"es ist nun mal fakt, dass der absolut verträglich superfamilienhund doch eher selten im th sitzt."
Soso...
Das besteite ich vehement. Es gibt sooo viele TH und Orgas, dass man - wenn man nicht absolut auf eine bestimmte Rasse fixiert ist - dort definitiv einen passenden Familienhund findet. Auch wenn es ein katzen-, kinder- und kleintierverträglicher Hund sein muss...
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Thema: Hund in kleiner Wohnung
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08.09.2006, 00:42
AW: Hund in kleiner Wohnung
Geändert von murmeltier (08.09.2006 um 00:49 Uhr)
Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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08.09.2006, 07:38Inaktiver User
AW: Hund in kleiner Wohnung
Murmeltier,
das mag ja sein. Aber wenn Du berufstätig bist, hast Du vielleicht nicht die Möglichkeit, die alle abzuklappern. Da reicht es vielleicht gerade dazu, Dich im web umzuhören und Kontakte zu "Insidern" der Rasse Deiner Wahl zu knüpfen, um Dich über gute Züchter und das, was Du bei Auswahl eines solchen beachten solltest, zu informieren.
Hinzu kommt, dass es gerade für hundeängstliche Kollegen wesentlich verträglicher sein kann, wenn sie erst einmal mit so einem kleinen Würstchen konfrontiert werden und es aufwachsen sehen, vor allem wenn daraus so ein Trumm wird wie mein Dicker, der mit 75cm Schulterhöhe und über 50kg geballter Muskelkraft nun wahrlich ein imposantes Exemplar seiner Gattung ist.
So ein Furzknoten kann sich an den Büroalltag gewöhnen, wenn er ihn von klein auf kennt. Er lernt, dass Kunden ins Büro kommen, und dass das völlig in Ordnung ist - einem bereits erwachsenen Tier mit Schutztrieb so etwas beizubringen, dürfte ungleich schwerer sein.
Es kommt doch wirklich auf den Einzelfall und vor allem persönliche Präferenzen an. Du wirst einem Menschen, der lieber einen Welpen aufzieht als einen TH-Hund zu nehmen, und der viele Einwände gegen ein bereits "geprägtes" Tier hat, Letzteres vermutlich nicht schmackhaft machen. Ich finde es besser, das in Hinblick auf ungetrübte Hunde/Menschbeziehungen zu respektieren, statt permanent dagegen anzuargumentieren.
Ja, es gibt tolle TH - Hunde, die lange glücklich mit ihren Adoptivmenschen leben, aber es gibt eben auch Menschen, für die ein Welpe im Fall des Falles die richtige Wahl ist, und das ist in Ordnung.
Grüssle
Seawasp
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08.09.2006, 12:33
AW: Hund in kleiner Wohnung
Liebe Seawasp,
jemand, der bruflich so eingespannt ist, dass er keine Zeit hat "Tierheime abzuklappern", der hat ganz bestimmt auch nicht genügend Zeit für einen Welpen!!Viele Grüße allerseits von
Avocado
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08.09.2006, 12:36Inaktiver User
AW: Hund in kleiner Wohnung
... und sollte gar keinen Hund halten.
Zitat von Avocado
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08.09.2006, 13:55Inaktiver User
AW: Hund in kleiner Wohnung
Zitat von Inaktiver User
Quatsch.
Er nimmt den Hund einfach mit. Geht wunderbar. Haben mein Dicker und ich jahrelang praktiziert. Für HuSchu habe ich mir frei genommen, und meine Arbeitszeit halt so gestaltet, dass ich mit dem Dicken morgens und abends eine gute Runde, mittags eine kleine laufen konnte, als der älter war. Als FK war das kein Thema.
Und bevor jetzt jemand jauchzt: Ha - keine sorgfältige Auswahl des Züchters - Pustekuchen. Wir haben fast zwei Jahre gewartet, bis wir einen Passenden gefunden hatten. Diese Zeit hätte ich allerdings nicht Tierheime abklappernd verbringen mögen, denn: gute Planung war wichtig. Von jetzt auf gleich hätte das nicht funktioniert, und meine Kollegen/Mitarbeiter hätten auch rebelliert, hätte ich ihnen einen erwachsenen oder halbwüchsigen "Problemhund" ins Büro geschleppt.
