Ila, ich verstehe Dich nicht ganz. Kennst Du Dackel-Liebhaber?
Ich würde natürlich dem zukünftigen Besitzer (wenn Mama nicht mehr da ist - ich will gar nicht dran denken) Hilfe anbieten. Leider hab ich keinen gültigen Impfpass für das Tier, aber ich hole notfalls die Grundimmunisierung auf Verdacht nach.
Ich würde mich auch verpflichten, dem Dackel auf seine Lebenszeit Futter, Tierarzt und Zusatzkosten zu begleichen. So weit ist es kein Problem. Ich lebe im Großraum von Wien - aber: ich weiß, daß es schwierig ist, einen guten Platz für einen alten Hund zu finden.
Insofern - ich behalte ihn, notfalls. Aber ich will, daß es auch dem Vieh gut geht - ansonsten finde ich alles nur als Notlösung.
Bussis,
One
(wurde gerade von der Tierärztin angefordert!)
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Thema: Mamas Dackel
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10.10.2006, 18:52Inaktiver User
AW: Mamas Dackel
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10.10.2006, 19:34
AW: Mamas Dackel
Nein, leider - aktuell kenn ich keine! Sonst hätte ich dir das schon geschrieben. Aber ich weiß von/kenne ältere Leute, die sich bewusst für ein altes und/oder schwieriges Tier entschieden haben -aus unterschiedlichen MOtiven: sie wollten nicht, dass das Tier sie überlebt; sie hatten Empathie für solche Fälle, sie hatten Zeit und Erfahrung....
in deinem Fall dachte ich, dass es Vereine für Dackelliebhaber geben müsste, wo man das vortragen könnte; Tierärzte könnten gleichfalls eine Anlaufstelle sein - vielleicht übernimmt deine TA den weiteren Kontakt: ältere Dackelbesitzer, denen ein Tier gestorben ist - so hab ichs gemeint
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10.10.2006, 20:07
AW: Mamas Dackel
Aber wer weiss, vielleicht kriegt er ja noch die Kurve. Er ist jetzt seit einem Monat bei dir, sagtest du? Und natuerlich auch gestresst von den Veraenderungen was Frauchen und Umgebung angeht. Ein kleines KitKat pro Tag und Gewoehnung macht vielleicht doch irgendwann einen Unterschied
Koennte auch sein dass er vor deinem anderen Hund etwas beweisen muss. Das braeuchte dann auch Zeit, bis die beiden sich eingespielt haben.
Ich hoffe dass du Unterstuetzung findest! Wenn es keine Pflegerin ist, weil schwer zu finden, dann vielleicht wirklich erstmal eine Haushaltshilfe, die die 7000 Kalorien kocht und waescht und den Abwasch macht? Das entlastet doch schon. Und sollte doch auch zu finden sein?.
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If in hole
Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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10.10.2006, 20:28Inaktiver User
AW: Mamas Dackel
ohje....
One, der Dackel ist ein greiser Senior. Möglicherweise inkontinent, dement und renitent
, schwerhörig und veralzheimert. Ja, das gibt es natürlich auch bei Tieren. Ich denke nicht, dass du bei ihm noch viel "erziehen" kannst. Ich glaube, da wird dir nicht viel übrig bleiben, als irgendwie seinen Lebensabend durchzuhalten. 
Bzgl. der Umstellung der "Ernährung" bin ich Noodies Meinung. Du wirst dir keinen Zacken aus der Krone brechen, diesem "alten Vieh" doch irgendwas Süßes zu geben, auch wenn es komplett (verständlicherweise!!) deiner Einstellung zur Hundeernährung entgegenläuft. Letztendlich würde die Situation aber doch entspannter und der Hund würde evtl. auch in dir eine "nette Person" entdecken
, Protestpinkeln usw. einstellen. Es ist schon auch für den Hund eine schwere Umstellung.
LG und *drück*
BimGeändert von Inaktiver User (10.10.2006 um 20:37 Uhr)
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10.10.2006, 20:49
AW: Mamas Dackel
Hallo One,
oje, das klingt ja alles nach ganz entsetzlichem Stress. Tut mir leid.
Direkt helfen kann ich Dir ja leider nicht, aber solltest Du mal jemanden brauchen, um ueber Dackel abzulaestern, melde ich mich hiermit freiwillig. Ich finde, dass die ja ganz drollig aussehen (v.a. Rauhaardackel), aber doch meistens ziemlich schwer erziehbar, wenn nicht gar boshaft sind. Ich kenne da auch so ein Exemplar nerv-toe-tend!
Zitat von Inaktiver User

