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  1. Inaktiver User

    AW: Wie leben eigentlich Polizeihunde?

    Zitat Zitat von Zoetje Beitrag anzeigen
    Das mit den Mischlingen ist so eine Sache: Hier klappt das, weil es eine lange Tradition hat. Die Abstammung der Hunde ist ebenso bekannt wie bei Hunden mit Papieren. Dazu ist die Überprüfung in Bezug auf Wesen und Gesundheit durch die vergleichsweise "harten" Prüfungen gegeben. Außerdem werden immer mehr Hunde komplett durchgeröngt und die Daten sind verfügbar.
    Das sieht dann so aus: Bloedlijnen.nl | Home
    Für Deutschland klappt das so nicht.

    Ich gucke mal, wie das mit Fotos geht. Ich habe nämlich keinen Schimmer.
    Auch wenn man diese Hunde speziell für die Behörden benötigt, ich hab immer wieder ein riesen Problem, was das Anbieten dieser (der Tiere allgemein) Tiere angeht. Seit dem Internet ist das noch schlimmer geworden. Die Tiere werden da angeboten wie Autos etc.


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    AW: Wie leben eigentlich Polizeihunde?

    Das ist ja nun bei anderen Hunden auch nicht anders.

    Die andere Sache ist, wie willst du es sonst machen und was sagt das wirklich aus?

    Nehmen wir mein "Tönnchen":
    Den kann ich als belastbar, kampftriebstark, mit vollem, ruhigem Griff, mit hoher Wehrbereitschaft, guter Nase und gutem Apportiertrieb, sicher auf allen Untergründen, sozial zur Bezugsperson und extrem arbeitswillig beschreiben. Dazu Skelett 100% ok.
    Das wäre der für einen Diensthund interessante Teil, das interessiert auch den Züchter und klingt wie ein Auto.

    Aber auch wenn ich ihn so einschätzen kann und auch deutliche Fehler beschreiben könnte (aber dann ist der Werbeeffekt ja weg), ist er zuallererst einfach mal mein Hund. Und da könnte er auch altersschwach und dreibeinig sein, das würde an meinem Verhältnis zu ihm nichts ändern. Er ist der Clown des Hauses, Streicheltier, Sofakuschler, Spielpartner, eben alles, was ein Hund "einfach so" für seinen Menschen ist. Nur hört man das aus der Beschreibung oben nicht heraus. Und wenn man die Fehler nennt, dann ist es noch schlimmer. Als ob man seinen Hund weniger schätzen würde, nur weil man die Schwachstellen kennt. Mei, ich habe doch auch massig davon. Oder ich schätze meinen Mann nicht weniger, nur weil er schnell wütend wird.

    So lange ein Hund ordentlich verkauft wird und nicht verschachert, finde ich es ok. Und verschachert werden mehr als nur Diensthunde.
    Da finde ich z.B. das System hier deutlich besser. Die Hunde werden lange beobachtet und dann gekauft. Ist der Check beim Tierarzt ok (und der findet mit Besitzer statt), dann wird ein ausgesuchter Hund genommen. In Deutschland hat man 4 Wochen Probezeit, wenn es der Besitzer da bei mehreren Dienststellen versucht, wird der Hund zum Wanderpokal.
    Geändert von Zoetje (15.08.2013 um 10:12 Uhr)

  3. Moderation

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    AW: Wie leben eigentlich Polizeihunde?

    Leicht OT - aber ihr habt mich gerade an eines meiner Lieblingsbücher aus den frühen 70ern erinnert.
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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