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Thema: Hundefutter

  1. Inaktiver User

    AW: Hundefutter

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    In meinen Studienzeiten und kurz danach wurde noch kaum Trockenfutter gefüttert. Da waren eher Mahlzeiten aus Fleisch (oft roh [leider auch Schwein] - deshalb sahen wir auch öfter Aujeszky) und Flocken üblich.
    Das ist kein BARF. Bei dieser "Mischkost" ist meist viel Getreide enthalten, und niemand macht sich Gedanken über die Zusammensetzung oder die Frage, wann wieviel Knochen gefüttert wird. Das Problem bei den TroFu ist ja gerade häufig der hohe Anteil an Getreide und "Tiermehl".

    Ergo hast Du Deine Erklärung hierfür:

    Knochenkot beim älteren Hund sahen wir trotzdem wöchentlich mehrfach. Ich erinnere mich noch gut an die großen Kanister mit Paraffinöl und an die Schürzen, die wir zum Spülen anziehen mussten.
    BARF ist eine ganz andere Nummer, zudem häufig getreidefrei.
    Geändert von Inaktiver User (23.11.2013 um 09:49 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Hundefutter

    Zitat Zitat von spatz Beitrag anzeigen
    Wenn ich von Nass-/Trockenfutter auf barfen umstellen wollte, wie ginge ich dann vor? Von jetzt auf gleich alles ändern macht dem Hund doch sicher auch Probleme, oder?
    Es kommt auf den Hund an. Ein junger, gesunder Hund sollte eine Umstellung relativ problemlos verkraften, auch ohne große Übergangszeit. Ein Hund mit gesundheitlichen Problemen braucht dagegen sicher eher eine Übergangsphase, ebenso ein alter Hund, oder ein Hund, der sehr lange TroFu bekommen hat. Ggf. braucht ein solcher Hund auch eine Starthilfe in Form von Enzymen, die man beim TA bekommt.

    Ich habe meinen Senior damals umgestellt, indem ich Fleisch zunächst gekocht, und dann langsam immer roher gegeben habe. Schwein ist dabei natürlich tabu. Grund dafür war aber weniger die Verträglichkeitsfrage, sondern die Herangehensweise meines Seniors, dessen Lebensmaxime war: Kenn ich nicht - mach/mag/fress ich nicht. Er war ein sehr vorsichtiger Vertreter seiner Art, und da musste man dann eben ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten. Als die Umstellung vollzogen war, erlebte ich aber zum Dank einen derartigen Zuwachs an Vitalität, dass es eine Freude war.

    Den Jungspund habe ich gleich nach Abholung vom Züchter auf BARF umgestellt.

    Du findest gute Hilfen bei

    Drei Hunde Nacht
    Barf fuer Hunde
    und anderen Seiten, die sich mit dem Thema beschäftigen.

    Sehr empfehlen kann ich Dir die Fibeln von Swanie Simon - für ganz kleines Geld bekommst Du da gebündelte Informationen und Hilfen zur Erstellung eines Futterplans.

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    AW: Hundefutter

    Danke @c_f , Karlchen wird es sicher gut finden, dass das Fleisch in der Einkaufstüte dann auch mal für ihn ist .
    ... and nothing else matters

  4. Inaktiver User

    AW: Hundefutter

    Davon gehe ich mal aus - es gibt nur wenige Hunde, die BARF nicht mögen oder vertragen, aber es gibt sie durchaus. Die Unverträglichkeiten haben auch bei Hunden zugenommen, was u.a. auch darauf zurück zu führen sein könnte, dass heute doch eine ganze Reihe Menschen Hunde von immer zahlreicher auftretenden Vermehrern beziehen, und der Süd/Osthundeimport so glänzend läuft.

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    AW: Hundefutter

    Da darf ich jetzt wieder nix sagen, denn Karlchen kommt ja aus Ungarn, allerdings war er ja schon ein Todeskandidat und wurde gerettet .

    Einen Welpen würde ich dorther niemals holen ...
    ... and nothing else matters

  6. Inaktiver User

    AW: Hundefutter

    Zitat Zitat von spatz Beitrag anzeigen
    Da darf ich jetzt wieder nix sagen, denn Karlchen kommt ja aus Ungarn, allerdings war er ja schon ein Todeskandidat und wurde gerettet .

    Einen Welpen würde ich dorther niemals holen ...
    Es ist ein schwieriges Thema, und manche werden meine Haltung sicher sehr hart finden, aber ich sehe es so:

    1. Es gibt mehr als genug Hunde aus D und in D, die Hilfe dringend brauchen, aber natürlich nicht den Mitleidsbonus "gerettet vor Tötung" o.ä. haben. Das blingblingt nicht so heroisch, und so bleiben sie in den Tierheimen sitzen.

    2. Solange D einen so hervorragenden Markt für das ost/südeuropäische Tierelend bietet: warum sollten diese Länder sich um eine andere Herangehensweise bemühen? Wir nehmen ihnen diese Sorge doch weitgehend ab, und man verdient noch so manchen Euro am Elend der Tiere.

    3. Das Ganze ist längst ein ausgeklügelter Markt, an dem viele verdienen, und der sich selbst erhält und nährt.

    4. Der Import fördert die Verbreitung von Infektionskrankheiten und Erregern.

    Deshalb hält sich mein Enthusiasmus sehr in Grenzen, obwohl ich mich aktiv im Tierschutz einsetze.

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    AW: Hundefutter

    Bis die Tierheim- Leute rausgerückt sind, woher er kommt, waren wir schon über beide Ohren verliebt und hätten ihn niemals dortgelassen .
    ... and nothing else matters

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    AW: Hundefutter

    [QUOTE=Inaktiver User;24035376]Was ist daran unverständlich?

    TroFu, Nassfutter und BARF stellen jeweils andere Anforderungen an den Verdauungsapparat. Die von katelbach beschriebene Komplikation ist eine häufig auftretende, wenn man TroFu und Knochen kombiniert. Wer TroFu füttert, sorgt dafür, dass der Salzsäuregehalt im Magen des Hundes sinkt - dieser wäre aber wichtig, um Knochen verwerten zu können. Die Folge sind Verdauungsstörungen: Knochenkot oder auch Durchfälle.

    UOTE]

    OK - jetzt weiß ich was du meintest. Wenn ich ihnen mal einen Knochen gebe, gebe ich nicht gleichzeitig TroFu - ist doch klar. Ich sehe Knochen auch nicht als Futter sondern als Leckerlie und Beschäftigung.
    Gruss
    Meagan

  9. Inaktiver User

    AW: Hundefutter

    Wer BARFt, für den sind Knochen ein ganz wichtiger und vor allem fester Futterbestandteil, der beispielsweise die Versorgung mit Calcium sichert, und das Gebiss pflegt.

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    AW: Hundefutter

    Wir fuettern beide hunde mit getreidefreiem trofu. Gibt es nicht im supermarkt, kostet auch entsprechend. Meine hunde sind es mir wert. Gebarft haben wir eine zeit lang, der collie hat es nicht vertragen, die windhuendin nach 1 jahr komplett verweigert.
    Aldi trofu kaeme mir nie in den fressnapf.

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