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  1. Inaktiver User

    AW: Stallwechsel ... Heimweh :(

    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Du fühlst dich ihr verpflichtet zu bleiben aus Freundschaft und sie dir - weshalb sie dir wahrscheinlich ziemlich uneingeschränkt helfen würde.
    Richtig.

    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Ich empfehle eine Aussprache, was die Freundschaft angeht
    Und dann schau deine Priorisierung nochmal genau an, Liste schreiben, Punkte vergeben...
    Aussprache habe ich für heut nachmittag angesetzt.

    Liste, ziemlich genau den Aspekten, die legrain angeführt hat, folgend, habe ich gestern gemacht.
    Ich hab übrigens auch vor dem Stallwechsel alles sehr genmau übelegt, Billanzen erstellt, Zeitkontingente berechnet, mit dem Rotenplaner sämtliche Strecken (also den zusätzlichen Fahr- und Zeitaufwand) berechnet usw.
    Raus kam, dass das für mich mit geringfügigem Mehraufwand und ein wenig Umstrukturierung schaffbar ist.

    In theory there is no difference between theory and practise.
    In practise there is!

    Insbesondere dass es sich jetzt so darstellt, dass ich die Themenbereiche Pferd und Hund nicht mehr integrieren (sprich sich der Hund auf dem Gelände, zB wenn ich putze, miste, auf dem Platz reite etc. frei bewegen und ich ihn auch auf Ausritte mitnehmen) kann, ist absolut worst case, stellt mich vor ein unlösbares Problem und wirft meinen bisher sorgfältig geplanten alltag, ja mein ganzes Leben über den Haufen.

    Ich nehme meinen Hund zwar mit zur Arbeit- das bedeutet allerdings auch, dass er immer dabei ist, wenn ich von der Arbeit direkt zum Pferd fahre- erst noch ne Stunde mit ihm zu gehen, dann heim zu bringen, und dann erst zum Pferd zu fahren (was beinah wieder die ganze Strecke zurück ist, der Stall ist räumlich gesehen dichter an der Firma) sprengt jegliche Kapazität und ist auch ökonomisch gesehen der Wahnsinn.

    Und ihn stets nochmal zwei Stunden anzubinden bzw. wegzusperren, oder unter strengster Überwachung bei Fuss zu halten, während ich im Stall meine Sachen erledige oder noch länger, wenn ich noch reiten will (spätestens dann muss ich sie einsperren) , nachdem er bereits zwölf Stunden brav unterm Tisch gelegen bzw. mit mir stundenlang im Auto gesessen hat kommt auch nicht in frage. Der Hund ist vier Jahre jung und steht abends unter druck. Die will laufen, schnüffeln, toben, beschäftigt und nicht weggesperrt werden.
    Wie sich das bei zu erwartenden extremen temperaturen von plus 30 oder minus zehn Grad gestalten soll, darüber brauche ich eigentlich nicht mal nachzudenken.

    Es gäbe sicherlich Möglichkeiten, die allerdings alle beinhalten, dass ich noch mehr herumgurke und den Hund von morgens bis abends wegorganisiere.
    Nur dazu brauch ich keinen Hund.
    Und dafür, dass mein Leben eigentlich nur noch aus Stress besteht brauch ich kein Pferd.

    @ Borealis,

    danke für deinen langen beitrag.
    In vielem sprichst du mir aus der Seele.

    Letztlich habe ich mich aber wohl entschlossen in meinen alten Stall zurückzukehren.
    Auch wenn es sicher noch optimalere Ställe gibt- aber was das angesprochene "Hundeproblem" betrifft- nur da kann ich mir 100% sicher sein, dass auch meine Kleine da jeden Abend nach der Arbeit "zu ihrem Recht" kommt, sich da austoben kann, niemanden stört und bei allen bekannt und sogar beliebt ist.
    Sie tut ja keinem was.
    Sie ist einfach nur flott unterwegs, gräbt mal ein Loch, versucht mit jedem zu spielen, ist neugierig und wuselig.


    Danke euch allen nochmal für eure Unterstützung und die Denkanstöße!!

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    AW: Stallwechsel ... Heimweh :(

    yagua, lerne aus deinem fehler, lasse dir das bei der rückkehr bestätigen, dass dein hund weiterhin rumlaufen darf, solange er keinem was tut.

    der wind kann sich gedreht haben.
    lg
    legrain

  3. Inaktiver User

    AW: Stallwechsel ... Heimweh :(

    legrain, danke, das werde ich machen!!!

  4. User Info Menu

    AW: Stallwechsel ... Heimweh :(

    Ich kann dich gut verstehen, mir geht es zeitlich genau wie dir, und ich hätte dir auch geraten, sobald möglich wieder in den alten Stall zurück zu gehen.

    Gerade diese Betreuungsgeschichten sind etwas, wofür man auch gemacht sein muss. Es gibt Stallkolleginnen, die verbringen den halten Tag am Stall, denen macht das nichts aus und sie haben auch die Zeit dafür, mal hier zu misten, da ein Sektchen zu trinken - für die ist der Stall auch eine soziale Anlaufstelle.

    Ich bin auch seit 7 Jahren im gleichen Stall, schaue mir, wenn der Frust bei den zwei Hauptproblem-Themen wieder zunimmt, immer mal andere Ställe an, besinne mich nach der Besichtigung sofort wieder auf meinen jetzigen Stall, weil es immer eine Abwägungsfrage ist - und da gewinnt mein jetziger immer wieder. Gerade das Thema Stalldienst - so Absprachen wie "man könnte doch und das geht doch alles und wir helfen uns doch blabla" gehen so lange gut, wie jeder jedem gut gesonnen ist. Aber wie schnell geht im Stall Gezicke los - und dann wird plötzlich jede Gefälligkeit gegen gerechnet.

    Nee, ich brauche einen Stall, wo ich hingehen, reiten oder sonstwas machen kann, und dann wieder gehe. Wo mir nicht dauernd einer reinquatscht und ich sicher sein kann, dass mein Pferd versorgt ist.

    Deshalb würde ich das persönliche Thema mit deiner Freundin ausklammern - mein eigenes Wohl und das für Pferd und Hund wären mir wichtiger. Ich kann nicht noch die Probleme andere Leute mit puffern (sorry, ich bin da inzwischen recht radikal).

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