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  1. Avatar von Gilgit
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    Stirnrunzeln Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    [aus einem Verteiler und anderem Forum]
    Führhund muss nach Unfall ins Tierheim

    Liebe Tierfreunde,

    wir erhielten heute folgende Mail von Frau Gührke (Netzwerk-behindertes-Kind.de). Vielleicht ist es Ihnen möglich für die nachfolgende Situation Hilfestellung zu leisten.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Gührke.
    E-Mail: mary@netzwerk-behindertes-kind.de

    ##############################################
    Hallo Herr Rosenlöcher,

    wie ich soeben durch einen Foreneintrag bei uns erfahren habe, benötigt ein Blindenführhund geballte Hilfe von Tierschützern.

    Eine Kurz-Zusammenfassung:

    Das Tier hat einen tragischen Verkehrsunfall überlebt, bei dem der blinde Hundeführer ums Leben kam. Das Tier ist stark traumatisiert. Der Ausbilder des Tieres wollte dem Tier während dieser schweren Zeit beistehen, darf jedoch aufgrund der Verfügung der DAK nicht. Diese hat das Tier in ein Tierheim eingewiesen.

    Es wäre sicherlich sinnvoll, wenn Tierschützer hier fachkompetent an die DAK schreiben und sich über das tierunfreundliche Verhalten beschweren.

    Hier ist der gesamte Text zu finden:
    http://www.forum.enbeka.de/so-nicht/...-tierheim.html

    Ich möchte Sie bitten, diese Information möglichst bald an die Tierschützer weiterzugeben, damit vielleicht der Hund durch den Beistand seiner 2. Bezugsperson, nämlich dem Ausbilder, das Trauma überwinden kann.

    Für Ihre Mithilfe bedanke ich mich und verbleibe

    Mit freundlichen Grüssen

    Marianne Gührke

    Netzwerk behindertes Kind.de

    Teammitglied

    Username im Forum: Mary
    http://www.enbeka.de
    http://www.forum.enbeka.de
    ]

    Vielleicht kann wer helfen

    SB, das wäre doch auch was für euer Forum?

    LG Gilgit

  2. Avatar von Noodie
    Registriert seit
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    Beiträge
    6.566

    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    Hallo Gilgit!

    Was fuer eine tragische Geschichte! Ich habe mir den Strang im anderen Forum durchgelesen und werde auch eine email an die DAK schicken.

    Sunnys Forum ist leider immernoch nicht fertig.

    Hoffentlich kann etwas fuer den Hund getan werden!

    LG Noodie
    .
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    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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  3. Avatar von Didibo
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    70

    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    Ich werde auch eine Mail schreiben, bin Mitglied dort, ich find das unmöglich
    Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen können, solange müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können.

  4. Avatar von Noodie
    Registriert seit
    23.07.2005
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    6.566

    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    Guten Morgen!

    Ich habe eine lange erklaerende email von Alfons Lukas von der DAK bekommen. Hoert sich schon besser an, Xino ist nicht mehr im TH.

    Email:

    Sehr geehrte Frau xxxxxx,
    nicht die DAK hat Xino in das Tierheim gebracht, sondern die Polizei. Als
    für das Führhundwesen bei der DAK Verantwortlicher habe ich Xino noch am
    gleichen Tag aus dem Tierheim herausholen lassen. Tatsächlich hat die DAK
    die Übergabe an den seinerzeitigen Ausbilder abgelehnt, hiermit informiere
    ich Sie über die Hintergründe.


    Von allen Seiten (Versicherte und Nichtversicherte Tierschützer/innen und
    Tierheime...) gehen Beschwerden bei uns ein, die sich vor allem auf
    folgende missverständlich formulierte Passage aus der Presserklärung Herrn
    Rüggebergs beziehen: "Der tief betroffene Ausbilder des Hundes Xino fuhr
    umgehend vom Bodensee nach Würzburg, um seinen Zögling in diesen schweren
    Stunden beizustehen - aber: Herr Lukas von der DAK in Hamburg verfügte,
    dass der Hund im Tierheim bleiben muss...Herr Rüggeberg konnte die DAK
    nicht überzeugen, dass der schwer traumatisierte Hund nun den einzigen, ihm
    vertrauten Menschen braucht - seinen Ausbilder eben."


