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  1. Registriert seit
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    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Zitat Zitat von sofiechen Beitrag anzeigen
    Ja,ja..... .Es gibt kleine Geister und große. - Der Witz an kleinen Geister ist, ein beschränkter Geist merkt nie das er beschränkt ist.
    Wen meinst Du mit diesen Worten?

    Sollte ich bzw. mein Beitrag gemeint sein: Ja, mein Geist ist beschränkt. Der Tatsache bin ich mir durchaus bewusst. Doch ich beherrsche die Regeln der deutschen Rechtschreibung im Großen und Ganzen - sozusagen als Ausgleich für meine Beschränktheit.
    Daher erlaube mir folgenden kleingeistigen Hinweis:
    "... ein beschränkter Geist merkt nie, dass er beschränkt ist."


  2. Registriert seit
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    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Würde da einer sein 4-jähriges Kind ohne Begleitung, auch noch zusammen mit dem 2-jährigen Bruder, quasi also allein, zum spielen auf die Straße schicken?

    Jetzt bin ich mal gespannt, wieviele diese Frage mit Ja beantworten.[/QUOTE]

  3. Inaktiver User

    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Zitat Zitat von legrain Beitrag anzeigen
    die füchse wurden bei uns wegen der tollwutgefahr gnadenlos abgeschossen.
    ein europäisches land brachte eine studie heraus, wonach die wenigen verbliebenen tiere umso mehr nachwuchs bekamen. die natur bringe, solange irgend möglich, eine bestimmte anzahl an füchsen pro x qkm hervor


    die einzige massnahme zur wirklichen reduzierung sei die kastration.

    bei hunden wird es sich nicht anders verhalten.
    Richtig legrain.

    Mich würde interessieren, wie viele von den Usern hier, die mitreden, vor Ort in Rumänien waren und die Sache am eigenen Leib erlebt haben.
    Die Antwort vermute ich schon: keiner. Denn ich kann mitreden, bei mir hats nicht viel gefehlt, von so einem Hund gebissen zu werden, ein echter Schreck! Ich wünsche das keinem! Denn die Lage ist so: keiner hat sich über Jahre um diese Hunde gekümmert und jetzt ist das Problem riesig. Es sind Gruppen und die attackieren in Gruppen, und die attackieren auch Radfahrer, und die sind verdammt schnell und tollwütig. Und wenn man nicht weiß, wo sie sich aufhalten, dann läuft man Gefahr, aber im Ernst!
    Ja es gibt mittlerweile Organisationen, aber es sind einfach zu viele unerzogene, vernachlässigte Hunde. Und die sind sehr aggressiv. Die halten sich auch bei Müllkontainern auf, und wenn einer dahin muss, weil er zur Arbeit muss oder wie auch immer, dann macht man lieber einen großen Bogen herum.

    Das mit wie weit Rumänien auf der EU-Standardsskalla ist, das müssen sich Experten äußern. Spanien´s Wirtschaft ist auch im A... z.Z., Italien´s auch, und die sind schon viel länger in EU. Wer bestimmt diese EU-Standards? Eine handvoll Menschen, von deren Herkunft keiner Bescheid weiß, die uns allen sagen, was wir zu tun und was wir zu lassen haben?
    EU hat zu dieser Sache gar nichts zu sagen, es ist eine Landssache, die vor Ort erledigt gehört.
    Die Hunde-Liebhaber sind gerne eingeladen, sich Hunde zu sich zu nehmen. Aus alle EU-Länder.
    Diese Lage wundert die Leute in D, weil hier alles bzgl. der Hunde kontrollierter abläuft, obwohl ich auch Bauern kenne, die Katzen am Wand klatschen wollen, weil sie den zu viele sind. Da sagt man auch nix mehr. Oder dort macht man auch die Augen zu.
    Meine Fam. ist starkt engagiert, dass man Katzen fängt und kastriert/sterilisiert, also man macht was man kann. Man sollte dort was machen, wo man sich aufhält und jedem Land überlassen, seine eigene Probleme erledigen. Denn D kann nicht die Welt retten, sollte gar nicht versuchen, der kann sich nicht mal selbst retten.

  4. Inaktiver User

    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Zitat Zitat von BORG Beitrag anzeigen
    Würde da einer sein 4-jähriges Kind ohne Begleitung, auch noch zusammen mit dem 2-jährigen Bruder, quasi also allein, zum spielen auf die Straße schicken?

