Naja, sie ist nicht eben begeistert und hat es auch eilig sich zu verkrümeln, wenn sie außerhalb des Käfigs ist und ich komme an - ne, begeistert ist sie wirklich nicht, war doch etwas heftig in letzter Zeit, was sie alles über sich ergehen lassen muss.Zitat von Atis
Da sie aber eh nie soooo anhänglich war, sich zwar kraulen und streicheln lässt, aber von selber nie ankommt (ganz im Gegensatz zu Merlin), ist das halb so wild - und das wird sich auch wieder geben. Da muss sie jetzt halt durch und fertig.
Pianoforte, so hatte ich Dich auch verstanden
Rennmaus, traurige Geschichte. Warum hast den Meeri denn nicht einschläfern lassen?
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Thema: Das Recht zu sterben.
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24.11.2006, 11:18Inaktiver User
AW: Das Recht zu sterben.
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24.11.2006, 11:45
AW: Das Recht zu sterben.
Ja, es geht ja auch nicht anders. Einer unserer Vögel brauchte mal einige Tage lang ein Antibiotikum, und dazu mußte mein Mann sie natürlich immer einfangen. Die Arme fand das gar nicht lustig und war noch zwei Wochen danach etwas misstrauisch und ängstlich, wenn er ins Zimmer kam. Sie beobachtete ihn immer erst mal 5 Minuten lang, ob er jetzt wieder so eine Aktion startet oder nicht, erst dann entspannte sie sich wieder.
Zitat von Inaktiver User
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
"Who's the freak now?"
("Ghosts")
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24.11.2006, 13:05
AW: Das Recht zu sterben.
Sehr gute und berechtigte Fragen, Waldmeisterin. Hab ich auch schon drueber nachgedacht. Fuer mich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich ein Tier einschlaefern lasse wenn es augenscheinlich Schmerzen hat. Sonst wohl nicht, dann wuerde ich es auch begleiten wollen. Ich denke man muss da von all zu Fall entscheiden, ob und wann man das Tier erloesen sollte.
Zitat von Waldmeisterin
@Poison, achso, sie hatte einen wunden Po, das hab ich wohl ueberlesen. Schoen dass es ihr besser geht!
Beim alten TA anrufen und die Falschdiagnose erwaehnen halte ich auch fuer ne gute Idee!
LG Noodie.
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If in hole
Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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24.11.2006, 15:10
AW: Das Recht zu sterben.
Ich stimme Dir zu, Noodie. Ich denke, man muß sein Tier gut beobachten und sich immer wieder die Frage stellen, was jetzt das Beste ist, wenn es sehr krank ist.
Das mit dem TA (Fehldiagnose ansprechen) sehe ich auch so. Zwar habe ich die Erfahrung gemacht, dass Ärzte es gern nach außen hin mit einem Schulterzucken abtun, wenn man etwas kritisiert. Aber ich denke, es bringt schon etwas, im "ärztlichen Hinterkopf" arbeitet es und er wird beim nächsten Mal sorgfältiger sein. Dass auch Ärzte Fehler machen, ist ja klar, sind auch nur Menschen. Aber ihn mal anzurufen und darauf anzusprechen, wie Poison es vorhat, halte ich auch für gut.
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
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24.11.2006, 16:12Inaktiver User
AW: Das Recht zu sterben.
Er war heute nicht zu sprechen, am Montag rufe ich wieder an. Und ja, Atis, vielleicht ändert es was beim nächsten Kaninchen bzw. bei einem ähnlich gelagerten Problemfall.
Gerade ärgere ich mich sehr: Habe doch ein "Blockhaus" für meine zwei über eBay ersteigert. Ein neues Häuschen natürlich. Gestern kam es an, eben will ich es auspacken - und es ist angeschimmelt?! Richtig große weißblaue Schimmelflecken und -flausch ist zu sehen an den Schnittkanten *bääääääh
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24.11.2006, 16:15Inaktiver User
AW: Das Recht zu sterben.
Ein Tier einschläfern, nur weil es alt ist: Nein.
Ein Tier einschläfern, nur weil es sich nur noch wenig bewegt: Nein.
Ein Tier einschläfern, nur weil es Schmerzen hat: Nein. - Vorausgesetzt, es besteht Aussicht auf Besserung. Und wie stark die Schmerzen wohl sein werden.
