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  1. Inaktiver User

    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User


    Unterschätze nie, aber auch niemals einen Rauhaardackel........
    ... aus anderen Gründen, aber: Peppi hat recht!!! *lach*

    Mein Freund hatte eine ganz andere Strategie als ich, er hat die angreifenden Hunde (und auch er kennt, wie ich Hundesprache sehr genau) mit dem Stiefel in der Bewegung weggekickt (wie Aikido - nutze die Kraft des Angreifers relativ passiv für Dich).

    Das war aber der alte Schäferhund. Ich weiß nicht, warum, aber der zog Streit an wie ein Marmeladebrot die Wespen.

    Der neue Hund (kastriert), wie schon geschrieben, erzeugt ganz andere Reaktionen der Hunde.

    Auch muß man die anderen Hunde kennen. Als ich mit diesen neuen Hund vor einem Jahr in den Reitstall kam, wußte ich, daß z. B. der alte Schäferrüde ihn - bei seinerseits gefühlter Nervigkeit - mal "beuteln" wird, aber das Tier hat eben keine Zähne mehr *g* und ist von Grund auf friedlich. Da hat man als Hundhalter nun mal einen anderen Zugang.

    Ansonsten beobachte ich, meist reichen wenige Augenblicke, und man weiß: geht, oder geht nicht.

    Wenn man in einer Gegend wohnt, wo viele "Spaziergänger aus der Stadt" Landluft schnuppern wollen, z. B. zum Wochenende, ist es haarig, wirklich. Ich lebe da, vermeide aber die "Städterwege". Ich kenne eh die besseren und schöneren Wege - Naherholungsgebiet hin oder her, wir Ortsansässigen bleiben halt auch gern unter uns.

    Vielleicht gibt es für Dich, Strelia, auch andere Wege. Dort, wo Du unbelästigt bleibst, und: mich hat das CS-Gas-Spray sicher gemacht. Ich habe es auch nie unbedacht eingesetzt, wußte aber, ich bin doch sicher, wenn es blöd kommt.

    Ich habe es bei einem eindeutigen "Hundesignal" das anderen Hundes eingesetzt. Ich fühle, wenn es Zoff gibt. Da habe ich gesprayt, damit der Hund nicht in unseren 2-Meter-Sicherheitskreis kommt. Insofern war der andere Hund gewarnt, konnte dem scheußlichen Geruch ausweichen und ging, nach dem 2. Versuch. Deeskalation - mal anders, finde ich.

    Die Besitzerin hatte sich hinterher bedankt. Es war ein "Beißer". Sie dachte zum wiederholten Male fälschlich, sie hätte ihn unter Kontrolle. Ob sie meinen Tip "Hundeschule" angenommen hat, entzieht sich aber meiner Kenntnis.

    LG,
    One

  2. Inaktiver User

    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    "Normalerweise" sollte es überhaupt nicht zu solchen bösen Auseinandersetzungen sprich ERNSTKÄMPFEN kommen, wie du sie schilderst. Mindestens einer der Beteiligten beherrscht seine Sprache nicht. Möglicherweise beide.

    Es sind nicht nur "die anderen".

    Ich kann nur sagen, mein Hund ist nicht der jenige der anfängt und in den meisten Fällen bin ich davon überzeugt der andere hört nicht freiwillig auf, obwohl er eindeutig den kürzeren zieht. Ich beende diese Szenen meistens in dem ich "Aus" sage und meinen Hund hinter mir Platz nehmen lasse, bis dahin hat dann das Herrchen des anderen seinen Hund (meistens) wieder unter Kontrolle. Jetzt ist sicher wieder großes Geschrei, aber wie gesagt ich will EINER Problematik aus dem Weg gehen.
    Und JA ich wurde schon oft gebissen, als ich 7 war hat mir ein Schäferhund ins Gesicht gebissen und ich hab geblutet wie ein Schwein. Hab immer noch große Angst vor Schäferhunden, aber glücklicherweise (oder komischerweise) nur vor der Rasse.

  3. Inaktiver User

    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Ich habe eine 8jährige Terrier-Schnauzermischlings-Hündin mit Angst vor Kindern und vor Leuten, die ihr über den Kopf streicheln, aus dem Tierheim (sie hätte am Tag, als ich sie holte, wegen dieser Disposition eingeschläftert werden sollen, ich wurde aber nicht informiert, nicht hundeerfahren - eine Sauerei ohnegleichen, und stand nach 6 Wochen vor der Wand, vor mir ein Hund mit Zähnen bis zu den Ohren), und wohne in einer Spielstrasse mit ca. 20 Kindern unterschiedlichen Alters.

