also wir machen das so, das wir neben dem Hund im Takt auf die Stufen treten, rauf runter, rauf runter usw. bis sie dann aufeinmal los geht.Mit Leine will sie gar nicht mit gehen, nur alleine.
Jetzt geht sie auch manchmal nicht mehr direkt runter,dann sieht es wieder so aus,als wenn sie Angst hätte das sie auf den Stufen ausrutscht.
Sie ist allerdings als Welpe einmal auf einer glatten Treppe ausgerutscht aber das ist ja schon 10 Jahre her.
Gruss Bernie
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 22
Thema: Treppen hoch tragen
-
05.09.2006, 15:26
AW: Treppen hoch tragen
-
05.09.2006, 17:13Inaktiver User
AW: Treppen hoch tragen
Pianoforte
danke für deine Aufklärung.... da hatte ich tatsächlich ein falsches Bild im Kopf
Ich verstehe jetzt immer noch nicht ganz, ist es ein Problem des Alters oder einer Erkrankung des Hundes, oder ist es, dass dein Hund einfach nur Angst vor Treppen hat ?
Gruß Peppi
-
05.09.2006, 17:33Inaktiver User
AW: Treppen hoch tragen
@Bernie,
Zitat von Bernie46
sind die Treppenstufen denn jetzt auch so glatt, dass sie sich nicht richtig halten kann?
Du hast die Probleme eurer späteren Holztreppe ja schon angesprochen. Da rechne ich auch mit, besonders, wenn es sich um eine offene Treppe handelt. Offene Treppen mochten unsere Hunde auch nicht laufen.
Wie sieht es denn mit ihren Augen aus? Du schreibst, dass sie jetzt auch die Treppe nicht mehr direkt nach unten geht. Kann es sein, dass sie Sehstörungen hat? Habt ihr da schon einmal etwas festgestellt?
An die Leine würde ich sie auf der Treppe auch nicht nehmen. Ich denke, dass sie sich ohne sicherer fühlt, wenn sie ihren eigenen Rhythmus finden kann.
Ein schwieriges Problem, weil ich auch noch nicht so ganz erkenne, woran es liegen könnte? Ist es eine Unsicherheit, eine Sehstörung, ein körperliches Problem mit den Hüften.
Wie lange macht sie das denn schon, dass sie die Treppe nicht gehen will/kann?
Tut mir leid, dir und deinem Hund nicht helfen zu können
LG Delenn
-
05.09.2006, 17:54
AW: Treppen hoch tragen
hi Delenn,
in den Augen kann man einen ganz feinen Grauschleier erkennen.
Sie wird im Oktober 11 Jahre alt.Es scheint nicht so als wenn sie Schmerzen hätte.
Als wir eben wieder mal vor der Treppe standen, hat sie auch wieder nur ein Beinchen auf die erste Stufe und wieder zurück,dabei wedelt sie mit dem Schwanz und schaut mich an als wenn sie sagen würde was soll ich denn tun?
Sie weint aber dann nach ein paar Versuchen,ich glaube aber nicht vor Schmerzen, sondern weil sie es eben nicht schafft anzulaufen.Das einzige was ich bemerkt habe ist, dass die Hinterläufe dabei zittern.
Das geht jetzt seit ca.3 Monaten so.
Die Treppe im neuen Haus muss ich mir noch genauer ansehen es ist so ein Stahgeländer mit Holzstufen aber offen.
Wir können sie aber auch dann nicht einfach unten lassen,sie ist es ja gewohnt immer neben unserem Bett zu liegen ( manchmal auch im Bett aber auch da kommt sie jetzt nicht mehr rein.)Sie würde dann bestimmt die ganze Nacht da unten rum weinen .
Ins Auto springt sie auch nicht mehr.
Das seltsame ist nur,wenn sie dann einmal den Anfang gefunden hat,läuft sie die ganze Treppe bis oben durch.
Gruss Bernie
-
05.09.2006, 18:54Inaktiver User
AW: Treppen hoch tragen
@Bernie, wollt ihr denn die Augen einmal kontrolliern lassen?
Zitat von Bernie46
Kann es vielleicht auch eine Muskellähmung sein, oder eine Sache der Nerven in den Hinterläufen.
Obwohl ich mir auch vorstellen kann, dass das zittern durch die Aufregung kommt.
Möglicherweise ist es aber wirklich -was ja auch altermässig passen könnte- eine Arthrose.
Dafür würde sprechen, dass sie -einmal angeworfen- die Treppe durchläuft.
Ich gehe da jetzt auch einmal von mir aus. Die ersten Schritte nach dem aufstehen kosten oft eine ziemliche Überwindung. Ist man einmal in Gang, geht es auch relativ schmerzlos weiter.
Was meint der TA zu dieser Möglichkeit? Gibst du ihr evtl. auch schon etwas für die Gelenke? Wie gesagt, viele ältere Tiere leiden darunter. Oft merkt der Besitzer kaum etwas davon, er bemerkt nur evtl. eine etwas eingeschränkte Bewegungsfreude. Schmerz lassen viele Tiere sich nicht anmerken.
Mir spricht eigentlich für den Arthrosegedanken, dass sie auch nicht mehr ins Auto springen mag.
Vielleicht spricht die einfach die Möglichkeit von Altersbeschwerden noch einmal mit deinem TA durch. Ich hoffe mit dir, dass ihr der Ursache auf den Grund gehen könnt und euer Hund wieder leichter die Treppe laufen mag.
