@ aussenseiter,
was sind bitteschönTassenkläffer![]()
Eine sichere Quelle habe ich für diese Aussage nicht. Mein Tierarzt hat mir das mal anhand einer Tafel in seiner Praxis erklärt. Da stand der Mops ganz in der Nähe des Wolfs (was mich auch gewundert hat). Es geht in der Tat um das Verhalten wie z.B. Aufzucht der Jungen etc. Da wäre der Mops - angeblich - dem Wolf bzw. dem Ursprünglichen mit am nähesten. Meint mein Tierarzt...
Ein Spitz käme für mich nie in Frage. Dazu fehlt mir die Zeit. Eine Hundehalterin hier im Ort vergnügt sich mit so einem Tierchen. Unter 4 Stunden am Tag Rausgehen macht der Hund es nicht - ansonsten wäre er schrecklich unleidlichSorry, mit einem Job, zwei Kids und damit noch alleine, das würde hier nicht funktionieren. Ich finde, der Hund muss auch zum Halter passen
Und zu uns passt Möppel
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Über Qualzucht etc. sollten wir uns hier nicht auslassen oder einen neuen Strang eröffnen. Diese Diskussion gibt es in anderen Foren genügend. Der Mops ist ein Hund, den man entweder liebt oder überhaupt nicht. Das war wohl schon immer so.
Antworten
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Thema: Mops steigt keine Treppe:-(
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26.11.2006, 08:39
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
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26.11.2006, 15:38
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
Mit dem Spitz muss man nur sehr viel raus, wenn man keinen Garten hat, aber dann sollte man sich erst gar keinen solchen Hund zulegen. Aber gesund ist so ein Hund bestimmt auch für das Herrchen/Frauchen
Ich habe nichts gegen deinen Mops, ich finde nur, dass er etwas komisch aussieht, und verstehe nicht, wozu man ihm das typische, von dem meisten Menschen als nett empfundene und in seiner Funktion seit x Jahrtausenden bewährte Hundegesicht weggezüchtet hat.
Tassenhunde, tja, keine Ahnung, welche Rassen das sind, ich kenne den Begriff für diese ganz kleinen Mikrohunde mit Schleifchen, die mit ihrer hohen Stimme beim geringsten Anlass die Trommelfelle und Geduldsfäden testen, deshalb schrieb ich Tassenkläffer
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26.11.2006, 15:56
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
Ich glaube, der Spitz mag es überhaupt nicht, wenn er nur im Garten rumlungern darf. Das mag überhaupt kein Hund. Selbst Möppel freut sich über ausgedehnte (!!!) Spaziergänge wie Bolle
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26.11.2006, 16:55
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
Das ist gut! Ausgerechnet die Mopszüchter, die keinerlei Skrupel haben, diese Qualzuchthunde zu züchten, sagen das!
Zitat von Inaktiver User
Ich habe selbst einen Mops und weiß, wovon ich rede. Seit 1950 gelang es ihnen, die immer schon flache Schnauze noch flacher und die Falten immer tiefer zu züchten, so dass die kleinen Fellhärchen ständig in die Augen pieksen. Bei meinem Hund hatte das zwei schlimme Augenentzündungen mit harten OPs zur Folge. Diese Nächte an Weihnachten 2004 wünsche ich niemandem. Irr vor Schmerzen rannte der Hund die ganze Nacht über in meinem Zimmer hin und her.
Und man muss sich vorstellen: ein Mops ist drinnen im Rachen genauso gefaltet wie außen, das heißt, er bekommt sein Leben lang nie richtig Luft und hat zudem noch mit einem Gebiss zu kämpfen, das überhaupt keine Ähnlichkeit mit einem schönen Hundegebiss hat. Man spricht von "Hechtgebiss" und das ist ständig voll mit Zahnstein.
Und dann sagen die Mopszüchter, dass ein Mops keine Treppen steigen dürfe. Meiner tat das von Anfang an, ohne irgendwelche Aufforderung.
Die Mopszüchter sollten sich lieber endlich mal bemühen, diesen armen Tieren die überflache Schnauze und alle anderen Qualmerkmale wegzuzüchten, anstatt hier einen auf tierlieb zu machen.
