Na ja, so dachte ich bisher eigentlich auch. Jetzt hatte ich aber Gelegenheit, zu erleben, wie eine Kätzin ihre Jungen groß- und ERzieht.Zitat von murmeltier
Einmal davon abgesehen, dass bereits im Alter von etwa zwei Wochen deutliche Unterschiede in der Persönlichkeitsentwickllung festzustellen sind (ich dachte bisher immer, Katze ist Katze), "kommunizieren" Katzen sehr direkt miteinander. Unsere Katzenmama hat ihre Kinder "verbal" im Griff, kein Wunder, sie war immer schon "gesprächig".Kommt sie von einem kleinen Ausflug zurück, dann "quatscht" sie oft eine halbe Stunde und länger auf die Kleinen ein, gerade so, als wollte sie ihnn erzählen, was sie erlebt hat - oder vieleicht gibt sie ihnen auch Hinweise, wie man sich in bestimmten Situationen zu verhalten hat.
Ebenso staucht sie die Kleinen zusammen, wenn sie nicht parieren, sie pfeift sie zurück, wenn sie sich ihrer Meinung auf noch zu gefährliches Terrain bewegen usw. - unsere Katzenmama ist den ganzen Tag nur am Reden..... wie das halt mit Kindern so ist
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Drohung, Angriff oder Flucht............ aber Beschwichtigung konnte ich bei meinen Katzen auch noch nicht beobachten.Zitat von murmeltier
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13.10.2006, 05:05
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
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13.10.2006, 07:33Inaktiver User
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
Guten Morgen ihr Lieben
Ich geh jetzt Gassi
(ohne Waffe!) ... *sfg
Vielleicht habt ihr ja Recht
Ich schiess manchmal in meiner Rage gerne übers Ziel
hinaus. ( Seht ihr, ich schiess übers Ziel hinaus
darum wär bei mir eine Schiesswaffe eh nicht angebracht)
Aber meine Meinung bleibt! (doch dieser Strang ist nicht
augelegt für das Thema)
Gestern beim Walken hab ich , glaubt es , óder glaubt
es nicht, meine Tour wegen freilaufender Hunde wieder
mal geändert
Ich hab Angst vor solchen Dingen -
aber ich hab auch ganz einfach nicht mehr die Nerfen dazu
das immer auszubaden und auszuhalten.
Das ist alles
Ich möchte hier auf diese Aussage von mir nicht
mehr ausschweifend eingehen, denn es verfehlt das
Thema. Aber ich werde PN mäsig wenn jemand an
mir was auszusetzen hat gerne Rede und Antwort stehen
L.G.
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13.10.2006, 08:10Inaktiver User
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
So nun bin ich zurück vom Gassi gehen und mir ging
da Folgendes durch den Kopf:
Wenn Ihr Gähnen und Ignorieren als Abwehr gegen
angreifende Hunde erwähnt, wie soll das gehen?
Meine Fallbeispiele, meine ganz persöhnlichen waren
unter Anderem folgende:
Ich laufe und plötzlich hinter mir und meinem Hund,
rennt in einem Affentempo ein losgerissener Hund
(grösser , Schäferhundrasse) auf uns zu und voll drauf
auf meine Süsse.
Wir hatten beide gar keine Chance zu gähnen oder all
dem was ihr da schreibt. Ich hatte nur die Möglichkeit
auf diesen anderen Hund einzuschlagen.
Das war heftig.
Das war leider nicht meine einzigste Erfahrung.
Wenn wir angegriffen wurden, war das so schnell und
gezielt vom Andern, also wirklich los und drauf.
Diese Hunde haben nicht mehr geschaut was links und
rechts abgeht. Nur drauf und beissen!
Ist das nicht die Realität?
Also ich kenne es leider nur so
Darum trau ich keinem freilaufendem Hund mehr
Sobald einer auf uns zukommt ist mir mehr als mulmig.
Meiner Hündin und mir wär es auch lieber wir könnten
beiden erst mal gähnen und so tun als wär nichts
Das könnt ihr mir glauben
Aber nicht mal diese Sekunden hatten wir Zeit
Auch nicht die berühmte Schrecksekunde die von Avocado
hier schon erwähnt wird.
