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  1. VIP

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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Zitat Zitat von TajMahal Beitrag anzeigen
    Hm, bei Hunden und Wölfen gilt der nur im eigenen Rudel. fremde Welpen könnten auch schon mal geschreddert werden.

    Bei Katzen bin ich nicht sicher, aber Katzenmütter sind recht unbegeistert wenn ein fremder Kater kommt. Löwenmännchen machen fremden Nachwuchs platt.

    Also zurück lehnen wegen Welpenschutz ist keine gute Idee.
    Ich sehe das so wie Du, Taj Mahal.
    Welpenschutz gilt nur im eigenen Rudel. Bei Hunden ist es zwar so, dass die meisten Hunde, die passabel sozialisiert sind, Welpen tolerieren, aber es kann auch ganz anders laufen. Das reicht von Drohen und Zurechtweisung bis - im Extremfall - zu gefährlichen Bissverletzungen. Sich auf den (nicht vorhandenen) Welpenschutz zu verlassen, ist ein typischer Anfängerfehler mit der Folge, dass dem erwachsenen Hund fälschlicherweise einen Verhaltensstörung attestiert wird.

    Bei Katzen soll es gar keinen Welpenschutz geben. Kater reagieren auf Katzenwelpen wohl öfter recht ungut, sodass oft geraten wird, Kater auch von den eigenen Nachkommen fernzuhalten, solange die noch recht klein sind. Eigene Erfahrungen habe ich keine und auch keine ernstzunehmende Literatur dazu gefunden.

    5 Wochen sind auch noch sehr klein.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Wenn Du ständig bei den Beiden sein kannst versuch es. Der Findelkater braucht Katzengesellschaft und ein Vorbild. Deiner freut sich vielleicht auch über Gesellschaft.

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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Bei Katzen soll es gar keinen Welpenschutz geben. Kater reagieren auf Katzenwelpen wohl öfter recht ungut, sodass oft geraten wird, Kater auch von den eigenen Nachkommen fernzuhalten, solange die noch recht klein sind. Eigene Erfahrungen habe ich keine und auch keine ernstzunehmende Literatur dazu gefunden.

    5 Wochen sind auch noch sehr klein.
    Jepp, kann gut gehen weil der Kater nett ist, nicht weil der Kleine ein Baby ist.

    Fünf Wochen ist eigentlich ein NoGo, aber wenn´s halt nicht anders geht.

    Zu meinem damals ca. achtjährigem Kater habe ich ein acht Wochen altes Kitten gesetzt. Mir mehr Glück als Verstand meinerseits, hat der Kater nach einer Woche Gift und Galle spucken die Erziehung in die Pfote genommen.
    Sogar die Verkehrserziehung. Leider habe ich es nie gesehen, aber laut den Nachbarn hat der Kater der Kleinen (ich habe auch noch ein Mädchen dazu gesetzt) beigebracht, erst links und rechts zu schauen und nur wenn kein Auto kommt rüberzulaufen. Vorher hat er sie nicht gehen lassen
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  4. VIP

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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Zitat Zitat von TajMahal Beitrag anzeigen
    Jepp, kann gut gehen weil der Kater nett ist, nicht weil der Kleine ein Baby ist.
    Mein heißgeliebter grantiger, bissiger Kater war in der Hinsicht ein Megaarsch. Er hat alle Versuche, ihm eine zweite Katze zuzugesellen, torpediert und die anderen durch Sonn`und Mond gehauen. Erst unsere Pflegekatze, die gleich rollig wurde, fand er, der Kastrat, passabel.

    Es war ein Riesen-Act, den Besitzer nach seiner langen Reise davon zu übrzeugen, dass er sein Leben besser ohne Haustier gestalten kann ...
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    sonst normale Userin

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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Mein heißgeliebter grantiger, bissiger Kater war in der Hinsicht ein Megaarsch. Er hat alle Versuche, ihm eine zweite Katze zuzugesellen, torpediert und die anderen durch Sonn`und Mond gehauen. Erst unsere Pflegekatze, die gleich rollig wurde, fand er, der Kastrat, passabel.

