[aus einem Verteiler und anderem Forum]
Führhund muss nach Unfall ins Tierheim
Liebe Tierfreunde,
wir erhielten heute folgende Mail von Frau Gührke (Netzwerk-behindertes-Kind.de). Vielleicht ist es Ihnen möglich für die nachfolgende Situation Hilfestellung zu leisten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Gührke.
E-Mail: mary@netzwerk-behindertes-kind.de
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Hallo Herr Rosenlöcher,
wie ich soeben durch einen Foreneintrag bei uns erfahren habe, benötigt ein Blindenführhund geballte Hilfe von Tierschützern.
Eine Kurz-Zusammenfassung:
Das Tier hat einen tragischen Verkehrsunfall überlebt, bei dem der blinde Hundeführer ums Leben kam. Das Tier ist stark traumatisiert. Der Ausbilder des Tieres wollte dem Tier während dieser schweren Zeit beistehen, darf jedoch aufgrund der Verfügung der DAK nicht. Diese hat das Tier in ein Tierheim eingewiesen.
Es wäre sicherlich sinnvoll, wenn Tierschützer hier fachkompetent an die DAK schreiben und sich über das tierunfreundliche Verhalten beschweren.
Hier ist der gesamte Text zu finden:
http://www.forum.enbeka.de/so-nicht/...-tierheim.html
Ich möchte Sie bitten, diese Information möglichst bald an die Tierschützer weiterzugeben, damit vielleicht der Hund durch den Beistand seiner 2. Bezugsperson, nämlich dem Ausbilder, das Trauma überwinden kann.
Für Ihre Mithilfe bedanke ich mich und verbleibe
Mit freundlichen Grüssen
Marianne Gührke
Netzwerk behindertes Kind.de
Teammitglied
Username im Forum: Mary
http://www.enbeka.de
http://www.forum.enbeka.de
]
Vielleicht kann wer helfen
SB, das wäre doch auch was für euer Forum?
LG Gilgit
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 12
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27.10.2006, 09:58
Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
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27.10.2006, 10:41
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
Hallo Gilgit!
Was fuer eine tragische Geschichte! Ich habe mir den Strang im anderen Forum durchgelesen und werde auch eine email an die DAK schicken.
Sunnys Forum ist leider immernoch nicht fertig.
Hoffentlich kann etwas fuer den Hund getan werden!
LG Noodie.
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Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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27.10.2006, 11:53
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
Ich werde auch eine Mail schreiben, bin Mitglied dort, ich find das unmöglich
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen können, solange müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können.
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28.10.2006, 09:24
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
Guten Morgen!
Ich habe eine lange erklaerende email von Alfons Lukas von der DAK bekommen. Hoert sich schon besser an, Xino ist nicht mehr im TH.
Email:
Sehr geehrte Frau xxxxxx,
nicht die DAK hat Xino in das Tierheim gebracht, sondern die Polizei. Als
für das Führhundwesen bei der DAK Verantwortlicher habe ich Xino noch am
gleichen Tag aus dem Tierheim herausholen lassen. Tatsächlich hat die DAK
die Übergabe an den seinerzeitigen Ausbilder abgelehnt, hiermit informiere
ich Sie über die Hintergründe.
Von allen Seiten (Versicherte und Nichtversicherte Tierschützer/innen und
Tierheime...) gehen Beschwerden bei uns ein, die sich vor allem auf
folgende missverständlich formulierte Passage aus der Presserklärung Herrn
Rüggebergs beziehen: "Der tief betroffene Ausbilder des Hundes Xino fuhr
umgehend vom Bodensee nach Würzburg, um seinen Zögling in diesen schweren
Stunden beizustehen - aber: Herr Lukas von der DAK in Hamburg verfügte,
dass der Hund im Tierheim bleiben muss...Herr Rüggeberg konnte die DAK
nicht überzeugen, dass der schwer traumatisierte Hund nun den einzigen, ihm
vertrauten Menschen braucht - seinen Ausbilder eben."
Die Regionalpresse hat sich sachlich mit dem Vorgang und der
Presseerklärung Herrn Rüggebergs auseinandergesetzt (siehe Anlage).
Die Polizei hat den Führhund in das Tierheim Würzburg gegeben; gegenüber
dem Ausbilder, der schweizerischen Führhundschule Moreno verweigerte die
Polizei die Herausgabe des Hundes, da dieser keinen Eigentumsnachweis für
den Führhund vorlegen konnte. Wir erfuhren vom tödlichen Unfall Herrn Ds
als Herr Moreno von der DAK-Bezirksgeschäftsstelle Würzburg die Herausgabe
des Führhundes forderte. Ich habe sofort mit Herrn Moreno gesprochen,
dieser bot mir an den Führhund für den nächsten DAK- Versicherten und einem
Folgeeinsatz zu reservieren. Ich habe Herrn Moreno verdeutlicht, dass ein
Folgeeinsatz über seine schweizerische Führhundschule sehr unwahrscheinlich
ist, weil die DAK schon heute grundsätzlich keine Führhunde aus der Schweiz
übernehmen darf (kein EG-Land und nicht mit der EG assoziiert) und künftig
lt. Referentenentwurf des Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG) die
Kostenübernahme für eine Ausbildung in der Schweiz völlig unmöglich wird.
Nach Inkrafttreten des Gesetzes darf die DAK sich nur noch ihrer
Vertragspartner bedienen. Darauf hin behauptete Herr Moreno, der Xino
vermutlich gar nicht zu Gesicht bekam, dass dieser schwer traumatisiert sei
und vermutlich gar nicht mehr als Führhund Verwendung finden dürfe.