Innerhalb dieser Schrecksekunde war der Hund, der andere
schon am beissen!
So sieht das aus. (Leider)
Und ich denke all die Hunde die auf Kinder schon losgegangen
sind, reagierten gleich. Also so, das sie nur noch das "Opfer"
sahen und durchgingen.
Schuld ist wahrlich der Halter.
Also alles was ich hier schreibe von meinen Erfahrungen
mit Hundeangriffen, ist mit Sicherheit von schlechter Haltung
Erziehung und Zuwendung an diese Tiere gerichtet.
Der Hund selber war bestimmt nicht so, mit diesem Potential
auf die Welt gekommen
Nun muss ich aber leider was tun ihr Lieben
Wollte nur mal meine Erfahrungen näher abgeben.
L.G:
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13.10.2006, 08:42
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
Strelia,
ich halte jetzt seit ca. 35 Jahren Hunde, davor waren Hunde im Haushalt, aber ich nicht der Halter.
Das von Dir oben beschriebene Verhalten von Hunden habe ich in der ganzen Zeit exakt einmal erlebt. Dabei verstecke ic hmich nicht scheu im Unterholz sondern lasse meine Hunde, wenn irgend möglich, frei laufen und suche durchaus die Begegnung mit anderen Hunden. Es kam also vor, ein Schäferhundrüde an der Leine attackierte meine frei laufende Hündin, die ihn beschnuppern wollte.
Wenn ich das auf die vielen tausend Begegnungen hochrechne, kann ich das vernachlässigen, obwohl die Hündin damals durchaus verletzt wurde.
Für mich gibt es zwei Möglichkeiten: entweder interpretierst Du bei Hunden vieles falsch. Oder Du konstruierst hier im Internet Szenarien, weil man logischerweise keinen Gegenbeweis antreten kann.
Cook3Eine Beleidigung kann nur treffen, wenn man ihr einen gewissen Wahrheitsgehalt zugesteht - fühlt man sich also beleidigt, sollte man sich fragen, warum dem so ist. (Poison)
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Das Verlangen nach Gegenliebe ist nicht das Verlangen der Liebe, sondern der Eitelkeit. (Friedrich Nietzsche)
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13.10.2006, 10:17Inaktiver User
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
Naja, die Erfahrungen von Strelia sind natürlich subjektiv empfunden und auch die "Angriffe" werden wohl von ihr anders wahrgenommen, weil sie ohnehin schon eine angstbesetzte Grundhaltung hat
. Wenn dann ein Hund auf einen ängstlichen Menschen zurast, hat der wahrscheinlich vor Angst gar keine Geistesgegenwärtigkeit, irgendwie zu reagieren. Vermute ich.
Mich würde auch interessieren, wie sich Strelias Hund verhält.
"Normalerweise" stürzt sich kein Hund auf einen anderen oder auf einen Menschen, ohne dies vorher anzukündigen.
Nochmal zum Gähnen. Das ist keine Aktion, die dem anderen "Abwehr" signalisiert (das sind ganz andere Gesten), sondern..hm..wie soll ich es erklären....eher sagt, "lass mich in Ruhe, du rückst mir zu sehr auf die Pelle" (Hunde gähnen auch, wenn sie gestreichelt werden und sich bedrängt fühlen) oder "ich fühle mich überfordert und entspanne mich durch das Gähnen" und das trägt auch zur Entspannung des anderen bei. Wir machen ja auch die Erfahrung, dass Gähnen ansteckend und entspannend ist.
Ich würde das also anwenden, wenn mich ein Hund angreift und stellt! Wenn er mich schon am Hosenbein hat, dann denke ich, bringt das Gähnen auch nichts mehr.
Noch etwas zur Salzsäule: Das ist nun ein Signal an den Hund, dass man auf Konflikt aus ist! Hunde umkreisen sich völlig steifbeinig, mit "starrem" Hals, hochgereckten Kopf, aufgestellter Rute, wenn es zu einer Machtauseinandersetzung kommt, die dann auch in einen Kampf ausarten kann. Diese Körpersprache zählt man auch schon zu den Drohgebärden. Wer sich also versteift, aufrichtet, etc. signalisiert dem Hund "probier's doch mal!".
