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    Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Hi,

    also, unser Nachbar hat einen Hund, der wohl gerne auf Katzen geht. Ein riesiger Dogo Argentino. Unsere Nachbarin, die auch 3 Katzen hat, war wohl auch mal beim Ordnungsamt, weil der Hund manchmal über den Zaun springt, und hier rumläuft (was sowieso viele Hunde aus dem Dorf tun, aber die haben alle nix gegen Katzen). Letzte Nacht ist er wohl wieder über den Zaun, und die Nachbarin meint gesehen zu haben, wie der Hund ihren Kater im Garten gebissen hat, seit dem ist ihr Kater verschwunden. Sie war dann heute wieder beim Ordnungsamt und bei der Polizei. Sie kommt wohl auch mit dem Hunde-Nachbarn nicht so gut klar - ich finde ihn ja bis jetzt sehr nett, aber wir wohnen auch noch nicht so lange hier - von daher kann ich nicht so richtig einschätzen, ob das mit dem Hund und dem Kater stimmt, oder ob da das Verhältnis zwischen den beiden mit eine Rolle spielt.

    Ich mache mir aber nun natürlich auch Gedanken wegen unserer Katzen. Bis jetzt war ich ja immer davon überzeugt, daß ein Hund eine Katze eh nicht kriegt.

    Die andere Frage ist, ob man dem Hund das jetzt noch irgendwie abgewöhnen kann. Ich glaube, so hoch könnte der Nachbar seinen Zaun gar nicht bauen, daß der Hund da nicht mehr drüber käme.
    Grüsse

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Dogo Argentinos (argentinische Doggen) sind Jagdhunde, da wird sich das Aberziehen zumindest ausgesprochen schwierig und langwierig gestalten und von Leuen, die es nicht mal fertigbringen, so gut auf ihren Hund zu achten, dass er nicht in fremden Gärten Katzen beißt, bezweifle ich, dass dafür genug Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer vorhanden ist

    Es ist nämlich leider alles anderes als einfach...

    Mir scheint, da hilft nur eine Zaunerhöhung. sicher kann man den so hoch machen, dass der Dogo da nicht rüber kommt - oder kann er klettern? (Manche Hunde können das, aber die wenigsten). 2 Meter hoch springen doch die wenigsten Hunde. Ansonsten gibt es Zäune, die oben nach innen gebogene Kanten haben - da ist dannn nix mit drüber klettern oder springen - sowas haben viele Tierheime.

    Kostet natürlich richtig Geld, aber wenn die Leute ihren Dogo weiter unbeaufsichtigt im Garten lassen wollen, bleibt kaum was anderes. Vielleicht sonst höchstens noch eine befestigte lange Schleppleine, die ausreichend Bewegung für den Hund ermöglicht (z.B. 10 Meter Länge), aber nicht bis zum Nachbarsgarten rüber reicht.

    Darauf, dass ein Hund eine Katze nie erwischt, würde ich nicht wetten... Sind mir leider andere Fälle bekannt...

    Hoffentlich geht es dem Nachbarskater gut
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  3. gesperrt

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Zitat Zitat von Borealis
    Ich glaube, so hoch könnte der Nachbar seinen Zaun gar nicht bauen, daß der Hund da nicht mehr drüber käme.
    Wird er aber müssen, er hat dafür zu sorgen, dass von seinem Hund keine Gefahr ausgeht.

    Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, ob Dogo Argentinos nicht sogar in einigen Bundesländern auf der Liste für gefährliche Hunde stehen, dann gelten noch strengere Auflagen.

    Ob man einem Hund das Jagen von Katzen noch abgewöhnen kann, würde ich mit jein beantworten. Sofern der Hund auch sonst "gut im Gehorsam" steht, könnte es mit viel Gedul, Mühe und Konsequenz klappen. Allerdings scheinen diese Dinge nicht in ausrechendem Maße gegeben zu sein, sonst würde der Hund erst gar nicht über den Zaun springen.

    Ansonsten denke ich auch, dass kein Hund eine gesunde Katze erwischt, aber eine kranke oder alte möglicherweise eben doch.

  4. Inaktiver User

    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Oder aber die Katze ist zutraulich, dann geht das böse ins Auge.....

    Erklärter Feind Nr. 1 von unserem Labrador sind Katzen......

    Wenn er eine erwischen würde, er würde sie erledigen.....

    Und er kämpft, bis er ohne Fell da steht.....

    Abgewöhnen, nein ! Unter Kontrolle halten, auf jeden Fall !

