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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Wildtiere halte ich in diesem Fall für sowas wie natürliche Feinde, das ist für mich wieder ganz was anderes.

    Strenggenommen könnte man ja auch den Hund (Wolf) für einen natürilchen Feind von Katzen halten. Allerdings, einen Hund, der die Katzen der Familie tötet, halte ich persönlich für untragbar.

  2. Inaktiver User

    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Zitat Zitat von Borealis
    Schauder ... .
    Hier dreht mitunter auch noch so ein Riesen-Milan seine Runden, bei dem habe ich mich auch schon gefragt, ober er den Katzen nicht gefährlich werden könnte.
    Kann was dran sein.

    Ein Kollege von mir, der in Arizona lebt, hat mir erzählt, daß es dort garkeine freilaufenden Katzen gibt ... Jede Katze, die das Haus verläßt, wird nämlich sofort von den riesigen Eulen, die dort leben, erbeutet und gefressen.

    Muß für ne Katze ja wirklich zutiefst demütigend sein, von nem Vogel gefressen zu werden ....

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Frau hat ja wohl echt einen Schuß !!
    Also ähm... Nochmal - einen Hund einzuschläfern, weil er katzen tötet, hätte ich aber auch für indiskutabel gehalten. Eigene Katzen hin oder her. Allerdings hätte ich sie eben wirklich entweder konsequent getrennt oder eine der beiden Tierarten abgegeben...

    Vielleicht beißt er ja nächstes Mal zur Abwechselung eins ihrer Kinder tot ?
    Ich liebe solche Sprüche ja... Sorry, ich bin ganz eurer Ansicht, dass man als verantwortungsvolle Katzenhalterin nicht zusieht, wie ein Hund 3 von 4 (eigenen) Katzen tötet (ich hab ja auch 2 Hunde und 4 Katzen) - aber Polemik von wegen Kinder totbeißen ist nun echt Fehl am Platze!

    Das eine hat mit dem anderen NICHTS zu tun. Katzen sind prinzipiell Beutetiere für Hunde und eine völlig andere Qualität. Hunde können schon ausgesprochen gut zwischen verschiedenen Tierarten unterscheiden, zwischen Katzen und Menschen erstrecht.

    Ich kenne mehrere Hunde, die z.B. völlig problemlos mit winzigen Hunden (Welpen/Rehpinschern) spielen, aber jede Katze, jedes Kaninchen etc. sofort töten würden. Andersrum kenn ich auch einen Hund, der wunderbar mit Katzen klarkommt, die Kaninchen der Familie aber trotzdem sofort killen würde. Da machen Hunde durchaus Unterschiede. Und egal, wie oft ein Hund z.B. eine Katze beißt, ein Kaninchen reißt oder auch eine Beißerei mit anderen Hunden hat, ein Rückschluss auf sein Verhalten mit Menschen ist daraus nicht möglich! Dazu bräuchte man andere Informationen.

    Eben ! Von daher halte ich den Köter für kreuzgefährlich.
    Kreuzgefährlich offensichtlich für Katzen - für alles andere können wir das nicht sagen. Vielleicht schmust er hingebungsvoll mit Kindern und spielt vorsichtig mit jedem anderen Hund...

    Und das alles hätte ich auch geschrieben, wenn es um einen Schäferhund gegangen wäre

    Das Argumnet mit dem Rudel, dem die Katzen gehörten, verstehe ich auch. Aber der inzwischen schon öfter von mir angeführte Jagsterrier ist auch bei der Frau geboren, wo er lebt und diese Frau hatte mal 8 Kaninchen. Davon leben heute noch 3... 5 hat der Jagdterrier gekillt, auch obwohl er sie von Welpe an kannte. Würdest du da genau so darauf schließen, dass er vielleicht demnächst auch mal ein Kind totbeißt?
    Ich denke, da geraten nunmal genetische Anlagen zur Jagd (under Hund steht sowas von im Trieb) in Konflikt mit dem Rudelverständnis. Und Kaninchen (und Katzen) werden nunmal auch nicht von jedem Hund als klassische Rudelmitglieder angesehen könnte ich mir vorstellen...

