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    smile Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    Hallo Ihr Lieben, am kommenden Samstag bekommen wir unser zweites Kätzchen. Unser 'Großer' ist knapp ein Jahr alt, seit März bei uns und jetzt kommt sein 12 Wochen alter Halbbruder auch zu uns. Wir wollten zunächst abwarten, was für ein Typ unser Süßer ist, eher gesellig oder Einzelgänger, etc. Ab uns zu hatten wir den Kater eines Freundes in Pflege und unser Schätzchen war immer ganz begeistert von der Gesellschaft - im Gegensatz zu unserem Pflegekater, der eher ein Einzelgänger ist.
    Nun haben wir einen Kumpel für unseren Süßen gefunden. Wir wohnen mitten in der Stadt in einer großen Wohnung und die beiden sind reine Hauskatzen. Für den Kleinen haben wir bislang einen eigenen Napf und einen Kuschelplatz besorgt. Habt Ihr noch Ratschläge, worauf wir achten müssen, damit sich unser Neuzugang willkommen und unser Großer nicht zurückgesetzt fühlt?
    Bin gespannt und freue mich auf zahlreiche Tipps
    Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.
    (Oliver Hassencamp)

    Und sprich nur, wenn du was zu sagen hast!

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    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    Hallo,

    für jede Katze solltest Du ein eigenes Katzenklo haben.
    Wenn das neue Kätzchen kommt, setz es erstmal in einen Extra-Raum, ideal wäre etwas mit einer Gittertür, sodaß die beiden sich beschnuppern können.
    dann musst du deinem älteren Tier das Gefühl geben,daß er die Nummer 1 ist, den älteren Kater immer zuerst streicheln, auch wenn das Kleine noch so süß ist.
    Die ersten Tage wird dann geschnuppert, geknurrt und gefaucht, die beiden machen unter sich klar, was geht und nicht geht. Solange kein Blut fließt, ist alles ok, hab ich mir sagen lassen.
    Wir haben kürzlich zu unserem zweijährigen Kater eine zugelaufene Streunerin aufgenommen.
    Wir wußten vorher,daß er gesellig ist und es hat prima geklappt. Wir merken,daß unserem Kater ein Gefährte gefehlt hat.
    Viel Erfolg und viel Spaß mit den beiden Katzen!
    Geändert von Maccaroni (16.12.2013 um 22:13 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    Zusätzlich kannst du auch die Kuscheldecken/-körbe untereinander austauschen. So können sie sich an den Geruch des anderen gewöhnen und nehmen auch etwas vom jeweiligen Geruch an.

    Ist auch gut möglich, dass die Zusammenführung direkt problemlos klappt, beide Kater sind noch sehr jung und du schreibst ja auch, dass dein Kater bereits begeistert von Katzengesellschaft war. Und nicht wundern, wenn die beiden dann recht wüst miteinander spielen, sind halt junge Kater. Ich hatte mal dieselbe Situation, der ältere Kater spielte sofort mit dem Kleinen. Ich hatte zwar den Eindruck, er wischt mit ihm förmlich den Boden auf, aber der Kurze stand drauf - wenn der ältere aufhörte sauste der Kurze sofort hinter ihm her, wollte offensichtlich "mehr davon" Nur die beiden Damen waren etwas reservierter.
    Aber mit einer vorläufigen Trennung, wie Maccaroni schon schrieb, gehst du eben auf Nummer Sicher.

    Viel Spaß mit den beiden Rabauken!

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    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    Decken austauschen ist ein guter Tipp!
    Und das Spielen kann schon sehr gewöhnungsbedürftig aussehenUnsere raufen auch recht wüst, anschließend lecken sie sich das Köpfchen und fressen aus einem Napf.