    Grüße Peppi

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Zitat Zitat von ReginaM

    Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, ob Dogo Argentinos nicht sogar in einigen Bundesländern auf der Liste für gefährliche Hunde stehen, dann gelten noch strengere Auflagen.
    Stehen sie, eben weil es besondesr große Jagdhunde sind.
    In NRW, Brandenburg und Hamburg z.B. Jeweils auf Liste 2.

    Strengere Vorgaben ergeben sich daraus aber trotzdem nicht - Warum auch? Auf dem eigenen Grundstück gelten für keinen Hund Vorgaben - außer eben, dass man dafür Sorge zu tragen hat, dass er es nicht alleine verlassen kann bzw. je nach Bundesland gekennzeichnet sein muss, dass sich ein "gefährlicher Hund" dort befindet.
    Im eigenen Garten muss kein Hund Maulkorb oder Leine trage - solange er eben ausbruchssicher eingezäunt ist.
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  6. gesperrt

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Zitat Zitat von murmeltier
    Stehen sie, eben weil es besondesr große Jagdhunde sind.
    Nein, weil er oft zu den sogenannten Kampfhunden gezählt wird. Der Dt. Drahthaar z. B. hat annähernd die gleiche Schulterhöhe, Rüden oft sogar noch mehr, ist also ebenfalls ein besonders großer Jagdhund und steht in keiner Liste. Allerdings ist der D. A. schwerer.

    Zitat Zitat von murmeltier

    Strengere Vorgaben ergeben sich daraus aber trotzdem nicht - Warum auch? Auf dem eigenen Grundstück gelten für keinen Hund Vorgaben - außer eben, dass man dafür Sorge zu tragen hat, dass er es nicht alleine verlassen kann bzw. je nach Bundesland gekennzeichnet sein muss, dass sich ein "gefährlicher Hund" dort befindet.
    Also gut, extra für dich: ich meinte ALLGEMEINE AUFLAGEN, z. B. Wesenstest, evtl. höhere Hundesteuer usw.

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    so gut auf ihren Hund zu achten, dass er nicht in fremden Gärten Katzen beißt, bezweifle ich, dass dafür genug Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer vorhanden ist

    Es ist nämlich leider alles anderes als einfach...
    Mhh, also, wenn ich jetzt anbieten würde, sagen wir, mit dem Hund in die Hundeschule zu gehen, würde das wahrscheinlich auch nicht viel nutzen, oder? Ansonsten ist er nämlich - glaube ich - ein ganz lieber ... sieht halt nur etwas gefährlich aus. Aber vermutlich müsste der Nachbar das schon selber machen, oder?
    Das Gefühl, daß er wirklich kein Verantwortungsbewusstsein hat, hatte ich bis jetzt wohl noch nicht, ist eher etwas überfordert.

    Mir scheint, da hilft nur eine Zaunerhöhung. sicher kann man den so hoch machen, dass der Dogo da nicht rüber kommt - oder kann er klettern?
    Mhh, der hat 'ne halbe Villa mit Riesen-Grundstück inklusive Schafsweide, aber kaum Geld, weil alles auf seine Ex-Frau läuft. Von daher gestaltet sich das wohl etwas schwierig.

    Das Ding ist, ich verstehe seine Seite irgendwie auch, und möchte auch, daß es dem Hund gut geht, aber unser aller Katzen hier trotzdem in Sicherheit sind ... und sehe da gerade keinen workaround.

    Ich glaube aber schon, daß er einen Wesenstest bestehen würde ... es sei denn, da wird eben auch auf Katzen getestet, was wahrscheinlich nicht so ist, oder?
    Grüsse

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Ich mag mich ungern streiten, aber nunja...

    Zitat Zitat von ReginaM
    Nein, weil er oft zu den sogenannten Kampfhunden gezählt wird. Der Dt. Drahthaar z. B. hat annähernd die gleiche Schulterhöhe, Rüden oft sogar noch mehr, ist also ebenfalls ein besonders großer Jagdhund und steht in keiner Liste. Allerdings ist der D. A. schwerer.
    Eben das schwerer macht es bzw. die Körperbemuskelung.
    Der Doge Argentino wird eben nicht zu den sogenannten Kampfhunden gezählt (höchstens von der Boulevardpresse), sonst stünde er auf Liste 1 (Kampfhunde/gefährliche Hunde), nicht auf Liste 2 (Hunde bestimmter Rassen, widerlegbar gefährliche Hunde).