    Ich hätte damals, als ich noch keine Bindung zu meiner Schönen, die Katzen und Meerschweinchen durch die Wohnung und in ihr Bettchen zum Hüten trug, hatte, sie gerne eingeschläfert, weil es mir für mich und meine Mitmenschen zu gefährlich war. Aber KEINER der 8 Tierärzte einschliesslich des Tierheims erklärte sich dazu bereit.

    So habe ich den Kampf aufgenommen und inzwischen nach vier Jahren so weit gesiegt, dass sie es erträgt, am Kopf gestreichelt zu werden und sich abdreht, Kinder negiert und an der Leine andere Hunde nicht mehr verbellt. Ich würde sie aber niemals mit Kindern allein oder in der Strasse von der Leine lassen.

    Und diese spielenden Kinder waren das Problem, aber auch die Eltern, die Angst vor Hunden haben.
    Und da haben wir Hundebesitzer in der Strasse es einfach gewagt, hier die Kinder und Eltern darin zu schulen, was zu tun ist, wenn ein unbekannter Hund frei rum läuft - all die Ratschläge, die hier genannt wurden, haben wir durchgezogen.

    Am erstaunlichsten fand ich, dass die Kinder wesentlich besser verstanden, um was es ging. Die Eltern haben sich amüsiert über uns und als Nicht-Hundekenner unsere Ratschläge belächelt.

    Wir haben inzwischen den Stress aus der Geschichte rausgeübt, aber das haben wir vor allem den Kindern zu verdanken, die offen und frei unsere Ratschläge in die Tat umsetzen, und natürlich unseren Hunden, denen wir die guten Sitten im Umgang mit Menschen beigebracht haben.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Ich kann nur sagen, mein Hund ist nicht der jenige der anfängt und in den meisten Fällen bin ich davon überzeugt der andere hört nicht freiwillig auf, obwohl er eindeutig den kürzeren zieht.
    Hallo Moncheri,
    welcher zieht den Kürzeren? Dein Hund oder der andere?

    Das sehe ich dann nämlich anders. Deiner hört wohl nicht auf, obwohl der andere möglicherweise schon Unterwerfungsgesten zeigt, wenn er doch "eindeutig den kürzeren zieht". Oder dein Hund ist nicht bereit, sich zu unterwerfen.

    Ich kann mir solche ernsthaften Blessuren wirklich nicht anders erklären, als dass beide Hunde gestört in ihrem Verhalten sind. Souveräne, selbstichere Hunde kämpfen nicht, sie "verhandeln".

    Wie sehr verletzt war denn der andere Hund?

    Bim
    Geändert von Inaktiver User (13.10.2006 um 21:01 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Moncheri,
    welcher zieht den Kürzeren? Dein Hund oder der andere?

    Das sehe ich dann nämlich anders. Deiner hört wohl nicht auf, obwohl der andere möglicherweise schon Unterwerfungsgesten zeigt, wenn er doch "eindeutig den kürzeren zieht". Oder dein Hund ist nicht bereit, sich zu unterwerfen.

    Ich kann mir solche ernsthaften Blessuren wirklich nicht anders erklären, als dass beide Hunde gestört in ihrem Verhalten sind. Souveräne, selbstichere Hunde kämpfen nicht, sie "verhandeln".

    Wie sehr verletzt war denn der andere Hund?

    Bim
    Welche Blessuren meinst Du?

    Natürlich meine ich den anderen Hund, der den kürzeren zieht. Und mein Hund hört auf!! 1. läuft er manchmal weg 2. kommt es vor das er sich abdukt (aber eigentlich nicht, weil er erstmal so blöd ist und denkt der andere will spielen) und 3. selbst wenn er nicht von allein aufhören sollte: hörter sofort auf mein Komando!

    Kein Hund ihm gegenüber wurde bisher wirklich verletzt (ne blutende Schnauze...), weil er mehr drängelt und drückt als zu beissen.

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    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    en.

    Ich kann mir solche ernsthaften Blessuren wirklich nicht anders erklären, als dass beide Hunde gestört in ihrem Verhalten sind. Souveräne, selbstichere Hunde kämpfen nicht, sie "verhandeln".
    Öhm, ich hab nicht viel Zeit, aber kurz dazu - es reicht wenn EINER der Hunde "gestört" ist oder wie auch immer.

    Shiwa bekam von einem Rüden das halbe Gesicht zerfetzt. Sie gerieten aneinander und sicher hat Shiwa auch gezickt, aber auf Kommando sofort abgelassen und wollte weg. Konnte sie aber nicht - der andere hielt sie fest. Als wir sie auseinander hatten, sah Shiwa ganz übel aus und setzte auch nicht nach oder so. War nur froh da raus zu sein... Der Rüde hatte nichts, außer ein kleines Loch in der Zunge, welches er sich vermutlich selbst getackert hatte...