Grüssle
Seawasp
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08.09.2006, 15:04
AW: Hund in kleiner Wohnung
Zitat von Inaktiver User
Tierheimhund = "Problemhund"? Und warum kannst du 2 Jahre nach einem Züchter aber nicht 2 jahre nach einem geeigneten Tierheimhund sauchen? Das verstehe ich nicht.
Aber seawasp, es geht hier auch gar nicht um dich.
Aber du verstehst es einfach nicht. Das ist jetzt das DRITTE mal, dass du soetwas schreibst, ohne dir Gedanken darüber zu machen, was du da eigentlich sagst.
Ich finde das sehr traurig...Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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08.09.2006, 16:31
AW: Hund in kleiner Wohnung
Da schwingt ja sehr viel Stolz mit, dass Du so einen grossen Hund hast. Bist Du sehr verliebt in ihn? Und wirst Du gerne bewundert, dass eine *so zierliche Frau* einen so grossen Rüden halten kann?
Zitat von Inaktiver User
Ich wette, das bekommst Du oft zu hören.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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08.09.2006, 16:48Inaktiver User
AW: Hund in kleiner Wohnung
Genau, Lukulla.
Zitat von Lukulla
Das hast Du superscharf erkannt.
Ich gehe jeden Tag hocherhobenen Hauptes in den Wald und hoffe, dass mich jemand sieht und bewundert.
Und fürwahr - ich liebe ihn sehr
*wechlach*
Seawasp
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08.09.2006, 16:52Inaktiver User
AW: Hund in kleiner Wohnung
Mensch, murmel -
was meinst Du, warum Problemhund in " ... " steht.
Natürlich ist nicht jeder Hund aus dem TH ein Problemhund. Aber Du willst mir sicher nicht erzählen, dass Tiere, die in der Mehrzahl abgeschoben, teilweise misshandelt wurden, ganz entspannte Zeitgenossen sind, easy going; Null traumatisiert und die Traumhunde schlechthin?!
Ja nee, iss klar.
Ich hatte versucht zu erklären, warum es leichter ist einen guten Züchter für den Wunschhund zu finden, als Tierheime im Umkreis von 250 km abzuklappern.
Grüssle
Seawasp
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08.09.2006, 17:28
AW: Hund in kleiner Wohnung
Die Erklärung hab ich tatsächlich nicht verstanden.
Zitat von Inaktiver User
Auch Tierheime und Orgas stellen ihre Hunde doch mittlerweile übers Internet vor. Von heute auf Morgen geht da auch nix. man lernt den Hund auch erst angsam kennen, geht Gassi, nimmt ihn vielleicht mal zur Probe mit - das zieht sich auch ne Weile hin.
Und doch seawasp, ich sage, dass die MEHRHEIT der Hunde in Tierheimen (bis auf vielleicht Trennungsangst, die du nem Welpen auch abtrainieren musst) nicht traumatisiert sind. Die allerwenigsten sind misshandelt oder ausgesetzt. Die MEISTEN werden abgegeben wegen:
- Geldmangel (Arnbeitslosigkeit/"Kampfhundsteuer")
- Zeitmangel (nach Scheidung/beruflicher Veränderung)
- Allergie/Asthma (ja, sehr häufig!)
- Umzug und man findet keine Wohnung, in der Hunde erlaubt sind.
Diese Fälle machen meiner Erfahrung nach 70% der Tierheimhunde aus, lediglich 30% kommen aus schlechten Haltungen/Beschlagnahmungen oder werden ausgesetzt, und selbst DAS sind dann ja nicht alles traumatisierte, schwierige, misshandelte Hunde. Shiwa war auch ne Beschlagnahmung...
