Den Welpen würde ich in direkter Nähe zu meinem eigenen Bett unterbringen, entweder (billig!) in einem stabilen Karton oder gleich in einer der späteren Größe angepassten Box. Dadurch bekommt man zumindest in der Nacht gleich mit, wenn er sich lösen muss.
Mein letzter Hund schlief in der ersten Zeit direkt an meinem Bett, ich musste also hoch, wenn er winselte. Leider hat er (oder besser sie) mein freundliches Angebot, auf dem dick mit Zeitungspapier ausgelegten Balkon zu pieseln, schnöde verschmäht, so dass ich doch immer wieder runter vor die Tür musste, woselbst das Hundi grundsätzlich nur auf dem Rasen oder im Blumenbett pinkelte.
Gleich, welche Größe ein Hund als erwachsenes Modell haben wird: niemals als Kuscheltier behandeln! Auch der Yorkie oder der Chihuahua bleibt ein Hund!
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Thema: Ein Welpe zieht ein
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19.09.2013, 14:25
AW: Ein Welpe zieht ein
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19.09.2013, 14:51Inaktiver User
AW: Ein Welpe zieht ein
Noch viel besser und unmittelbarer bekommt man das mit, wenn der Hund im Bett schläft
, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Ich kann aus dieser Praxis nur berichten, dass alle drei Welpen, die wir in den letzen zwanzig Jahren so in unser kleines Rudel eingegliedert haben, kein einziger auch nur eine Sekunde einen leidenden, fiependen oder sonstwie verunsicherten Eindruck gemacht hat und alle binnen weniger Tage stubenrein waren.
Da die letzten beiden ebenfalls einer Klein-Rasse angehören und anfangs die Maße eines mittleren Milchbrötchens hatten, befürchtete ich zugegebenermaßen anfangs, ich könne die im Schlaf evtl. erdrücken, aber ich denke man hat schon so einen "nicht-überroll-Reflex"... sie haben es jedenfalls bestens überlebt *g*
Wichtig finde ich, den Welpen anfangs nicht zu überfordern und ihn auch nicht zu vielen Eindrücken auszusetzen.
Der muss weder in den ersten drei Tagen, Oma, Opa, Tamte Helga, den örtlichen Zoo, Bus- und Bahnfahren und alle Hunde der Nachbarschaft kennenlernen (obwohl man ihn natürlich stolz wie Bolle am liebsten überall rumzeigen möchte) noch muss der sich 10 Stunden draußen aufhalten oder endlos spielen (auch wenn das Spaß macht).
Ein Babyhund braucht noch viele Aus- und Ruhezieten, viel Schlaf und eher wenig Auslauf.
Nach kurzen Phasen des Spielens und des Inputs muss er runterkommen und das erlebte im Traum verarbeiten ;)
Viele Hunde, die später nervös und hyperaktiv sind, wurden in sehr jungem Alter überreizt und haben später Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation, Frustrationstoleranz und Impulskontrolle.
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19.09.2013, 15:08
AW: Ein Welpe zieht ein
Wir hatten beim letzten Hund das große Glück, dass seine Oma längere Zeit bei uns war, sie hat dem Welpen einiges beigebracht und ihn "betreut", wenn keiner von uns daheim war

Der Welpe kam in einer Zeit zu uns, als ich morgens berufstätig war, ihn aber nicht mit zur Arbeit nehmen konnte/ durfte. Gott sei Dank überschnitt sich die Zeit, in der ich außer Haus war, nur wenig mit der Zeit, in der eines der Kinder zurück kam, das waren schon einigermaßen paradiesische Umstände.
Und hätte ich nicht drei Kinder und einen turbulenten Haushalt gehabt, es hätte mich keine Woche gekostet, den Welpen stubenrein zu bekommen.
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19.09.2013, 16:45
AW: Ein Welpe zieht ein
Da hast Du vollkommen Recht! Ich muss mal gucken, ob es hier in der Nähe (in the middle of nowhere) so etwas gibt. Meine Bekannte macht mit ihren Chihuahuas sogar Agility

Barfen möchte ich nicht. Die Züchterin macht es, aber für mich ist es weder praktikabel noch erforderlich. Die Kleine bekommt gerade Trockenfutter und so will ich es auch (zunächst) beibehalten. Ich habe schon die gleiche Futtersorte gekauft, damit sie kein Bauchweh bekommt. Allerdings hätte ich schon gerne, wenn sie auch Nassfutter bekäme. Die Züchterin meinte, das wäre nicht nötig, da das Meiste von schlechter Qualität sei. Hmm...
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19.09.2013, 16:47
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19.09.2013, 18:09Inaktiver User
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19.09.2013, 20:15Inaktiver User
AW: Ein Welpe zieht ein
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20.09.2013, 11:23
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12.10.2013, 09:03Inaktiver User
AW: Ein Welpe zieht ein
Hi Feenstaub,
dein Hund ist ja mittlerweile eingezogen. Wie klappt es denn?
Gruß
Rezeptfrei


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