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  1. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    ich habe noch nie gehört, dass die prägung mit 8 wochen abgeschlossen ist. 12 allerdings schon - und dann habe ich 4 wochen gehabt, die ich jule selber prägen kann.

    ich sehe das mit den züchtern aber anders. schwarze schafe gibt es überall. im tierschutz und auch bei züchtern. aber, ich hatte auch das glück bei meiner suche eine züchterin kennen zu lernen, die dies eindeutig aus liebe zu den tieren tut. die mit sicherheit nicht viel daran verdient. die kosten die ein züchter hat, der sich nach einer vdh-zuchtordnung richtet sind nämlich nicht ohne. die zeit, die er damit verbringen muss, sich um die welpen zu kümmern ist da nicht mal eingerechnet. und selbst wenn es da nur um grundversorgung geht, wie ta, futter, sauber halten etc. jule hatte 11 geschwister - die menschen, die die die ersten wochen hatten, hatten wirklich zu tun.

    ich sehe es aber auch so, dass es da einfach kein falsch oder richtig gibt. ich finde es toll, wenn jemand sich einen hund aus dem th holt, der auch noch älter ist. ich hätte das getan, wenn es gepasst hätte. hat es aber nicht. und so zog ein welpe ein. hätte ich mich in eine bestimmte rasse verliebt, dann hätte ich entweder einen züchter gesucht oder aber bei den rassespezifischen notorgas geschaut. je nachdem, ob es dort einen hund gegeben hätte mit dem ich glücklich werde und der auch mit meinen bedingungen glücklich wird. ich habe aber auch für jeden verständnis, der sagt: ich möchte einen welpen der und der rasse.

  2. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Ich muss sagen, ich habe noch nie einen Hund vom Züchter gekauft und werde das auch nie tun. Überzeugter Mischlingsfan

    Meine Hund waren eher immer "unfälle" eines Privathaushalts oder es waren erwachsene TH Hunde. Aber Ich kann es auch akzeptieren wenn sich jemand einen Hund vom Züchter kauft. Ich denke nicht, dass man da so vehement dagegen reden muss. Bei jedem hund kann man Pech haben, ein TH Hund ist nicht zwangsläufig ein Allheilmittel.
    Nice

  3. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Die Prägephase beim Hund dauert bis zur 16. Woche, obwohl der Übergang in die Sozialisierungsphase fließend ist.
    Ich würde daher einen Welpen am liebsten gar nicht vor der 12. Woche übernehmen und auch als Züchter würde ich einen Welpen nicht vor der 12. Woche abgeben. Denn die wenigsten Halter bieten dem Welpen, was er in diesem sensiblen Zeitraum am Nötigsten braucht, nämlich den Umgang mit Artgenossen, der durch Kontakt mit Geschwistern wenigstens in einem gewissen Umfang gegeben ist. "Kontrolliert" und "beobachtet" von der Hündin.

    So gesehen kann man sowohl einen Welpen auf vielfältige Weise "versauen", wie man einen auf vielfältige Weise "versauten" Hund aus dem Tierheim bekommen kann. Die meisten Hunde im Berliner TH beispielsweise sind Abgabehunde (weil der Besitzer nicht zurecht kam, sprich, der Hund hat eine mangelhafte bis gar keine Erziehung), stammen aus Beschlagnahmungen wegen schlechter Haltung (sprich, der Hund hat eine mangelhafte bis gar keine Erziehung), sind Fundtiere (Erziehung ohnehin fraglich). Die wenigsten sind dort, weil Herrchen verstarb oder sie Opfer von Scheidungen etc. wurden. Dann darf man auch nicht vergessen, dass die Einzelhaft in den meisten Tierheimen Hunde nachhaltig verstören kann. Auch das ist nicht einfach für einen ungeübten Halter. Viele Hunde, die ich nachkontrollieren sollte, wurden wieder abgeben, weil die Halter nicht mit ihnen zurecht kamen, oft auch, weil der Halter sich das alles ganz anders vorgestellt hatte. Was ich erstens auf mangelnden Sachverstand und zu wenig Geduld des Halters und zweitens auf ungenügende Erziehung des Hundes zurückführe.

    Allerdings ist es erheblich leichter, mit einem Hund zu leben, dessen Macken man selber anerzogen hat (sie fallen dann nämlich gar nicht auf ), als mit einem Hund zu leben, dessen Macken schon anerzogen wurden. Bei den wenigsten Haltern, die sich einen Hund aus dem Tierheim holen, setze ich genügend Sachverstand voraus, wie beispielsweise bei dir Natalie. Deshalb ist es von deiner Warte aus wahrscheinlich auch einfach zu sagen, in einem Tierheim gäbe es zum großen Teil nur Hunde, die gut erzogen, gut sozialisiert und unproblematisch sind. Warum sitzen sie dann in Tierheimen?

