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  1. Inaktiver User

    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ein weiteres Problem bei Kleinrassen ist sicher, dass derzeit angesagte wie Rattler, Kleinterrier etc. als megaeffiziente Rattenjäger und -töter gezüchtet wurden.
    Wir haben zwei Zwergrauhaardackel, beide aus jagdlich-ambitionierter Linie.
    Ich nehme die beiden, so wie ich es mit all meinen Hunden gemacht hab, täglich mit zum Pferd/Reiterhof, wo sie sich dann etwa zwei Stunden der planmäßigen Schädlingsbekämpfung im ganz großen Stil widmen -sehr zur Freude unserer Stallbesitzer, die feisten Hofkatzen machen seit Jahren keine Kralle mehr krumm. (Glücklicherweise bringen sie die Trophäen meistens an, statt sie zu fressen, da ich mir sonst trotz Spezialentwurmung größere Sorgen machen würde.)
    Nicht zuletzt diesem Umstand verdanken wir wohl, dass unsere beiden Damen ansonsten sehr ausgeglichen sind und stets ohne Leine laufen können.

    Wenn ich dann höre: Der Dackel kommt wieder in Mode!
    da hoffe ich dann echt, dass nicht ein paar Leute eine böse Überraschung erleben werden:(
    Grad die besonders süßen Rauhaarigen mit ihrem putzigen Bart haben oftmals ja eine enorme Raubzeugschärfe.
    Wie man dieser Wesensart, die ja durchaus ein Zuchtziel darstellt, gerecht werden will, wenn man sich den eigentlich als Sofadekoration angeschafft hat, frag ich mich wirklich...

  2. VIP

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    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    @Yagua.


    Ein erfülltes Hundeleben!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  3. gesperrt

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    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    Zitat Zitat von Rose68 Beitrag anzeigen

    Und weil so viele, und damit meine ich jetzt nicht dich, Hundehalter die Hundesprache nicht kennen, schätzt man einen Hund falsch ein. Ob ich allerdings erkannt hätte, in welcher Erregung der Hund war, kann ich dir nicht sagen. Aber ich habe gelernt, die Hunde genau zu beobachten und ich lerne immer wieder dazu.
    Ein interessantes Thema!
    Wie sollte man sich verhalten, wenn so ein auf Krawall gebürsteter Hund auf einen zukommt, wie im Falle von Ziva?
    Stehen bleiben war in dem Fall ja nicht so gut. Weglaufen sollte man wohl auch nicht? Bleibt dann nur Anschreien und eventuell Arme hochreißen oder fühlen die sich dann noch mehr provoziert? :-/

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    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    @Yagua: - finde ich super!


    Eine Arbeitskollegin von mir geht mit ihrer Border-Colliehündin zum Hobby-Schafehüten - zum beiderseitigen Vergnügen . Was die Schafe davon halten, weiß ich allerdings nicht .

    Wenn man mein Karlchen auf so einen Reiterhof brächte, würde der sicher auch auf Mäusejagd gehen, der nutzt draußen jede Gelegenheit und belauert die Mauselöcher . Allerdings ist sein Jagderfolg bisher gleich Null (zum Glück ).
    ... and nothing else matters

  5. VIP

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    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    Zitat Zitat von spatz Beitrag anzeigen
    Allerdings ist sein Jagderfolg bisher gleich Null (zum Glück ).
    Du Glückliche! Ich bekomme mehrere Mäuse pro Woche.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    Ich weiß, es ist nicht mehr aktuell...

    Aber ich les grad mal nach EWIGKEITEN hier so rein (der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an mich und meine beiden Kampfschmusermädelz Shiwa und Lilou ) und trotz all der vergangenen Zeit und obwohl meine beiden heißgeliebten Hündinnen inzwischen leider leider im Hundehimmel sind funktioniert mein Verteidigungsreflex noch immer

    Ich hab leider nicht viel Zeit, aber ich habe vor Jahren mal diesen Flyer gestaltet. Der sagt eigentlich fast alles:
    http://www.tierheimworms.de/Dokumente/FlyerKampfis.pdf


    Ich freue mich mehr als ich sagen kann, dass der Konsens hier inzwischen eigentlich sehr sehr sachlich und eher Pro-Listenhund ist. Als ich vor fast 11 Jahren neu in diesen Forum kam, war das komplett anders Da war ich mit meiner positiven Haltung eher eine Exotin.

    Ich ärgere mich über die Vorurteile gegenüber den HALTERN dieser Hunde (und dass da immer suspekte Intentionen unterstellt werden, wenn man sich für SO EINEN Hund entscheidet) mindestens so sehr wie über die Vorurteile den Hunden selbst gegenüber.

