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  1. gesperrt

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    Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Hallo Zusammen

    Nach langem Überlegen, habe ich mich entschlossen, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren. Nachdem der Hund, den ich wollte, schon vermittelt wurde, habe ich mich in eine andere Hündin verliebt. Eine andere wurde mir sehr ans Herz gelegt, da sie schon seit 7 Jahren im Tierheim lebt.

    Da es mein 1. Hund sein wird, habe ich ein paar Fragen und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann:

    Wie macht Ihr das tagsüber, wenn Ihr arbeiten geht? Bringt es etwas, einen 2. Hund zu halten? Der Hund, den ich zuerst wollte, wurde als ruhig beschrieben, dh. man könnte ihn, wenn der Arbeitgeber das zulässt, mit ins Büro nehmen.

    Hat jemand schon mal probiert, für den Hund eine Tagesbetreuung zu organisieren? Wenn ja, wie teuer ist das ungefähr?

    War es schwer, eine Wohnung zu finden, in der Hundehaltung erlaubt ist? Ist es einfacher, mit kleinen Hunden etwas zu finden oder ist für die Vermieter Hund gleich Hund?

    Und wie ist es in Urlauben? Findet mal leicht Unterkünfte mit Vierbeinern? In Europa lässt es sich ja ohne Quarantäne reisen, oder? Nur für alles, was ausserhalb Europas liegt, sollte man dann wohl mit Hund verzichten, nehme ich an.

    Vielen Dank fürs Antworten...

    Gute Nacht

    Viele Grüsse

    Mathilda

  2. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Der Vermieter muss Tierhaltung, in deinem Fall Hunde, erlauben. Sonst bekommst du schneller Ärger als dir lieb ist.
    Du musst mit einem Hund zweimal täglich eine Runde drehen. Eine dritte Runde mittags wäre gut.
    Grundsätzlich kann man einen Hund alleine in der Wohnung lassen, wenn er das gewohnt ist. Bei einem Hund aus dem Tierheim könnte es anders sein.
    Der Hund muss dir gehorchen, aufs Wort, sonst gibt es unschöne Begegnungen. Eine Hundeschule ist gut investiertes Geld. Ebenso ist eine Hundehaftpflicht gut angelegt. Personenschäden können schnell in die zehntausend gehen.
    Tierpensionen gibt es einige. Schau sie dir mal in Ruhe an. Dann weißt du, ob dein Hund gut aufgehoben ist.
    Urlaub mit Hund ist dann gut, wenn du einen ruhigen Hund erwischt hast, der keinen Jagdtrieb hat und sich mit allen anderen Hunden gut versteht. Sonst lieber Tierpension.
    Mit zwei Hunden wird es schwieriger, eine Wohnung zu bekommen. Außerdem müssen sich die beiden vertragen. Das geht am besten, wenn einer der Hunde jung ist, ein Welpe. Allerdings hast du diesen Hund dann sehr lange.
    Mit dem siebenjährigen Hund bindest du dich für die nächsten sieben, acht Jahre. Das sollte dir bewusst sein.
    Wichtig ist auch, dass der Hund kastriert oder sterilisiert ist. So schön Welpen auch sind, sie machen Arbeit und du kriegst sie kaum in gute Hände unter. Die meisten haben nämlich bereits einen oder mehrere Hunde. Zweitens stinkt der Urin penetrant, wenn die Hündin läufig wird.

    Wie reagiert die Hündin auf dich? Geht sie freudestrahlend auf dich zu? Lässt sie sich streicheln? Wie reagiert sie, wenn du mit ihr Gassi gehst?

