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    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Dieses hinterher ankommen und immer mehr wollen, erlebe ich beim Vermieten ständig. Ganz unabhängig von der Tierhaltung. Bei Vertragsabschluss sind die Neuen immer begeistert, aber danach gehts los! Plötzlich ist ihnen die Tür zu dünn, die anfangs abgelehnte Garage fehlt dann doch, der Herd zu alt, der Boden nicht schön genug, der Keller zu klein, der Balkon zu vollgeschissen (ja, es gibt hier tatsächlich wildlebende Vögel), die Mitmieter zu doof (einer meckert über den anderen), der Waschraum zu warm/kalt/voll. Gemeinschaftsflächen werden mit Kram zugestellt und man fühlt sich dazu allen Ernstes berechtigt.

    Komischerweise funktioniert das mit den pünktlichen Überweisungen auch nicht immer so. Das hindert aber nicht, bei kleineren Defekten sofort loszuschreien und Handwerker zu fordern.

    Ich wünschte mir wirklich mal Mieter, die mit dem, was sie vorfinden einfach zufrieden sind, nichts nachfordern, mit den Mitmietern nicht zanken, nichts kaputt machen und regelmäßig und pünktlich ihre Miete bezahlen. Und bitte nicht anfangen, nachträglich immer mehr zu wollen!

    Bei meiner Nachbarin sehe ich das auch. Auch sie hat solche neuen Mieter, die immer mehr fordern und die Nachbarn nerven. Jetzt hat sie ihnen neue Bäder und eine Eingangstür spendiert, jetzt wollen sie auch noch einen Zaun, denn die Kinder ballern ständig ihre Bälle in die Nachbargärten. Nachbar 1 ist schon länger sauer, jetzt vermiest sie das Verhältnis mit mir (der Zaun) und Nachbarin 3 will sie zwingen, die Bäume zu kappen. Alles nur wegen dieser Störenfriede! Früher war sie mal meine Freundin, jetzt verscherzt sie es sich mit allen 3 Seiten, nur wegen der Mieter!

    Wenn sie keiner mehr leiden kann, ziehen die bestimmt wieder aus. Diese Nervensägen! Dann kommen die nächsten und wollen alles anders.

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    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    Nein. Der Fehler liegt darin, dass der Vertrag nicht entsprechend gestaltet ist.

    Wenn ich eine Freigängerkatze habe, weiss ich das. Dann muss ich vor Mietvertragsschluss klären, was die Katze darf und ihre Wege klären. Dann gibt es auch nachher keinen Ärger und ich muss mich nicht über vermeintliche Intoleranz der Mitmieter ärgern.
    Denkste. Theorie und Praxis. Plötzlich fühlt sich dann doch einer gestört, ganz einfach, weil er sich das nicht so vorgestellt hat. Gilt besonders für Leute, die keine Erfahrung mit Katzen haben. Da kann man böse Überraschungen erleben.
    Behindert ist man nicht, behindert wird man.

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    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Zitat Zitat von Tabitha Beitrag anzeigen
    Denkste. Theorie und Praxis. Plötzlich fühlt sich dann doch einer gestört, ganz einfach, weil er sich das nicht so vorgestellt hat. Gilt besonders für Leute, die keine Erfahrung mit Katzen haben. Da kann man böse Überraschungen erleben.
    Wenn Katers Freigang vertraglich gesichert ist, hast Du eine andere Position. Dann können andere Meckern, aber müssen halt nachweisen, dass Kater auf unerlaubten Wegen wandelt oder sie sonst beeinträchtigt. dann kann der Vermieter überlegen, ob das Widerrufsgründe sind.

    Während dessen wird der Nachbar freundlich lächeln darauf hingewiesen, dass die Katze über die Freigangserlaubnis verfügt. In meinem Fall hatte meine mittlerweile lange verstorbene Katze, die Gewohnheit morgens unter einen bestimmten Strauch zu pinkeln. Der Nachbar meinte doch tatsächlich, dass dieser Strauch Schaden genommen habe. Der Vermieter hat sehr gelacht, meinte, dass der Strauch gut gedüngt wird und er, also der Strauch das aushalten muss oder eben ausgetauscht wird.

    will sagen: Irre gibt es immer. es ist doch aber der Job des ZWeibeiners, die passende Rechtsposition zu schaffen. Vorher.

    die Wohnung nehmen und sich denken, dass nachher alles geklärt wird, gibt nur Ärger und wird auf taube Ohren stossen.

  4. Inaktiver User

    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    martha,

    das mag ja so sein, hier ist das Problem aber anders gelagert.

    Der Vermieter (eigentlich der Stellvertreter der Hausbesitzerin, denn Erstere ist für uns kaum ansprechbar und ist generell kaum interessiert an dem, was im oder mit dem Haus passiert) weiß, dass der Kater sich in der Wohnung und inzwischen auch draußen aufhält. Damit hat er auch kein Problem. Er weiß auch, dass der Kater dafür durch den Flur gehen muss. Wenn der Freigang erlaubt ist, kann der Gang durch den Flur somit nicht ausgeschlossen werden.

