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    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Zitat Zitat von SignorinaLimoncella Beitrag anzeigen
    Nö, zur Ehrenrettung - das Rudel rennt nicht ständig weg. Von den Besitzern ist mindestens einer ständig da, die gehen auch abwechselnd schwimmen; und auch vom Rest der Gruppe entfernen sich nie alle gleichzeitig; also der Hund hat auch dort am Strand nonstop ihm bekannte Menschen seiner 'Herde' in Sicht- und Schnuffelweite.

    Die Temperaturen in der Vorsaison sind auch nicht so arg dort, dass er einen Herzkaschperl bekäme.
    Und warum macht das Rudel nicht einfach mal einen Urlaub der auch dem Hund etwas bringt ?

    Für mich war und ist es eine ganz klare Sache das es keinen Urlaub ohne den Hund gibt. Zum einen genieße ich es einfach eine schöne Zeit mit dem Wesen zu verbringen für das ich mich einst bewusst entschieden und Verantwortung übernommen habe, zum anderen bilde ich mir ein und hoffe es das er es ähnlich sieht und empfindet.

    Und natürlich macht man dann einen Urlaub der auch viel Aktivität mit dem Tier beinhaltet.
    Im übrigen gibt es sehr viele Orte wo Hunde durchaus mit an den Strand dürfen und auch mal ihren Spass im Meer haben können.

    Wenn man es will, geht das durchaus.

    Aber natürlich soll das kein Dogma für andere sein und jeder muß selbst wissen was er tut.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  2. VIP

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    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Ich verreise nicht.

    Und zwar deshalb: Meine greisen Hunde sind seit einigen Jahren zu alt für lange Strecken. Einer ist taub und die andere nicht gesund. Die junge Hündin hat noch Angst vor den meisten Menschen und Situationen. Also bleibe ich da.

    Die Alten waren in den schlimmsten Zeiten meines Lebens bei mir, also bin ich jetzt bei ihnen. Da fehlt mir nix.

    Früher waren sie mal in einer Pension, weil ich ins Krankenhaus musste. Dort hat es ihnen so gut gefallen, dass ich in den vergangenen 11 Jahren zweimal eine Woche ohne sie weg war.

    Aber jetzt. Niemals.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  3. Inaktiver User

    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Und warum macht das Rudel nicht einfach mal einen Urlaub der auch dem Hund etwas bringt ?

    Für mich war und ist es eine ganz klare Sache das es keinen Urlaub ohne den Hund gibt. Zum einen genieße ich es einfach eine schöne Zeit mit dem Wesen zu verbringen für das ich mich einst bewusst entschieden und Verantwortung übernommen habe, zum anderen bilde ich mir ein und hoffe es das er es ähnlich sieht und empfindet.

    Und natürlich macht man dann einen Urlaub der auch viel Aktivität mit dem Tier beinhaltet.
    Im übrigen gibt es sehr viele Orte wo Hunde durchaus mit an den Strand dürfen und auch mal ihren Spass im Meer haben können.
    Jo, sehe ich genauso.

    Davon ab unterschätzen viele Menschen die Flexibilität von Hunden und überschätzen ihre Bindung an bestimmte Menschen.

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    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Und warum macht das Rudel nicht einfach mal einen Urlaub der auch dem Hund etwas bringt ?
    Weil dieser Urlaub mit großer Gruppe seit zig Jahren Tradition ist und der Vorgängerhund -sehr ruhige, gemütliche Rasse- das auch immer stoisch mitmachte.

    Für mich war und ist es eine ganz klare Sache das es keinen Urlaub ohne den Hund gibt.
    Nunja, für meinen lieben Freund und seine Angetraute eben offensichtlich auch.

    Zum einen genieße ich es einfach eine schöne Zeit mit dem Wesen zu verbringen für das ich mich einst bewusst entschieden und Verantwortung übernommen habe, zum anderen bilde ich mir ein und hoffe es das er es ähnlich sieht und empfindet.
    Um diese Frage geht es ja. Und so sehen die Besitzer das auch. Die Trainerin vom Hundeplatz scheint klar gesagt zu haben, dass dem Hund die genauen Bedingungen völlig wurscht seien, Hauptsache er sei bei seinen eigenen Menschen, bei seinem 'Kernrudel'.
    Also sagte mir mein lieber Freund, dass, wenn ich auch nur den blassesten Dunst von moderner Hundepsychologie hätte, das wissen müsste und den Verbleib des Hundes bei mir als 'Nicht-Kernrudel' gar nicht erst vorgeschlagen haben dürfte. (Er bedankte sich trotzdem für den Vorschlag, weil er ja weiß, wie gut die Töle und ich uns verstehen)


    Im übrigen gibt es sehr viele Orte wo Hunde durchaus mit an den Strand dürfen und auch mal ihren Spass im Meer haben können.
    Genau der Ort und genau der Strand sind auf jeden Fall gesetzt - wie gesagt, lange alljährliche Tradition eines großen Kreises. Und weder werden die befreundeten Hundebesitzer auf diese Tradition verzichten noch die restlichen Mitreisenden sich an einen anderen Ort umgewöhnen. Mit dem alten Hund war das ja auch kein Problem, aber der war eben eher so von der schläfrigen temperamentfreien 'gmiatlichen' Sorte...