    Aber klar, auch ich hatte natürlich den bösen "Kampfhund" der bestimmt angefangen hatte und der andere hat sich ja sicher nur gewehrt (bim, ich weiß, dass DU nicht so denkst. Aber andere... Shiwa hat noch heute überdeutliche Narben von dem Vorfall. Komicherweise sagt kaum jemand: "Ach der arme Hund, wurde auch schon gebissen", sondern oft "Die fetzt sich aber auch gern, ne?"
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    L Also ich hab den anderen in der Gruppe halt gesagt
    sie sollen ihre Hunde bisschen mehr zu Abstand annimieren.
    (Wenn die Situation einfach zu eng wurde.)
    Meiner gegenüber. (Diese anderen Hunde waren auch nie
    angeleint. Ich meine, die Hunde in deren Gruppe wir waren)
    Meine Hündin wurde sehr bedrängt und das mag sie einfach
    nicht.
    Ich hab nicht viel getan. Sie gelassen. Hinter mir.
    Sie gestreichelt und ihr gut zugeredet. Die anderen Hunde-
    halter haben auch akzeptiert das meine so ist und ihre
    Hunde dann pariert.
    Das Streicheln und Beruhigen war falsch, denn dadurch hast du ihre Angst bestätigt. Du hast ihr signalisiert, dass es Grund gibt sich zu fürchten, indem du ihr extra Zuwendung hast zukommen lassen.

    Besser wäre es gewesen die gesamte Situation zu ignorieren und so zu tun als ob NICHTS wäre. Das gibt dem Hund Sicherheit, er lernt dann das keine Gefahr besteht, weil sein Halter (Rudelanführer) absolut ruhig und selbstsicher ist. Machst du hingegen großes Trara (Anweisungen an andere, eigenen Hund ermutigen) verunsichert das deine Hündin. Sie spürt dann deine Beunruhigung, spürt dass du der Lage nicht mehr Herr bist und das Rudel nicht mehr beschützen kannst. Sie ist dann unter dem Zwang selbst zu handeln (also entweder Flucht oder Rudel verteidigen), was für sie, eigentlich das rudelschwächste Tier, enormen Stress bedeutet.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Hallo Natalie,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    "Normalerweise" sollte es überhaupt nicht zu solchen bösen Auseinandersetzungen sprich ERNSTKÄMPFEN kommen, wie du sie schilderst. Mindestens einer der Beteiligten beherrscht seine Sprache nicht. Möglicherweise beide.
    Wie habt ihr sie denn trennen können, Natalie?

    Es gibt eine Möglichkeit, raufende Hunde zu trennen. Allerdings müssen da BEIDE Halter beherzt eingreifen und möglichst abgestimmt handeln.

    Die Hunde an den Hinterläufen packen, oberhalb der Pfoten, kräftig daran ziehen. Die Hunde werden für einen Moment das Maul öffnen (den Gegner loslassen), das ist dann der Moment, in dem man sie sofort voneinander wegziehen muss und kann (immer noch in dieser "Schubkarrenstellung") und außer Reichweite des anderen bringen. Dort auch solange verweilen und festhalten, bis sie von ihrem "Trip" runterkommen, ansonsten gehen sie sofort wieder aufeinander los.


    @Moncheri
    (aber eigentlich nicht, weil er erstmal so blöd ist und denkt der andere will spielen)
    Das meinte ich ja damit, dass es nie einer alleine sein kann, wenn es zu einer Auseinanderstzung kommt. Wenn dein Hund also einen Angriff als Spielaufforderung interpretiert, dann versteht er nicht, was der andere ihm tatsächlich "sagt".

    Da aus Spaß allerdings auch schnell Ernst werden kann, ist es wichtig für den Halter, die Hunde rechtzeitig abzurufen. Der Halter muss fähig sein, die Körpersprache der Hunde zu interpretieren.

    Ich meinte die Blessuren, die du schilderste, mit fast fehlendem Auge usw.

    @all
    ein paar gute Bilder:

    Herantasten der blonde Rüde in "untertäniger" Haltung (Rute gesenkt, Ohren zurückgelegt, weicht Blickkontakt aus), der dunkle Rüde dominant (Rute aufgestellt, Versuch fixierender Blickkontakt). Wären hier beide Ruten aufgestellt, wäre das schon der Moment, in dem ich meinen Hund zurückrufen würde, bzw. aus dieser Situation holen, da ein Ernstkampf nicht ausgeschlossen ist!