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    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    Wow, ich hatte mir das einfacher vorgestellt... Das der eine mit dem anderen den Boden aufwischen könnte... Puuh... Wir haben auch noch ein bisschen woanders recherchiert, und es ist der einhellige Rat, dass neue Kätzchen erst mal getrennt zu halten. Ich stelle mir das nur so schwer vor: der Kleene kommt aus einer Zucht mit einigen anderen Katzen und seiner Mama. Wird dort weggeholt von Fremden (uns) und dann soll er erst mal quasi isoliert werden? Haben denn Katzen nicht auch so was wie Welpenschutz? Ich stelle mir das ja richtiggehend traumatisierend vor.
    Als unser Großer im März zu uns kam, hat er sich erst mal ganz jämmerlich fiepend auf die Suche nach Artgenossen gemacht (so zumindest unsere Interpretation seines anhaltenden Miauens) nur da gab es halt keine Kumpel...
    Wir dachten, unser neues Schätzchen wird es da direkt leichter haben,weil er nicht alleine ist...
    Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.
    (Oliver Hassencamp)

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  6. Inaktiver User

    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    Welpenschutz in der Form, wie bei Hunden, gibt es bei Katzen nicht.
    Allerdings sind die Voraussetzungen, dass es bei den beiden schnell und problemlos klappt, sehr gut. Dein einjähriger Kater hat eine fremde Katze schon mehrfach toleriert, er war sogar ganz begeistert, wie du schreibst. Ausgeprägtes Revierverhalten scheint er also nicht zu haben. Der Kleine kennt ebenso von Haus aus Katzengesellschaft - und ist eh "der Kleine", er wird den Großen schon nicht fressen Möglich, dass er zunächst etwas ängstlich ist gegenüber der fremden, großen Katze, aber genauso gut ist es möglich, dass er begeistert darauf zu läuft. Ebenso ist es möglich, dass ihn die fremde Umgebung zunächst sehr einschüchtert, vielleicht erkundet er aber auch gleich alles sehr neugierig. Da sind Katzen wirklich sehr unterschiedlich in ihrem Verhalten.

    Die von dir geschilderten Voraussetzungen sind also eigentlich ideal. Aber ob du nun das (in meinen Augen sehr geringe) Risiko eingehst, die beiden sofort zusammenkommen zu lassen oder ob du sie, um auf Nummer Sicher zu gehen, erst einmal getrennt hältst musst du selber entscheiden. Ich kenne für beide Vorgehensweisen einige Vertreter. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass der Zuzug einer kleinen Katze (3 bzw. 4 Monate) beide Male keinerlei Probleme ergab mit den bereits vorhandenen Katzen. Die kleinen habe ich sofort "mitten in´s Geschehen" gesetzt, aber ich kenne ja auch meine Pappenheimer und ihre Reaktionen auf Zuwachs mittlerweile sehr gut.

    Wie habt ihr das denn damals mit dem Pflegekater geregelt?

    Wenn du zunächst den Kleinen separieren möchtest: ist es möglich, dass sich jemand längere Zeit bei ihm im Zimmer aufhält und sich mit ihm beschäftigt? Dann würde er sich nicht so einsam fühlen. Wären die beiden sofort ganztags alleine oder ist jemand auch tagsüber zuhause?

    Zitat Zitat von Nimph Beitrag anzeigen
    Wir dachten, unser neues Schätzchen wird es da direkt leichter haben,weil er nicht alleine ist...
    Er hat es auch leichter, im Normalfall wird er sich sehr schnell am Großen orientieren und hat so auch gleich für ihn wichtige Katzengesellschaft.
    Geändert von Inaktiver User (17.12.2013 um 01:45 Uhr)

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    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    Ich denke auch, beu Euch ist es ideal.

    Bei uns ist es so gelaufen:
    Wir haben die zugelaufene Katze in mein Zimmer gesetzt und die Tür zugemacht. Kater Emil hat natürlich gemerkt,daß da jemand Neues ist und hat gleich an der Tür geschnüffelt. wir wollten die neue Katze erst am nächsten Tag zu ihm rauslassen, sie ist uns aber wenige Stunden später bereits entschlüpft und stand dann dem Hausherrn, Kater Emil gegenüber
    Die haben sich erst abgeschnüffelt, dann gab es Knurrerei und Faucherei, aber keine Prügel. Am ersten Tag ist die Katze in mein Zimmer zurückgegangen, später durfte sie auf alle Stühle, aber nicht auf Sofa und Sessel. Inzwischen darf sie alles, Emil muß aufpassen, daß sie
    Spiel-Kämpfe: das war für mich gewöhnungsbedürftig Eine Katze nimmt die andere in den Schwitzkasten und traktiert den Kopf mit den Hinterfüßensah für mich ziemlich gewalttätig aus, aber das ist Spielen auf Katzenart.
    Ab und zu gibt es mal Prügel, wenn der eine sich über den anderen ärgert, aber alles unblutig.
    Sonst spielen sie zusammen, lecken sich gegenseitig,fressen vom selben Napf, benutzen alle Katzenklos und vermissen sich, wenn mal einer fehlt, z. B. als die Katze den ganzen tag zwecks Kastration beim TA war, oder wenn einer mal versehentlich irgendwo eingesperrt ist.