    Es geht aber darum, dass diese Mitmieter den Kater im Flur nicht antreffen möchten. Dies können wir zwar versuchen zu vermeiden, aber eben nicht völlig ausschließen (vor allem dann nicht, wenn sie ihn selbst hereinlassen). Ich wüsste nicht, wie man das im Vertrag realisieren sollte?

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    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Das ist doch genau das, was ich meinte. Hinterher kommt es anders als man denkt.
    Es nützt einem auch wenig, wenn man im Recht ist, man hat ja trotzdem den Ärger mit dem Nachbar.
    Behindert ist man nicht, behindert wird man.

  6. gesperrt

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    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Ich denke auch, dass das eigentliche Problem bei den Nachbar liegt, weil sie in einer Bagatelle ein Problem sehen wollen. Selbst wenn die Katze nicht durchs Treppenhaus ginge: sie könnte draußen mal angeblich übers Auto gelaufen sein oder Vögel jagen oder sonst etwas. Die Katze IST tatsächlich eine kleine Beeinträchtigung, etwas, das sie stört, aber es handelt sich um eine Bagatelle. Gute Nachbarschaft funktioniert aber nur über kleine Zugeständnisse, die nicht immer bilateral ausgeglichen werden, eine gewisse Toleranz sollte man in jedem Lebensbereich aufbringen. Wer ständig nur auf sein Recht pocht, macht auch sich das Leben schwieriger als nötig. Denn jeder hat seinerseits etwas, das Anderen auf den Senkel geht. Bis auf ein paar Unfehlbare natürlich, die immer alles richtig und korrekt machen. Die Pest schlechthin.

  7. gesperrt

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    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Ich finde ich auch, es gibt Verhaltensweisen, die einfach nur rücksichtslos sind, wie z.B. unnötige Beschallung mit lauter Musik, indem man sein Radio ständig aufdreht bis weiß Gott wohin, obwohl man, wenn man auf laute Musik steht, auch Kopfhörer benutzen könnte.

    Aber wenn ein Lebewesen, ein "Familienmitglied" der Nachbarn, sich einfach irgendwo aufhält, wo es "nichts zu suchen hat", jedoch niemanden schädigt, belästigt, unverschämt und rücksichtslos auftritt, worüber soll ich mich denn da aufregen? "Der Kater hat da nichts zu suchen, und fertig!" So was finde ich kleingeistig und kleinkariert, aber so was von.

    Ich bin gottfroh, dass ich in meinem Umfeld nirgendwo mit nicht artgerechter Tierhaltung konfrontiert bin, denn so was geht mir dermaßen an die Nieren. Den Hunden und Katzen in meiner Nachbarschaft geht es Gott sei Dank allen gut, und somit kann ich schlafen, ohne mir den Kopf zerbrechen zu müssen.
    Geändert von Gitta777 (17.09.2014 um 12:31 Uhr)

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    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Als Vermieter, welcher Katzenhaltung erlaubt hat würde ich Mieter (ob mit oder ohne Allergie) die sich beschweren, die Frage stellen:

    Wie oft treffen Sie die Katze an? Wie lange halten Sie sich im Treppenhaus auf?

    Vielleicht kommen Sie dann selber darauf, was sie für einen Aufstand wegen Pillepalle machen.

  9. gesperrt

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    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Zitat Zitat von Premium Beitrag anzeigen
    Als Vermieter, welcher Katzenhaltung erlaubt hat würde ich Mieter (ob mit oder ohne Allergie) die sich beschweren, die Frage stellen:

    Wie oft treffen Sie die Katze an? Wie lange halten Sie sich im Treppenhaus auf?


    Vielleicht kommen Sie dann selber darauf, was sie für einen Aufstand wegen Pillepalle machen.

  10. Inaktiver User

    AW: Unsere Katze und die Mitmieter - Lösungsvorschläge?

    Nunja, da ist dann noch die Sache mit dem subjektiven Empfinden. Und wenn man das so sehen möchte, wird aus dem Sachverhalt, die Katze hereingelassen zu haben, in dieser Wahrnehmung schnell der Sachverhalt "Der hockt da andauernd rum".

    Leider halten sie sich aus irgendwelchen Gründen auch sehr oft im Treppenhaus auf, so als würden sie es in der eigenen Wohnung nicht gut aushalten. Während meines Urlaubs habe ich mal einen Tag bewusst darauf geachtet (sonst habe ich Besseres zu tun, keine Sorge). Zumindest während meiner Anwesenheit sind sie etwa sechsmal rein- und rausgegangen. Die anderen Mieter höre ich nicht halb so oft.

    Das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit, mal dem Kater über den Weg zu laufen.

    Die beiden sind Lehrer. Eigentlich hatte ich gehofft, mit dem Ende der Ferien haben sie wieder anderes zu tun und eventuell andere Sorgen. Dem war zumindest am Sonntag aber offenbar nicht so.

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