    Bim

    http://www.tierschutz-berlin.de/main/leitseite.htm

    auf "Tiervermittlung" gehen und "weitere Hunde" anklicken. Fast jeder davon ist auf seine Art "problematisch".
    Geändert von Inaktiver User (14.09.2006 um 14:27 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Allerdings ist es erheblich leichter, mit einem Hund zu leben, dessen Macken man selber anerzogen hat (sie fallen dann nämlich gar nicht auf ), als mit einem Hund zu leben, dessen Macken schon anerzogen wurden. Bei den wenigsten Haltern, die sich einen Hund aus dem Tierheim holen, setze ich genügend Sachverstand voraus, wie beispielsweise bei dir Natalie. Deshalb ist es von deiner Warte aus wahrscheinlich auch einfach zu sagen, in einem Tierheim gäbe es zum großen Teil nur Hunde, die gut erzogen, gut sozialisiert und unproblematisch sind. Warum sitzen sie dann in Tierheimen?
    Bim,

    das ist das, was ich meine, was aber bei murmeltier nur ein auslöst.

    Es gibt kein richtig oder falsch im Sinne von : Welpe/Züchter falsch, Tierheimhund richtig, sondern nur richtig oder falsch für den Einzelfall.

    Einen Nothund zu nehmen will IMMER gut überlegt sein, und, ich schreibe es nochmals, es nützt keinem Tier und auch keinem prospektiven Hundemensch, wenn die TH - Tiere verbal "veredelt" dargestellt werden. Bei einem Hund, der z.B. aus Spanien importiert wird, weil das Hundeelend dort eklatant ist, WEISS niemand, was der erlebt hat auf der Strasse, entsprechend kann es grosse Überraschungen geben. Das muss man Menschen, die so ein Tier "aus Mitleid" aufnehmen, deutlich KLAR machen, und zwar auf die Gefahr hin, dass sie dann Abstand nehmen.

    Tierschützer sind nicht unbedingt die "edlen" Menschen, für die sie sich halten. Ihre einseitige Betrachtung in Sachen Verantwortung kann auch zu einer Vermehrung von Elend führen. Ihnen ist oft nicht klar zu machen, dass sie durch Importe beispielsweise zwar dem Tier, das sie retten, aus der Patsche helfen, gleichzeitig aber das Elend im Kernland forcieren. Denn wenn wir Deutschen, wenn Ösis und Schweizer ja so grosszügig bereit sind, das, was in Spanien oder Polen simpel als Müll betrachtet wird zu entsorgen, entsteht dort natürlich auch kein Druck, Gesetze zu verändern und Tierschutz auch von staatlicher Seite und über Strafen aktiv zu betreiben. Der "Müll" verschwindet ja aus dem staatlichen Blickfeld, andere übernehmen die Verantwortung.

    Verantwortung zu delegieren und projizieren, indem ich beispielsweise auf die "doofen" Züchter schimpfe, die dafür sorgen, dass Hunde in Tierheimen sitzen bleiben, ist für mich einfach viel zu "kurz" gedacht, Motto: Tellerrand - was ist das?!

    Als Käufer habe ich in einem Markt duchaus Macht, und wenn ich verantwortungsbewusst handle, kaufe ich nicht bei Vermehrern, oder, anders ausgedrückt: Da, wo Vermehrer keinen Markt finden, hört diese Produktion auf. Statt also nur auf Zücher zu schimpfen, wären weitere Massnahmen, Welpeninteressenten aufzuklären, statt sie zu verdammen. Ich erlebe immer wieder in Foren, dass Menschen einen Welpen zuhause haben, aber NULL Ahnung von Hundeentwicklung, Hundeerziehung - natürlich haben die sich nicht die Mühe gemacht, nach guten Züchtern zu suchen, und natürlich haben die Vermehrer, bei denen sie gekauft haben, diese Menschen eben nicht sorgfältig ausgesucht. Die Ursache dafür ist meines Erachtens aber in erster Linie UNWISSENHEIT, die auf der einen Seite nicht böse motiviert ist, von der anderen Seite aber schamlos ausgenutzt wird.

    JEDER trägt für seinen part Verantwortung, und ich fände es sinnvoll, dafür eine Bewusstsein zu wecken. Indem ich verdamme erreiche ich gar nichts - weder Züchter, noch Rassen, noch Vermehrer, noch Tierelend werden dadurch verschwinden.

