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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    @ Aubisa: welche Rasse hast Du, wenn ich mal fragen darf?

    Da hast Du ja wirklich Glück, dass Du Deinen Hund mitnehmen darfst und er auch noch frei rumlaufen darf.

    Meine ehemaligen Kollegin hat als Sekretärin gearbeitet und ich glaube kaum, dass sie dort den Hund hätte frei rumlaufen lassen können, da viel Durchgangsverkehr bei ihr war. Man musste durch ihr Zimmer zur Chefin und so musste der Hund angeleint sein. Und damit sie nicht über ihn stolpert, wenn sie aufstehen muss und weil er nicht viel Platz hatte (kleines Büro und wenig Platz hinter dem Schreibtisch), war er eben kurz angebunden. Das tat mir sehr leid. Aber der Hund war wohl zufrieden...
    Davon, Hunde mit Leine längerfristig an einem Ort festzuhalten, halte ich nichts. Wenn der Hund die entsprechende Energie mitbringt, man gut mit ihm arbeitet (nicht stupides spazierengehen, sondern Aufgaben - Nasenarbeit, Apportieren, Tricks etc.), kann man ihn auch so weit prägen, dass er in seinem Radius bleibt. Ohne Leine. Das erfordert aber viel Geduld, Konsequenz und Liebe.
    Der zweite Bürohund ist übrigens auch in einem Durchgangszimmer. Und es klappt phantastisch, ohne Leine.

    Ich habe jetzt eine Havaneserhündin. Und weil andere Hunde vorher mir unendlich viel beigebracht haben (unter Mühe, mit Spaß und Tränen), hat sie sich fast von selbst erzogen.

  2. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von aubisa Beitrag anzeigen
    Davon, Hunde mit Leine längerfristig an einem Ort festzuhalten, halte ich nichts. Wenn der Hund die entsprechende Energie mitbringt, man gut mit ihm arbeitet (nicht stupides spazierengehen, sondern Aufgaben - Nasenarbeit, Apportieren, Tricks etc.), kann man ihn auch so weit prägen, dass er in seinem Radius bleibt. Ohne Leine. Das erfordert aber viel Geduld, Konsequenz und Liebe.
    Der zweite Bürohund ist übrigens auch in einem Durchgangszimmer. Und es klappt phantastisch, ohne Leine.

    Ich habe jetzt eine Havaneserhündin. Und weil andere Hunde vorher mir unendlich viel beigebracht haben (unter Mühe, mit Spaß und Tränen), hat sie sich fast von selbst erzogen.
    Es kann auch sein, dass es eine Vorgabe der Chefin war. Ich weiss es nicht. Nur, wenn die Chefin nicht da war, hat sie den Hund auch mal ohne Leine rumlaufen lassen. Aber das Büro war wirklich so klein und total vollgestellt...

    Hast Du Dir die Rasse bewusst ausgesucht oder ist sie auch ein Hund aus dem Tierheim??

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen

    Hast Du Dir die Rasse bewusst ausgesucht oder ist sie auch ein Hund aus dem Tierheim??
    Nach vielen Jahren mit Hunden, die uns viel gelehrt, aber auch hohe Ansprüche an uns gestellt haben, haben wir uns bewusst für eine "unkomplizierte" Begleithundrasse entschieden. Unsere Hündin kommt von einer Züchterin, mit der uns mittlerweile eine enge Freundschaft verbindet.

    Für einen Hund aus dem Tierheim fehlt mir der Mut. Wie gesagt: es kann wunderbar sein (meine Eltern hatten einen Traumhund aus dem Tierheim), aber einem auch viel abverlangen.

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Zu Hause kann er sich aber bewegen.

    (...)

    Sicher kann er auch zu hause nicht rennen, aber doch zumindest spielen und durch die Wohnung gehen..
    Liebe Mathilda, ich hatte zeitlebens eigene Hunde plus befreundete Hunde in Obhut, inzwischen nur noch befreundete Hunde hundesittend.

    Ich habe es noch nie erlebt, dass ein alleine gelassener Hund mit sich selbst spielt. Zwei alleine gelassene Hunde können sich eventuell miteinander beschäftigen und spielen dann auch. Einer alleine - dem ist einfach nur fad. Der spielt nicht mit sich selbst. Der pennt und wartet aufs Fraule, und wenn ihm zu fad wird, gewöhnt er sich Unarten wie Schuhe oder Einrichtungsgegenstände zerlegen an.

    Hunde sind gruppensozialiserte Tiere.

    Da hat es jeder noch so kurz angeleinte Bürohund besser (falls er wahlweise daheim als alleine wartender Einzelhund rumsäße), denn zumindest die Bezugsperson ist dann permanent da und trotz Arbeit auch in Maßen ansprechbar für das Tier.

    Und letztlich bildet auch das Büro eine Art Menschen-Rudel, mit dem der Hund gut klarkommen kann und wo er auch völlig unauffällig unterm Tisch bleiben kann, Hauptsache, das Rudel und der Rudelführer ist um ihn rum - welches dem Hund aber völlig abgeht, wenn er ganz alleine zu Hause sitzt.

  5. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Danke für Deine Antwort, SignorinaLimoncella. Dann werde ich auf jeden Fall bei meinem künftigen Arbeitgeber nachfragen, ob es möglich ist, einen Hund mitzubringen.

