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    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Zitat Zitat von Borealis Beitrag anzeigen
    Bei uns erledigt das meistens mein Mann, wenn er zu Hause ist, und der macht das mit der Schüppe. Natürlich nur bei Tieren, die ganz offensichtlich nicht mehr zu retten sind. Mein Mann ist da emotional scheinbar nicht so involviert wie ich. Er sagt dann halt immer "so ist das eben, wenn man Raubtiere hält". Und recht hat er ja auch eigentlich. Trotzdem liebe ich meine Katzen abgöttisch. Deswegen jetzt ein gespaltenes Verhältnis zu meinen Tieren aufzubauen, fände ich auch sehr komisch.
    ich kann deinem mann nur zustimmen - katzen sind nun mal raubtiere und spielen gern mit ihrem opfer.
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    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Sollte mir wieder eine Katze zulaufen, dann werde ich ihr draußen ein Glöckchen umhängen...

    das alte ich schon fast für tierquälerei.
    katzen haben ein supergutes gehör und diese gebimmel muß sich schrecklich laut für sie anhören.
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  3. Inaktiver User

    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn Deine Nachbarin spielende Enkelkinder im Kleinkindalter hat, dann sollte sie eigentlich eher ein Netz über ihrem Koi-Teich haben.... jetzt mal ganz unabhängig von möglichem Katzenzugriff.
    Das dachte ich mir beim Lesen auch. Ungesicherte Teiche und kleine Kinder sind eine ganz gefährliche Kombination. Kleine Kinder werden von Teichen magisch angezogen. Fallen sie ins Wasser, stoppt bei Kindern bis zu vier Jahren schockartig die Atmung. Sie können also nicht mal paddeln, sondern ertrinken selbst in geringen Wassertiefen.


    Unser Kater bringt selten noch lebende Beute, er beisst sie selbst tot. Ebenso die jagende Katze der Nachbarin. Es ist also nicht nötig, nachzuhelfen.

    Interessanterweise scheinen es nur von Menschen gefütterte, satte Hauskatzen zu sein, die mit ihrer Beute lange herumspielen, ohne sie ganz zu töten. Es ist eine Kombination aus angeborenem Jagdtrieb und domestikationsbedingtem Verhalten. Wären die Katzen nicht so satt und bräuchten die Beute tatsächlich als Nahrungsquelle, würden sie sie vermutlich schneller töten und fressen.

    Unser Kater hat im Haus ein Katzenklo, benutzt es allerdings sehr selten. Er erleichtert sich so gut wie immer draussen.

  4. Inaktiver User

    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Interessanterweise scheinen es nur von Menschen gefütterte, satte Hauskatzen zu sein, die mit ihrer Beute lange herumspielen, ohne sie ganz zu töten. Es ist eine Kombination aus angeborenem Jagdtrieb und domestikationsbedingtem Verhalten. Wären die Katzen nicht so satt und bräuchten die Beute tatsächlich als Nahrungsquelle, würden sie sie vermutlich schneller töten und fressen.
    Das ist auch meine Beobachtung. Uns ist mal eine Streunerin zugelaufen. Wer weiß, wie lange sie auf der Straße gelebt hat. Sie war eine sehr geschickte Jägerin, hat aber alles zügig umgebracht und stets fast komplett verspeist.

  5. Inaktiver User

    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Gottseidank ist unser Dicker schlicht zu faul zum jagen (oder zu gut ernährt...).
    Zwei-, dreimal im Jahr legt er uns eine tote Maus auf die Terrasse, die er im Laufe von ein paar Tagen dann auch auffrisst (), manchmal hüpft er halbherzig einem Vogel hinterher, gibt nach drei Schritten aber auf und guckt dann zu, wie der im Garten nach Würmern buddelt.
    Madame ist zu neunzig Prozent eine Wohnungskatze, die höchstens mal im Garten in der Sonne liegt, aber nie weiter weg geht. Von der kam noch nie eine Opfergabe.

    Vor Jahren hatte ich allerdings eine Mieze, die es liebte, mir lebendige Beute zu schenken. Sie brachte eine schreckstarre, zumeist noch völlig unversehrte Maus im Maul ins Haus, ließ sie fallen und sich berappeln und wollte sie dann im Haus fangen.
    Mein Part war dann: Katze aus dem Zimmer werfen, Maus fangen (Tipp: das geht super mit einem großen Tischtuch), während eine stinkwütende Katze hinter der Glastür auf und ab sprang und mir dabei zuguckte, Maus in den allerhintersten Gartenwinkel setzen, Katze stundenlang im Haus behalten, bis die Maus sich retten und den Schock verdauen konnte, und dann eine Woche von der Katze ignoriert werden, weil ich ihr das Spiel versaut hatte. Nach drei Wochen dieselbe Nummer. Ich habe vielen Mäuschen das Leben gerettet :-)

  6. Inaktiver User

    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe vielen Mäuschen das Leben gerettet :-)
    Dafür liebe ich dich
    Ich liebe auch alle diese kleinen Wesen, ob gefiedert oder mit Fellchen. Ich würde immer versuchen, sie zu schützen. Die Katze ist ein Raubtier ? Ja. Aber wenn sie bei mir leben will, bestimme ich die Spielregeln.

  7. Inaktiver User

    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Katze ist ein Raubtier ? Ja. Aber wenn sie bei mir leben will, bestimme ich die Spielregeln.
    Hat die Katze sich je aus freien Stücken dafür entschieden? Oder lässt der Überlebensdrang sie bei dir in widernatürlichen Verhältnissen ausharren?

  8. Inaktiver User

    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dafür liebe ich dich
    Ich liebe auch alle diese kleinen Wesen, ob gefiedert oder mit Fellchen. Ich würde immer versuchen, sie zu schützen. Die Katze ist ein Raubtier ? Ja. Aber wenn sie bei mir leben will, bestimme ich die Spielregeln.
    Manche "Tierliebe" scheint mir vor allem Sentimentalität zu sein. Die Bedürfnisse eines Lebewesens zu negieren oder sie den eigenen unterwerfen zu wollen, hat mit "Liebe" nicht das Geringste zu tun.

  9. User Info Menu

    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Katze ist ein Raubtier ? Ja. Aber wenn sie bei mir leben will, bestimme ich die Spielregeln.

    du solltest besser keiner katze ein zu hause geben.
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  10. Inaktiver User

    AW: Katzen, Jagd und die Opfer :(

    Das habt ihr falsch verstanden. Ich habe keine Katze und will auch keine haben, zumal es bei uns im Viertel eine wahre Katzenflut gibt, da haben es die anderen Lebewesen mit ihren Bedürfnissen schon schwer genug und ich will nicht dazu beitragen, daß sie es noch schwerer haben, denn die Balance ist jetzt schon vollkommen aus den Fugen geraten. Es kann natürlich jederzeit sein, daß mir wieder eine Katze zuläuft, und solange sie da ist, werde ich sie daran hindern, Singvögel zu killen. Im Moment tue ich nur eines: rigoros jede Katze verjagen, die sich in unserem Garten aufhält. Da brüten gerade viele Vögel. Wenn ich dadurch nur einen retten kann, hat sich das Verjagen schon gelohnt.

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