    Also gut, extra für dich: Ich meinte ALLGEMEINE AUFLAGEN, z. B. Wesenstest, evtl. höhere Hundesteuer usw.
    Jein. Hundesteuer hat widerum nichts mit dem Landesgesetz zu tun sondern wird von den Kommunen einzeln bestimmt, auch für Hunde, die im Landesgesetz keinen Auflagen unterliegen bzw. in manchen Städten eben nicht, obwohl es Landesauflagen gibt. Manche Städte erheben erhöhte Hundesteuer für Rassen, die in keinem der 16 Bundesländer gelistet sind.

    Die Sonderauflagen wie z.B. Maulkorbzwang, Wesenstest oder so gibt es zum Teil, sind aber in dieser Situation völlig unerheblich, da der Hund ja wohl auf Trebe ist, wenn sowas geschieht und sie daher eh nicht greifen. Daher habe ich die Erwähnung nicht verstanden.
    Was hat es denn auch mit dem hier geschilderten problem zu tun, welcher Rasse der Hund angehört udn ob dafür ggf. eine erhöhte Steuer zu zahlen ist? Macht das einen Unterschied?

    Und Regina, du musst es nicht extra für mich erklären.
    Nochmal - ich möchte dich nicht extra missverstehen. Aber du drückst dich eben mitunter durchaus missverständlich aus. Passiert - mir auch - nur dreh mir doch daraus bitte keinen Strick, wenn ich nachfrage.
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Zitat Zitat von Borealis
    Mhh, der hat 'ne halbe Villa mit Riesen-Grundstück inklusive Schafsweide, aber kaum Geld, weil alles auf seine Ex-Frau läuft. Von daher gestaltet sich das wohl etwas schwierig.

    Das Ding ist, ich verstehe seine Seite irgendwie auch, und möchte auch, daß es dem Hund gut geht, aber unser aller Katzen hier trotzdem in Sicherheit sind ... und sehe da gerade keinen workaround.

    Ich glaube aber schon, daß er einen Wesenstest bestehen würde ... es sei denn, da wird eben auch auf Katzen getestet, was wahrscheinlich nicht so ist, oder?
    Wenn er ohne Aufsicht im Garten ist, halt evtl. wirklich an langer Laufleine? Austoben kann er sich dann wenn jemand dabei ist, auf den er im Zweifelsfall hört.

    Dass du mit ihm die HuSchu besucht, halte ich auch für wenig hilfreich, denn es ist ja nicht mit 1 mal die Woche Übungsstunde getan. das muss ja konsequent und täglich trainiert werden.

    Der Wesenstest sieht in jeder Gemeinde anders aus. Ich kenne mittlerweile eine ganze Reihe - aber keinen wo mit lebenden Katzen gestet würde. EInmal jedoch mit einer Katzenattrappe.

    Wenn du mir sagst, aus welchem Bundesland du kommst, wäre immerhin zu klären, ob es dort überhaupt Auflagen für den Dogo gibt wie z.B. einen Wesenstest.

    Die Auflage, dass ein Hund nicht allein den Garten verlassen können darf, besteht ja unabhängig von der Rasse für jeden Hund.

    LG

    Natalie
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Wenn du mir sagst, aus welchem Bundesland du kommst, wäre immerhin zu klären, ob es dort überhaupt Auflagen für den Dogo gibt wie z.B. einen Wesenstest.

    Die Auflage, dass ein Hund nicht allein den Garten verlassen können darf, besteht ja unabhängig von der Rasse für jeden Hund.
    Bundesland ist NRW.
    Das mit den Auflagen ... ist ja so eine Sache! Klar, kann man darauf pochen.
    In den Auflagen unserer Stadt steht allerdings auch, z.B., daß Katzen, die weiter als 300 m von der nächsten Bebauung angetroffen werden, von Jägern abgeschossen werden dürfen. Haha ... wenn unsere Katzen mal eben rausgehen, sind die ratzfatz weiter als 300 Meter vom Haus, und somit von jeglicher Bebauung entfernt.

    (Kleine Geschichte am Rande: im Nachbarort wurde mal zufällig der Hochstand eines Jägers, der Tags zuvor eine Katze abgeschossen hatte, von einem Trecker gerammt - da hilft dann nur noch Selbstjustiz).

    Und daß die Hunde hier im Ort frei rumlaufen können, soviel sie wollen, finde ich ja an sich auch sehr schön ... und von daher auch echt schade für den Dogo, daß er da - im Gegensatz zu allen anderen - so eingeschränkt werden muss.

    Grrr ... ich merke schon, ich rede mich um Kopf und Kragen, einerseits will ich, daß es dem Hund gut geht, andererseits, daß meine Katzen in Sicherheit sind ...
    Grüsse

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