Einschläfern erst, wenn das Leben mehr Qual als Freude ist - und das ist eine rein menschliche Entscheidung, die fehlerbehaftet sein kann.
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24.11.2006, 17:57
AW: Das Recht zu sterben.
Da stimme ich Dir absolut zu. Aber es ist (wie Du ja selbst schon sagst und gesagt hast) eine sehr, sehr schwierige Entscheidung. Die man auch nie oder fast nie pauschal treffen kann nach dem Motto, "Wenn ein Tier diese und jene Krankheit hat, muss man es einschläfern", es kommt immer auf den Zeitpunkt an (oder fast immer - wenn z.B. ein Tier durch einen Unfall schwer verletzt ist und ihm nicht durch OP geholfen werden kann, muss man es natürlich erlösen). Und über diesen Zeitpunkt und darüber, ob ein Tier überhaupt eingeschläfert werden muss oder man es auch auf natürliche Weise sterben lassen kann, kann ja nur der Tierhalter (evtl zusammen mit dem Tierarzt) entscheiden. Auch dieser Verantwortung sollten sich Tierhalter stärker bewußt sein, denke ich mir des öfteren, und sich auch ohne aktuellen Anlass mal Gedanken darüber machen. Aber Tod und Sterben werden ja allgemein gerne ausgeklammert.
Zitat von Inaktiver User
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
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24.11.2006, 18:00
AW: Das Recht zu sterben.
IIIIHHHHHHHHHH!!
Zitat von Inaktiver User
Und was machst Du jetzt, kann man bei eBay ganz normal umtauschen? (*Flüstermodus an*:Ich hab' noch NIE was bei eBay bestellt, bin da völlig jungfräulich und habe nicht den Schimmer einer Ahnung - peinlich, aber wahr
!)
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
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24.11.2006, 18:22
AW: Das Recht zu sterben.
Zum Thema Tierärzte und Einschläfern fällt mir gerade noch etwas ein.
Ich finde es merkwürdig, dass manche Tierärzte sich dann so wenig Zeit nehmen.
Um ein Beispiel zu nennen, meine Schwiegereltern mussten vor einigen Jahren ihren Hund einschläfern lassen. (Wir waren alle völlig fertig deswegen.) Als wäre so etwas nicht traurig und schlimm genug, war meine Schwiegermutter auch noch völlig fertig darüber, wie es ablief.
Die Ärztin, die wohl eigentlich immer sehr nett und kompetent war, verhielt sich auch hier nicht grob oder so, sie war so lieb wie immer. Aber sie nahm sich nicht die Zeit, zu erklären, was jetzt genau passiert. Meine Schwiegermutter war dann sehr erschrocken darüber, wie schnell die Hündin verstarb, sie hatte gedacht, es geht langsamer und sie hätte noch einige Minuten mehr Zeit, sich zu verabschieden.
Leider hat sie die Tierärztin nie mehr darauf angesprochen (da sie aufgrund ihres Alters keinen neuen Hund mehr holen wollten, mußten sie dann nicht mehr in die Praxis, und sie nochmal deswegen anzurufen, war ihr zu unangenehm).
Ich frage mich, ob die Ärztin hier nicht sensibler hätte sein können. Klar, man könnte das Gegenargument "Zeit ist Geld, auch in einer (Tier-)Arztpraxis" bringen, aber dieses Argument zählt für mich nun wirklich nicht. Zumal Einschläfern ja nun auch nicht sooo oft vorkommt.
Meiner Meinung nach hätte die Ärztin genau erklären müssen, was jetzt genau passiert, wie lange es etwa dauert, und sie hätte fragen müssen, ob meine Schwiegermutter vielleicht noch einen Augenblick mit ihrer Hündin allein sein möchte. Und wenn sie die beiden halt so lange in einen Nebenraum platziert hätte.
Ich finde, so, wie es gelaufen ist, hätte es nicht laufen dürfen, für solche Dinge MUSS sich ein Arzt m.E. die Zeit einfach nehmen.
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
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24.11.2006, 21:33
AW: Das Recht zu sterben.
Zitat von Atis
Damit meinte ich übrigens niemanden der Anwesenden. Ist mir aber im Bekanntenkreis des öfteren aufgefallen.
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
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