Ehrlich gesagt macht mich Violines anmaßendes und wenig hilfreiches Geschreibsel regelmäßig ziemlich wütend.
Obwohl ... nee. Ist eigentlich nur das Problem solcher Leute, die offenbar etwas zu kompensieren haben.
Zur Sache: ich würde der Miez auch einen Gefährten gönnen.
Ich habe die Geschichte meines ehemaligen Einzelkaters in Wohnungshaltung hier schon einige Male dargelegt, deswegen beschränke ich mich auf das Wichtigste.
Drei Jahre ist noch nicht zu alt für eine Vergesellschaftung. Wichtiger wäre eh, wie sie als Welpe sozialisiert wurde, sprich, von klein auf isoliert von anderen Katzen gehalten wurde, oder zumindest die ersten Lebensmonate noch Kontakt zu anderen Katzen hatte. Selbst das kann aber nur als Tendenz dienen, und ist keine Garantie dafür, dass es klappt oder nicht klappt.
Und dann - das wurde schon geschrieben - steht und fällt das alles mit der Charakterkompatibilität der beiden.
Mein Kater (über dessen Kindheit ich nichts weiß), reagierte, kaum, dass er aus dem Tierheim heraus war, ziemlich chauvinistisch und unflätig auf Artgenossen. Als er etwa eineinhalb war, versuchte ich ihn mit einer weiblichen Katze zu vergellschaften, was völlig in die Hose ging.
Etwa zwei Jahre später - er war inzwischen also dreineinhalb - versuchte ich es erneut. Zweitkatze: ein junger Halbsiamese und Frechdachs.
Und den Umständen entsprechend klappt das gut.
Klar würde ich mir mehr Innigkeit zwischen den beiden wünschen, aber der Große ist nunmal auch kein wirklicher Schmuser.
Leider lässt er auch immer mal wieder seinen Frust am Kleinen aus, wenn mal etwas nicht nach seiner Nase geht, aber der Kleine weiß sich inzwischen zu wehren, und lässt sich auch nicht wirklich unterbuttern.
Den Rest der Zeit koexistieren die beiden ziemlich harmonisch.
Jedenfalls: angesichts der geschilderten Umständen würde ich es versuchen. Entweder mit einem charakterlich ähnlichen Katzenmädchen, oder mit einem ruhigen, zugewandten aber nicht zu alten Kater.
Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass dir selbst die Katzengesellschaft etwas gibt und nicht mehr Stress als Freude verursacht. In dem Fall wäre eine sorgfältige Vermittlung die bessere Lösung für alle.
Antworten
Ergebnis 11 bis 15 von 15
-
02.09.2013, 15:05Inaktiver User
AW: Katzenpsychologie -Katze springt auf die Schulter
-
02.09.2013, 20:08Inaktiver User
-
02.09.2013, 20:13
AW: Katzenpsychologie -Katze springt auf die Schulter
Ich versteh aber auch nicht, warum man so draufhauen muss, Vio..

Sie hat doch um Hilfe gefragt. Wäre da ein Rat nicht besser, als nur "Schlag" ?
.
Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste

-
02.09.2013, 20:19Inaktiver User
AW: Katzenpsychologie -Katze springt auf die Schulter
ich möchte das Strangthema nicht sprengen; von daher entfache ich jetzt keine Diskussion über meine Reaktion.
(Schlag ist manchmal auch ein Rat)
-
26.09.2013, 13:37
AW: Katzenpsychologie -Katze springt auf die Schulter
Ich finde es auch nicht fair dass die Fragestellerin hier so hart behandelt wird.
Sie hat ja nach Rat gesucht, und sorgt sich ja eindeutig um das Wohl der Katze.
Natürlich sind zwei Katzen besser für die einzelnen Tiere. Ich denke auch, dass das Springen auf die Schulter eine gewisse Unausgelastetheit zeigt. Also entweder ein tierischer Spielkamerade, oder wäre evtl. Freigang möglich?



Zitieren