Ich kenne tatsächlich mehrere Tierheime sehr gut, in denen ich z.T, Hunde ausführe/ausgeführt habe bzw. die Hundeschule von dort besuche/besucht habe. Und etliche mehr, die ich von unseren Suchen nach den beiden Hunden kenne. Außerdem diverse Orgas, die mit Pflegestellen oder auch Zwinger-Unterkünften arbeiten, wie z.B. www.bullterrier-in-not.de oder auch www.staffordshire-hilfe.de Besonders bei diesen Rassen denkt man ja oft an schlechte Haltung, Misshandlung, Missbrauch und Abrichtung - und trotzdem stimmta uch da die Quote, ca. 70 aus Allergie/Geld-/Zeit- oder Wohnungsmangel abzugeben!
Ich halte mich da für eine halbwegs repräsentative Quelle.
Gilgit wird da vielleicht auch noch was zu sagen können, sie arbeitet ja im TH. Sind bei euch die Mehrheit der Hunde traumatisierte und misshandelte Hunde, Gilgit?
Mein zweiter Hund war tatsächlich ein Problemhund, den ich KEINEM Anfänger ans Herz gelegt hätte und für den selbst ich noch manches lernen musste und muss. Weil sie nämlich wirklich traumatisiert ist. Aber das war eine BEWUSSTE Entscheidung so einen Hund aufzunehmen, wir hätten auch andere haben können. Und zwar einige und dabei war ich durchaus auch nicht für ALLE Rassen offen und hatte so meine bestimmten Vorstellungen bzgl. Alter und Rasse... Das war alles kein Problem, obwohl wir sogar schon eine Hündin hatten, auf die wir Rücksicht nehmen mussten und obwohl wir Katzen udn Kleintiere und viel Kinderkontakt haben.
seawasp, wenn jemand wie du mir schildert, warum er sich einen Welpen holt, dann finde ich ersönlich das immer traurig, weil ich es wirklich nicht verstehen kann, angesichts der armen Nasen in den Tierheimen. Ich akzeptiere es aber und verlange von dir da keine Rechtfertigung.
Was ich NICHT akzeptiere, ist, wenn jemand wie du es dann so darstellt, als sei der Grund dafür, dass sich in Tierheimen praktisch nur oder zumindets überwiegens schwierige, misshandelte oder sonst wie unberechenbare Hunde tummeln würden, denn dem ist einfach nicht so! Und mit solchen Aussagen macht ihr es den vielen viele Tierheimentieren nur noch schwerer, ein Zuhause zu finden.
Wenn IHR ihnen schon keins geben wollt, verbaut ihnen mit solchen Aussagen nicht auch noch den Weg zu anderen Leuten, die dadurch vielleicht abgeschreckt werden. Sowas macht mich tierisch sauer, denn ICH erlebe, wie Hunde dort sterben nach jahrelangem Einsitzen, obwohl es oft wunderbare und leicht zu händelnde Tiere sind. Durch Vorurteile, die IHR streut...
Btw: Auf der Suche nach meiner Zweithündin bin ich insgesamt 3 mal über 600 km einfache Strecke gefahren - also 3600 km insgesamt. Incl. der Besuche bei anderen Orgas, mit Sicherheit ca. 4000 km. Und das ohne Führerschein/eigenem Auto und mit einem Freund, der beruflich so sehr eingespannt ist, dass er nur am WE nach Hause kommt.
So "bescheuert" ist natürlich nicht jeder und wir hätten andere Hunde in der Nähe auch nehmen könne, aber wenn es bei mir klick macht, macht es eben klick udn dann ist mir kein Weg zu weit.
Trotzdem redet ja keiner davon, dass man in diesem Umkreis suchen soll, aber selbst im Umkreis von 100 km gibt es meist mehr als ein TH. Hier liegen z.B. im Umkreis von 100 km mehr als 20 Tierheime Tierheime, mit teilweise über 100 Hunden. Da wird man ja wohl was finden...Geändert von murmeltier (08.09.2006 um 17:40 Uhr)
Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!


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