    Ich war damals 22 Jahre alt, verlobt, Studentin als ich mir meinen ersten "Kampfhund" anschaffte. Keine 2 Jahre später kam der zweite dazu. Warum hab ich das gemacht? Nunja, ich war eigentlich gar keine große Hundefreundin. Ich mochte ALL E Tiere, aber ich hatte es immer mehr mit Katzen, Hamstern usw. Da mein Mann (damals Verlobter) aber großer Hundefan war und alle Eskapaden mit 5 Katzen und diversen Kleintieren immer mitgetragen hat, war es an der Zeit ihm entgegen zu kommen und ihm seinen Wunsch nach einem Hund zu erfüllen. Einig waren wir uns sofort, dass es einer aus dem Tierheim sein sollte. Ich wusste von "Kampfhunden" damals genau das was man aus den Medien eben "wusste" also habe ich das für mich eigentlich auch kategorisch ausgeschlossen als er mal fragte, ob auch so ein Hund in Frage käme. Und dann ging ich durch due Tierheimreihen und verliebte mich in eine Staff-Hündin und WUSSTE GAR NICHT, dass das ein "Kampfhund" ist (für mich waren nur die Bullies Kampfhunde). Mein Mann lachte sich scheckig. Als mir dann erklärt wurde, dass tatsächlich Staffs auch Listenhunde sind, ist etwas ganz seltsames in mir passiert. Ich war in einem Großstadttierheim im Ruhrgebiet, ich trat einen Schritt zurück und betrachtete die Zweingerreihen und sagte leise vor mich hin "Mein Gott, so viele..." dort saßen weit über 50 Staffs und Co. und man muss kein Prophet sein um sich denken zu können, wie deren Vermittlungsschancen sind. Und in DEM Moment fiel meine Entscheidung, dass es SO ein Hund sein MUSS...

    Warum? Weil DIESE Hunde mich am meisten brauchen. So wie ich schon immer besonders alte und kranke Katzen und Kleintiere aufgenommen habe, war für mich klar, dass ich auch bei Hunden die nehmen würde, die es am schwersten haben würden, woanders unter zu kommen... DESHALB fing ich an mich näher mit diesen Rassen zu befassen und inzwischen - 10 Jahre später - ist diese Meinung felsenfest zementiert. Weil es für mich die allertollsten Hunde sind. Weil ich über 500 kennengelernt habe. Und darunter keine 10 waren, denen ich nicht vertrauen würde.

    Meine Lebenssituation hat sich grundlegend geändert. Ich bin inzwischen Mutter einer 2-jährigen Tochter. Und - was ich nie erwartet hätte - ich habe momentan gar keine Haustiere mehr. Aber WENN wieder ein Hund käme, dann wäre es wieder ein solcher. Mir ist auch völlig schleierhaft, wie man die pauschal hässlich finden kann. Gerade die Staff-Bulls haben so ein extremes Babyface, die sehen noch im hohen Alter wie Welpen aus. Ich habe nie schönere Hunde gesehen wie man vor denen Angst haben kann, ist mir auch ein völliges Rätsel. Staff-Bulls wiegen keine 20 kg und sind maximal kniehoch...

    Was mich hier etwas traurig gemacht hat, war die Aussage, dass die Hunde an sich ja nett seien, aber im Tierheim eben meisten "versaute" Exemplare sitzen... Das macht es den armen noch schwieriger, denn das ist AUCH ein Vourteil. Ich hab in mehreren TH ausgeholfen und da saßen so wahnsinnig viele ganz großartige Hunde. GERADE diese Hunde werden nämlich oft einfach der Umstände wegen abgegeben, meistens weil die teilweise horrenden Steuern nicht mehr gezahlt werden können. Für diese Rassen kommen bis zu 1000 Euro jährlich zusammen, das können sich gerade Familien (in denen sehr gut sozialisierte Hunde leben!) oft nicht mehr leisten - zumal diese steuern oft erst nachträglich eingeführt werden, manche Kommunen führen noch HEUTE diese Steuer neu ein! Oder es können Auflagen nicht erfüllt werden, was man bei der Anschaffung nicht bedachte (DUMM - ja! Ich möchte solche Leute auch schütteln, aber das heißt nicht, dass die Hunde deshalb nicht gut sozialisiert sind).

