Ich glaub, Du machst es Dir ein bisschen zu einfach. Die Leute dort haben nichts zu essen, keine Arbeit, keine Wohnung etc. und leben unter so schlimmen Umständen, die können sich nicht um einen Hund kümmern, vor allem nicht um die, die die Freiheit gewöhnt sind und gar nicht kennen, mit Menschen zu leben.
Und ja, ich weiß das von einer Freundin, die wie Scharada ebenfalls aus Bukarest stammt und dort noch einen Teil der Familie leben hat.
Nicht ohne Grund haben im Sommer wochenlang Rumänen und Bulgaren in Frankfurt am Main wild am Mainufer "gelagert", weil das, was wir in Deutschland menschenunwürdig finden, für sie immer noch besser ist als das, was sie zuhause in ihren Ländern vorfinden.
Ganz schlimm.
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17.09.2013, 20:07
AW: Rumäniens Straßenhunde - aktuelle Entwicklung
... and nothing else matters
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17.09.2013, 20:15Inaktiver User
AW: Rumäniens Straßenhunde - aktuelle Entwicklung
Und daran sind die Hunde schuld? Und wenn man die alle umbringt löst das alle Probleme auf einen Schlag?
Also ich find das ein bisschen einfach gedacht.
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17.09.2013, 20:17Inaktiver User
AW: Rumäniens Straßenhunde - aktuelle Entwicklung
Ganz schlimm sind für mich Leute, die für nix Verantwortung übernehmen, nicht mal in der nächsten Umgebung. Die Hunde sind nicht vom Himmel gefallen, jeder hatte ursprünglich mal einen Besitzer der ihn hat verkommen lassen.
Daran sind auch nicht deutsche Tierschützer schuld.
Und in seinem Heimatland "vorfinden" tut man das was man selbst lebt und nicht aktiv verändert.
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17.09.2013, 20:21
AW: Rumäniens Straßenhunde - aktuelle Entwicklung
Euthanasie der Hunde wäre auch eine vielleicht akzeptable Lösung, das muss sogar ich als Tierarzt akzeptieren. Das und auch die Kastration wird aber von der mafiösen Verbindung Kommunen - "Tierheim"betreiber (interessanterwesie bemühen sich Firmen für Tierkörperbeseitigung um die Lizenz für Tierheime) - Hundefänger torpediert. Die sind miteinander verquickt und bekommen Geld vom Staat für das Fangen und "Unterbringen" jedes Hundes.
Massentötungen gab es schon öfter, aber die übriggebliebenen Tiere haben sich immer wieder unkontrolliert vermehrt.
Das einzige Mittel auf Dauer, um die Poulation zu verkleinern, ist die Kastration aller Tiere, mit denen nicht gezüchtet werden soll.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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17.09.2013, 20:23
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17.09.2013, 20:24
AW: Rumäniens Straßenhunde - aktuelle Entwicklung
Um Schuld geht es doch gar nicht, wir sprechen von Tieren und nicht von Menschen. Weiter unten gerade in einem Katzenthread gelesen: in D wird eine streunende Katze 16 Tage behalten, wenn in der Zeit nicht adoptiert, wird sie eingeschläfert. Also genau das gleiche was das neue Gesetz bei uns auch sagt! Ist es nicht fair?
@Spatz: man soll schon die Kirche im Dorf lassen. Die meistene Rumänen haben wohl was zu essen und eine Wohnung, aber die finanzielle Mitteln sind knapp und die Wohnungen oft klein, gerade in den Städten. Bei 50 000-60 000 Tausend Hunde nur in Bukarest wird es nicht möglich sein, dass alle adoptiert werden.
By the way, in China werden Hunde gegessen, dagegen schreibt aber keiner Petitionen, obwohl ich es auch ziemlich fragwürdig finde.
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17.09.2013, 20:25Inaktiver User
AW: Rumäniens Straßenhunde - aktuelle Entwicklung
Das hat ja auch hier kaum jemand abgelehnt, ich denke auch, dass man die Hunde nicht alle am Leben lassen kann, und wohl auch nicht vermitteln, leider. So realistisch muss man sein.
Aber an den katastrophalen Umständen dort sind die Hunde wohl kaum schuld. Das ist eher wieder so ein Stellvertreterkrieg.
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17.09.2013, 20:33
AW: Rumäniens Straßenhunde - aktuelle Entwicklung
Na denn, warum die Empörung? Kastration hätte vielleicht vor einigen Jahrzehnten funktioniert (mit besseren Behörden als bei uns), ich fürchte aber, dass es dafür einfach zu spät ist, es sind zu viele Hunde und sie werden auch zunehmender agressiv. Wie hätten Sie denn reagiert, wenn ein kastrierter Hund ihren 4jährigen Sohn qualvoll getötet hätte? Hätten Sie dem Hund noch ein langes, ungestörtes Leben auf der Strasse gewünscht?
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17.09.2013, 20:36Inaktiver User
AW: Rumäniens Straßenhunde - aktuelle Entwicklung
Hunde sind genau wie Menschen auch Lebewesen. Und wer Hunde oder Tiere quält und dann auch noch Geld dafür kasiert ist für mich primitiv und asozial.
In den Ländern in denen Tiere so behandelt werden, wird auch mit den Menschen, die schwächer sind und Hilfe brauchen nicht sehr gut umgegangen.
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17.09.2013, 20:39Inaktiver User



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