    Jetzt bin ich mal gespannt, wieviele diese Frage mit Ja beantworten.
    [/QUOTE]

    Nein BORG, sowas passiert in Rumänien schon lange nicht mehr. Alle sind von diese Hunde terrorisiert. Aber die Leute hier in D, die das nur von Medien kennen, können sowas nicht nachvollziehen.

  5. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Die Hunde-Liebhaber sind gerne eingeladen, sich Hunde zu sich zu nehmen. Aus alle EU-Länder.
    Diese Lage wundert die Leute in D, weil hier alles bzgl. der Hunde kontrollierter abläuft, obwohl ich auch Bauern kenne, die Katzen am Wand klatschen wollen, weil sie den zu viele sind. Da sagt man auch nix mehr. Oder dort macht man auch die Augen zu.
    Ich darf dann also mitreden.

    Vor 4 Jahren kam ich mehr oder weniger zufällig zu einem Welpen aus dem Tierheim in Brasov, der dann bei mir und meinen anderen Hunden blieb. Tierarztkollegen, die ihren Urlaub regelmäßig dazu nutzen, in solchen Lagern Straßenhunde zu kastrieren und zu behandeln, haben den armseligen Wurf mitgebracht.
    Meine Hündin, die ich in Zusammenarbeit mit einer Kollegin, die Spezialistin für Verhaltensdtherapie ist, behandle, ist noch heute Angstpatientin.

    Dass das europaweite Problem mit verwilderten Tierpopulationen gelöst werden muss, steht außer Frage. Als Entscheider an solche Stellen gehören jedoch Menschen, die Respekt vor den Tieren haben und nicht mit roher Gewalt vorgehen.

    Die mafiösen Struktren in Süd-/Südosteuropa verringern das Problem der verwilderten Tiere nicht. Solang die Betreiber der "Tierheime" zum Teil Firmen für Tierkörperverwertung sind und für jedes gefangene Tier Kopfprämien (EU-Gelder?) einstecken, und schwache Tiere misshandeln, wieder laufen lassen um sie noch einmal gegen Prämie abzuliefern, ist das reine Geschäftemacherei. Ähnlich wird mit hochträchtigen Hündinnen verfahren. Ist der Wurf da, vervielfältigen sich die Prämien.

    Gegen Kastrations- und Kennzeichnungsprogramme wird sich vielerorts - nicht nur in Rumänien - gewehrt. Warum wohl?
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  6. Inaktiver User

    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Gegen Kastrations- und Kennzeichnungsprogramme wird sich vielerorts - nicht nur in Rumänien - gewehrt. Warum wohl?
    Das weiß ich nicht.Ich tippe auf zu wenig Personal, das sich auskennt. Die Leute haben andere Sorgen. Vllt wird es jetzt mit dem neuen Präsident Klaus Johannes- ein vertriebener Sachse- besser. Das hoffen alle.

    Warum nehmen Bauer (als Beispiel Erdbeeren-Bauer) Saison-Arbeiter vom Ausland? Weil sie billiger sind. Jeder holt mal seinem Profit woher, manche machen´s mit Tiere, manche mit Menschen. Was ist schlimmer?! Verbrecher gibt´s überall.

  7. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das weiß ich nicht.Ich tippe auf zu wenig Personal, das sich auskennt. Die Leute haben andere Sorgen. Vllt wird es jetzt mit dem neuen Präsident Klaus Johannes- ein vertriebener Sachse- besser. Das hoffen alle.
    Wäre schön, wenn sich etwas ändern würde.
    Warum werden die Kollegen, die in ihrem Urlaub freiwillig und ohne Bezahlung die Tiere in diesen Lagern behandeln und kastrieren, bedroht? Warum werden die Tiere nicht lege artis in Narkose euthanasiert, sondern halbtot geprügelt und dann liegen gelassen? Warum arbeiten die Kommunen mit der Tierfänger-Mafia zusammen?
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  8. Inaktiver User

