Womit aber immer noch das Rückflug-Problem ansteht, selbst wenn sie auf dem Hinflug einen Kabinenplatz bekommt.Zitat von Inaktiver User
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Thema: Fliegen mit Hund...
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01.10.2006, 10:17Inaktiver User
AW: Fliegen mit Hund...
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01.10.2006, 12:18
AW: Fliegen mit Hund...
Wie bekommen die ausländischen Tierorganisationen ihre Tiere nach Deutschland?
Wie verkraften diese Tiere das ?
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01.10.2006, 12:20
AW: Fliegen mit Hund...
Gute Frage!
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If in hole
Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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01.10.2006, 14:39
AW: Fliegen mit Hund...
Na hergebracht werden sie wie alle anderen Hunde auch: in Flugboxen im Frachtraum, welpen und Kleinhunde evtl. bei den Passagieren. Pro Hund braucht man einen Passagier, der den Hund auf sein Ticket anmeldet (die sogenannten "Flugpaten").
Zitat von Skipperin
Und was die Fliegerei für Schäden verursacht - wie willst Du das rausfinden bei diesen Hunden? Die haben schon einiges Shlimme hinter sich, werden am Flughafen irgendwelchen für sie wildfremden Leuten in die Hand gedrückt, kommen von Vieltier- in Einzelhaltung und müssen mit einer völlig fremden Umgebung fertig werden, wo sie auch noch kein Wort verstehen.
(Und wenn Hund Pech hat, läufts wie in dem Strang von Heulboje).
Wenn sich "vorher" und "nachher" so unterscheiden, hast Du keine Möglichkeit, Vergleiche zu ziehen und somit auch keine, herauszufinden, wie der Hund "nur den Flug" verkraftet, da er ja noch 1000 andere Dinge wegstecken muss.Viele Grüße allerseits von
Avocado
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01.10.2006, 15:06
AW: Fliegen mit Hund...
Also in meinem Bekanntenkreis sind schon mehrere Hunde im Frachtraum geflogen, der eines Kollegen fliegt regelmäßig mit nach Kanada weil sein Besitzer dort mehrere Monate im Jahr lebt. Keiner hatte Probleme aber alle waren an die Box als Transportmittel gewöhnt.
Ich betreue regelmäßig Tierschutzhunde aus dem Ausland und habe nicht das Gefühl daß der Flug das Problem ist. Diejenigen, die lange Autostrecken hinter sich haben sind deutlich gestreßter als die die per Flug kommen.
Allerdings würde ich mir trotzdem gut überlegen ob ich meinen Hund mit in den Süden oder nach Afrika nehme einzig und allein wegen der Reisekrankheiten die sehr gefährlich sein können und dem plötzlich anderen Klima.
Wenn wir unsere Hunde nicht mitnehmen können lassen wir sie nach Möglichkeit zuhause betreuen. Für einen Teil meiner Hunde wäre ein Flug mit Sicherheit sehr viel weniger belastend als eine fremde Pflegestelle.
Tatra
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01.10.2006, 15:15Inaktiver User
AW: Fliegen mit Hund...
Die Wahrheit ist doch: Wir wissen nicht, wie sehr ein Flug oder eine Fremdbetreuung unsere Hunde belasten. Sie können es uns ja nicht sagen oder fallen anschließend gleich in Ohnmacht um zu zeigen, dass es ganz fürchterlich war.
Es ist fast ausschließlich eine Gefühlssache, die man als Besitzer mit sich und seinem Gewissen abmachen muß. Dass z.B. unser Hund sehr gerne Auto fährt, ist unübersehbar. Er springt freudig hinten rein und will einfach immer mit. Muss er allein zuhause bleiben, klemmt er die Rute ein und hält es eben aus.
Würden wir ihn in eine Transportbox stecken und ihn stundenlang allein lassen im Frachtraum, so hätte er mit Sicherheit ein schlechtes Gefühl - ganz besonders, weil wir eben nicht bei ihm sind. Auch die fremden Geräusche, Gerüche und letztendlich das Fliegen gehören nicht unbedingt zum Standardprogramm des Normalo-Hundes. Deshalb wage ich die Behauptung, dass die meisten Hunde es eben nicht so einfach wegstecken.
Ob sie aber gleich einen Hau weg haben oder es unter "War total blöd" abhaken können, werden wir wohl nie erfahren. Manche Dinge müssen eben sein. Sollte ein Hund in eine Tierklinik müssen, können wir uns auf den Kopf stellen - wir müssen trotzdem nach Hause fahren ohne ihn. Auch das ist dann eine einschneidende Erfahrung. Ein Urlaub mit Flug für unseren Hund muss in unseren Augen eben nicht sein, würde ihn aber wohl auch nicht umbringen.