    Es war ein Riesen-Act, den Besitzer nach seiner langen Reise davon zu übrzeugen, dass er sein Leben besser ohne Haustier gestalten kann ...
    Liest sich, als hättest du es geschafft.
    Grüßle
    TM



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  6. gesperrt

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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Vor 4 Jahren starb die Schwester unseres Katers, die zwei waren zu dem Zeitpunkt 6 Jahre.
    Da er nie alleine war haben wir uns entschlossen, ein Katzenkind zu adoptieren, damit er nicht den Rest seines Lebens alleine bleiben muss.

    Wir haben schon viele Katzen aufgezogen und auch einige behalten - aber diese Geschwister waren ganz besonders.
    Das zeigte sich dann auch, als wir ein kleines Katzenmädchen adoptierten. Sie kam aus der Box raus und fauchte und spuckte ihn an und er saß nur ganz ruhig da und hat sie interessiert angeguckt....ich glaube er hat sie nicht so richtig ernst genommen. Er war ein großer Kater mit 7,5 Kilo und die Kleine wog nicht mal ein Kilo.

    Es verging keine Stunde, da ist sie ihm hinterhergelaufen und hat ihn hinten in die Oberschenkel gebissen..höher kam sie ja nicht.
    Er hat sich zwar umgedreht, weil das zwickte, aber gemacht hat er nichts.

    Abends lag das kleine Baby schon bei ihm auf dem Sofa.

    Als jetzt an Ostern diese liebe, geduldige und einzigartige Katze starb, blieb das kleine Mädchen, nun 4 Jahre, zurück.
    Sie hat getrauert, sich zurückgezogen und sie war furchtbar deprimiert.

    Also entschlossen wir uns einen kleinen Kater zu adoptieren - es hat überhaupt nicht funktioniert!
    Wir waren darauf vorbereitet, dass sie nicht so geduldig ist wie damals unser Tigger - aber nicht, dass es so gar nicht funktioniert.
    Das fauchen und knurren hat sich gelegt, aber sie zog sich zurück, weil sie im Wohnzimmer keine Ruhe mehr hatte.
    Literweise Feliway, Zylkene Kapseln, separieren, zusammen lassen, die Große bevorzugen - nichts hat geholfen. Die Große litt einfach.

    Wir hätten das jetzt auf Biegen und Brechen durchsetzen können, weil sich das *irgendwann* sicher alles gegeben hätte.
    Aber das wollten wir nicht. Die Katzen sollten sich ja beide wohl fühlen und sich nicht aus dem Weg gehen und vor allen Dingen sich nicht monatelang rumquälen. Das wäre für den Kleinen nichts gewesen und für die Große auch nicht.

    Heute haben wir den Kleinen also sehr schweren Herzens an eine sehr nette Familie vermittelt....sie wohnen im Grünen, wenig Verkehr, er darf später raus, sie haben einem jungen Kater und ein 6jähriges Kind.
    Der erste Kontakt zu dem Kater verlief sehr positiv und heute Abend schlief der kleine Kater und der Junge schon zusammen im Bett


    Es bleibt wohl nichts anderes übrig, als es einfach auszuprobieren....es kann klappen oder auch nicht. Wir haben jetzt beides durch.

  7. VIP

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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Zitat Zitat von TajMahal Beitrag anzeigen
    Liest sich, als hättest du es geschafft.
    Ja, haben wir damals geschafft . Die Folge waren 11 oder 12 Jahre wilde Katzenbeziehung, in der Madame das Sagen hatte. Der Kater glaubte das nicht und holte sich praktisch täglich eins auf die Nase. Aber es gab auch tägliche Kuschelorgien, jäh unterbrochen durch Wutausbrüche..
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich sehe das so wie Du, Taj Mahal.
    Welpenschutz gilt nur im eigenen Rudel. Bei Hunden ist es zwar so, dass die meisten Hunde, die passabel sozialisiert sind, Welpen tolerieren, aber es kann auch ganz anders laufen. Das reicht von Drohen und Zurechtweisung bis - im Extremfall - zu gefährlichen Bissverletzungen. Sich auf den (nicht vorhandenen) Welpenschutz zu verlassen, ist ein typischer Anfängerfehler mit der Folge, dass dem erwachsenen Hund fälschlicherweise einen Verhaltensstörung attestiert wird.