    Aber natürlich soll das kein Dogma für andere sein und jeder muß selbst wissen was er tut.
    Die Hundetrainerin behauptete eben, dass das Wichtigste für den Hund sein Rudel sei, ungeachtet der Rahmenbedingungen. Die nähme er schon in Kauf, wenn ihm sein Rudel nicht verlustig ginge.

    Und verlustig ginge es ja defintiv, wenn der Hund hier bei mir zu Hause bliebe. Denn ich bin nicht sein tagundnächtliches gewohntes 'Kern'-Rudel, sondern er sieht mich vielleicht ein oder maximal zwei Mal pro Woche im Jahresverlauf, seit er Welpe ist. Zwar freudig und vertraut und sehr anhänglich, aber eben nicht täglich.

  5. Inaktiver User

    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Zitat Zitat von SignorinaLimoncella Beitrag anzeigen
    Die Hundetrainerin behauptete eben, dass das Wichtigste für den Hund sein Rudel sei, ungeachtet der Rahmenbedingungen. Die nähme er schon in Kauf, wenn ihm sein Rudel nicht verlustig ginge.
    Da würde ich erstmal die "Hundetrainerin" wechseln.

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    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da würde ich erstmal die "Hundetrainerin" wechseln.
    Ja, ich weiß ja auch nicht, deswegen stelle ich ja die Frage. Die letzten Jahre Hundepsychologie sind an mir in all der Theorie vorübergegangen.
    Aber ich hatte selbst immer welche und immer sehr große, sehr liebe, sehr gut erzogene...
    Und die hatten nie ein Problem, sich anderswo aufzuhalten und die hätten den Strand mit mir dem Garten der Großeltern nicht vorgezogen, ganz sicher!
    Aber vielleicht war ich eben stets eine hundepsychologisch verheerende Rabenmami.

    Eine andere Freundin von mir hat schon den zweiten Magyar Vizsla, eine wahrlich nicht unkomplexe Rasse - und die hat überhaupt kein Problem, die sensiblen Ungarn bei mir zu parken, auch tagelang. Und die grinsen, wenn sie hier sein dürfen , weil die olle Tante Limoncella ihnen klare Rahmenbedingungen gibt und sie nicht verunsichert.

    Hab trotzdem null Ahnung von der Moderne, deshalb frage ich Euch ja.

  7. Inaktiver User

    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Mit dem alten Hund war das ja auch kein Problem, aber der war eben eher so von der schläfrigen temperamentfreien 'gmiatlichen' Sorte...
    Für einen älteren bis alten Menschen ist es ja auch eher kein Problem, tagelang im Liegestuhl zu liegen und gute Bücher zu lesen, ohne viel zu unternehmen.
    Für ein Kind ( = Welpe) oder einen Teenager ( = einjähriger Hund) hingegen wäre das eine Quälerei. Das Gleiche gilt für einen Hund im entsprechenden Alter. Erst Recht für eine Rasse mit sehr grossen Bewegungsdrang, was ein Hütehund ist - der läuft bzw. rennt bei seiner Arbeit täglich Kilometer. Dieses Bedürfnis zu befriedigen, halte ich persönlich für wesentlich wichtiger, als das ganze psychologische Blabla von Kernrudel.

  8. Inaktiver User

    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Zitat Zitat von SignorinaLimoncella Beitrag anzeigen
    Ja, ich weiß ja auch nicht, deswegen stelle ich ja die Frage. Die letzten Jahre Hundepsychologie sind an mir in all der Theorie vorübergegangen.
    Aber ich hatte selbst immer welche und immer sehr große, sehr liebe, sehr gut erzogene...
    Und die hatten nie ein Problem, sich anderswo aufzuhalten und die hätten den Strand mit mir dem Garten der Großeltern nicht vorgezogen, ganz sicher!
    Aber vielleicht war ich eben stets eine hundepsychologisch verheerende Rabenmami.

