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    AW: neue Katze macht Probleme

    Zitat Zitat von Lara-Marlen Beitrag anzeigen
    Ich habe mich zu ihm gebeugt, ihn gestreichelt und er hat mächtig geschnurrt und sich noch länger gestreckt. Doch plötzlich, ganz ohne Vorwarnung, schnappt er mit den Vorderpfoten meine Hand und tritt mit den Hinterpfoten wie verrückt dagegen.
    Äh, also, das finde ich jetzt nicht so dramatisch. Wenn er noch sehr jung ist, würde ich das als völlig normales Verhalten werten. Unsere Katzen haben das auch oft gemacht, als sie klein waren. Würde sagen, das ist so ne Art Spieltrieb, so machen Katzen untereinander das auch. Klar, scharfe Krallen tun weh, aber ist das jetzt sooo dramatisch?

    Was Du beschreibst, hört sich einfach nach einer jungen Katze in der Pubertät an.
    No hell below us, above us only Sky...

  2. Inaktiver User

    AW: neue Katze macht Probleme

    Ich empfehle dringend eine zweite Katze und/oder wie immer
    Feliway.

  3. gesperrt

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    AW: neue Katze macht Probleme

    Katze mit den Händen immer nur streicheln. Zum Spielen / raufen ein Spielzeug einsetzen ... Wolknäuel, Papierbällchen, Federbüschel an Stab .... Die Katze kann nicht unterscheiden zwischen Streichel- und Spielhänden und was dem Mensch gerade passt oder nicht. Wenn sie anfängt mit den Händen zu kämpfen, sich entziehen, "nein", abdrehen.

  4. Inaktiver User

    AW: neue Katze macht Probleme

    Ist der Kater kastriert?

    Ich halte es für überhaupt keine gute Idee, zu so einem Kater eine Zweitkatze dazu zu holen... sorry.
    Ich hatte selber mal so einen dominanten Kater, der hat alles platt gemacht, was sich an anderen Katzen auch nur in die Nähe wagte (selbst wenn er drinnen auf der Fensterbank saß und draußen in Entfernung eine Katze sah, ist er sofort raus und hinterher... fieser Möpp, der).
    Wir hatten auch die glorreiche Idee, eine zweite Katze dazu wär toll - ne, leider nicht, er hat sie drangsaliert, wo er nur konnte. Das wurde auch nicht besser, sondern blieb so. Die Miez ist dann später zu meiner Mutter umgezogen, da hatte sie endlich Ruhe.

    Was die Katzenklappe angeht: Die ist bei uns schon seit Jahren nur noch Einweg - raus jederzeit, rein kommen hier die Katzen nur nach Kontrolle.
    Ich war es leid, tote Viecher morgens im Flur zu finden oder (noch toller....) nächtliche "Mitbringsel" durchs Haus zu jagen, von entfleuchten Mäusen, die sich hinter Möbeln häuslich einrichten, ganz zu schweigen.
    Die Ratte hinter der Einbauküche war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
    (Schon mal jemand versucht, die wieder los zu werden... ? Die sind mörderschlau... )
    Jetzt wie gesagt: Nur noch Einweg, rein geht es hier nur noch persönlich - OHNE Beute, bitte.
    Bislang ist noch keine Miez erfroren. Und - die machen sich schon gut bemerkbar, wenn sie WIRKLICH reinwollen, keine Angst - da sitzt keine Katze stumm und frierend vor der Tür, so doof sind sie nicht

    Gegen fiese Katzenangriffe (an denen der Kater offensichtlich zwischenzeitlich einfach Spaß gefunden hat, ist doch auch schick, wenn die Kinder erschrecken und quieken...) hilft übrigens sehr gut ein Wasserstrahl aus dem Blumensprüher oder der Wasserpistole - ein paar Mal mit gutem Timing eine Attacke damit ausgebremst und das Problem dürfte sich erledigt haben (bei einer meiner Katzen reichte später schon ein mündliches "pssss, pssss"-Geräusch, um sie zu stoppen... )
    Geändert von Inaktiver User (26.02.2013 um 11:17 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: neue Katze macht Probleme

    Wolkentier, ich finde das beschriebene Verhalten nicht übermäßig dominant.

    Für mich klingt es nach einer Mischung aus Spieltrieb und Langeweile. Daraus könnte ein "fieser Möpp" werden, wenn man nicht rechtzeitig gegensteuert.

    Da Menschen Katzen, auch wenn sie noch so sehr davon überzeugt sind, das zu können, nicht erziehen können, funktioniert i. d. R. als Regulativ eine Katze mit entsprechendem Charakter am besten.