  3. Inaktiver User

    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Hallo

    bist Du mit dem Hund, der Dir "so ans Herz gelegt wurde" schon allein unterwegs gewesen? Machen wir uns nichts vor - ein Hund, der 7 Jahre im Tierheim lebt hat unter Umständen eine massive Verhaltensstörung - und es ist dem Hund wahrlich nicht damit gedient, wenn Du nicht mit ihm zurecht kommst und ihn wieder zurückbringst (wir hatten mal eine Katze aus dem Tierheim - die wurde uns auch "ans Herz gelegt" - "so ein liebes Tier". Tatsache war, daß das Tier zwar sehr lieb war - aber wegen seiner Verhaltensstörung schon mehrfach wieder zurück gebracht wurde. Meine Mutter brachte das nicht übers Herz und hatte 15 Jahre lang einen Kater mit Neurose. Sie hat ihn innig geliebt - nur hat das seine Macken nicht besser gemacht.

    Ich würde auch verbindlich klären, ob Du den Hund mit ins Büro nehmen kannst. Es ist ja nicht damit getan, daß er "ruhig" ist. Deine Kollegen sollten auch damit gut zurecht kommen, der Hund darf keine Eifersucht an den Tag legen, wenn Du mit Kollegen zu tun hast, niemand darf eine Allergie haben. Der Hund sollte nicht bellen, wenn Telefon oder Türklingel läuten und fremde Menschen ein- und ausgehen.

    Überlege dir auch, ob es sinnvoll ist, wenn Du Vollzeit arbeitest, einen Hund zu haben, den Du u.U. nur wieder "wegorganisieren" mußt.

    Könnte es nicht besser sein, dem Tierheim als Hundepate zur Verfügung zu stehen und mit den dortigen Hunden regelmäßig spazieren zu gehen. Da kannst Du auch lernen, was für Bedürfnisse so ein Tier überhaupt wirklich hat.

    Ich selbst habe auch genau diesen Gründen kein eigenes Tier - meine Nachbarin über mir hatte einen "kniehohen" Hund - mit dem wurde am Tag 4 x 1 Stunde spazieren gegangen. Es reicht ja nicht, nur bis zum nächsten Baum zu spazieren, damit das Geschäft gemacht ist. Das Tier braucht Bewegung und Anregung - wenn der Hund die nicht hat, fängt er nämlich an, sich seine Abwechslung in der Wohnung zu suchen, wenn er allein ist - und da zerlegen die dann gerne Dinge. Gelangweilte Tiere suchen sich Beschäftigung! (Egal welche Tierart.... Hunde, Katzen, Vögel...)

    Antje

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Meine gesamtes Umfeld und ich selber haben/hatten ausschließlich Tiere aus dem Heim oder sonst Ätzverhältnissen und durchweg gute Erfahrungen!

    SElbst Tiere, denen man unterstellen könnte, dass sie gerade einen JKnacks haben müssten, waren soo lieb und dankbar.

    gerade, wenn ein heim vermittelt, hat man ja die möglichkeit einiges auszutesten- spaziergänge, autofahren, andere hunde .....

    zu den anderen themen wurde ja bereits einiges geschrieben, nur noch zur wohnungssuche etwas:

    DAS kann dauern!!

    Andrerseits reicht dann - wie bei uns EIN Vermieter, der tierlieb ist und zack, bist du schneller in der neuen wohnung als tierlose interessenten
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  5. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Hallo Zusammen

    Danke für Eure Antworten. Die Tiere leben nicht in Deutschland. Der eine Hund ist in Spanien, der andere in Ungarn. Sie kommen erst, wenn sich jemand für sie entscheidet.

    Als ich mit der Frau wegen des einen, kleines Hundes telefoniert habe, hat sie mir eben gesagt, dass dieser Hund bereits vermittelt ist und mir dann von der einen Hündin erzählt, die fast ihr ganzes Leben im Zwinger gebracht hat. Sie werden zwar regelmässig rausgeholt, aber sie kennen kein Leben bei einem Besitzer in einer Wohnung. Es ist jetzt nicht so, dass ich den Hund besonders süss finde. Aber er tut mir total leid und ist auch etwas grösser als der, den ich suche.

