierig, wenn man nicht dabei war.
Kater hat sich offenbar vor deren Haustür aufgehalten, und als sie mit dem Hund reinwollten, hat er ihn angegriffen; so die Aussage.
Aus Boshaftigkeit kann ich mir das auch nicht vorstellen. Alle Hundebegegnungen, die ich bisher beobachtet habe, gingen mit Skepsis seitens des Katers einher. In Panik ist er noch nicht ausgebrochen, aber sofern er nicht wegrennt, hält er zumindest misstrauischen Abstand, und wenn der Hund ihm zu nahe kommt, wird gefaucht. Da vor dem Eingangsbereich nochmal ein Tor ist, das den Weg einengt, könnte ich mir höchstens vorstellen, dass der Kater die Leute mit Hund spät bemerkt hat, die Situation nicht einschätzen konnte und dann nicht schnell genug fliehen konnte. Und ein Tier, das sich in die Ecke gedrängt fühlt, greift eben an.
Dass der Hund ihn angegriffen hat, glaube ich tatsächlich nicht. Wir waren ja gestern da. Das ist ein ausnehmend zahmer und freundlicher Hund. Ob hingegen an der Aussage etwas daran ist, dass dieser gerade deswegen ständig von den Katzen der Umgebung "gemobbt" wird, ist eine andere Frage.
Aber wir konnten das tatsächlich im Guten klären. Wir waren gestern noch etwa eine Stunde dort und haben gequatscht. Zu 99% wird die Wunde am Auge folgenlos verheilen (ich selbst konnte kaum etwas sehen), und sie tragen jetzt immer eine Taschenlampe und einen Wassersprüher mit sich herum. Wir haben unsererseits zugesagt, den Kater spätabends nur noch in den Innenhof und nicht mehr vor die Haustür zu lassen. Meist bleibt er dort dann auch und macht sich nicht die Mühe, über etliche Zäune zu klettern um vor das Haus zu gelangen.
Zur anderen Sache: wie meinst du das hier konkret?
Mich stört grundsätzlich so einiges was sie tun. Da ein derartiges Zusammenwohnen aber nie ohne Toleranzen klappt, störe ich mich nennenswert lediglich daran, wie sie sich in Bezug auf unsere Katze verhalten, ungeachtet dessen, dass wir ja trotzdem den Aufwand betrieben haben, die Ausgehzeiten einzuschränken und verstärkt zu überwachen und mit anderen potenziell betroffenen Nachbarn gesprochen und diese gegebenenfalls um Kooperation gebeten haben. Und dass sie jetzt ungeachtet dessen gar lang und breit in der Haustür stehend mit Fremden über uns herziehen, stört mich in Anbetracht dessen sogar ziemlich massiv. Das finde ich so langsam bodenlos.Zu dem Lehrern: am besten freundlich sein, und wenn diese etwas machen, was Dich/Euch stört, ansprechen. Sonst kommst Du in eine Verteidigungsschleife mit Schuldeingeständnis.
Keine Ahnung, ob und wie man so etwas ansprechen sollte? "Bitte lasst das doch!" scheint mir irgendwie keine adäquate Ansprache zu sein.
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23.09.2014, 17:58
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
Ich meine damit, dass Du Deine Rechte wahr nehmen solltest in Bezug auf diese Familie.
Sind die Kinder laut? Dann ansprechen, freundlich, aber deutlich. Usw.
Du musst raus aus der Rechtfertigung wegen der Katze. Die drängen Dich in eine Ecke, wo Du nur noch Hilfe schreien kannst. Mit der Katze haben sie Erpressungspotential, so wie sie das betreiben. Und da es meiner Mutmassung nach gar nicht um die Katze geht, sondern sie ein Ventil brauchen, um zu meckern, würde ich dem einen verbalen Riegel vorschieben.
Keine Erklärungen mehr, keine Rechtfertigungen Deinerseits und wenn sie wieder meckern: kühl, aber höflich antworten, dass Du ihre Kritik kennst.
Es nützt nichts, wenn Du etwas von der Familie tolerierst, auch wenn es Dich stört, weil Du denkst, damit zeigst Du Entgegenkommen. Das merken sie gar nicht. Daher musst Du deutlich machen, was Dich stört und um Abhilfe bitten. Immer wieder.Körperlich Distanz
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23.09.2014, 20:11Inaktiver User
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23.09.2014, 20:52
AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?
Indem Du penetrant höflich null,null auf ihre Vorwürfe eingehst, wenn sie wieder meckern, eben war der Kater wieder im Treppenhaus, sondern sowas sagst wie:
Ja, ich kenne Ihre Vorwürfe/Anschuldigungen/Beschwerden (was vom Begriff her passt), Sie hatten sie mir mehrmals mitgeteilt. Guten Abend.
Wenn die Familie selber etwas macht, was Dich stört, sagst Du auch sehr höflich: es ist/ war heute sehr laut, über dem normalen Pegel, den man als Nachbar dulden muss, Ich möchte Sie bitten, im Zukunft darauf zu achten, ihre Lautstärke der üblichen Regel anzupassen. Guten Tag.
Immer sehr höflich, immer knapp, keine Diskussion.Körperlich Distanz
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