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  1. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    IHR nehmt einen Welpen - aber warum ist es NATÜRLICH einen Welpen zu nehmen? Verstehst du den Unterschied? Der gleiche Satz ohen das natürlich besagt für EUCH das selbe, sagt aber etwas ganz anderes aus.
    murmeltier,

    für UNS - und allein darauf beziehen sich meine Aussagen - ist es natürlich. Wenn Du einen Absatz aus dem Gesamtkontext heraus nimmst, und daraus eine allgemeingültige Aussage machst, ist das nicht mehr das, was ich sagen wollte. Für UNS ist es natürlich. Nicht mehr und nicht weniger.

    Für MICH wäre es auch natürlich, einen Nothund zu nehmen. Für meinen Partner ist es das zumindest im Moment nicht. Entsprechend kann unsere Wahl kein Nothund sein, denn die Entscheidung, ein Tier in die Familie zu holen, muss von allen beteiligten Personen getragen werden. Natürlich.


    Grüssle
    Seawasp

  2. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Ich habe aber auch unterstrichen, dass Welpen nicht so schwierig und chaosträchtig sind, wie die Extremfälle hier Glauben machen wollen.
    Natürlich gibt es auch problemlose Welpen.

    Mich aber als Extremfall zu bezeichnen, halte ich für naiv.

    Schön, dass es bei deinem gut geklappt hat. Warte mal auf den nächsten

    Nicht jeder Welpe/Junghund ist am Anfang begeistert, über Tag für 2 - 3 Stunden alleine bleiben zu müssen. Das ist ein Lernprozess und bis es so weit ist, KANN das eine oder andere Sachteil auf der Strecke bleiben.

    In meinem Bekanntenkreis hatte der größte Teil ähnliche Probleme.

    Und dabei hilft dir die beste Hundeschule erstmal gar nichts !

    Blieb dein Hund nie alleine, kannst du gar nicht mitsprechen, denn dann ist es mit Sicherheit wesentlich einfacher.

    Man sollte diese Möglichkeit beim Welpenkauf zumindestens einbeziehen, sonst ist der Ärger nachher groß.

    Eine Überlegung ist es daher bei Morla wert, die in einem Mehrfamilienhaus, mit Nachbarn, ohne Garten, in einer relativ kleinen Wohnung, den Hund ab dem 5 Monat einige Stunden über Tag alleine lassen muss.


    Tendenziell kann ich für mich persönlich feststellen, dass mir ein Hund aus einer Notlage genauso ans Herz gewachsen ist, wie meine Hündin, die ich als Welpe bekommen habe.

    Grüße Peppi

  3. User Info Menu

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    murmeltier,

    die Sache ist ganz einfach: Wir möchten einen Hund von klein auf bei uns haben, wir möchten ihn aufwachsen sehen, an seiner Entwicklung Anteil haben, und wir möchten nicht irgendeinen Hund, sondern einen Rhodesian Ridgeback.

    Mein Liebster kann sich nicht anfreunden mit einem Nothund, und ein Rhodesian Ridgeback, der aus einer Notsituation heraus abgegeben werden muss, wäre - abgesehen vom Welpen - die einzige Alternative, die aber für meinen Liebsten nicht in Frage kommt. Es bringt gar nichts, jemanden zu etwas überreden zu wollen, das er nicht will, daher habe ich meine Versuche, meinen Liebsten für einen Nothund zu begeistern, inzwischen eingestellt und bin nur "unterstützendes" Mitglied in der Organisation. Auf diese Weise leiste ich meinen Beitrag.

    .................................................. .....................
    Grüssle
    Seawasp
    Das ist doch auch ok so. Ich versuche halt immer für die vergessenen Hunde ein bißchen Werbung zu machen.

    Übrigens bin ich bei einer Hundeauswahl ganz egoistisch. Wenn ich (oder jeder andere Halter auch) nicht mit dem Hund glücklich sein kann, wirkt sich das mit Sicherheit auf mein Verhältnis zu dem Hund aus. Die Extremfälle daraus kennen wir wohl alle. Ich würde mit Sicherheit keinen Hund nehmen, mit dessen Verhalten ich nicht zurecht käme und ich keine Chance sehen würde, eine hundegerechte Änderung herbeizuführen.

    Aber natürlich akzeptiere ich vieles, weil ich mir einbilde, das Verhalten von Hunden und die Gründe dafür hundegerecht interpretieren zu können. Ich möchte nicht wissen, wie sich manche hinter meinem Rücken über meine Hundeleidenschaft amüsieren.