    Ich habe mal bei einer Familie gelebt, die einen Hund aus Südeuropa hatte. Der war super ängstlich. Als ich eingezogen bin, hat er sich immer geduckt, wenn wir uns begegnet sind. Und als ich mal 10 Tage seine Mama war, weil die Familie in die Ferien gefahren ist, hatte ich zu Anfang total die Probleme, da er nicht mit mir raus wollte und wenn ich ihn dann auf dem Rasen hatte, hat er nichts gemacht. Ich hatte schon Angst, dass seine Blase platzt. Nach ein paar Tagen wurde es besser. Und wenn er mich heute sieht, freut er sich und will auch sofort raus. Ich gehe, im Wald oder da, wo keine Strasse ist, mit ihm ohne Leine, da er nicht gut an der Leine geht. Er läuft hinter mit her, recht, links, dann wieder rechts und das ist ziemlich nervig. Seine Familie geht mit ihm nicht oft raus, obwohl er wohl ein Jagdhund ist. Wenn ich mit ihm stundenlange Spaziergänge mache, manchmal 20 km, ist er total fit und könnte das Gleiche noch mal machen, während ich auf dem Zahnfleisch gehe..

    Heute ist er nur sehr ängstlich. Er ist total pflegeleicht, ganz anspruchslos. Leider gibts da jetzt ein Kind/Enkelkind und da schaut der Hund jetzt etwas in die Röhre.

    Wenn man so an einen Hund kommt, dann kann man ihn nicht zurück geben. Dann muss man mit ihm zurecht kommen. Dieser Hund, von dem ich geschrieben habe, bräuchte auch einen Lehrer, aber er bekommt ihn nicht. Ich würde sofort zu einer Hundeschule gehen, da ich mich mit Hunden bisher nicht auskenne. Und ich denke, dass Hunde mit einer solchen Vergangenheit da schon fachmännische Hilfe brauchen, die ich nicht bieten kann.

    Wenn ich auf diese Seiten gehe, werde ich immer ganz traurig. So viel Leid und Hunde sind so liebe Freunde. Mein Lieblingshund lebt leider so weit weg, dass ich ihn wohl nicht mehr treffen werde oder vielleicht noch 1 Mal. Sie ist schon 12 und ich weiss nicht, wann ich das nächste Mal dorthin zurück kehre. In diese Diva, so muss man sie nennen, habe ich mich total verliebt. Sie ist soooo süss. Und sie mag mich, weil ich ihr immer Leckerlies mitbringe. Die kriegt sie dort nicht (zu teuer).

    Ich weiss nicht, ob ich den Hunden wirklich widerstehen kann. Ich hätte es nie gedacht, dass ich mich nur aufgrund eines Photos oder eines Videos so verlieben kann...

    Danke für Eure Tipps. Ich werde noch mal in mich gehen...

  6. Moderation

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Wie viel Zeit hat du denn täglich für den Hund ?
    Hast du auf deiner Arbeit schon geklärt, ob du einen Hund mitbringen kannst ?
    Wie lange kannst du dir Urlaub nehmen um euch aneinander zu gewöhnen ?


    Gäbe es nicht die Möglichkeit den Hund von dem du geschrieben hast zu übernehmen, wenn er wegen des Enkelkindes eigentlich "überflüssig" ist ? Hier gehst du ein geringeres Risiko ein, weil ihr euch schon kennt.


    Ich hätte echte Bedenken als jemand der noch nie einen eigenen Hund hatte mit einem potentiell verhaltensgestörten relativ großen Hund anzufangen.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen

    Nach langem Überlegen, habe ich mich entschlossen, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren.
    Das ist Dein erster Hund?
    Auch wenn ich es schön finde, ein Tier aus einem ausländischen Tierheim zu adoptieren, wäre es für Dich wohl besser, wenn Du in Euer örtliches Tierheim gehst und dort nach einem Hund schaust, der Dir gefällt. Dann kannst Du mit ihm Gassi gehen, auf dem Tierheim Freigelände, was eingezäunt ist, spielen und ihn/sie gründlich kennen lernen.