    Und wie weit würde man das denn fassen? Würde man von einem Jack Russel Terrier oder einem Staffordshire-Bullterrier, der ja nunmal auch Rattenfangen als Zuchtziel hatte. erwarten, dass sie mit den freilaufenden Ratten des "Rudels" friedlich zusammen leben? Ich meine, ich habe so eine Hündin (Staff-Bull), die wirklich alles nur putzt, egal was es ist, auch Ratten und Hamster und die selbst wenn eine Maus in ihr Maul klettert und sie in die Zunge beißt, das sie blutet, der Maus kein Haar krümmt (passiert!), aber als Selbstverständlich sehe ich das nicht an.

    Meine beiden z.B. leben auch eher neben den Katzen her. Shiwa putzt den Kater manchmal udn als sie läufig war, hat sie ihn bedrängt aber ansonsten werden sie wietestgehend ignoriert. Von lilou soweiso. Der sind sie unheimlich, sie macht möglichst einen Bogen. Shiwa traut sich auch nie an einer Katze vorbei, wenn diese im Türrahmen sitzt. Die machen ja mit den Katzen auch keine Rangordnung aus... Die bilden kein Rudel, die leben nebeneinander her und bachten sich möglichst wenig. Allerdings haben die Hunde vor den Katzen deutlich mehr Respekt als umgekehrt
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  4. Inaktiver User

    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    .
    Geändert von Inaktiver User (09.11.2006 um 13:18 Uhr) Grund: doppelt

  5. Inaktiver User

    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Zitat Zitat von murmeltier
    Also ähm... Nochmal - einen Hund einzuschläfern, weil er katzen tötet, hätte ich aber auch für indiskutabel gehalten. Eigene Katzen hin oder her. Allerdings hätte ich sie eben wirklich entweder konsequent getrennt oder eine der beiden Tierarten abgegeben...
    Von Einschläfern habe ich nix gesagt ... Aber wenn mein Hund meine Katzen angreift, kommt eine Tierart weg. Aber subito.

    Ich liebe solche Sprüche ja...
    aber Polemik von wegen Kinder totbeißen ist nun echt Fehl am Platze!

    Das Argumnet mit dem Rudel, dem die Katzen gehörten, verstehe ich auch. Aber der inzwischen schon öfter von mir angeführte Jagsterrier ist auch bei der Frau geboren, wo er lebt und diese Frau hatte mal 8 Kaninchen.
    Und Kaninchen (und Katzen) werden nunmal auch nicht von jedem Hund als klassische Rudelmitglieder angesehen könnte ich mir vorstellen...
    Sicher ist mag es für einen Hund problematisch sein, in einem "gemischtartigen" Rudel zu leben .... Zumal, wenn Rudelverhalten und Jagdtrieb sich widerstreben.

    Trotzdem: Ein Hund, der eine "Rudelkatze" umbringt, wäre für mich (spätestens dann) untragbar, wenn ich Kinder hätte !
    Was bringt Dich zu der Meinung, daß der Hund zwischen einer Katze und einem kleinen Menschenkind einen Unterschied macht ? Beide sind potentiell leichte Beute - und eben nicht von seiner Art.

    Shiwa putzt den Kater manchmal udn als sie läufig war, hat sie ihn bedrängt
    Ich lach mich schlapp .....

    aber ansonsten werden sie wietestgehend ignoriert. Von lilou soweiso. Der sind sie unheimlich, sie macht möglichst einen Bogen. Shiwa traut sich auch nie an einer Katze vorbei, wenn diese im Türrahmen sitzt. Die machen ja mit den Katzen auch keine Rangordnung aus... Die bilden kein Rudel, die leben nebeneinander her und bachten sich möglichst wenig. Allerdings haben die Hunde vor den Katzen deutlich mehr Respekt als umgekehrt
    Naja, soweit ich das mit gekriegt habe, sind Deine Tiere ja alle als Erwachsene zu Dir gekommen und nicht als Welpen, oder ?
    Dann ist klar, daß sie eher neben einander herleben. Das machen ja sogar erwachsene Katzen untereinander häufig.

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    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?
    Hö-Hö-Hö

    All the Best
    Oscar
    .

  7. Inaktiver User

    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Zitat Zitat von JanaFreese
    Hö-Hö-Hö

    All the Best
    Oscar
    Naja - auf jeden Fall können Katzen gefährlicher gucken als Hunde ....