    Cook3
    Eine Beleidigung kann nur treffen, wenn man ihr einen gewissen Wahrheitsgehalt zugesteht - fühlt man sich also beleidigt, sollte man sich fragen, warum dem so ist. (Poison)
    ------------------------------------------------------

    Das Verlangen nach Gegenliebe ist nicht das Verlangen der Liebe, sondern der Eitelkeit. (Friedrich Nietzsche)

  4. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Immer wieder schön zu lesen, dass andere Menschen die Weisheit (und Hundeerfahrung) mit Löffeln gefressen haben.

    Peppi,

    es ist nicht mein erster Hund, und auch nicht der erste Welpe, den ich habe aufwachsen sehen.

    Darüber hinaus gibt es in meinem Umfeld viele Hundemenschen, die auch immer mal wieder Welpen hatten oder haben. Auch dort lief es bisher eher unproblematisch.

    Nicht jeder Welpe/Junghund ist am Anfang begeistert, über Tag für 2 - 3 Stunden alleine bleiben zu müssen. Das ist ein Lernprozess und bis es so weit ist, KANN das eine oder andere Sachteil auf der Strecke bleiben.
    Stell Dir vor - mein Hund hat das tatsächlich schrittweise gelernt. Nirgends steht etwas anderes - aber bei uns ist eben nicht so viel auf der Strecke geblieben, wie bei Euch anscheinend. Bei meiner Freundin, die eine RR Hündin hat, gab es ebenfalls keine grösseren Schäden. Das einzige, was ich sagen möchte, ist: Welpe bedeutet nicht gleich Zerstörer.

    Und dabei hilft dir die beste Hundeschule erstmal gar nichts !
    Tatsächlich?

    Sehe ich nicht so. Es kommt vermutlich darauf an, welche Ansprechpartner man sich in Sachen Hund sucht.

    Blieb dein Hund nie alleine, kannst du gar nicht mitsprechen, denn dann ist es mit Sicherheit wesentlich einfacher.
    Wenn mein Hund nie allein bliebe - warum hätte ich ihm dann schrittweise beibringen sollen, exakt das zu bewältigen?

    Liest Du postings, oder überfliegst Du nur? Nur weil ich nicht gebetsmühlenartig jeden Aspekt wiederhole, sondern Morla dazu beglückwünsche, ihren Entschluss überdacht zu haben, heisst das nicht, dass ich die schwierigen, problematischen Punkte in Sachen Welpen bzw. Hund allgemein negiere. Ich weise im Gegenteil darauf hin, bzw. betone, was vonnöten ist. Aber das hast Du vermutlich überlesen?

    Grüssle
    Seawasp

  5. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Natürlich gibt es viel Elend auf dieser Welt, werden Tiere misshandelt und gequält, keine Frage. Ich kann jedoch nicht jedes dieser Tiere aufnehmen, auch wenn ich das gern wollte, und ich muss als verantwortungsvoller Mensch darauf achten, dass die Tiere, die ich in meine Familie hole, es gut haben. Darüber hinaus kann ich monetär Initiativen unterstützen, die sich um Tiere kümmern, denen es nicht so gut geht wie meinem Hund.

    Dieses Zitat von Seawasp kann ich nur unterschreiben. Das eine schließt außerdem das andere nicht aus.

    Ich habe mich sogar dazu hinreißen lassen, zweimal selbst schwanger zu werden. Und das, wo es auf der ganzen Welt arme Menschenkinder gibt .

  6. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Es ist schön, dass dein Hund das schrittweise gelernt hat.

    Uns allen, zumindestens denen, die sich einen Welpen anschaffen, ist klar, dass man das minutenmäßig steigert.

    Ich habe über Monate stundenlang in meinem eigenen Garten auf der Pirsch gelegen, um mein Hündchen auf frischer Tat zu ertappen.

    Gut, sie ist ein extrem anhänglicher Hund, der sich bis heute schwer damit tut, lange Zeit alleine zu bleiben.
    Muss sie aber auch nicht, weil sie eigentlich fast immer dabei ist.

    Trotzdem wird es von dir so dargestellt, als ob ich Ammenmärchen erzähle und als ob so etwas die absolute Ausnahme wäre.

    Mag in deinem Bekanntenkreis so sein, ich habe es anders erlebt.

    Deutlich habe ich in meinem ersten Posting erwähnt, dass es auch problemlose Hunde gibt, natürlich.

    Meine eher scherzhafte Aufzählung waren tatsächlich die Pannen, die mir persönlich so im Laufe der Zeit passiert sind.