    Bei Katzen soll es gar keinen Welpenschutz geben. Kater reagieren auf Katzenwelpen wohl öfter recht ungut, sodass oft geraten wird, Kater auch von den eigenen Nachkommen fernzuhalten, solange die noch recht klein sind. Eigene Erfahrungen habe ich keine und auch keine ernstzunehmende Literatur dazu gefunden.

    5 Wochen sind auch noch sehr klein.
    Du hast keine eigenen Erfahrungen und auch keine Literatur dazu gefunden bist aber überzeugt, dass es ein typischer Anfängerfehler sei, sich auf Welpenschutz zu verlassen. Das stimmt nicht - sorry. Ich halte schon mein ganzes Leben lang Tiere, nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch ganz andere Tiere (möchte nicht im einzelnen drauf eingehen). Und ich habe noch nie erlebt, dass ein Baby gebissen wurde. Klar ist eine Vergesellschaftung nicht immer einfach und Katzen sind eh "schwierig". Bei manchen Tieren ist sofort eine Sympathie vorhanden - andere können sich nicht riechen - dann klappt es auch nicht.
    Gruss
    Meagan

  9. VIP

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    AW: Kater und Babykätzchen?

    Nicht umsonst wird endlich in der kynologischen Literatur sowie in der Theorie zum Hundführerschein/Hundebegleiterschein kommuniziert, dass es keinen generellen und überall und immer gültigen Welpenschutz gibt. Bei Hunden/Wölfen gilt der Welpenschutz des Verbands. Bei Bären sind Bärinnen, die Junge führen, vor männlichen Bären auf der Flucht, weil die schon mal die Brut fressen, manchmal auch ihre eigene.

    Sehr kleine und noch nicht "aufgestellte" Hundewelpen, werden des öfteren von Hündinnen angegangen und auch gebissen (mein Oller hat das als 10-Wöchiger gleich mehrfach erlebt); wenn die Welpen dann Junghunde von 4,5-5 Monaten sind, spielen dieselben Hündinnen mit ihnen.

    Mit einem 5-wöchigen Katzenbaby zu erwachsenen Kater wäre ich vorsichtig und würde das Experiment nur wagen, wenn die beiden 24/7 unter Beobachtung wären. Mit einer 12-wöchigen Katze hätte ich kaum Bedenken.

    Sehr junge Tiere weerden öfter als Beute oder Spielzeug angesehen, vor allem von Tieren, die selbst früh von der Familie getrennt wurden keine gute und ausreichend lange Sozialisationsphase im Familienverband hatten.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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  10. Inaktiver User

    AW: Kater und Babykätzchen?

    Zitat Zitat von Meagan Beitrag anzeigen
    Du hast keine eigenen Erfahrungen und auch keine Literatur dazu gefunden bist aber überzeugt, dass es ein typischer Anfängerfehler sei, sich auf Welpenschutz zu verlassen. Das stimmt nicht - sorry. Ich halte schon mein ganzes Leben lang Tiere, nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch ganz andere Tiere (möchte nicht im einzelnen drauf eingehen). Und ich habe noch nie erlebt, dass ein Baby gebissen wurde.
    Da hast du einfach Glück gehabt.
    Welpenschutz gibt es nicht, so einfach ist das. Wenn es klappt, ist es gut, aber die Garantie dafür gibt es halt nicht.
    Die Erfahrung einer Einzelperson ist doch kein Beleg für das Gegenteil.

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