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    AW: Jurist(in) gesucht wegen Schächten

    Vielleicht möchte ja jemand hingehen:

    aus einem Verteiler:

    Liebe Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler,
    aus Anlaß des skandalösen Urteils des Oberverwaltungsgerichtes in Leipzig zum Schächten veranstaltet die Partei
    Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei in Aßlar (bei Wetzlar), dem Wohnort des türkischen Metzgers,
    am Samstag, den 16.12.2006 von 10 - 18 Uhr eine Demonstration.

    Demonstrationszug beginnt ca. 12 Uhr.
    Sammelpunkt ist der Vorplatz des Bahnhofs

    Bitte verbreiten Sie diese Nachricht auf Ihrer HP und per Verteiler. Die Politik ist gefordert, der Ausnahmeregelung
    einen Riegel vorzuschieben.

    Wenn sich niemand gegen die jetzige Regelung wehrt, wird sich auch nichts ändern.
    Daher kommen Sie bitte zahlreich.
    Näheres entnehmen Sie bitte dem Anhang.

    Mit freundlichem Gruß
    Christa Rust
    Vorsitzende des LV Hessen
    christa.rust@t-online.de,

    Bundesgeschäftsstelle der
    Tierschutzpartei
    tierschutzpartei.de

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    AW: Jurist(in) gesucht wegen Schächten

    Hallo,

    für alle die immer noch meinen Schächten wäre keine Grausamkeit und Tierquälerei (siehe in der Mitte):

    http://www.tierischer-einsatz.de/unvergessen.htm

    LG
    Stephanie
    Für einen Bissen Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und ein bisschen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre.

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    AW: Jurist(in) gesucht wegen Schächten

    @alle: kann mich nur Vita anschließen. Ich bin zwar auch der Meinung dass Schächten Tierquälerei ist, aber auf deutschen Schlachthöfen geht es auch nicht besser zu. Ganz abgesehen von den ganzen Tiertransporten quer durch Europa und nach welchen Kriterien entschieden wird welche Tiere leben dürfen und welche geschlachtet werden (bei Haflingern z.B., oder bei Legehühnern -> alle männlichen Küken werden...-sorry, ist echt eklig was man mit diesen Küken macht).
    Kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen dass alle Tiere betäubt werden, bei mehreren Hundert Tieren pro Tag?! Masthühner werden z.B. definitiv nicht betäubt. Ist das etwa nicht schlimm?! Ich studiere Ökolandbau und Vermarktung und nach dem was wir kürzlich in einer Vorlesung gehört haben ist es uns allen vergangen Fleisch zu essen. D.h. ich persönlich esse sehr selten Fleisch und wenn dann von einem Ökobauern.
    carpe diem

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    AW: Jurist(in) gesucht wegen Schächten! Antwort auf meinen Brief:-(

    Hallo Ihr lieben,

    anbei die Antwort von meinen Protestbrief. Nicht besonders befriedigend.

    wilhelm.priesmeier@wk.bundestag.de

    Sehr geehrte Frau xxxxxxxxxxx,

    Sie haben sich mit einer E-Mail, in der Sie die jüngste Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Frage der Ausnahmegenehmigungen vom Betäubungsgebot
    bei Schlachtungen thematisieren, an mich gewandt.
    Ich möchte zunächst bemerken, dass mein Respekt vor der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Gewaltenteilung als eines ihrer wesentlichen Elemente es mir
    verbietet, öffentlich Richterschelte zu betreiben. Entscheidungen der aus gutem Grunde unabhängigen Justiz können wir Politiker nicht revidieren und sollten sie nicht in ihremWesensgehalt in Frage stellen.
    Sicherlich hat der Tierschutz in unserem Land durch seine Aufnahme als Staatsziel ins Grundgesetz eine Stärkung erfahren. Dennoch bleiben die Grundrechte der Menschen, die
    im ersten Abschnitt unseres Grundgesetzes festgeschrieben sind, und zu denen auch das recht auf freie Religionsausübung gehört, die Rechtsgüter mit dem größten Gewicht. Daher ist die von Ihnen kritisierte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in meinen Augen nachvollziehbar und richtig. Ich bitte Sie, dies nicht dahingehend misszuverstehen, dass ich ein Freund des betäubungslosen Schlachtens sei – das Gegenteil ist der Fall.
    Im Übrigen ist es keineswegs so, dass alle praktizierenden Muslime und Juden auf dem Verzehr von Fleisch unbetäubt geschlachteter Tiere bestehen. Aus Gesprächen mit hochrangigen Gelehrten verschiedener Religionsströmungen wie auch aus Berichten aus der Praxis weiß ich, dass reversible, d. h. nicht endgültige Betäubungsmethoden, beispielsweise durch elektrische Ströme, welche für kurze Zeit den Kopf, nicht aber das Herz des Schlachttieres durchströmen, in weiten Kreisen als glaubenskonform angesehen sind und auch zur Anwendung kommen.
    Meine Fraktion und ich werden in Zukunft vermehrt das Gespräch mit Vertretern der verschiedenen Strömungen und Gruppierungen der Religionen suchen, um die Akzeptanz der Elektro-Kurzzeitbetäubung weiter zu erhöhen und ihre Verbreitung in der Praxis voranzutreiben.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen meinen Standpunkt nachvollziehbar darlegen konnte. Für weitere Fragen zu diesem oder einem anderen Thema stehen meine Mitarbeiter und ich Ihnen gerne
    zur Verfügung. Für den Moment verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
    Ihr Dr. med. vet. Wilhelm Priesmeier

    Wie kann man die Religionsfreiheit über das Leiden eines Tieres stellen???!! Ich fasse es nicht. Glaube ist nicht greifbar, aber ein Tier aus Fleisch und Blut!

    Lg
    Stephanie
    Geändert von JanaFreese (14.12.2006 um 22:47 Uhr) Grund: Datenschutz
    Für einen Bissen Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und ein bisschen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre.

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