    Ach, ich möchte doch schon einen Hund haben. Aber natürlich muss dafür noch Einiges geregelt werden und ich muss mich mehr über die Rassen und ihre Eigenarten informieren.

  6. VIP

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    H
    Sei mir nicht böse, aber wenn ich 'bürokompatibel' lese, leuchten meine Alarmanlagen.
    Meine Angsthündin ist nach der traurigen Definition anderer "bürokompatibel!´". Das quält mich unendlich. Ich nehme sie seit 2,5 Jahren mit, auch damit mein Oller ein paar Stunden Ruhe hat.
    Sie geht geduckt rein, rast zu ihrem Bett unter meinem Schreibtisch und bleibt dort angeschraubt, bis ich sie nötigen, fast zwingen muss, nach der Arbeit durch den Flur zum Ausgang und nach Hause zu gehen. Sie schlief bis vor kurzem nicht, sondern passte auf. Sie droht den anderen Hunden, wenn die zu nahe kommen, und sie droht den Männern ebenfalls, auch meinem Chef, der sie so gerne mag. Sie geht nicht mit in die Küche und sie war noch nie mit mir in einem anderen Zimmer.

    Unwissende sagen immer, es sei toll einen Hund zu haben, der im Büro nicht auffällt. Aber sie ist nicht relaxed, sondern sie stellt sich eher tot. Sie ist "bürokompatibel", weil sie Angst hat. Keine gute Sache!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Ja, guck ruhig mal unter "Begleithunde". Da hast Du die Rassen, die ohne spezifische Aufgabe gezüchtet werden. Das ist keine Garantie für einen "unkomplizierten Hund", aber die Wahrscheinlichkeit, dass Dir kein spezielles Wissen über die Bedürfnisse der Arbeitsaufgaben abverlangt wird.

    Jeder Hund braucht geistiges Futter. Neben der Bewegung, die Dir nach einer Weile sicher in Fleisch und Blut übergehen wird.

    Ich bin immer noch dafür, dass Du ruhig mal im Tierheim schauen solltest. Da merkst Du ganz bald, wie unterschiedlich die Hunde mit Dir kommunizieren und was sie mögen.

    Keine Schnellschüsse - so ein Lebewesen, was Dich 5, 10 oder 15 Jahre begleitet, ist Dir dann anvertraut. Das muss passen.

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Meine Angsthündin ist nach der Definition anderer "bürokompatibel!´". Das quält mich unendlich. Ich nehme sie seit 2,5 Jahren mit, auch damit mein Oller ein paar Stunden Ruhe hat.
    Sie geht geduckt rein, rast zu ihrem Bett unter meinem Schreibtisch und bleibt dort angeschraubt, bis ich sie nötigen, fast zwingen muss, nach der Arbeit durch den Flur zum Ausgang und nach Hause zu gehen. Sie schlief bis vor kurzem nicht, sondern passte auf. Sie droht den anderen Hunden, wenn die zu nahe kommen, und sie droht den Männern ebenfalls, auch meinem Chef, der sie so gerne mag. Sie geht nicht mit in die Küche und sie war noch nie mit mir in einem anderen Zimmer.

    Unwissende sagen immer, es sei toll einen Hund zu haben, der im Büro nicht auffällt. Aber sie ist nicht relaxed, sondern sie stellt sich eher tot. Sie ist "bürokompatibel", weil sie Angst hat. Keine gute Sache!
    Ich seh den Begriff nicht ganz so negativ wie Vio. Deine Kleine ist nicht bürokompatibel, sie passt sich nur den geringsten Widerständen an.
    Aber das weißt Du ja selbst am besten.

    Ganz ehrlich: ich weiß nicht, womit ich das verdient habe, jetzt einen Traumhund zu haben. Aber ich habe ihn. Und momentan fehlt mir die Herausforderung gar nicht.

  9. gesperrt

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    Ausruf AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Oh, das tut mir leid. Ich finde es total traurig, wenn ein Hund so ängstlich ist. Auch, als ich bei der Familie gewohnt habe und ich die Hundemama war, habe ich den Hund in mein Zimmer gelassen und bei mir im Bett schlafen lassen, weil er so ängstlich war. Wenn irgendwo ein lautes Geräusch kam, hat er sich versteckt.

    Schade, dass sich Deine Kleine noch nicht an die Leute gewöhnt hat. Sie muss wirklich sehr Schreckliches erlebt haben, denke ich. Zurückhaltend ist ja eine Sache, aber so hyperängstlich, das ist wohl nur durch sehr, sehr schlechte Erfahrungen entstanden.

    Ist echt schlimm, wie Tiere behandelt werden (nun ja, es fängt ja schon bei Menschen an). Diese Traumata kriegt man dann nicht mehr raus. Sie werden höchstens abgeschwächt durch positive Erfahrungen, wie jetzt bei Dir.

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen

    Unwissende sagen immer, es sei toll einen Hund zu haben, der im Büro nicht auffällt. Aber sie ist nicht relaxed, sondern sie stellt sich eher tot. Sie ist "bürokompatibel", weil sie Angst hat. Keine gute Sache!
    Katelbach, Du bist Fachfrau - würdest Du Deine Hündin lieber 40 h pro Woche alleine zu Hause lassen, damit sie den Streß nicht hat? (Gut, bei Dir ist es noch was anderes, sie hätte ja noch den Methusalem)

    Konkreter: Würdest Du sie lieber alleine ohne Methusalem zu Hause lassen - als sie als Angsthund mitzunehmen ins Büro?

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