    Rangordnung geklärt, akzeptiert (passive Unterwerfung des blonden Rüden), dunkler Rüde legt Kopf auf den blonden Rüden, somit ist er für diese (!) Situation der dominante Rüde

    Spielaufforderung des blonden Rüden, duch "Anpfoten", nachdem die Rangordnung klar ist

    Spiel! Spielgesicht, obwohl es wie eine Beißdrohgeste aussieht (Maul zwar aufgerissen, Lefzen aber nur halb"rund" geöffnet, Zähne noch halb verdeckt). Eine echte Beißdrohgeste ist bereits ein Angriff und keine Drohgebärde mehr. (Maul weit aufgerissen, Lefzen weit nach hinten gezogen, alle Zähne blank gelegt, Ohren nach vorne aufgestellt)

    typisches Spielgesicht beim "Fangen" spielen, halb angelegte Ohren, kaum geöffnetes Maul, mit "lächelnden" Lefzen

    Überlegenheit demonstrieren, indem man den anderen mit dem Hinterteil oder der Schulter anrempelt. Der subdominante schnappt in die Luft.

    aktive Unterwerfung des blonden Rüden, durch die Geste "Futter betteln".

    Spiel beendet.

    LG
    Bim
    Geändert von Inaktiver User (14.10.2006 um 10:33 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    In dieser Bildfolge ist ein "Kommentkampf" zu sehen. D.h. es wird im Spiel ausgelotet, wer der Stärkere ist. Oben war es bereits vor dem Spiel geklärt.

    Bildfolge Kommentkampf

    Besonders interessant finde ich dabei diese Bilder

    Blonder Rüde wurde unterworfen, gibt sich damit aber nicht einverstanden! Beide Hunde drohen sich offensiv, fixieren sich im Blickkontakt. Spätestens jetzt würde ich meinen Hund abrufen, da es in eine ernsthafte Keilerei ausarten könnte.

    Nochmal gut gegangen Unterwerfung "akzeptiert", beide Rüden etwa gleich stark und lecken sich übers Maul, um zu beschwichtigen

    Beide akzeptieren, etwa gleich stark zu sein der dunkle Rüde wendet den Kopf, keine offensive Drohgeste mehr des blonden

    "Gegner" wird weiter festgehalten, der dunkle Rüde leckt sich weiter übers Maul, wendet den Blick ab, beide Hunde haben so die Möglichkeit, sich zu beruhigen und keinen neuen "Ernstkampf" zu starten, der blonde Rüde droht weiterhin (defensiv allerdings, schmale Lippen)

    Spiel zu Ende der blonde Rüde entspannt sich, bald wird der dunkle ihn nicht mehr "festhalten"

  10. User Info Menu

    AW: Wie verhalte ich mich bei einem Hunde"angriff" richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Wären hier beide Ruten aufgestellt, wäre das schon der Moment, in dem ich meinen Hund zurückrufen würde, bzw. aus dieser Situation holen, da ein Ernstkampf nicht ausgeschlossen ist!
    Auch wenn ich bei allem sonst zustimmen und meine Hunde in so einer Situation abrufen würde, ein Ernstkampf ist auch dann nicht sehr wahrscheinlich. Wahrscheinlich ist ein heftiges Gerangel bei dem bei schlechter Beißhemmung des einen oder von beiden durchaus auch größere Verletzungen entstehen können. Kenne ich beide Hunde und weiß daß sie eine gute Beißhemmung haben und paßt es in diese Situation lasse ich, gerade die Rüden, das auch gerne mal ausdiskutieren. Da ich die gute Beißhemmung meiner Hunde kenne kann ich das auch relativ gefahrlos. Ich halte aber während des Rituals Abstand oder gehe demonstrativ uninteressiert weiter, das gibt den beiden Angebern nämlich die Gelegenheit sich ohne Gesichtsverlust aus der Affäre zu ziehen ("Ich würde es dir ja eigentlich mal zeigen aber ich muß leider auf mein Frauchen hören..").

    Ernstkämpfe erfolgen fast nur innerhalb von festen Gruppen bzw. Rudeln, der Tod des Gegners wird durchaus auch billigend in Kauf genommen, es geht fast nie eine ritualisierte Gestik voraus sondern es wird unvermittelt angegriffen und ein gutes Kennzeichen: sie sind lautlos. Der Grund ist i.R. ein Kampf um Rangposition, da es dabei eigentlich um sexuelle Fortpflanzung geht finden sie meiner Erfahrung nach nur unter gleichgeschlechtlichen Tieren statt (ich rede jetzt nicht von der Situation eine Gruppe gegen einen einzelnen Hund) und ich habe sie bisher auch nur unter Hündinnen erlebt. Sie kämpfen seltener als Rüden aber wenn meist ernsthafter denn es geht letzendlich um die Aufzuchtbedingungen ihrer Welpen, bei den Rüden geht es nur um Sex.

    Gehört jetzt eigentlich nicht zum Thema und war etwas klugscheißerisch, war mir aber ein Bedürfnis da meiner Erfahrung nach die meisten "Hundekämpfe" völlig überbewertet werden und ich sehe berufsbedingt öfters mal welche.

    Tatra

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