    Sollte bei Euch im Tierheim kein Hund sein, der zu Dir passt, dann schau ein paar Kilometer weiter. In der Regel hat jeder grössere Ort ein Tierheim oder einen Tierschutz, wo Hunde auf Pflegestellen leben.

    Ein Tier aus dem Ausland zu holen, ist problematisch. Du weisst nicht, wie das Tier reagiert, wie es ist und ob Du es magst.

    Du bist ganztags berufstätig?
    Dann kläre bitte vorher, ob Du den Hund mit auf die Arbeitsstelle nehmen kannst und in der Mittagspause mit ihm/ihr rausgehen kannst. Diese Erlaubnis musst Du Dir schriftlich geben lassen.
    Wenn Du den Hund nicht mitnehmen kannst, dann müsste er /sie 8-10 Stunden alleine in der Wohnung sein. Das ist keine gute Idee und Tierquälerei.

    Ein zweiter Hund ist natürlich schön, wenn die beiden sich gut verstehen und miteinander scherzen und dösen. Aber auch 2 Hunde müssen innerhalb von 10 Stunden mindestens eine Stunde Gassi gehen. Dafür bräuchtest Du dann einen Hundesitter 5x die Woche. Selbst wenn der günstig ist und nur 20€ am Tag verlangt, sind das rund 400€ im Monat Zusatzkosten.

    Wohnst Du jetzt in einer Wohnung, wo Hunde erlaubt sind?
    Diese Genehmigung benötigst Du schriftlich ohne Einschränkungen. Falls Du dort keine Erlaubnis erhältst, müsstest Du umziehen. Kannst Dir das leisten? Eine Wohungsuche für Frau mit Hund ist sicher aufwändiger als eine für eine Singelfrau.

    Die Kosten.
    Du benötigst eine Grundausstattung. Schlafkorb/bett, Hundegeschirr, Leine, 2 Näpfe, Spielzeug. Regelmässig: Fressen, Kauzeug. Hundehaftpflicht und Kosten beim Tierarzt. Impfung, Gesundheitscheck, etc.

    Die Zeit für den Hund
    Du musst dreimal am Tag mit dem Hund raus gehen. Jeweils viell. 40 Minuten oder einmal länger 60-90 Minuten und 2x je 30. Du musst in die Hundeschule gehen mindestens einmal die Woche die erste Zeit.

    Du musst den Hund pflegen, das Fell bürsten, ihm Futter zubereiten, mit ihm spielen und schmusen.

    Das sind locker drei Stunden pro Tag, die Du nur mit dem und für den Hund verbringst. Hast Du soviel Zeit?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  8. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    @ Promethea71: Ich würde dann natürlich früh aufstehen, um mit ihm Gassi zu gehen (1h) und dann abends auf jeden Fall mal 2 h. Wenn ich eine Wohnung in der Nähe der Arbeit finde, dann würde ich die Mittagspause auch fürs Gassigehen nutzen.

    Meine Idealvorstellung ist, dass jemand sich ein paar Stunden um den Hund kümmert, so dass er zu Hause bleibt. Vielleicht gibt es Leute, die Lust hätten, mit dem Hund mal rauszugehen. Ich kenne eine Frau, die hin und wieder mal auf einen Hund aufpasst. Natürlich nur, weil er sich mit ihren Katzen verträgt. Aber sie wohnt nicht in meiner Stadt. Durch sie ist mir die Idee gekommen, dass es so etwas wohl auch noch woanders geben könnte.

    Ich wohne nicht mehr neben dem Hund. Der ist jetzt 600 km von mir entfernt und es ist auch nicht angefacht, dass er auszieht. Er macht keinen Ärger, ist wirklich sehr pflegeleicht und daher gibts auch keinen wirklichen Grund, ihn abzugeben. Mir tut er einfach nur leid, weil er so ein lieber ist. Und er freute sich eben immer riesig, wenn ich mit ihm mal am Wochenende 6 oder 8 h unterwegs war.