LG Delenn
-
05.09.2006, 19:17
AW: Treppen hoch tragen
ach,wenn ich es doch nur wüsste und sie sprechen könnte.
Ich tippe auf eine Blockade im Kopf.
Nächstes Jahr braucht sie dann nur noch eine zu gehen,muss mir nur noch was überlgen das sie nicht durch die Stufen sehen kann,sonst glaube ich nicht das sie da rauf geht.
Wenn wir Richtung Wasser gehen zieht sie wie ein junger Hüpfer,danach ist sie natürlich kaputt,ist ja auch schon älter.
Der tierarzt hatte ihr ja extra Schmerzmittel gegeben um zu sehen ob sie dann die treppe läuft.Wenn sie dann direkt hoch gegangen wäre,wäre das ja ein Zeichen gewesen das sie sonst schmerzen hat und deswegen nicht hoch geht.
Das mit den Augen haben wohl viele ältere Hunde aber da kann man wohl nichts drann machen.
Gruss Bernie
-
06.09.2006, 00:33Inaktiver User
AW: Treppen hoch tragen
Gern geschehen!
Zitat von Inaktiver User
-
06.09.2006, 08:52Inaktiver User
AW: Treppen hoch tragen
Die Frage ist wohl, WARUM sie keine Treppen steigt.
Schmerzen scheinen nicht der Grund.
Ab und zu schafft sie es - sie KANN es also grundsätzlich.
Ins Auto springt sie nicht mehr - möglicherweise also eine Kombination aus Alterserscheinungen und Angst?
Wie wäre es mit einer Rampe?
Unser Hund läuft eine Holztreppe mit nichts als Luft zwischen den Stufen problemlos hoch und runter, aber auch er hat, vor allem beim runterlaufen, ab und zu Probleme, den "Ansatz" zu finden. Ich weiss aber DASS er´s kann, also mache ich kein Gewese darum, sondern gehe einfach runter, mache, was ich machen wollte, und irgendwann kommt er dann. Auf diese Art und Weise versuche ich zu vermeiden, dass ich seine Angst möglicherweise verstärke - ich verhalte mich wie sonst auch, und bisher hat das immer geklappt.
Nun ist er aber erst knapp 7 Jahre alt - wie es sein wird, wenn er mal 11 ist, weiss ich nicht. Wir werden aber, wenn wir feststellen, dass er nicht mehr ins Auto hüpft und die Treppe ein Problem darstellt, definitiv mit Rampen arbeiten. Die gibt es für den Einstieg in Autos (Fressnapf), und für unsere Holztreppe werden wir dann eben unseren Schreiner bemühen, so dass die Rampe auch halbwegs nett ausschaut.
Könnte es denn sein, dass Ihr ihre Angst / ihr Unwohlsein durch Euer Verhalten verstärkt? Und gäbe es keine Möglichkeit, im neuen Haus eine solche Rampe zu installieren?
Grüssle
Seawasp
-
06.09.2006, 11:40Inaktiver User
AW: Treppen hoch tragen
Vermutlich anderer Grund als bei deinem Hund, aber folgende Anekdote fällt mir gerade ein:
Unser Aussie war gerade ein halbes Jahr alt, als wir das erste Mal mit ihm in Urlaub fuhren. Das Ferienhaus war klassisch aufgeteilt: Oben die Schlafräume, unten die Wohnräume. Das kennt unser Hund nicht, denn bei uns ist der gesamte Lebensraum unten. Oben befinden sich lediglich Büro und Gästezimmer - für ihn NoMansLand, er darf da nicht hin bzw. hat es auch nie versucht.
Hund weigerte sich im Urlaub nach oben zu gehen, selbst die tollsten Leckereien halfen nicht. Er hatte solche Angst, dass er sich im letzten Loch versteckte und blieb traurig unten stehen, wenn wir alle nach oben gingen. Natürlich hielten wir es nicht aus und so mußte Papa jeden Abend den kleinen Schisser hochschleppen und morgens wieder runterschleppen. Papa war mächtig genervt
.
Als wir nach einigen Tagen nach St. Peter-Ording fuhren, machte ich mir schon vorher so meine Gedanken, ob Hundi wohl die Treppen über den Deich gehen wird oder wir uns blamieren müssen und mit unserem Star-Aussie auf den Arm vorbei an Dackeln und Rehpinschern trotten.
Nö, kein Stück. Als wäre es das Normalste von der Welt lief unser Filou die Treppen rauf und runter. Mein Mann weigerte sich fortan ihn die Treppen im Ferienhaus hoch und runter zu schleppen. Allerdings ging der Hund dennoch nicht da lang, sondern schlief unten. Muß ich erwähnen, dass ich ihn nur einige Stunden abends alleine ließ
?
Heute geht er alle Treppen, glaube ich zumindest. Aber wenn er mal vor völlig unvorhersehbaren Dingen Schiss hat (Telefonzelle zB, obwohl er das in der Hundeschule noch sehr gut beherrschte), dann versuche ich so cool wie möglich zu bleiben und überhaupt kein Gewese drum zu machen. Bei einer Treppe und einem großen, schweren Hund aber natürlich schon ein Problem.
Viel Glück!
-
06.09.2006, 12:09Inaktiver User
AW: Treppen hoch tragen
Ich tippe auf die Augen.....
Vielleicht ist er einfach so unsicher geworden, weil er nicht mehr deutlich sieht......
Muss ja einen Grund haben, warum die Angst relativ plötzlich auftaucht........


Zitieren