Also bitte nicht verkrampfen, nicht versteifen, möglichst locker stehen bleiben, die Schultern hängen lassen, den Bauch raus, ruhig weiteratmen. Basine, du schriebst nämlich, dass du durchaus schon "Schulter zurück, Bauch rein" reagiert hast, und toi-toi-toi hat der andere Hund wohl gedacht "Wow, hier habe ich es mit einem Stärkeren zu tun, ich zieh lieber Leine". Es gibt aber Hunde, die sich dadurch ü-ber-haupt nicht "einschüchtern" lassen und dann würde ich es vorziehen, mich als "geschlagen" zu offenbaren. Denn Natalie sagte schon, sich auf "Machtspielchen" mit einem Hund einzulassen kann ganz böse ausgehen. Also da mime ich lieber den Underdog.
Bim
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13.10.2006, 10:23Inaktiver User
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
hm ..
Lieber Cook
Deine Erfahrung
Auch ich lebe seit gleicher Zeit mit Hunden zusammen.
Wie kann ich was falsch interpretieren?
Ich hatte gar keine Zeit zu interpretieren.
Und diese Erfahrungen haben mich geprägt was freilaufende
Hunde angeht.
Ich muss dir sagen hier in meiner Gegend meinen leider
sehr viele Hundehalter ihr Hund täte nichts.
O.k. hab ich geglaubt, ging auch davon aus. Ehrlich
Aber es sind immer die gleichen Hunde hier bei uns
die sofort angreifen und die Besitzer (unter anderem
wohlhabende ältere Leute! - ) sehen das einfach nicht
ein diese Hunde auf stark frequentierenden Wegen angeleint
zu lassen. Auf unserem Amt sind einige schon bekannt
dieser armen Kerle, aber es ist noch nicht genug passiert
Ein Beispiel noch (und ich kann nichts dafür das das hier
halt mal so oft vorkommt!) -
Eine älter Dame hat hier einen Schäfermischling
Bei diesem Hund ist es nicht erst einmal vorgekommen,
das er , sollte er einen anderen Hund auf die Weite schon
sehen (und ich meine jetzt feldergrosse Weite!) - losrennt
und voll drauf geht.
Mich hat der schon zweimal erwischt.
Ich hab diese Dame schon übel beschimft. Ich hatte schon
solchen Schreck bekommen das mir schlecht wurde.
Von den handfesten Abwehrreaktionen die ich anwenden
musste mal abgesehen.
Von einem anderen Mann hier die Hündin macht das
Gleiche. Ich hab dem erst mal vertraut. Aber denkste
War wieder daneben. Auch eine Neufundländerdame ( die ja
eigentlich eine total friedliche Rasse ist, geht hier , wenn
sie frei ist, voll bissig los auf andere Hunde)
Mir reichts einfach weisst du.
Ich bin stocksauer hier auf einige Hundebesitzer.
Aber mal jetzt wirklich:
Was sollte jemand wie ich dann machen?
Ich bin gerne bereit von euch Hilfe anzunehmen.
Leite das auch gerne an andere Betroffene hier
bei mir weiter.
Was kann man machen wenn so ein Hund von
dem du weisst aus Erfahrung , der geht jetzt wenn er
ankommt voll los! Was könnte ich machen?
Ich erwarte gerne eure Ratschläge
L.G
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13.10.2006, 10:48Inaktiver User
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
Also ich hab mit - ich bin ein Baum - was dann zur Salzsäule wurde, nicht gemeint sich stocksteif in die Ecke zu stellen.
Zitat von Inaktiver User
Sondern unbekümmert und ruhig stehen zu bleiben, als wär alles in bester Ordnung - nach dem Motto: der will doch nur spielen.
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13.10.2006, 10:50Inaktiver User
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
Was machst du denn bis jetzt?Was kann man machen wenn so ein Hund von
dem du weisst aus Erfahrung , der geht jetzt wenn er
ankommt voll los! Was könnte ich machen?