    Natürlich darf das kein zartes Mäuschen sein. Ein zweiter, gestandener Kater wäre am besten. Dieses Mal vielleicht einer, der wirklich schon etwas älter ist (wobei ich es nicht für ausgeschlossen halte, dass das TH das korrekte Alter angegeben hat und der Kater etwas nachholt).

  6. Inaktiver User

    AW: neue Katze macht Probleme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich darf das kein zartes Mäuschen sein. Ein zweiter, gestandener Kater wäre am besten. Dieses Mal vielleicht einer, der wirklich schon etwas älter ist (wobei ich es nicht für ausgeschlossen halte, dass das TH das korrekte Alter angegeben hat und der Kater etwas nachholt).
    Wie gesagt: ICH wäre da sehr vorsichtig.... meine Erfahrung aus über 40 Jahren Katzengesellschaft (mit eigentlich durchgehend mehreren Katzen gleichzeitig) würden mir abraten, hier noch eine Katze dazu zu holen (zumal man sowas ja nicht einfach mal "probeweise" machen kann....).
    Das Auftauchen eines zweiten "gestandenen Katers" damals in unserer Nachbarschaft bescherte uns jedenfalls mit unserem Möpp einige Tierarztbesuche nach heftigen Kloppereien - zum Glück zog der Kater nach zwei Jahren wieder weg.

  7. Moderation

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    AW: neue Katze macht Probleme

    Ich würde diesen Fall hier auch eher als Spieltrieb und Übermut lesen, weniger als Dominanz. Aber wenn man die Situationen nicht selber sieht, ist eine realistische Einschätzung natürlich schwierig.

    Vielleicht wäre dann ja ein forsches Katzenmädchen eine Überlegung wert? Die Reviere von Kater und Katzen überlappen sich ja in der Natur auch häufiger. Von daher kann der Kater eine neue weibliche Katze vielleicht besser annehmen als einen männlichen Konkurrenten. Und es gibt ja durchaus einige weibliche Exemplare, die es gerne mit einem übermütigen Kater aufnehmen.
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

  8. gesperrt

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    AW: neue Katze macht Probleme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wolkentier, ich finde das beschriebene Verhalten nicht übermäßig dominant.

    Für mich klingt es nach einer Mischung aus Spieltrieb und Langeweile. Daraus könnte ein "fieser Möpp" werden, wenn man nicht rechtzeitig gegensteuert.

    Da Menschen Katzen, auch wenn sie noch so sehr davon überzeugt sind, das zu können, nicht erziehen können, funktioniert i. d. R. als Regulativ eine Katze mit entsprechendem Charakter am besten.

    Natürlich darf das kein zartes Mäuschen sein. Ein zweiter, gestandener Kater wäre am besten. Dieses Mal vielleicht einer, der wirklich schon etwas älter ist (wobei ich es nicht für ausgeschlossen halte, dass das TH das korrekte Alter angegeben hat und der Kater etwas nachholt).

    das sehe ich auch so! Ich finde ihn nicht dominant, sondern jung, draufgängerisch, gelangweilt...er muss sich also selber was zum Spielen suchen ;)

    Unsere Kleine war schon im Alter von 12 Wochen so drauf. Sie wollte gestreichelt werden und wenn man es tat, hat sie sich regelrecht in der Hand verbissen. Allerdings war es bei ihr so, dass sie es in dem Alter noch nicht anders geschafft hat, ihr "ich habe dich zum Fressen gern" ;-) anders auszudrücken.

    Ich habe dann immer aufgehört sie zu streicheln und mit ihr zu spielen - es hat aber wirklich viele Wochen gedauert, bis sie es nicht mehr gemacht hat.
    Was bei ihr allerdings auch vorhanden ist, ist ein seeeehr starker Beutereflex - wenn sie pennt und wir ziehen langsam! die Hand weg, dann haben wir sofort ihre Krallen in selbiger.

    Das scheint bei Tassilo wohl auch der Fall zu sein, dagegen kann man nicht viel machen.
    Wenn er allerdings Langeweile hat, wird er auch mehr auf Beschäftigung lauern. Da sind Kinderfüße die unter der Bettdecke vorgucken und sich womöglich noch bewegen! doch die ideale Beute ;-)
    Und auch ein Hand, die beim Kehren ein weglaufendes Tier simuliert, ist doch echt klasse für so einen Kerl ;-)

    Es könnte helfen, die Katze mehr zu beschäftigen, mehr mit ihr spielen - aber nicht mit der Hand natürlich, so dass sie mal ausgepowert ist.
    Wir haben einen "Katzensessel", daran dürfen unsere nach Herzenslust spielen: Decke drüber und dann versteckt sich einer unter der Decke, der andere spring von oben drauf.
    An einem Stock haben wir Schnur und Federn befestigt u. dann lassen wir unser Energiebündel gefühlte 100x den Sessel rauf, über die Lehne u. wieder runter u. wieder rauf springen.
    Oder Fellmäuse werfen....die ein bisschen mit Katzenminze einreiben, dann flippen sie aus.