  8. Inaktiver User

    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Hier dreht mitunter auch noch so ein Riesen-Milan seine Runden, bei dem habe ich mich auch schon gefragt, ober er den Katzen nicht gefährlich werden könnte.
    Keine Sorge, kann er nicht. Schwarzmilane und Rotmilane sind nicht gross genug und daher nicht stark genug, um eine ausgewachsene Katze wegzutragen (mit jungen kleinen Kätzchen siehts natürlich anders aus). Die grössten Rotmilanweibchen (Weibchen sind grösser als Männchen) werden etwa 1.4 kg schwer, sind aber grazil. Ein Tier von mehr als Hamstergrösse wegzutragen liegt da nicht drin.
    Schwarzmilane sind etwas stärker, die können ein Tier von bis fast zum Eigengewicht wegschleppen. Aber Schwarzmilane sind kleiner als rote, die Weibchen der grössten Unterart werden ca. 1 kg schwer. Beute bis zur Grösse eine jungen Hasen liegt drin, mehr nicht, ausserdem fängt der Schwarzmilan bevorzugt Fische.

    Also keine Angst!

    Hingegen Steinadler schnappen sich zuweilen Katzen. Seit in den Schweizer Alpen jedes Brutrevier besetzt ist, die Steinadlerpopulation aber weiterwächst, weichen neue Paare in den Jura und in die Voralpen oder gar das hügelige Mittelland aus (eine völlig natürliche Rückbesiedelung, einst brüteten Steinadler nicht nur ausschliesslich in den Bergen sondern überall, wo es offene Landstriche zur Jagd und geeignete Nistplätze in Felsbändern oder hohen Bäumen gab, auch im Mittelland). Dort gibts keine Murmeltiere, die bevorzugte Adlerbeute. Dafür jede Menge Bauernkatzen. Die werden tatsächlich erbeutet.

  9. Inaktiver User

    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    @Natalie,
    auf meine Antwort an Dich ...

    Sicher ist mag es für einen Hund problematisch sein, in einem "gemischtartigen" Rudel zu leben .... Zumal, wenn Rudelverhalten und Jagdtrieb sich widerstreben.

    Trotzdem: Ein Hund, der eine "Rudelkatze" umbringt, wäre für mich (spätestens dann) untragbar, wenn ich Kinder hätte !
    Was bringt Dich zu der Meinung, daß der Hund zwischen einer Katze und einem kleinen Menschenkind einen Unterschied macht ? Beide sind potentiell leichte Beute - und eben nicht von seiner Art.
    ... möchte ich noch mal eingehen.

    Wenn ein Hund mit "Leitmensch", mehreren Katzen, Kindern etc zusammen lebt, akzeptiert er üblicherweise, daß das Rudeloberhaupt all diese Wesen in seinem Rudel "duldet" - und er das auch zu tun hat, auch wenn er tatsächlich sowohl den Katzen als auch den Kindern gegenüber physisch stärker ist.

    Wenn ein Hund eine "Rudelkatze" tötet - auch wenn das aus einem Jagdtrieb raus geschehen sollte - zeigt er eine gewisse Autarkie, eine Mißachtung der "Rules" des Rudelführers, die m.E. sehr gefährlich werden kann (Fr. von Soettingen hat das mal gut dargelegt).

    Und ich denke, ein Hund der das tut, ist auch für ein Kind eine große Gefahr. Warum sollte er das grundsätzlich anders betrachten als die Katze ? Rein von der Artennähe ist ihm der Mensch als Primat noch viel fremder als die Katze, die wie er ein Carnivor ist.
    Und auch der Urmensch fällt ins Beuteschema des Wolfes - und hat, bevor er Waffen entwickelte, sicher viele Verluste durch Wölfe erlitten.

    Nein, ich finde das Verhalten der genannten Frau ihren Katzen gegenüber brutal und ihren Kindern gegenüber verantwortungslos.

    ICH würde mich ganz bestimmt nicht darauf verlassen, daß der Hund einen Unterschied zwischen Katzen + Kindern macht.
    Da steht ein "bißschen" zu viel für auf dem Spiel.

    Ein solcher Hund ist ABSOLUT NICHT als Familienhund geeignet.

