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  1. Inaktiver User

    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Zitat Zitat von semiramis
    Um den Menschen tut es mir Leid aber ich habe seine Sendungen meist abgeschaltet, weil ich die Art des Vorführens teilweise pervers fand. Die Tiere konnten sich nicht wehren und sein, nur ein paar Monate altes Baby, auch nicht. Mir ist da ein stiller Tierfilm, indem die Wildtiere in der Natur beobachtet werden, lieber.
    Sollte er das Honorar für die Tiere verwendet haben, ist das okay aber sicher läßt es sich auch auf andere Art verdienen als Schwächere(im übertragenen Sinn) mit Effekthascherei und Sensationslust vorzuführen.
    LG
    semi
    @Semi, in diesem Fall sind mal ausnahmsweise nicht einer Meinung. Mir war er auch zu laut und zu aufgedreht. Trotzdem sehe ich seine Arbeit nicht als Effekthascherei und Sensationslust, sondern konzentriere mich mehr auf seine Tierschutzarbeit.
    Den Film mit dem Baby habe ich nicht gesehen. Mir fällt allerdings jetzt spontan diese Familie ein, die ja auch mehrere Bildbände herausgegeben hat, wo die kleine Tochter zwischen allerlei wilden Tieren umherkriecht. Laufen konnte sie ja noch nicht. Wenn ich nicht irre, gibt es da auch mehrere Familien, die in der Wildnis mit ihren Kindern lebten.

    Ich denke, diese Menschen betrachten den Umgang mit den (wilden) Tieren viel natürlicher und normaler.
    Denk doch nur an deinen Hund. Wieviele Menschen, die keinen Umgang mit solch grossen Tieren haben, sterben fast vor Angst.

    Dazu kommt, dass die australische und amerikanische Mentalität eine ganz andere und mehr auf Show ausgerichtet. ist. Und er hat gezeigt, was 500 Mio sehen wollten. Das brachte ihm dann wieder das Geld für seine Projekte, die lange nicht so laut vermarktet wurden.

    LG Delenn

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    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Las gerade dass anscheinend sein Tod gefilmt wurde - sie waren ja da gewesen um zu filmen, der Kameramann hat also alles gefilmt. Anscheinend hat Steve sich diesen Schwanz von dem Stachelrochen aus der Brust gezogen .... grosses Tier, 1m "Fluegelspanne" und 100kg schwer.
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

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    Stirnrunzeln AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Furchtbare Geschichte

    Traurige Gruesse - Mausi ++
    DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
    GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!

    ********************************

  4. Inaktiver User

    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Zitat Zitat von semiramis
    Mir ist da ein stiller Tierfilm, indem die Wildtiere in der Natur beobachtet werden, lieber.
    semi, gestern kam z.B. eine wunderbare Doku auf ARD ("Planet Erde - Von Pol zu Pol"). Die war so intensiv und eindringlich, mit solch fabelhaften Bildern, dass ich auf der Couch lag und ergriffen heulen musste...

    http://www.daserste.de/planeterde/regisseur.asp

    Ich kann die nächste Folge am 11.09. um 21:00 nur empfehlen!

    http://www.daserste.de/planeterde/folge_dyn~vorschau,yes~cm.asp

    weitere folgen jeweils an den darauffolgenden Montagen.

  5. Inaktiver User

    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Seine Art, die Tiere zu zeigen, war durchaus diskussionswürdig. In meiner Familie hieß er nur "Look at this!" und ich hab ihn irgendwie gemocht.

    Er ist so gestorben, wie er gelebt hat. Und trotzdem tut es mir leid, vor allem für seine Frau und die 2 Kinder.

    traurig,
    One

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    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Delenn, wenn Du den Film mit seinem Kind(Säugling)gesehen hättest, würdest Du meine Ablehnung verstehen. Das war einfach menschen-und-tierverachtend und unwürdig. Es war die pure,in meinen Augen widerliche Sensationslust, wie er das Krokodingsbums mit dem Minimenschlein lockte und dann im letzten Moment den Kleinen in die Höhe schwenkte.Was hat das bitte mit Schutz und Fürsorge für Wildtiere zu tun? Da sind wir diesmal wirklich geteilter Meinung. Macht aber nix.

