Liebe Hundefreunde,
ich frage im Namen einer Freundin, deren 2jähriger Rüde eine kranke Niere hat.
Sie möchte bzw. muss die Ernährung ihres Hundes umstellen, ist von ihrer TÄ auch schon beraten worden. Als da wären proteinarm, nur noch 100g statt 400g Fleisch; Möhren, Reis. Einmal pro Woche bekommt er SUC, ein homöopathisches Komplexmittel.
Es handelt sich nicht um eine chronische Niereninsuffiziens. Die funktionierende Niere soll ernährungstechnisch unterstützt werden.
Wer hat Erfahrungen auf diesem Gebiet?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 22
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06.01.2014, 16:01Inaktiver User
Ernährung für einen nierenkranken Hund
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06.01.2014, 17:07
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
Hallo Vio,
wie, eine Niere? Missbildung? Zystenniere?
Die Diätempfehlung entspricht der bei Niereninsuffizienz, bei der der Stickstoffanfall aus Proteinen nicht mehr bewältigt wird. Auch die SUC-Therapie wird bei CNI gegeben, also wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten..
Meines Wissens reicht eine Niere aus. Dass man auf die aufpasst, ist klar.
Die Ernährung hat relativ geringen bis gar keinen Einfluss auf die "Nierengesundheit" und wenn überhaupt, dann eher indirekt (Blutdrucksteigerung). Am wichtigstenn ist wohl, nicht zuviel Salz zu geben (abe auch nicht salfrei zu füttern) und für genügende Flüssigkeitsaufnahem zu sorgen. Dasb Eiweiß sollte hochwertig sein.
Keine Medikamente, die per se nierentoxisch sind (weil sie über die Nieren eliminiert werden, z.B. Entzündungshemmer/Schmerzmittel, manche Antibiotika).
Die Nierenparameter und Elektrolytwerte regelmäßig überprüfen lassen, Urin öfter prüfen, bei den ersten Anzeichen von Unregelmäßigkeiten (vermehrtes oder verringertes Pinkeln, vermehrtes Trinken) sofort zu einem TA, der sich auskennt. Harnwegsinfektionen vermeiden bzw. bei den ersten Anzeichen sofort aggressiv behandeln.
Wäre es mein Hund oder Patient, würde ich auf jeden Fall einen Kollegen mit Spezialisierung zu Rate ziehen. Vet-Nephrologen sind selten, wenn, dann gibt es sie eher in größeren Kliniken. Vet-Kardiologen kennen sich öfter auch in der Nephrologie gut aus.
Viel Erfolg!
edit: Ein Ex-Kollege von mir lebt nach einem Unfall seit Jahrzeghnten mit nur einer Niere. Er achtet auf Blutdruck, Medikamente und Flüssigkeit sowie Warnzeichen und geht regelmäßig zum Nephrologen zur Kontrolle.Geändert von katelbach (06.01.2014 um 17:18 Uhr) Grund: ergänzt
Thank you for observing all safety precautions.
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06.01.2014, 17:48
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
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06.01.2014, 21:00Inaktiver User
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
Liebe Katelbach, danke für deine ausführliche Information! Auf deinen Rat habe ich gehofft!

Zu deiner Frage,ob Missbildung oder Zystenniere schreibt die Halterin des kleinen Patienten: " Eine Niere funktioniert gut und die andere nicht... Die ist halt schon so ins Gewebe eingewachsen und man sieht keine gute glatte Schicht oben die sich da noch vom Gewebe trennt."
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06.01.2014, 22:14
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
Liebe Vio,
ich würde bei einem so jungen Tier alle Hebel in Bewegung setzen, um jedes Detail zu evaluieren. Es gibt in den großstädtischen Räumen immer mehr private hochqualifizierte Kliniken, die wirklich alles an Diagnostik machen können. Sag das Deiner Freundin bitte.
Alles Gute!Thank you for observing all safety precautions.
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06.01.2014, 22:18Inaktiver User
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
Liebe Katelbach,
ich gebe es sofort weiter!
Ach, wenn wir dich nicht hätten!
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06.01.2014, 22:23
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
*Sanft erröt*
Kann man also die Theoretikerin doch brauchen.Thank you for observing all safety precautions.
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06.01.2014, 22:24Inaktiver User
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
Kann man!!!!
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06.01.2014, 22:27
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
Bei den Kollegen in der Praxis hieß ich House.
Dafür konnte ich nie operieren. Bin händisch ungeschickt.Thank you for observing all safety precautions.
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06.01.2014, 22:40Inaktiver User
AW: Ernährung für einen nierenkranken Hund
Das ist der kleiner Racker!


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