    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Wäre schön, wenn sich etwas ändern würde.
    Warum werden die Kollegen, die in ihrem Urlaub freiwillig und ohne Bezahlung die Tiere in diesen Lagern behandeln und kastrieren, bedroht? Warum werden die Tiere nicht lege artis in Narkose euthanasiert, sondern halbtot geprügelt und dann liegen gelassen? Warum arbeiten die Kommunen mit der Tierfänger-Mafia zusammen?
    Katelbach,
    also ich hätte paar Antworte, vermute ich.
    Die Leute sind von solche Hunde terrorisiert, ich habe selber erlebt, wie es ist.
    Rumänien ist ein Stück freier als Deutschland, man bewegt sich auch freier dort, Mensch und Tier, hier habe alle Tiere- vor allem in Städte- ein Chip oder Tattoo am Ohr, ist alles vermenschlicht, in Rumänien eben nicht.
    Es war schon immer so, dass Hund und Katze sich vermehrt, wie die Natur sie gelassen hat. Der Punkt, wo jetzt die Sache eskaliert ist, kann ich nicht festlegen. EU-Pflichten, jeder von außerhalb sagt, ist gut, dass Rumänien in EU ist, aber EU-Abgeordnete wissen nicht was vor Ort passiert, Du weißt ja, ein Gesetzt ist wie ein Schneeball, von Absender bis zu Empfänger schmilzt immer mehr. In D gibts auch genug Gesetze, die nicht eingehalten werden, in alle Länder.
    Rumäniens EU-Eintritt ist m.M. nach viel zu schnell gegangen, hat vielen geholfen, frei zu reisen, aber auch das Land ein Stück ärmer gemacht. Und die Leute helfen sich nach wie vor mit einfache Mitteln. Diese EU-Regeln und generell was EU bezweckt- alle Länder gleich machen- ist nicht möglich. Als Beispiel: hier in D gelten Aldi und Lidl als gute günstige Discounter, in Rumänien sind sie teurer als alle einheimische Geschäfte und nicht viele Leute kaufen dort. Nur als Beispiel.

    Zurück zu Deine Fragen: die von Dir geschilderte Situation, dass Leute bedroht werden, wenn sie ihre Hunde freiwillig und ohne Bezahlung abgeben, kenne ich nicht. So nah bin ich in meinem Urlaub an der Sache nicht ran gekommen. In alle Länder der Welt gibts Leute, die aus Gesetz-Lücken ein Geschäft machen. Es gibt auch genug Menschen- und Kinderhändler, die auch geholfen werden, die von Leute aus Deutschland geholfen werden, es ist nun mal so. Das Geld stinkt nicht, heißt.
    Alle andere Fragen kann ich Dir nicht beantworten, außer dass evtl. daraus ein Geschäft entstanden ist, die Gelegenheit schafft Diebe.
    Hier in D werden in Bauernhöffe auch Katzen an den Wand geklatscht, ich persönlich habe 2 davon gerettet. Ich finde einfach nur falsch, dass viele Leute aus D immer den Fokus auf andere Länder drehen, anstatt hier vor Ort zu retten was zu retten wäre. Deutschland hat auch genug Probleme. Ein Problem gehört lokal behandelt zu werden. Hilfe von außerhalb zu bekommen, ist nicht immer gut. Man muss wissen, wie man hilft und evtl. mit den Leute kämpfen, die daraus ein Geschäft machen.
    Vllt sind die Narkose-dosen nicht vorhanden, Du willst nicht wissen, wie den Patienten in Krankenhäuser geht. Und in Rumänien kommt der Mensch vor dem Tier. ich hoffe ich habe Dich ein bisschen aufgeklärt.
    Übrigens, Rumänien hat auch sehr schöne Aspekte, worüber man-leider,leider- nicht gesprochen wird. Nur diese negative Aspekte werden aufgetischt, und die Leute schimpfen und stempeln ein ganzes Land nach so einem Aspekt. Ist m.M. nach auch kleinkarriert. Ich meine jetzt nicht Dich, ich meine generell. Die Medien machen aus solche negative Nachrichten auch ein Geschäft, also mein Motto, sich nicht manipulieren lassen. Jeder hat ein Hirn, soll ihn benutzen und sich nicht von der Masse mitziehen lassen.
    Gruß

  9. Avatar von Sintonia
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    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...neuen Präsident Klaus Johannes- ein vertriebener Sachse- ....
    Kleines OT. Was meinst Du mit "vertriebener Sachse"?
    Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
    sondern viel mehr der Kopf

  10. Avatar von taggecko
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    AW: Rumänien :Ein kleiner Klick für einen Menschen, aber ein großer für einen Hund...

    Ich denke es ist nicht ein Problem der Hunde, diese werden durch das Verhalten der Menschen aggressiv gemacht.
    Ich war vor kurzem in Sri Lanka, dort gibt es auch sehr viele wilde Hunde, die Menschen lassen Sie auch religiös bedingt in Ruhe- Autofahrer weichen aus , sie liegen auf den Wegen, wenn man in weniger als einem halben Meter Abstand vorbeigeht, heben sie höchstens mal den Kopf.
    In Indien, Goa, habe ich es ähnlich erlebt.

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