    Ich habe nie gesagt, dass allen Welpenbesitzern diese Pannen in diesem Ausmaß erfahren werden.

    Die zwei Jagdterrier meines Dads z.B. haben im ersten Vierteljahr die Couch von innen ausgehölt.

    Mein Vater bildet selber Hunde aus und hat mit Sicherheit ausreichend Erfahrung mit Welpen.......

    Und ? Wurde halt eine Tagesdecke drübergelegt, bis die nächste Couch angeschafft wurde.......

    Grüße

    Peppi






  7. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Alle unsere Welpen (3 Dackel, 1 Cocker, 2 Jagdterrier) haben niemals auch nur irgendwas zerstört. Vielleicht waren sie in dieser Hinsicht "gestört"

    Man muss sie halt entsprechend und sinnvoll beschäftigen. Entdeckungs- und expansionsfreudigen Welpen und Junghunden wird nun mal schnell langweilig.

  8. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Hm, bevor ich anfange etwas falsch zu verstehen, vielleicht noch ein kurzes Posting, um mich zu verstehen:

    Mir persönlich ging es darum aufzuzeigen, dass es sein KANN, dass ein Welpi eine anstrengende Katastrophe ist, nicht dass er es MUSS!!


    Ist doch wie bei Kindern, eins so, das andere wieder ganz anders.


    Ich gehe jetzt mal von aus, dass wir einander nicht irgendwie provozieren wollen, mein Posting bezog sich auf meine persönlichen Erfahrungen, die ich eben mit Anfang 20 machte mit Hund und in einer studienähnlichen Ausbildung, mit den Bedürfnissen, die ich hatte und an die ich mich noch sehr gut erinnern kann...

    Ich kenne Dutzende von braven Traumwelpen, die sich zu Traumhunden entwickelt haben, selbst der Wurf aus dem meine Madame stammt, hatte sich hälftig aufgeteilt in superfriedlich und lieb und zerstörungswütig und lieb...

    Klar ist das nicht die Masse (wobei sich auch viele nicht trauen das zu erzählen, sollte Püppie nicht gleich superbrav sein), aber es kann sein. Bezogen auf das Eingangsposting finde ich es wichtig, ALLE Möglichkeiten aufzuzählen, dann weiß man auch, was eventuell auf einen zukommen kann.

    Gruß
    Estrella

  9. User Info Menu

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Ich möchte hier nur mal wieder wiederholen:
    es gibt übrigens auch hunderte (tausende?) Welpen aus Tierheimen oder von Pflegestellen, häufig sind auch mindestens die Muttertiere dazu bekannt ...

    Oft sind das "natürlich" Mischlinge mit unbekanntem Vater, aber durchaus nicht immer.
    Tierheimwelpen und -junghunde

    lg lenita
    Geändert von lenita (04.09.2006 um 17:17 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Lasst Euch von ein alten Frau gesagt sein, es gibt keine Garantie für einen einfachen oder schwierigen Welpen , das gleiche gilt für einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim. Ich hatte in meinem schon etwas längeren Leben *Beides* und das mehrmals.
    Bis heute könnte ich nicht sagen, was einfacher, besser, schöner usw. war. Jedes Tier war für mich einzigartig und unvergesslich.Es ist wunderschön einen Welpen aufwachsen zu sehen, wie mein letztes, jetziges Hundemonster, den ich nach langem Suchen aus einer perfekten liebevollen Zucht geholt habe. Leilah ist mit Respekt zu sagen, der schwierigste Hund , den ich je hatte. Meine Tierheimbernhardinerin war nur einige Wochen extrem schwierig, dann eine Traumhündin, Hovihündin Chanum,vom Welpenalter bis zum Sterbetag einfach nur lieb, TierheimMischling Berno war sein lebenlang ein lieber,großer Gauner.
    Das ist alles nicht vorauszusehen.
    Allerdings habe ich bei meinen Welpen nie ein Chaos, bis auf die anfängliche Pinkelei, erlebt.Das etwas kaputt geht empfinde ich in dieser Zeit als normal und wenn übermäßig viel dran glauben muss, fehlt die Beschäftigung. So einfach ist das!
    Beides hat seine Vorteile und Schattenseiten und ich habe mir auch erlaubt Hund oder Katze mal nach ihrer Rasse beim Züchter auszusuchen, als ich in den Tierheimen keinen Erfolg hatte.
    LG
    semi
    Time is just memory
    Mixed with desire

    Tom Waits

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