    Eine zweite Katze wäre auch eine Option, halte ich sowieso immer für besser - Artgenossen sind doch was netteres, als Menschen.
    Er ist ja offenbar noch nicht so alt - in der Regel sind Katzen mit einem Jahr ziemlich ausgewachsen, Norweger meist etwas später (bis zu 2 Jahren) und noch anpassungsfähig.
    Im Tierheim war er wahrscheinlich auch mit anderen Katzen zusammen.

    Manche halten die Kombination Kater + Kater für gut. Ich habe die besten Erfahrungen (habe auch seit über 40 Jahren Katzen und das viele) immer mit Pärchen gemacht. Ein Kater findet einen anderen Kater - auch wenn er kastriert ist, oftmals als Konkurrenz, was zu Reibereien führen kann. So ein Rest Kater bleibt trotz Kastration.

    Die Katzenmädels bei uns in der Nachbarschaft werden von den Katern auch weitgehend in Ruhe gelassen, während die anderen Kater dann doch öfter drangsaliert werden.

  9. Inaktiver User

    AW: neue Katze macht Probleme

    Zitat Zitat von Lara-Marlen Beitrag anzeigen
    Tassilot wurde auf ca. 3-4 Jahre geschätzt und sollte ein sehr verschmuster Kater mit Freigangbedarf sein.

    Tassilot ist jetzt seit einem guten halben Jahr bei uns und hat sich zu einem wilden Tiger gemausert.
    Nicht nur, dass er das Doppelte an Körpergröße zugelegt hat (und damit wohl keine 3-4 Jahre alt war), ist er wild und unberechenbar.
    Also, wenn er noch soviel gewachsen ist, ist er wohl eher 1-1,5 Jahre alt jetzt - ich frag mich ja echt, wie dämlich das TH war ...

    Isser kastriert ? Und wenn ja: Vielleicht mal checken, ob da alles richtig gelaufen ist, wenn die schon so doof sind ...

    Aber manche Katzen sind halt ein bißschen wilder, da hilft nur das Älterwerden. Mit 3 Jahren werden die ruhiger, wenn sie aus dem Flegelalter raus sind.

    Eine Zweitkatze würde ich nicht holen, wenn er Freigang und zuhause genug Entertainment hat.

    Gegen die Tiere finde ich die einseitige Katzenklappe eine gute Idee .... Freigangskatzen haben ein dickes Fell. Freunde haben einen uralten Kater, der 3/4 der Zeit draußen ist. Sie haben ihm draußen ein Haubenklo als warme, wasserdichte Höhle mit Decken hingestellt, da kann er mal rein gehen.

    @Wolkentier,
    das mit der Ratte in der Einbauküche klingt wirklich "herzallerliebst" - da hattet ihr sicher viel Spaß mit...

    Aber Tassilos Elster ist auch nicht schlecht.
    Geändert von Inaktiver User (26.02.2013 um 12:03 Uhr)

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    AW: neue Katze macht Probleme

    Wie??
    Ich muss einfach nur Feliway in die Steckdose stecken und alles ist wieder gut???
    Bestellt!



    Unser Kater ist kastriert und eigentlich ein Angsthase. Denn immer wenn die Nachbarskatze vorbei kommt, macht er ein riesen Radau, verlässt jedoch nicht die sichere Wohnung.

    Aber ihr sprecht mit der zweiten Katze einen spannenden Punkt an:
    Kann sich eine Katze mit Freigang langweilen???
    Ich dachte bisweil immer, dass Katzen Einzelgänger sind und eine zweite Katze nur als Trost/Ablenkung für Wohnungskatzen gedacht sei??

    Also, wenn wir eine zweite Katze holen würden, dann nur eine ganz Kleine. Denn meine bisherigen Katzenerfahrungen haben gezeigt, dass der Babybonus jeden noch so harten Kater knackt.
    Allerdings steht eine zweite Katze in unserer Familie nicht zur Disposition, da bereits die erste Katze keinen guten Stand hat.

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