Herr Moreno schalte offensichtlich Herrn Rüggeberg ein. Seither wird
fortwährend versucht die DAK mit Druck davon zu "überzeugen", dass es für
sie am besten wäre den Führhund Herrn Moreno zu übergeben.
Das Tierheim Würzburg bestätigte mir, dass Xino keineswegs traumatisiert
wirkte, sondern freundlich und folgsam und allenfalls etwas schüchtern sei.
Polizei und Staatsanwaltschaft gaben ebenfalls an, dass der Hund nicht
traumatisiert wirkte und mit dem Unfallhergang als solches wohl nichts zu
tun hatte. Herr D. war von einem rückwärtsfahrenden Getränkelastwagen
überrollt worden, der das Gespann wegen der morgendlichen Dunkelheit
übersah.
Mit diesem Kenntnisstand beauftragte ich einen öffentlich bestellten und
beeidigten Sachverständigen für Blindenführhunde, der selbst auch
Führhundausbilder ist, Xino aus dem Tierheim zu nehmen, was noch am
gleichen Tage geschah. Seither weicht Xino nicht von dessen Seite und
schläft sogar neben seinem Bett. Der Führhundausbilder wird das Verhalten
und die Führeigenschaften von Xino "auf Herz und Nieren" zwei Wochen lang
täglich 2 Stunden im Führgeschirr testen und prüfen, ob tatsächlich so
etwas wie eine Traumatisierung vorliegt. Der Führhundtrainer wurde von uns
auch beauftragt Mithilfe der Polizei und einem roten Getränkelastwagen das
Unfallgeschehen am Unfallort nachzustellen. Nur wenn Xino nicht darauf
reagiert, wenn er zweifelsfrei für den Führdienst weitere Verwendung finden
kann, soll eine Folgeverwendung erfolgen.
Nach den ersten Nachrichten ist Xino keineswegs traumatisiert, sondern ein
gut ausgebildeter junger und kräftiger Schäferhund, der im Führgeschirr
freudig seinen Führdienst leisten will. Xino wurde auch bereits im
Führgeschirr mit LKWs als Verkehrsteilnehmer auf seiner Führstrecke
konfrontiert und reagiert nicht auf diese. Wie Sie vielleicht wissen, ist
es nach der Konditionierung als Blindenführhund für den Führhund wichtig
seinen Dienst tun zu können, solange dies aus gesundheitlichen und
Altersgründen geht. Wie Menschen verkümmern auch Führhunde, wenn sie ihren
erlernten "Job" nicht mit der Hingabe erledigen dürfen, mit der sie
ausgebildet wurden.
Darum und nicht vorrangig wegen der seinerzeitig mehr als 20.000,00 €, die
wir für Xino bezahlten, wollen wir genau wissen, ob Xino auch wirklich im
einem Folgeeinsatz bestehen kann. Bestehen kann Xino aber nur, wenn von ihm
keinerlei Gefahr für die oder den neuen Führhundhalter/in durch die
Ableistung seines "Jobs" ausgeht. Es gibt schon einige Interessenten, die
Xino gerne als Führhund haben wollen. Bleiben Zweifel, werden wir Xino
einer/m Tierfreund/in gegen Schutzvertrag als Familienhund überlassen,
mehre Anfragen liegen uns auch hierzu bereits vor. Diese Anfrage prüfen wir
ebenfalls ernsthaft , so auch den Wunsch des Bruders unseres Versicherten,
weil er das Tier gut kennt und gerne mag.
Mit freundlichen Grüßen
Alfons Lukas
D A K - Unternehmen Leben
Was sagt ihr dazu?
LG Noodie.
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Eckart von Hirschhausen
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29.10.2006, 13:55
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
Ich freue mich, dass es für Xino eine gute Lösung gibt
und Danke Dir Noodie, dass Du die Antwort hier eingestellt hast !
Von anderer Seite habe ich auch mittlerweile ähnliches Feedback gehört, so dass ich denke dass zumindest für den Hund gesorgt wird.
P.S. wir haben in letzten Tagen 4 Hunde aus schlechter Haltung ins TH bekommen, darunter eine dreijährige Dobermannhündin, auf 15kg abgemagert..es ist zum Heulen, sie ist so lieb
und anhänglich.. Was der Mensch dem Tier antut und es ihm oft nicht mal bewusst ist, dass er sich nicht um das Tier sorgt
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29.10.2006, 20:19
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
Scheisse
Zitat von Gilgit
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Eckart von Hirschhausen
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30.10.2006, 07:52
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
die arme Dobermannhündin liegt seit gestern in der Tierklinik und hängt am Tropf..Es sieht nicht gut aus, da sie kaum Futter aufnimmt, der TA sagt aber sie hätte einen ungeheuren Lebenswillen.. Wir drücken alle Daumen...
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30.10.2006, 09:11
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
Ich druecke mit! Was hat sie denn?
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Eckart von Hirschhausen
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30.10.2006, 10:21
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
Danke, wir auch alle...
Ihr Körper behält halt keine Nahrung mehr.. sie wiegt ja nur 15kg, und das für einen Dobermann von ca 3Jahren
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30.10.2006, 10:48Inaktiver User
AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...
Das arme Hundemädel
, hoffentlich berappelt sie sich!
PS: wurden die Vorbesitzer angezeigt? 15 kg, das ist ein Dobi-Teenie-Gewicht oder?? Wenn ich mir vorstelle, meine Madame würde 15 kg wiegen (sie hat normal 23-26 je nach Diebstahlslage), da wäre ja gar nichts mehr von ihr übrig!
LG
Estrella


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