    Die Regionalpresse hat sich sachlich mit dem Vorgang und der
    Presseerklärung Herrn Rüggebergs auseinandergesetzt (siehe Anlage).


    Die Polizei hat den Führhund in das Tierheim Würzburg gegeben; gegenüber
    dem Ausbilder, der schweizerischen Führhundschule Moreno verweigerte die
    Polizei die Herausgabe des Hundes, da dieser keinen Eigentumsnachweis für
    den Führhund vorlegen konnte. Wir erfuhren vom tödlichen Unfall Herrn Ds
    als Herr Moreno von der DAK-Bezirksgeschäftsstelle Würzburg die Herausgabe
    des Führhundes forderte. Ich habe sofort mit Herrn Moreno gesprochen,
    dieser bot mir an den Führhund für den nächsten DAK- Versicherten und einem
    Folgeeinsatz zu reservieren. Ich habe Herrn Moreno verdeutlicht, dass ein
    Folgeeinsatz über seine schweizerische Führhundschule sehr unwahrscheinlich
    ist, weil die DAK schon heute grundsätzlich keine Führhunde aus der Schweiz
    übernehmen darf (kein EG-Land und nicht mit der EG assoziiert) und künftig
    lt. Referentenentwurf des Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG) die
    Kostenübernahme für eine Ausbildung in der Schweiz völlig unmöglich wird.
    Nach Inkrafttreten des Gesetzes darf die DAK sich nur noch ihrer
    Vertragspartner bedienen. Darauf hin behauptete Herr Moreno, der Xino
    vermutlich gar nicht zu Gesicht bekam, dass dieser schwer traumatisiert sei
    und vermutlich gar nicht mehr als Führhund Verwendung finden dürfe.

    Herr Moreno schalte offensichtlich Herrn Rüggeberg ein. Seither wird
    fortwährend versucht die DAK mit Druck davon zu "überzeugen", dass es für
    sie am besten wäre den Führhund Herrn Moreno zu übergeben.

    Das Tierheim Würzburg bestätigte mir, dass Xino keineswegs traumatisiert
    wirkte, sondern freundlich und folgsam und allenfalls etwas schüchtern sei.
    Polizei und Staatsanwaltschaft gaben ebenfalls an, dass der Hund nicht
    traumatisiert wirkte und mit dem Unfallhergang als solches wohl nichts zu
    tun hatte. Herr D. war von einem rückwärtsfahrenden Getränkelastwagen
    überrollt worden, der das Gespann wegen der morgendlichen Dunkelheit
    übersah.

    Mit diesem Kenntnisstand beauftragte ich einen öffentlich bestellten und
    beeidigten Sachverständigen für Blindenführhunde, der selbst auch
    Führhundausbilder ist, Xino aus dem Tierheim zu nehmen, was noch am
    gleichen Tage geschah. Seither weicht Xino nicht von dessen Seite und
    schläft sogar neben seinem Bett. Der Führhundausbilder wird das Verhalten
    und die Führeigenschaften von Xino "auf Herz und Nieren" zwei Wochen lang
    täglich 2 Stunden im Führgeschirr testen und prüfen, ob tatsächlich so
    etwas wie eine Traumatisierung vorliegt. Der Führhundtrainer wurde von uns
    auch beauftragt Mithilfe der Polizei und einem roten Getränkelastwagen das
    Unfallgeschehen am Unfallort nachzustellen. Nur wenn Xino nicht darauf
    reagiert, wenn er zweifelsfrei für den Führdienst weitere Verwendung finden
    kann, soll eine Folgeverwendung erfolgen.