Kaum zu glauben, gell? Aber sowas gibt's! Hab ich selbst schon erlebt. Ich war vor einigen Jahren mit dem kleinen Charakterschwein Gassi, als ein aelterer Herr auf uns zugelaufen kam und laut 'Ja, so ein Herzili!' rief. Ein Dackel-Fan!!
Am liebsten haette ich ihm auf der Stelle die Leine in die Hand gedrueckt und ihm viel Glueck mit dem vierbeinigen Despoten gewuenscht. Aber irgendwie gewinnt man auch einen schwierigen Hund lieb...
Das mit dem Zucker wuerde ich auch nicht machen. Sind Dackel nicht sogar besonders anfaellig fuer Diabetes? Wir hatten in der Nachbarschaft 2, die wg. falscher Ernaehrung erblindet sind. Stell Dir da mal langfristig den Zusatzstress vor.
Gibt es denn in Deinem Bekanntenkreis gar niemanden, der gern mit dem Hund spazieren gehen wuerde? Ich selbst 'leihe' mir ab und zu mal den Nachbarshund fuer eine Runde im Park aus. Das waere vielleicht schon mal eine Entlastung fuer Dich.
Ich druecke Dir die Daumen!
LG
Aviva (die Dackel auch unberechenbar findet)
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10.10.2006, 20:54Inaktiver User
AW: Mamas Dackel
langfristiger Zusatzstress bei einem 14 Jahre alten Hund?Stell Dir da mal langfristig den Zusatzstress vor.

Ich finde ja, der Hund hat, obwohl falsch ernährt, schon ein beträchtliches Alter erreicht und wahrscheinlich die längste Zeit gelebt.
Übrigens, ja, Dackel sind "schwerführig" und keine Schoßhündchen.Geändert von Inaktiver User (10.10.2006 um 21:00 Uhr)
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10.10.2006, 21:02
AW: Mamas Dackel
So, jetzt aber ma PRO DACKEL!
Als ich Kind war hatte meine beste Freundin einen Dackel, Nicky. Ich fand den toll, wir hatten viel Spass mit dem
Der war sehr suess
So, das musste doch mal gesagt werden!
Gut Nacht allerseits, und One, entspann dich!
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10.10.2006, 21:04Inaktiver User
AW: Mamas Dackel
wir hatten auch 4 Rauhaardackel und nur "Bine" war ne Zicke.
Weiber...
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10.10.2006, 21:20
AW: Mamas Dackel
Zitat von Inaktiver User
Da hast Du natuerlich Recht, Bim - hab mal wieder nicht mitgedacht. Dann bleibt zu hoffen, dass sich das kleine Untier bestechen laesst...
*lol* 'Schwerfuehrig' ist wohl ein Fachbegriff? Den muss ich mir unbedingt merken und einsetzen, wenn ich mich das naechste Mal ueber den renitenten Hund beklagen will. Klingt gleich ein ganzes Stueck hoeflicher.
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10.10.2006, 21:26Inaktiver User
AW: Mamas Dackel
Mäuse, eben mußte ich der Tierärztin die Anweisung geben, mein Pferd einzuschläfern. Ich weiß nicht, wohin mit meinem Schmerz. Im Reitstall waren alle so lieb zu mir, ich bin geflohen.
Nun sitze ich hier, heulend, und habe wieder einen Fixpunkt im Leben verloren.
Morgen kümmere ich mich wieder um den Dackel, versprochen. Ihr alle habt recht, ich muß bei ihm die nicht existente Erziehung nachholen, ohne ihn zu überfordern.
Aber vorher ... heule ich noch mal eine Runde ...


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