    Das hört sich alles kompliziert an, ist es aber nicht.
    Viel Spaß mit den Katern

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    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    Das mit dem Zimmer werde ich auch so machen, er kommt dann erst mal zu mir. Da unser Großer allerdings fast überall hin darf, ist es eigentlich egal, wohin wir den Kleinen bringen: er dringt erst mal in sein Revier ein.
    Unseren Gastkater haben wir einfach aus dem Transportkörbchen raus gelassen, sein Herrchen war noch zur Eingewöhnung dabei - wir haben uns ehrlich gesagt gar keine Gedanken gemacht
    Unser Springinsfeld war sofort hellauf begeistert und wollte toben, beim ersten Mal war er etwa ein viertel so groß, wie der, schon 7 Jahre alte Besuch Der hat sich dann irgendwo eine ruhige Ecke gesucht und gefaucht, wenn es ihm zu wild wurde. Es hat alles einwandfrei geklappt, auch mit nur einem Katzenklo. Das einzige war, dass unser Schätzchen sein Nassfutter separat bekommen hat, da unser Gast eine Magenkrankheit hat und nur Spezialtrockenfutter verträgt. Unserer hat das dann für die Tage einfach aus demselben Napf mitgegessen. Allerdings werden die Beiden wohl nie gute Freunde, dazu ist unser Besuchskater zu einzelgängerisch und unserer zu verspielt. Deshalb dachten wir auch, dass genau jetzt die richtige Zeit für Zuwachs ist, da beide vom Alter mit 9 Monaten Unterschied noch nicht so weit auseinander sind.
    Und da es Weihnachten ist, sind wir alle zu Hause und haben reichlich Zeit für die 2.
    Da unser Großer meiner Tochter am innigsten verbunden ist, habe ich schon gesagt, dass sie sich erst mal intensiv um ihn kümmern muss, damit er sich nicht vernachlässigt fühlt, allerdings ist sie natürlich auch ganz wild auf das Katzenbaby...
    Nur noch 4 Tage
    Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.
    (Oliver Hassencamp)

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  9. User Info Menu

    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    In der Theorie heißt es, man braucht für jede Katze eine Toilette, bei uns klappt es auch mit einer.
    Wir haben trotzdem mehrere, weil wir Wohnung, Dachkammer und Dachboden haben und die Katzen manchmal unabsichtlich, manchmal auch mit Absichtaus dem Wohnbereich ausgesperrt sind.
    wenn sie freie Auswahl haben, bevorzugen sie das Katzenklo, was am weitesten weg ist,das auf dem Dachboden.

    Daß sich deine Tochter intensiv um den älteren Kater kümmert, ist super.

  10. User Info Menu

    AW: Unser Kater wird Bruder - was gilt es zu beachten?

    So, jetzt ist er da
    Und es klappt wunderbar! Wir haben ihn am Samstag abgeholt und nachdem er sich erst aus seinem Transportkorb getraut hat, nachdem der neue große Kumpel aus dem Raum war, hat er sich ganz schnell ans neue zu hause gewöhnt. Die Beiden haben sich anfangs etwas katzenbucklig umrundet und vor Allem der Kleine hat ein paar Mal gefaucht, wobei er aussah, wie Tiny Tim aus der Muppets Weihnachtsgeschichte
    Mittlerweile sind sie schon unzertrennlich. Allerdings ist unser Großer uns gegenüber noch zurückhaltender als vorher, eben wollte er nicht mal mehr zu mir kuscheln kommen, was bislang unser allmorgendliches Ritual war Der Kleine hingegen ist die schmusigste Katze, die wir je erlebt haben, egal, wer ihn auf den Arm nimmt, er fängt sofort an zu schnurren, dass hat unser Großer nie gemacht...
    besonders witzig ist, dass der Kleine am Liebsten aus dem Napf des Großen fressen will, der lässt das zu und geht dann einfach weg...

    vielen Dank für Eure Ratschläge und eine wundervolle Weihnachtszeit
    Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.
    (Oliver Hassencamp)

    Und sprich nur, wenn du was zu sagen hast!

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