    Nach den ersten Nachrichten ist Xino keineswegs traumatisiert, sondern ein
    gut ausgebildeter junger und kräftiger Schäferhund, der im Führgeschirr
    freudig seinen Führdienst leisten will. Xino wurde auch bereits im
    Führgeschirr mit LKWs als Verkehrsteilnehmer auf seiner Führstrecke
    konfrontiert und reagiert nicht auf diese. Wie Sie vielleicht wissen, ist
    es nach der Konditionierung als Blindenführhund für den Führhund wichtig
    seinen Dienst tun zu können, solange dies aus gesundheitlichen und
    Altersgründen geht. Wie Menschen verkümmern auch Führhunde, wenn sie ihren
    erlernten "Job" nicht mit der Hingabe erledigen dürfen, mit der sie
    ausgebildet wurden.

    Darum und nicht vorrangig wegen der seinerzeitig mehr als 20.000,00 €, die
    wir für Xino bezahlten, wollen wir genau wissen, ob Xino auch wirklich im
    einem Folgeeinsatz bestehen kann. Bestehen kann Xino aber nur, wenn von ihm
    keinerlei Gefahr für die oder den neuen Führhundhalter/in durch die
    Ableistung seines "Jobs" ausgeht. Es gibt schon einige Interessenten, die
    Xino gerne als Führhund haben wollen. Bleiben Zweifel, werden wir Xino
    einer/m Tierfreund/in gegen Schutzvertrag als Familienhund überlassen,
    mehre Anfragen liegen uns auch hierzu bereits vor. Diese Anfrage prüfen wir
    ebenfalls ernsthaft , so auch den Wunsch des Bruders unseres Versicherten,
    weil er das Tier gut kennt und gerne mag.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alfons Lukas
    D A K - Unternehmen Leben


    Was sagt ihr dazu?

    LG Noodie
    .
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  5. Avatar von Gilgit
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    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    Ich freue mich, dass es für Xino eine gute Lösung gibt
    und Danke Dir Noodie, dass Du die Antwort hier eingestellt hast !

    Von anderer Seite habe ich auch mittlerweile ähnliches Feedback gehört, so dass ich denke dass zumindest für den Hund gesorgt wird.

    P.S. wir haben in letzten Tagen 4 Hunde aus schlechter Haltung ins TH bekommen, darunter eine dreijährige Dobermannhündin, auf 15kg abgemagert..es ist zum Heulen, sie ist so lieb und anhänglich.. Was der Mensch dem Tier antut und es ihm oft nicht mal bewusst ist, dass er sich nicht um das Tier sorgt

  6. Avatar von Noodie
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    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    Zitat Zitat von Gilgit
    P.S. wir haben in letzten Tagen 4 Hunde aus schlechter Haltung ins TH bekommen, darunter eine dreijährige Dobermannhündin, auf 15kg abgemagert..es ist zum Heulen, sie ist so lieb und anhänglich.. Was der Mensch dem Tier antut und es ihm oft nicht mal bewusst ist, dass er sich nicht um das Tier sorgt
    Scheisse
    .
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  7. Avatar von Gilgit
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    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    die arme Dobermannhündin liegt seit gestern in der Tierklinik und hängt am Tropf..Es sieht nicht gut aus, da sie kaum Futter aufnimmt, der TA sagt aber sie hätte einen ungeheuren Lebenswillen.. Wir drücken alle Daumen...

  8. Avatar von Noodie
    Registriert seit
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    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    Ich druecke mit! Was hat sie denn?
    .
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  9. Avatar von Gilgit
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    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    Danke, wir auch alle...
    Ihr Körper behält halt keine Nahrung mehr.. sie wiegt ja nur 15kg, und das für einen Dobermann von ca 3Jahren

  10. Inaktiver User

    AW: Raum Würzburg: Therapiehund braucht Hilfe...

    Das arme Hundemädel , hoffentlich berappelt sie sich!

    PS: wurden die Vorbesitzer angezeigt? 15 kg, das ist ein Dobi-Teenie-Gewicht oder?? Wenn ich mir vorstelle, meine Madame würde 15 kg wiegen (sie hat normal 23-26 je nach Diebstahlslage), da wäre ja gar nichts mehr von ihr übrig!

    LG
    Estrella

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