Es ist eine ganz und gar persönliche Entscheidung. Manche geben ihre Kinder für 3 Wochen ins Feriencamp und fahren mit ihrem Partner in Ruhe selbst in Urlaub. Andere würde in der Zeit 1000 Tode sterben (ich zum Beispiel). Deshalb sind die Weggebe-Eltern aber nicht gleich kaltherzig oder schlechte Eltern. Sie handhaben es einfach anders. Und so sehe ich es auch mit den Tieren.
Ich habe auch relativ wenig Probleme gehabt unsere Pferde in der Obhut Dritter zu lassen, zumindest raubte es mir nicht den Schlaf. Bei den Kleintieren geht es mir sogar leicht von der Hand. Beim Hund ist es jedoch wie bei unseren Kindern.
Das Einzige, was ich wirklich wichtig für jeden finde, ist dass man seiner Vertretung vertraut bzw. sich gewissenhaft drum kümmert, dass die Betreuten es auch gut haben.
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01.10.2006, 17:23
AW: Fliegen mit Hund...
Was macht Ihr eigentlich mit Euren Hunden, wenn sie mal schwer krank werden, operiert werden müssen und in einer Box in der Tierklinik bleiben müssen? Eventuell wird noch ein Zugang gelegt, ( für Infusionen ), zwangsweise Medikamente gegeben und der Geräuschpegel in so einer Klinik trägt sicher auch nicht zur Beruhigung bei. Und das alles tagelang.
Der Flug nach Sizilien dauert ja schließlich nicht 10 Std., man sediert die Lieblinge etwas, so dass sie auf Wolke 7 schweben und am Flughafen kommen sie freudig, schwanzwedelnd , etwas benebelt aus ihrer Box ! So habe ich das bei meinen Vierbeinern immer erlebt.
Es hat ihnen und auch mir besser gefallen,
als in fremde Hände oder in eine Pension zu kommen.
LG
semi
Time is just memory
Mixed with desire
Tom Waits
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01.10.2006, 17:39Inaktiver User
AW: Fliegen mit Hund...
Semi, ich glaube, wenn mein Baby (
) tagelang in der Tierklinik wäre, würde die ganze Familie dramatisch darniederliegen und keiner könnte zur Ruhe kommen. Ich stelle mir das wirklich ganz schrecklich vor und ich gebe zu: Diesbezüglich bin ich mehr als ein Weichei.
Bekommt man die Sedierung für einen Hunde-Flug "so" oder muß man den TA ein bißchen betören? Würde mich mal interessieren.
Ich hab mal unser Pferd zu stark sediert für einen bestimmten Hufbeschlag. Seitdem bin ich bei der Medikation unserer Tiere etwas vorsichtig
. Werde nie vergessen, wie unsere Ronja völlig benebelt den Hufschmied anguckte und ich sie von der Seite stützte, damit sie nicht zur Seite fällt
.
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01.10.2006, 18:38Inaktiver User
AW: Fliegen mit Hund...
@Semi, ich denke, das kann man so nicht direkt vergleichen. Einem Tier, das in der Tierklinik bleiben muss, geht es ja in der Regel so schlecht, dass es ohnehin nur still und meist recht ergeben in seiner Box hockt.
Zitat von semiramis
Ich habe unseren Tigern auf anraten des TA einmal für die
Autofahrt eine kleine Menge Beruhigungspaste gegeben. Weniger noch, als der TA sagte. Es war furchtbar. Die beiden waren keineswegs ruhiger, sondern torkelten laut schreiend durch die Wohnung und versuchten selbstmörderisch auf ihre Schrankschlafplätze zu klettern. Die ganze "Beruhigung" hat dann 1 1/2 Tage angehalten. NIE MEHR WIEDER.
Ich glaube, Felix und Fridolin hätten einen Schock fürs Leben, wenn sie in den Frachtraum oder überhaupt in ein Flugzeug müssten, wo sie schon im Auto bei einer 20 Min.-Fahrt bald durchdrehen.
LG Delenn
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01.10.2006, 18:51
AW: Fliegen mit Hund...
Eine Bekannte von mir hat aehnliches erlebt. Das beruhigungsmittel hat den Kater nur insoweit beeinflusst dass er torkelig war und das hat ihn anscheinend so geaengstigt, dass er ganz furchtbar ausgeflippt ist. er war auch im Frachtraum geflogen - die Krallen waren hinterher so blutig abgeschuerft von seinen Versuchen aus der Box rauszukommen dass er dafuer in Behandlung musste.
Zitat von Inaktiver User
Er ist 10 Tage spaeter gestorben - ob von dem Schock weiss man nicht.
Ich wuerd's jedenfalls NIE tun, egal was andere erlebt haben. Ich wuerd's nie auch nur ausprobieren wollen.Geändert von Noodie (01.10.2006 um 18:56 Uhr)
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