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    AW: Wo bleibt der Hund im Urlaub?

    Zitat Zitat von Avocado
    Hallo Regina,
    sorry, aber die Dominanztheorie ist doch grauslich und längst überholt. Allein wenn ich lese (wie in Deinem Link empfohlen) "der Hund soll immer hinter Herrchen laufen" - ja um Himmels willen. So ein Schrott!! Macht jeden Spaziergang zu einem Gewürge ... völlig überflüssig. Oder bewegen sich die vielbeschworenen Wölfe (deren Verhalten sich übrigens von dem domestizierter Hunde in vielen Punkten unterscheidet) grundsätzlich nur im Entenmarsch von Punkt A nach B, erst der Alphawolf, dann der Betawolf, dann der Deltawolf ... waaaaaaaaaaah.
    Oder der grandiose Vorschlag, den Hund in ein Zimmer bugsieren und ihn dann minutenlang in die Augen niederstarren (ohne Anlass, wohlgemerkt, nur zu prophylaktischen "Erziehungs"zwecken) - aua. Das ist richtig schlimm.
    Der Hund weiß genau, dass sein menschliches Gegenüber kein Hund ist - also hat es auch keinen Sinn, da irgendwelche an den Haaren herbeigezogene "Rudelregeln" durchziehen zu wollen.
    Ganz übler Unsinn, der viel kaputtmachen kann!

    Sorry, jetzt hab ich mich sehr vom ursprünglichen Thema entfernt, aber das musste einfach raus ...
    Als überholt empfinde ich die Domonanzthorie keineswegs, wenn auch in diesem Link manches ein wenig übertrieben dargestellt wird. Es gibt aber durchaus Hunde, bei denen das angebracht ist.

    Grundsätzlich steht und fällt die Hundeerziehung mit der Rangordnung und deshalb sollte man die schon im Auge behalten.

    Sehr gute Bücher, aus meiner Sicht, hat Eric H. W. Aldington zu diesem Thema geschrieben, besonders "Von der Seele des Hundes" oder "Was tu ich nur mit diesem Hund". Ich würde diese Bücher jedem Hundehalter als Pflichtlektüre empfehlen.

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    AW: Wo bleibt der Hund im Urlaub?

    @ Avocado,

    danke für deine Worte Ich drück euch die Daumen, dass es beruflich bei euch so weiter läuft. Alleine zuhause, wenn auch zu zweit, ist den ganzen Tag wohl nichts. Bin auch schon krampfhaft am Überlegen, wie es wird, wenn ich wieder ganztags arbeiten (muss). Für ein Au-Pair sind meine Kids nun doch zu groß und ein Au-Pair nur für den Hund... ich weiß nicht Das ist wirklich ein Problemthema - aber dann müssen die Kids verstärkt ran. Es wird gehen. Außerdem soll man sich keinen Kopf um ungelegte Eier machen

    @ ReginaM,

    die Dominanztheorie ist sicher immernoch gültig. Bei kleinen wie bei großen Hunden. Aber manchmal sind die Grenzen so fließend und man macht auch seine Fehler. Eine Arbeitskollegin meinte zu mir: "Erlaube nie einem Hund etwas, von dem du nicht sicher bist, dass du es auf Dauer auch willst." Damit hatte sie wirklich Recht.

    Wie bei Kindern ist auch hier "Konsequenz" das Zauberwort.

    Noch drei Tage bis zum Urlaub und zur Trennung von Olga. Ich bin immernoch hin und her gerissen und fühle mich nicht wohl damit. Ich hoffe aber, es geht gut mit der Fremdbetreuung und Olga kommt wohlbehalten zurück. Und wehe ich sehe einen anderen Mops im Flugzeug

    LG
    Gartenzwergin

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    AW: Wo bleibt der Hund im Urlaub?

    Zitat Zitat von Gartenzwergin
    Außerdem soll man sich keinen Kopf um ungelegte Eier machen
    Wie wahr ... ich hab zwar auch noch keinen Plan, wie das bei uns weitergeht, aber irgendwie muss es ja, gell? Und heutzutage weiß ja praktisch keiner mehr, wie´s in 5 Jahren jobmäßig ausschaut ...

    Zitat Zitat von Gartenzwergin
    Eine Arbeitskollegin meinte zu mir: "Erlaube nie einem Hund etwas, von dem du nicht sicher bist, dass du es auf Dauer auch willst."
    Das finde ich eine sehr weise Regel. Deshalb lege ich großen Wert darauf, dass meine Hunde nicht lernen, wie Schubladen oder Türen zu öffnen sind oder der Lichtschalter zu bedienen ist (obwohl das in jedem Hundebuch als prima Spiele empfohlen wird) .

    Und nein, ich lehne die unselige Dominanztheorie immer noch ab. Ich betrachte meinen Hund und mich als Team, nicht als hierarchisches Gefüge, innerhalb dessen jemand sich "an die Spitze zu kämpfen" versucht. (Die Olle würde jedem einen Vogel zeigen, der das von ihr verlangen würde .)
    Buch-Gegenvorschläge: Lest "Das andere Ende der Leine" von Patricia McConnell (super Buch, übrigens von einer Zoologieprofessorin verfasst; es erklärt die verschiedenen Kommunikationsverhalten der Spezies Hund und der Spezies Mensch und die daraus resultierenden Missverständnisse - da gehen einem beim Lesen ungefähr 53 Kronleuchter auf). Sehr empfehlenswert ist auch "Die Welt in seinem Kopf" von Dorothee Schneider, erklärt auf biologischer Grundlage das Lernverhalten des Hundes.

    Zitat Zitat von Gartenzwergin
    Noch drei Tage bis zum Urlaub und zur Trennung von Olga.
    Oooh, so bald ist das schon? Ups. Wo geht sie denn jetzt in Betreuung, die Kleine?
    Viele Grüße allerseits von
    Avocado

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