    LG
    Semi
    Time is just memory
    Mixed with desire

    Tom Waits

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    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Danke Bim,das ist schon eher mein Fall!

    LG
    semi
    Time is just memory
    Mixed with desire

    Tom Waits

  8. Inaktiver User

    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Vorab: ich finde auch, ein Baby hat im Krokodilgehege nicht arg viel Existenzberechtigung.

    Aber: für Steve Irwin war offenbar das Risiko kalkulierbar und ... es ist dem Baby auch nichts passiert.

    Ich weiß, eine grenzwertige Aussage. Ich denke bloß, er hat einfach seine Erfahrung (richtig) eingeschätzt.

    Denkt mal da dran: Letztens hat mir eine Mutter (eine Freundin von mir), als ich auf einem Pferd saß (nicht mein Pferd), ihr Baby raufgereicht und mich gebeten, im Viereck kurz mal einen sanften ausgesessenen Trab mit dem kleinen Mann zu reiten. Ich habe es gemacht, weil: kalkulierbares Risiko (das Restrisiko bleibt immer).

    Einer Nicht-Reiterin-Mutter stockt wahrscheinlich der Atem. Versteh ich. Diese Mutter kennt mich und meine Art, mit Pferden umzugehen und vertraute mir ihr Kind, das sie 40 Wochen in sich rumgetragen hat, an.

    Auch das ist grenzwertig. Ich hätte es nicht getan, hätte ich den Hauch einer Vorahnung gehabt, daß es schiefgehen würde. Hatte ich nicht. Aber 2 Runden am Hufschlag ein Baby, das ich zwecks Stoßdämpfung an meinen Busen drückte, ein Pferd, das willig und entspannt Trab an der Geschwindigkeitsuntergrenze lief, und: der kleine Mann hat vor Freude gequietscht und gegluckst - Hoppe hoppe Reiter in echt halt.

    Selbst ich als Nichtmutter fand das bezaubernd und dankte der höheren Macht, die uns unfallfrei dieses Vergnügen beschert hat.

    Vielleicht dachte Steve Irwin ähnlich?

    LG,
    One

  9. Inaktiver User

    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Aber: für Steve Irwin war offenbar das Risiko kalkulierbar und ... es ist dem Baby auch nichts passiert.
    Der Stachelrochen war für Irwin sicherlich auch ein kalkulierbares Risiko. Und es ging schief. Wäre gleiches seinerzeit mit seinem Kind geschehen, hätte es nicht geheißen, ups, Pech gehabt, da wäre dann von Verantwortungslosigkeit, Nachlässigkeit, Machtrausch, Fehleinschätzung, Größenwahnsinn usw. die Rede gewesen.

    Nur weil es seinerzeit gut ging mit dem Kind, hat es dennoch keine Legitimation, auch keine nachträgliche. Wildtiere sind nun einmal keine domestizierten Haustiere (wozu ich auch Pferde zähle), die zwar auch noch ein Risiko bergen, aber eben ein ungleich geringeres Risiko.

    Es erinnert mich an meine Schwägerin, die vor einigen Jahren Schulbusse fuhr und ihre damals 1,5 jährige Tochter notgedrungen im Kindersitz mit nahm und auf dem Beifahrersitz statt weiter hinten anschnallte: "Bei meiner Tochter kann ich es verantworten, falls ein Unfall geschieht, bei einem fremden Kind nicht."

  10. Inaktiver User

    AW: Steve Irwin, der "Crocodile Hunter" ist gestorben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Stachelrochen war für Irwin sicherlich auch ein kalkulierbares Risiko. Und es ging schief.
    Hast Recht, Poison. Keinerlei Widerrede von meiner Seite.

    Grüßle,
    One

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