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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Weil es für den Hund alles andere als lustig ist, ruhig neben dem Schreibtisch zu liegen und darauf zu warten, dass man mit ihm raus geht (Mittagspause) bzw. dass es nach Hause zu einem langen Spaziergang geht.

    Ich habe bisher einen Fall kennengelernt. Der Hund war wirklich super lieb, total ruhig und sehr bürokompatibel. Er hat nicht gebellt und wenn man es nicht gerochen hätte, man wäre nie auf die Idee gekommen, dass meine Kollegin ihren Hund bei sich hat.

    Aber, der Hund tat mir leid. Das ist für mich kein Hundeleben. Okay, wenn er 12 oder 13 Jahre ist vielleicht. Aber nicht mit dem Alter.. Er war vielleicht 4 Jahre alt.
    Ein Hund geht zu seinem Menschen eine sehr enge Bindung ein. Das heißt auch, dass er in der Nähe des Menschen sein will. Jeder Hund, den ich bisher hatte, hätte Spielen und Schnüffeln ohne mich sofort eingetauscht gegen einen Bürotag mit mir.

    Und genau das lebe ich jetzt auch - mein Hund kann und kommt mit ins Büro. Und ja - sie ist glücklich (wage ich zu behaupten). Sie ist nicht allein, hat jede Menge Menschen um sich, die gern mit ihr spielen und kuscheln. Sie genießt den Spaziergang nachmittags und schläft/döst viel (wie alle Hunde). Und sie schläft entspannt, weil sie mich in der Nähe weiß. Übrigens ist mein Hund noch keine anderthalb, geht von kleinauf mit ins Büro und ist dadurch sehr entspannt und selbstbewusst.

    Das ins-Büro-mitnehmen muss nicht sein - es gibt individuelle und auch rassetypische Eigenschaften, die man immer bedenken muss. Ein Wachhund ist glücklich, wenn er sein Gelände bewachen kann, ein Apportierhund, wenn er Dummys oder Enten apportiert, ein Hütehund mit seinen Schafen. Und noch nicht mal da funktioniert das so pauschal, weil sie alle individuell sind.

  2. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber es ist doch nichts anderes, wenn er allein zu Hause liegt!

    Und dass du jemanden findest, der verlässlich (!), also täglich, mehrere Stunden auf deinen Hund aufpasst - das wirst du dir vermutlich abschminken können. Oder nicht bezahlen.
    Zu Hause kann er sich aber bewegen. Der Hund der ehemaligen Kollegin war aber angeleint am Schreibtischbein und die Leine war sehr kurz gehalten. Der hatte nicht viel Bewegungsfreiheit, konnte sich nur von einer auf die andere Seite legen.

    Sicher kann er auch zu hause nicht rennen, aber doch zumindest spielen und durch die Wohnung gehen..

  3. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    @ Aubisa: Darf sich Dein Hund im Büro frei bewegen oder ist er auch angeleint?

    Ach, so jung, und er ist den ganzen Tag so ruhig? Das liegt bestimmt daran, dass er das von klein auf kennt und gut erzogen ist. Der Bürohund, den ich mal kennengelernt habe, war sehr gut erzogen (auch mit Hundeschule) und es auch von klein auf gewohnt, im Büro zu sein.

    War es ein Problem, Deinen Chef davon zu überzeugen, einen Hund ins Büro mitzubringen? Da ich auf Jobsuche bin, werde ich zukünftig immer nachfragen, ob das möglich ist. Das ist mir wichtig zu wissen.

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Ich suche ja zur Zeit Hunde über Tierschutzseiten. Und da stehen eben nur Charakterzüge. Das Einzige, was ich als Kriterium habe, ist Photo, Höhe, Alter und ein paar Charaktereigenschaften.

    Würde ich jetzt ins Tierheim vor Ort gehen und mir ein Hund aussuchen, wäre mir auch wichtig, wie er auf mich zugeht, wie er so beim Spazierengehen ist...