    Ich habe mit meiner Shiwa eine völlig unkomplizierte Ersthündin bekommen. Sie verstand sich mit anderen Hunden beiderlei Geschlechts, mit Katzen, Kleintieren, Kindern, Babys - ohne dass ich dafür irgendwas hätte tun müssen. Sie war nur ein Sonnenschein und hat uns in den 6 Jahren, die sie noch bei uns war, nur Freude bereitet und alles und jeden geliebt... Leider hat meine Tochter sie nicht mehr kennengelernt

    Mit meiner Lilou habe ich dann ganz bewusst(!) ein schwierigeres Kaliber aufgenommen. 5 Jahre im Tierheim, davor einem Halter weggenommen, der in den Knast eingefahren ist. Hündin hatte bei der Verhaftung einen Polizisten gebissen (ganz normales Verteidigungsverhalten!) und sollte eingeschläfert werden. Wir haben sie genommen. Nach nur 3 Monaten in der Hundeschule hat sie ganz problemlos die Maulkorb- und Leinenbefreiungsprüfung bestanden, obwohl sie wirklich schwer traumatisiert war als sie zu uns kam. Ihr Umgang mit anderen Hunden blieb noch etwas länger schwierig, da sie eben nie Kontakt zu ihnen hatte - aber mit guter Führung ging auch das nach etwa einem Jahr problemlos.
    Sie ist leider im Mai verstorben, aber meine 2-jährige spricht immer noch von ihrer "Lou"... Ein Hund, schwer traumatisiert, von einem kriminellen, drogenabhängigen Halter, dann 5 Jahre Einzelhaft im Tierheim... Das war sie in ihrem letzten Lebensjahr:
    Lilou Talina Bussi - YouTube
    talina geht mit lilou gassi klein - YouTube
    https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.n...92642792_o.jpg
    https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.n...63311675_o.jpg
    https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.n...87010459_o.jpg
    https://fbcdn-sphotos-f-a.akamaihd.n...42022910_n.jpg

    Und das war meine Shiwa (scheiße, sie ist jetzt fast 4 Jahre tot und jetzt sitz ich hier und heule...)
    Für Shiwa - YouTube
    (die Narben im Gesicht hat ihr ein anderer Hund zugefügt, sie hat sich nicht gewehrt!)
    Geändert von murmeltier (03.01.2014 um 02:21 Uhr)
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  7. Inaktiver User

    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    Liebes Murmeltier





    Mir fehlen die Worte und die Tränen liefen mir bei deinem Beitrag nur so runter.


    Was mir bei all den Bildern und diesem Film auffiel, deinen Hündinnen sah man an, dass sie nur eines wollten und immer wollen:


    "Friedlich leben und ihre Ruhe haben."


    So lange es aber Menschen gibt die Tiere, gerade Hunde vermehren, wird diese Rasse immer leiden müssen. (Von angrenzenden Ländern hier ganz zu schweigen die diese Hunde vermehren in asozialen Ecken ) Diese Rasse wird immer erst viel zu oft in die falschen Hände kommen denke ich. Nicht nur diese Rasse. Das ist ein riesen Problem. Nicht die Hunde, nicht die Rasse, der Mensch der es als Sache zum Geld verdienen nutzt. Der ist das Problem.

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    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    Zitat Zitat von murmeltier Beitrag anzeigen
    Für Shiwa - YouTube
    (die Narben im Gesicht hat ihr ein anderer Hund zugefügt, sie hat sich nicht gewehrt!)
    wie schöön
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  9. User Info Menu

    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    Liebe Murmel, schön, Dich mal wieder zu lesen. Ich hoffe, es geht Dir gut!
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

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    AW: Boxer-Staffordterrier-Mix - Eure Meinung udn Erfahrung dazu?

    Liebes Murmeltier,

    was für wunderbare Bilder von Deinen tollen Hündinnen! Da ich selbst im Tierschutz aktiv bin kann ich Dir aus Erfahrung 100% zustimmen. Wir haben die Verantwortung und müssen dieser gerecht werden, kein Tier und kein Mensch darf schaden nehmen, aber das liegt in unserer Hand. Meine Hündin ist ein süßes Mäuschen, hat es aber auch faustdick hinter den Ohren. Wenn sie einen Hund nicht leiden kann, ist die nicht zimperlich. Hier muss ich also aufpassen und die Situation kontrollieren, leider verstehen das auch viele nicht, die meinen "ach, die machen das schon unter sich aus", würden sie das auch sagen, wenn ich einen sogenannten "Kampfhund" an der Leine hätte? Ich mag jeden Hund, egal welcher Rasse er anghört und ich finde jeder hat eine Chance verdient, wenn sich die richtigen Menschen finden lassen. Kämpfer wie Dich brauchen die Mäuse!! Danke Dir für Deinen Einsatz.

    LG

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