Wir haben ja lange vor der Frage gestanden, ob wir nach dem Tod einer unserer Katzen wieder eine neue zu uns nehmen.
Wir haben uns dafür entschieden und zu dem Kater wieder ein Mädchen aufgenommen und zwar ein ganz junges Kätzchen zum 6jährigen Kater. Ein Mädchen deshalb, weil ich nach jahrzehntelanger Katzenhaltung gesehen habe, dass Kater oft in Konkurrenz treten - auch wenn sie kastriert sind! Es bleibt immer noch genug Kater übrig. Anders ist es, wenn sie aus dem selber Wurf kommen, aber auch da gibt es Ausnahmen.
Und ein junges, weil wir auf Welpenschutz gehofft hatten - hat funktioniert.
Gut, nun hast du diesen jungen Kater und der ist nicht nur Konkurrenz wenn es um dich geht, sondern um Haus und Hof und überhaupt.
Auch wenn der Große am Anfang nicht gemacht hat - er musste sich das erstmal angucken.
Offensichtlich befindet er sich momentan in einer Stresssituation - und wenn es zu viel für ihn wird, dann haut er dem Stressauslöser, dem Kleinen, eins an die Ohren.
Das er dabei so rabiat vorgeht, das darfst du nicht akzeptieren!
Sobald er sich in den Kleinen verbeißt, klatscht du laut in die Hände mit einem lauten "Nein".
Das verstehen auch Katzen, auch wenn sie sich manchmal taub stellen ;-)
Dann würde ich, wenn der Große auf den Kleinen losgeht, die beiden trennen, das heißt, ihnen beide eine Auszeit voneinander geben = getrennte Zimmer für einige Stunden.
Kann gut sein, dass es dem Großen momentan einfach zu viel ist. Ein einjähriger Kater - das sind Welten was die Lebhaftigkeit und Spielerei betrifft. Dazu kommt der Frühling, den auch die Kastrierten noch fühlen ;-)
Und nicht vergessen: öfter mal mit dem Großen alleine spielen, ihm Exklusivzeit geben!
Denn nun ist er schließlich nicht mehr der Herrscher über alles, jetzt ist auch noch der Gnom da, der auch was zu sagen haben will - das stresst ;-)
Antworten
Ergebnis 31 bis 32 von 32
Thema: Kater greift Kater an
-
29.04.2013, 17:26
AW: Kater greift Kater an
-
29.04.2013, 17:35Inaktiver User
AW: Kater greift Kater an
Mit dem Mädchen damals hat das ja erst recht nicht funktioniert. Die hat innerhalb von kürzester Zeit Protestgeschäfte auf dem Sofa hinterlassen.
Auf solche Ideen kommt der Kleine immerhin nicht.
Ich bin da eher nach dem Spielverhalten gegangen, dass ja bei gegengeschlechtlichen Tieren tendenziell unterschiedlich ist.
Im Endeffekt ist das wohl immer eine Einzelfallfrage, aber klar war schon, dass man unserem Kater niemanden vorsetzen kann, der in irgendeiner Weise zartbesaitet ist.


Zitieren