    Ja, dann guck doch mal im Tierheim.
    Sicher, manche Tierheime handhaben die Abgabe sehr streng. In vielen Fällen aber berechtigt, finde ich. Die Mitarbeiter kennen die Tiere und die meisten sind bemüht, das optimale Zuause zu finden.

    Ich würde Dir als Ersthundbesitzerin nicht empfehlen, einen Hund zu nehmen, den Du nicht vorher kennenlernen konntest. Es kann gut funktionieren, muss aber nicht. Selbst kleine Macken können ohne Erfahrung zum ausgewachsenen Problem werden - umso wichtiger, den Hund und seine Eigenheiten schon zu kennen.

  5. Inaktiver User

    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Zu Hause kann er sich aber bewegen. Der Hund der ehemaligen Kollegin war aber angeleint am Schreibtischbein und die Leine war sehr kurz gehalten. Der hatte nicht viel Bewegungsfreiheit, konnte sich nur von einer auf die andere Seite legen.

    Sicher kann er auch zu hause nicht rennen, aber doch zumindest spielen und durch die Wohnung gehen..
    Du kannst ja mal eine Kamera aufstellen: Du wirst feststellen, dass er so gut wie die ganze Zeit rumliegen wird.

    Und was deine Kollegin anlangt: Niemand zwingt dich, den Hund im Büro an kurzer Leine zu halten.

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    @ Aubisa: Darf sich Dein Hund im Büro frei bewegen oder ist er auch angeleint?

    Ach, so jung, und er ist den ganzen Tag so ruhig? Das liegt bestimmt daran, dass er das von klein auf kennt und gut erzogen ist. Der Bürohund, den ich mal kennengelernt habe, war sehr gut erzogen (auch mit Hundeschule) und es auch von klein auf gewohnt, im Büro zu sein.

    War es ein Problem, Deinen Chef davon zu überzeugen, einen Hund ins Büro mitzubringen? Da ich auf Jobsuche bin, werde ich zukünftig immer nachfragen, ob das möglich ist. Das ist mir wichtig zu wissen.

    Es gab schon einen Bürohund, von daher war es unkompliziert. Und generell empfinden die meisten hier die Hunde als echte Bereicherung. Meine Chefin kommt oft zu mir, einfach zum Entspannen und Hundkuscheln, wenn sie eine Pause braucht.
    Meine Hündin läuft frei. Sowohl im Büro als auch im gesamten Haus (hier sind tagsüber um die 100 Menschen zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs). Im Haus natürlich nur mit mir und an meiner Seite.
    Allerdings ist es auch ein typischer Begleithund, also eine Rasse, die ohne spezifische Aufgaben gezüchtet wurde.

    Mit meinem vorherigen Hund hätte ich das nicht machen können, da er nicht so entspannt war. Aber das tägliche Abwechseln mit meinem Mann, das schnelle nach-Hause-rasen, damit Hund nicht zu lang alleine ist - nein das möchte ich mir und einem Hund nicht mehr antun.

  7. Inaktiver User

    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Nur weiss ich natürlich nicht, ob ich mit dem Hund klar komme und ob er mir wirklich gefällt.


    Ich bin zur Zeit auf Jobsuche. Daher kann ich mir jetzt auch keinen Hund nehmen,



    Spielen macht man ja meist draussen.

    ...
    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen



    Mein Hund, der aber schon vermittelt wurde, ist ein West-Highland Terrier. Ich liebe kleine, wuschelige Rassen. Und es ist ein Mädel. Ich glaube, dass die einfacher sind, weil sie nicht angreifen. Der Hund meiner Vermieterin ist mal, als ich mit ihm spazieren war, von 3 oder 4 Rüden angegriffen worden. Sie müssen gerochen haben, dass er ängstlich ist. Und leider ist er nicht weggelaufen. Denn ich glaube, er hätte mehr Kondition gehabt, als die Angreifer.


    Wenn ich einen Hund adoptiere, würde ich ihn nie abgeben, ausser, er würde mich beissen und ich hätte Angst vor ihm. Anderes käme für mich nicht in Frage. Ich übernehme Verantwortung für ein Lebewesen, möchte ihm ein schönes Leben schenken, etwas, was er noch nicht gekannt hat vorher.