Da es sich angeblich immer um dieselben Hunde handelt, würde ich an deiner Stelle versuchen, die Begegnung mit ihnen, mit etwas Positiven für sie zu verknüpfen.
Ja, fällt wahrscheinlich schwer, wenn man sie lieber erwürgen möchte. 
Hier fiel schon der Tipp mit den Leckerchen. Pack dir einfach ein paar ein und wirf sie ihnen hin. Möglichst von Weitem. Und dann versuchen, stoisch und ruhig weiterzugehen. Im Notfall klemmst du deinen Hund unter den Arm. (achso, ist bei einem Border-Schäfermix eher nicht möglich...)
Und mich interessiert immer noch, wie sich DEIN Hund verhält und wie du dich verhältst.
Vielleicht ist ja er ja auch nicht richtig sozialisiert und verhält sich überhaupt nicht so, dass andere Hunde ihn verstehen.
BimGeändert von Inaktiver User (13.10.2006 um 12:41 Uhr)
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13.10.2006, 10:59Inaktiver User
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
Also mein Hund wurde und wird alle Naselang angegriffen.
Zitat von Cook3
Das war schon im Welpenalter so, der kleine lief auf andere Hunde zu, blieb kurz vorher stehen, versuchte zum spielen zu animieren und der Gegenüber rennt auf ihn los und beißt oder unterdrückt ihn. Mein Hund flüchtete dann regelmäßig und sah mich an als wollte er sagen: der spielt nicht mit mir.
Nun muß ich dazu sagen, als er ausgewachsen war und wir das Kampfhundegesetz bekamen, hielt ich ihn nur noch an der Leine, außer auf Hundespielwiesen. Und es ist einfach unangenehm, wenn mein Hund angegriffen wird, weil es dann schnell heißt - böser Kampfhund - dabei ist er total friedlich, aber er läßt sich eben nicht verletzen.
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13.10.2006, 11:06Inaktiver User
AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?
Also liebe Bim
Unser Hund ist knapp 8 Jahre alt und kam aus dem
Tierheim. Sie ist von Haus aus ängstlich gewesen aus
ihrer Erfahrung heraus. O.k.Das können Signale gegen-
über den anderen Hunden sein, geb ich zu. (aber warum
gehen besagte Hunde auch auf andere los? Die nicht
so sind wie unsere Hündin?) Unsere Hündin ist ein
Mischling zwischen Bordercollie und Schäfermix .
Sie ist einfach ein total friedlicher Hund.
So wie ihre Familie , wir! Friedlich und an Streit
null , aber auch sowas von null interessiert.
Unsere Hündin war , als ich sie vom Tierheim holte
ein halbes Jahr alt und ich ging mindestens 2 Jahre lang
in eine hier vor Ort immerwieder sich treffende Hundegruppe.
Damals was unsere Hündin zwar mitintegriert aber sobald
es "Rangeleien" gab, stellte sie sich hinter mich
Im Grunde bin ich ihre Beschützerin.
Das liegt alles an ihrer Herkunft. Der Tierheimleiter wollte
mir nie sagen, was sie wirklich alles schon hinter sich hatte.
Wir - meine Familie (4 Personenhaushalt) lieben sie sehr.
Wir nahmen und nehmen sie an wie sie eben ist.
Sie wehrt sich halt nicht so. Bisschen , aber das reicht halt
nicht. Weisst du Bim, - wenn man seinen Hund immer beschützen
muss, dann ist das manchmal sehr anstrengend.
Also das mit den Leckerlis?
Ich werde alles ausprobieren , jedoch das mit "unter dem
Arm nehmen " ?? Hmm...das könnte ein Problem werden
L.G.
Ich muss mich jetzt bisschen ausklinken , hab noch so
viel zu tun. Ich wünsch euch ein schönes WE
Aber man liest sich ja wieder....Geändert von Inaktiver User (13.10.2006 um 11:16 Uhr)


Ebenso staucht sie die Kleinen zusammen, wenn sie nicht parieren, sie pfeift sie zurück, wenn sie sich ihrer Meinung auf noch zu gefährliches Terrain bewegen usw. - unsere Katzenmama ist den ganzen Tag nur am Reden..... wie das halt mit Kindern so ist
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