  10. User Info Menu

    AW: Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

    Hmmm... Also ursprünglich habe ich ja nur gesagt, dass der Hund absolut zwischen Katze und Kind unterscheiden KANN. Die Tatsache, dass er Katzen beißt (manche Hunde hassen Katzen einfach!), besagt absolut nicht, dass er es auch beim Kind tut. Ich finde diesen Rückschluss einfach nicht zulässig.

    Das kann völlig unabhängig von den Katzen natürlich geschehen bei einem gestörten Hund, könnte aber ebenso geschehen, wenn er den Katzen gegenüber völlig friedlich wäre.

    Wenn eine generelle Intoleranz gegenüber anderen Rudelmitgliedern vorhanden ist, mag das ein Problem sein, ist aber eben nicht unbedingt artübergreifend. Ich kenne einige Leute, die sich mehrere Hunde halten, die sich untereinander pllötzlich nicht mehr verstehen und dann getrennt werden müssen, weil sonst nicht gesagt ist, dass sie sich nicht gegenseitig zumindest ernsthaft verletzen - niemals würde ich daraus Rückschlüsse auf deren Umgang mit den Kindern ziehen! Und das traf auch in keinem Fall zu bisher.

    Du fragst, warum der Hudn denn ein Kind eher als eine Katzen akzeptieren sollte - dafür KANN es viele Gründe geben.

    1. Schlechte Erfahrungen mit Katzen und mit Kindern nicht
    2. Kinder gehören der selben Spezies wie der Rudelführer an!
    3. Kinder werden von Hunden oft sogar als eine Art "welpen" wahrgenommen und gehegt, beschützt, vereteidigt wie eigener Nachwuchs. Ist bei Katzen so nicht unbedingt gegeben - manchmal zwar auch, aber mir seltener bekannt. Kinder genießen also u.U. einen Welpenschutz, da sie eben Kinder des eigenen Rudels sind (dass es Welpenschutz nicht generell und über die Rudelgrenze hinaus gibt, ist mir schon klar. Auch dass dieses Verhalten nicht jeder Hund hat).

    Desweiteren maße ich mir einfach NICHT an, so eine Situation aus der Ferne und übers Internet zu beurteilen. Das ist in meinen Augen auch nicht erschöpfend möglich, dazu müssen wir erstens den Hund persönlich kennen, wir müssten ihn im täglich Umgang sehen und auch sehen, wie der Halter ihn führt (ist der Halter überhaupt der Rudelführer? Liegt da schon des Pudels Kern?) und wir müssten um die genauen Umstände der Katzentötungen wissen.

    Ich gebe jedoch zu, dass das bei 3(!!!) Katzen schon eine extreme Situation ist udn ich mich in so einem Fall wohl auch von meinem Hund trennen würde bzw. es schon gar nicht dazu hätte kommen lassen, aber trotzdem würde ich für eine Beurteilung wie "Der Hund ist kreuzgefährlich" gerne diese genauen Umstände wissen.

    Ich kenne einen Hund (Husky), der lebte 6 Jahre friedlich mit 3 Katzen zusammen. Nie auch nur ein Knurren. An einem Tag biss er eine Katze tot und ich halte den Hund deshalb NICHT für gefährlich.
    Der Hund war ein sehr schreckhaftes Tier, mit dem man prizipiell alles machen konnte, aber wenn er tief schlief, durfte man ihn nicht anfassen, dann schnappte er - einfach wie im Reflex. Die Katze sprang im Tiefschlaf von der Sofalehne voll auf den Hund drauf, er schnappte zu udn erwischte sie so unglücklich, dass sie später eingeschläfert werden musste... Das ist jetzt 2 Jahre her und die anderen Katzen leben noch und es gab auch keinen Vorfall mehr.

    Dass so etwas 3 mal passiert, ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, oder?

    Dann kenne ich einen Hund (Beagle), der Katzen sogar sehr mochte, putze, kuschelte und dann eines Tage svon einer Rudelkatze ganz ganz böse verprügelt wurde, so sehr, dass er die ganze Nase blutig hatte und elendig jaulte. Er ging ihr fortan aus dem Weg, aber es kam erneut zu einer Prügelei die von der Katze ausging udn da wehrte der Hund sich und brach ihr den Kiefer. Seitdem mag dieser Hund keine Katzen mehr.

    Daher denke ich, kann man das nicht beurteilen, ohne die genauen Umstände zu kennen...
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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