    Relativ gross ist dieser Hund, der schon 7 Jahre im Tierheim lebt nicht: 43 cm. Aber er gefällt mir eben auch nicht so gut. Er tut mir einfach nur total leid. Mein Herz ist für 2 andere Hunde aufgegangen, einer ist nur 27 cm hoch, der andere weiss ich nicht, steht leider nicht in der Info. Es ist ein Perro de Agua espanol Mischling.

    Ich mag total gerne Zottelnde. Okay, der Hund meiner ehemaligen Vermieterin ist kurzhaarig und der Hund, um den ich mich mal mehere Jahre gekümmert habe, da war ich Schülerin, war auch ein Kurzhaar. Und mein Lieblingshund, der extrem weit weg wohnt, hat mittellanges Fell (Schnauzer)

  9. Inaktiver User

    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Liebe Mathilda,

    ich will Dir nicht zu nahe treten, denn Deine Beweggründe sind sehr aufrichtig und Du willst etwas Gutes tun.

    Aber ich habe eine wenig Zweifel, daß Du Dir so ganz darüber klar bist, was damit alles zusammenhängt. Ich glaube nicht, daß es sehr sinnvoll ist, einen Hund ausschließlich aufgrund der Empfehlung eines Tierheims im Ausland zu nehmen - auch wenn die sicher Gutes im Sinn haben.

    Ich habe wirklich auch Probleme, mir einen Hund in einem ausländischen Tierheim vorzustellen, der seit 7 Jahren dort ist. Und ich würde es keinen "Tieranfänger" raten.

    Ein Hund und sein Halter sollten zusammenpassen - und Mitleid anhand eines Bildes ist ein schlechter Ratgeber. Es gibt so unterschiedliche Hunde wie es unterschiedliche Menschen gibt - und nicht immer passen Hund und Mensch gut zusammen - obwohl an keinem von beiden etwas auszusetzen ist.

    Überlege doch wirklich, ob nicht das deutsche Tierheim auch eine gute Möglichkeit wäre und lerne die Hunde kennen. Ich bin sicher, dort findet sich der richtige Hund für Dich. Und auch hier sind die Tierheime überfüllt und viele Tiere warten sehnsüchtig auf einen neuen Halter.

    Natürlich wünsche ich das auch jedem Tier im Ausland - aber ich würde niemals nur aufgrund eines Fotos/Videos ein Tier adoptieren.

    Und sich gelegentlich kümmern ist auch etwas ganz anderes als das jeden Tag - bei Wind und Wetter.

    Ich sage Dir auch ehrlich - jemanden zuverlässigen zu finden, der täglich (und möglicherweise ohne Bezahlung) stundenlang auf Deinen Hund aufpaßt - das wird schwierig. Kaum jemand möchte so eine Verpflichtung eingehen. Nicht ohne Grund gibt es teure Hundesitter-Services....

    Antje

  10. Inaktiver User

    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Also, nach dem, was du hier so schreibst, würde ich dir raten, auf einen Hund zu verzichten.

    Manchmal ist die größere Tierliebe, es nicht zu einem Leben zu verdammen, wo es fast den ganzen Tag allein ist, womöglich nur zweimal am Tag rauskommt und den größten Teil der Zeit MIT Menschen diese mit anderen als mit den "eigenen" zu verbringen.

    Ein solches Vorhaben ergibt für mich überhaupt keinen Sinn.

    Ich würde dir eher vorschlagen, dich im Tierheim als Spaziergängerin zu versuchen. Jeden Tag nach der Arbeit dort hin und ein Stündchen oder mehr mit einem Patenhund spazierengehen - damit ist dir geholfen und den Tieren auch.

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