    Eine andere Freundin von mir hat schon den zweiten Magyar Vizsla, eine wahrlich nicht unkomplexe Rasse - und die hat überhaupt kein Problem, die sensiblen Ungarn bei mir zu parken, auch tagelang. Und die grinsen, wenn sie hier sein dürfen , weil die olle Tante Limoncella ihnen klare Rahmenbedingungen gibt und sie nicht verunsichert.

    Hab trotzdem null Ahnung von der Moderne, deshalb frage ich Euch ja.
    Das war auch gar nicht als Vorwurf gemeint, sondern als guter Rat an deinen Bekannten.
    Ich gebe dir in allem Recht - weil es genau so ist.

    Abgesehen davon halte ich es nicht für zuviel verlangt, wenn man einen Urlaub eben mal anders gestaltet, solange ein Hund noch jünger ist - man macht ja mit Kleinkindern auch keinen Junggesellenurlaub.

  9. User Info Menu

    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Ich schliesse mich meiner Vorschreiberin an. Ich habe selbst drei Hunde (und vier Katzen). Entweder ich bin in der Lage, meinen Hunden einen art-gerechten Aufenthalt im Urlaub zu gewaehrleisten -- und dazu gehoert fuer mich nicht, den Hund an den Sonnenschirm zu binden. Oder ich gebe sie in gute Haende, oder fahre gar nicht erst weg, was wir im Moment praktizieren, weil u.a. die Versorgung von sieben Tieren waehrend des Urlaubs fast so teuer ist wie der Urlaub selbst. Was mir bzw. uns auch nichts ausmacht, denn ich geniesse die Zeit, die ich mit meinen Fellnasen verbringen kann, allerdings nur, wenn die dabei auch gluecklich sind und ihr Ding machen koennen.

  10. Inaktiver User

    AW: Prinzipienfrage Hund und Urlaub

    Zitat Zitat von SignorinaLimoncella Beitrag anzeigen

    Genau der Ort und genau der Strand sind auf jeden Fall gesetzt - wie gesagt, lange alljährliche Tradition eines großen Kreises. Und weder werden die befreundeten Hundebesitzer auf diese Tradition verzichten noch die restlichen Mitreisenden sich an einen anderen Ort umgewöhnen. Mit dem alten Hund war das ja auch kein Problem, aber der war eben eher so von der schläfrigen temperamentfreien 'gmiatlichen' Sorte...
    Vielleicht hatte er auch einfach nur aufgegeben, weil seine Bedürfnisse ganz offenkundig so gar keine Geige spielen?

    Ja, auch Hunde können sich und ihr Leben aufgeben, und werden dann apathisch. Für Menschen, die sich mit Hunden nicht auskennen, wirkt das dann gern "pflegleicht" und "gemütlich", ist eigentlich aber eine sehr traurige Geschichte.

    Ich lebe überlegt und bewusst mit Hunden, und da ist dann eben klar: Urlaube werden so geplant, dass sie allen Bedürfnissen gerecht werden.

    Der lustige Urlaub mit Freunden am Strand ist deshalb reduziert auf eine Woche, bei der der zurück bleibende Partner die Hundebetreuung wuppt, ganz einfach. Freunde, die für unser Leben mit Hunden so gar kein Verständnis haben, haben halt Pech, denn unsere Hunde sind Familienmitglieder.

    Die Hundetrainerin behauptete eben, dass das Wichtigste für den Hund sein Rudel sei, ungeachtet der Rahmenbedingungen. Die nähme er schon in Kauf, wenn ihm sein Rudel nicht verlustig ginge.
    Es kommt auf den Hund an.

    Es gibt Hunde, die man nicht von ihren Sozialpartnern trennen kann, das ist richtig. Trifft aber nicht auf die Mehrzahl der Hunde zu.

    Ein schlauer Mensch sorgt von Anfang an dafür, dass sein Hund verschiedene Bezugspersonen kennt und mit ihnen vertraut ist, so dass beispielsweise für Krankheitszeiten, die immer auftreten können, die Betreuung dennoch angemessen gewährleistet ist.

    Entscheidend ist der Einzelfall.

    Und verlustig ginge es ja defintiv, wenn der Hund hier bei mir zu Hause bliebe. Denn ich bin nicht sein tagundnächtliches gewohntes 'Kern'-Rudel, sondern er sieht mich vielleicht ein oder maximal zwei Mal pro Woche im Jahresverlauf, seit er Welpe ist. Zwar freudig und vertraut und sehr anhänglich, aber eben nicht täglich.
    Das ist kein Muss. Entscheidend ist die Bindung. Es schadet meist auch nicht, wenn die "Vertretung" selbst Hunde hat, die dem Urlaubshund von Welpe an bekannt sind.
    Geändert von Inaktiver User (21.05.2013 um 14:11 Uhr)

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