    .
    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen

    Und meine Erfahrungen mit Hunden waren eben die, dass Rüden aggressiver waren als Mädels. Sowohl im Umgang mit Hunden, die ich ausgeführt habe als auch im Umgang mit mir, wenn sie mich angebellt oder angeknurrt haben (fremde Hunde).
    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Und ich gehe bei Hunden eben nach Aussehen, weil ich mich für den Hund begeistern möchte. Ich möchte gleich von ihm angetan sein und nicht erst lernen, ihn zu lieben. Und wenn man eben nur Photos hat, ist das Aussehen die Eintrittskarte. Den Charakter kenne ich ja nicht.
    Hallo Mathilda,

    ich habe einige Äußerungen aus deinen Beiträgen zitiert, die mich dazu bewegen, dir von einem Hund abzuraten. Ich verstehe deine guten Absichten, möchte dich aber bitten, im Vorfeld 1-3 Hundebücher zu lesen. Dir und dem Hund zuliebe. Wie ich dich lese, scheinst du sehr naiv zu sein, was Hundehaltung/Hundeerziehung angeht.

    Sei mir nicht böse, aber wenn ich 'bürokompatibel' lese, leuchten meine Alarmanlagen.

    Überdenke deinen Entschluss bitte noch einmal.

  8. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Mathilda,

    ich habe einige Äußerungen aus deinen Beiträgen zitiert, die mich dazu bewegen, dir von einem Hund abzuraten. Ich verstehe deine guten Absichten, möchte dich aber bitten, im Vorfeld 1-3 Hundebücher zu lesen. Dir und dem Hund zuliebe. Wie ich dich lese, scheinst du sehr naiv zu sein, was Hundehaltung/Hundeerziehung angeht.

    Sei mir nicht böse, aber wenn ich 'bürokompatibel' lese, leuchten meine Alarmanlagen.

    Überdenke deinen Entschluss bitte noch einmal.
    Hallo Violine

    Danke für Deinen Rat.

    Aber ich frage mich, was an dem Wort "bürokompatibel" so schlimm sein soll. Ich kenne viele Hunde, die das nicht sind. Die bellen, wenn sie jemanden nicht kennen, Leute, die sie kennen, schwanzwedelnd begrüssen wollen und nicht an einer Leine stundenlang liegen möchten, weil sie, wenn man selbst den Raum verlässt, mitkommen möchten und unruhig sind, wenn sie ohne Herrchen oder Frauchen wo festgebunden sind. Oder sie sind einfach zu ängstlich, als dass man es ihnen zumuten könnte und sitzen/liegen dann nur verstört in ihrem Körbchen.

    Klar werde ich es mir noch mal überlegen. Deshalb habe ich hier auch reingeschrieben, um Input zu bekommen...

  9. gesperrt

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    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    @ Aubisa: welche Rasse hast Du, wenn ich mal fragen darf?

    Da hast Du ja wirklich Glück, dass Du Deinen Hund mitnehmen darfst und er auch noch frei rumlaufen darf.

    Meine ehemaligen Kollegin hat als Sekretärin gearbeitet und ich glaube kaum, dass sie dort den Hund hätte frei rumlaufen lassen können, da viel Durchgangsverkehr bei ihr war. Man musste durch ihr Zimmer zur Chefin und so musste der Hund angeleint sein. Und damit sie nicht über ihn stolpert, wenn sie aufstehen muss und weil er nicht viel Platz hatte (kleines Büro und wenig Platz hinter dem Schreibtisch), war er eben kurz angebunden. Das tat mir sehr leid. Aber der Hund war wohl zufrieden...

  10. Inaktiver User

    AW: Was alles bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte..

    Zitat Zitat von Mathilda67 Beitrag anzeigen
    Aber ich frage mich, was an dem Wort "bürokompatibel" so schlimm sein soll.
    An dem Wort als solches nichts, wenn wir von technischen Geräten sprechen.

    Aber im Zusammenhang mit Tieren/Hunden mag ich es nicht.

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