Möpse sind so entzückende Hunde vom Wesen her: klug, friedlich und temperamentvoll und absolut treu und musikalisch (meiner jedenfalls). Ich habe aber eine Stinkwut auf diese Züchter.
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26.11.2006, 17:02
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
Ein Tipp noch für Mops-Besitzer: Jeden Tag in beide Augen Corneregel ( ein Bepanthenol-Gel) tun, damit die Piekserei abgedämpft werden kann und eine Infektionsgefahr (übers Gebiss) verringert wird.
Geändert von vitaminbee (26.11.2006 um 17:11 Uhr)
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26.11.2006, 17:09
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
[QUOTE=Gartenzwergin
Über Qualzucht etc. sollten wir uns hier nicht auslassen oder einen neuen Strang eröffnen. Diese Diskussion gibt es in anderen Foren genügend. Der Mops ist ein Hund, den man entweder liebt oder überhaupt nicht. Das war wohl schon immer so.[/QUOTE]
Da hast du Recht, das ist hier eigentlich nicht der Strang dafür.
Eine Bemerkung aber noch: gerade weil ich meinen Hund so sehr liebe, möchte ich, dass diese schlimme Qualzucht ein Ende hat und endlich wieder zurückgezüchtet wird, damit Möpse wieder wie vor 60 Jahren aussehen und leben dürfen.
Noch ein Wort zu Homöopathie u. ä.:
Meiner ist bereits 10 Jahre alt und hatte ein vergrößertes Herz. Das hat sich zum Glück inzwischen dank Homöopathie reguliert.
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26.11.2006, 17:11
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
Natürlich nicht "nur", aber so lassen sich die Spaziergänge vielleicht auf 2 Stunden reduzieren, unter der Woche. Am Wochenende dann entsprechend länger. Für mich wäre ein Spitz ideal, aber ich wäre zu traurig, wenn er dann nach 10 oder 15 Jahren stürbe, deshalb lass ich es lieber und freu mich, wenn ich gelegentlich Hundis anderer Leute streicheln darf
Zitat von Gartenzwergin

Noch etwas zum Züchten: Ich finde, dass bei Hunden geradezu ein Rassismus herrscht. Da gibt es genaueste Normen für reinrassige Hunde (die es sowieso nicht gibt, wenn man nur weit genug zurückgeht), so etwas kann auch nur dem Menschen einfallen. Bestimmt mochte auch Hitler Hunde, manche Rassen zumindest
Geändert von aussenseiter (26.11.2006 um 17:18 Uhr)
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26.11.2006, 18:08
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
Hitler liebte seinen Schäferhund
@ liebe vitaminbee,
zum Glück hat mein Möppel keine Probleme mit seinen Augen. Aber danke für den Tipp.
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27.11.2006, 07:09Inaktiver User
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
Indem du diese Qualzüchtung kaufst, bestätigst du die Züchter nur in ihrem Tun.
Zitat von vitaminbee
Wenn man jetzt aber ein solch überzüchtetes Tier gekauft hat, sollte man ihn zumindest so halten, dass er nicht noch zusätzlich leidet.
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27.11.2006, 07:48Inaktiver User
AW: Mops steigt keine Treppe:-(
Naja, der Mops ist aber von seinem Wesen her durchaus als Familienhund berechtigt. Klar wäre es schöner, ließen die Züchter endlich mal wieder ein bißchen Natur in den Mops, aber den Mops per se abzulehnen, find ich doch arg übertrieben!
Wißt Ihr, daß Pudel einstmals Jagdhunde waren? Klar, sie waren viel größer, aber am französischen Hof waren die mal sehr en vogue. Und der Pudel war kein Spezialist (wie z. B. Schweißhunde), sondern ein guter Allrounder.
Ich mag Schäferhunde auch sehr (Hitler aber nicht), und bei den Dt. Schäferhunden sieht man gottseidank schon eine Tendenz zu gesünderen Zuchtansätzen. Klar ist der "Markt" da wichtig.
Und natürlich sind die Züchter Rassisten, ebenso wie bei Katzen. Manche sind ziemlich abgehoben, viele nett und bemüht. Egal, bei welcher Rasse und Tierart.


Sorry, mit einem Job, zwei Kids und damit noch alleine, das würde hier nicht funktionieren. Ich finde, der Hund muss auch zum Halter passen
Und zu uns passt Möppel
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