    Grüssle
    Seawasp

  5. User Info Menu

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Hunde in der Beschreibung zu "veredeln" - davon halte ich auch gar nix, seawasp! Das ist aber etwas, was meiner Erfahrung nach auch kaum gemacht wird!!! Lass doch mal diese Unterstellungen... Da wird mir echt übel...

    Was nun deine Frage, Bim, angeht, warum die dann im TH sitzen, wenn es doch alles so großartige Hunde sind. Das hatte ich bereits in2 Beiträgen erklärt. Ich kenne das TH Berlin nicht, aber die TH und Orgas, die ICH kenne, haben NICHT hauptsächlich Problemtiere!
    Sie haben - wie ich bereits schrieb - eben DOCH überwiegend Hunde, die wegen Geldmangel, Scheidung, Umzug, Nachwuchs oder ganz oft - ALLERGIE (oft auch des neues Kindes) abgegeben wurden! Das alles lässt in keiner Weise Rückschluss auf den Hund zu, oder?
    Ja, gerade bei den Rassen, die ich so liebe, sind aber auch sehr oft beschlagnahmungen daruner - meine beiden auch! Auch das sagt aber erstmal noch GAR NICHTS über die Hunde aus, denn die MEISTEN dieser Beschlagnamhungen finden (bei diesen Rassen) widerum NICHT wegen schlechter Haltung, sondern wegen Verstößes gegen die Hundeverordnungen statt, d.h. weil z.B. eine Hündin gedeckt wurde und man nicht der Pflicht nachkam, sie sofort ausräumen/abspritzen zu lassen oder weil man seinen Hund wiederholt ohne Maulkorb- und Leine führt oder einfach, weil man ihn nicht als die Rasse deklarierte, die er ist (Boxer-Mix o.ä., z.B. weil man die "Kampfhundsteuer" nicht aufbringen kann, wird man erwischt ist der Hund weg). Auch das alles, lässt KEINERLEI Rückschluss auf den Hund und sein Verhalten zu, oder?

    So war es z.B. bei Shiwa und bei ETLICHEN anderen Hunden, die ich so kenne.

    Was nun die unerzogenen TH-Hunde angeht, ja sicher das gibt es öfter. Ich sehe da jedoch kein Problem. Warum ist es denn einfacher einen Welpen zu erziehen als einen erwachsenen Hund? Ich empfinde das GENAU umgekehrt...
    Als Shiwa zu uns kam, konnte sie NICHTS. Kein Sitz, kein Platz, kein Aus, Von bei Fuß gar nicht zu reden und bleib war absolut unmöglich. Man sagte Sitz und der Hund guckten einen an, als hätte man "Gurke" gesagt... Da war gar nichts... UND? Ist doch bei einem Welpen auch nicht und imerhin war Shiwa zumindest schonmal stubenrein. Das Aus lernte sie am ersten Tag inneralb einer Stunde, auch Sitz und Platz lernte sie bereits am ersten Tag. An Fuß und Bleib arbeiteten wir etwas länger, aber ich vermute nicht so lange, wie es bei einem Welpen gedauert hätte. Und wenn ich mir ansehe, wie viele Hunde, die von Welpe an bei den Besitzernw aren, all das bis heute nicht können, kann es ja nicht so einfach sein, denen das beizubringen. Und Bim, die meisten Hund, die im TH-Berlin sitzen, weil die Halter nicht mit ihnen zurecht kommen (sie also unerzogen sind), werden vorher von Welpe an bei den Halter gewesen sein, oder? Was sagt uns das? ;-)

    Jenseits der Erziehung gibt es aber weit wichtiges bei Hunden, denn Erziehung kann man ausbügeln, in JEDEM Alter. Und obwohl Shiwa ganz offensichtlich niemals ein Kommando gelernt hat, war sie exzellent sozialisiert. Sie wuchs mit Katzen und Kleinkindern zusammen auf, ist verträglich mit Artgenossen usw. DAS ist doch viel wichtiger und von solchen Hunden kenne ich im Tierheim eben wirklich nicht wenige...

    Meine Meinung bleibt bestehen - wer nicht genug sachverstand hat, sich an einen erwachsenen Tierheimhund zu wagen (wenn er sich nicht grad einen wirklich traumatisieten Fall aussucht, aber da wird man ja auch beraten und ich habe nie gesagt, dass JEDER TH Hund für Anfänger geeignet ist!), soll ERST RECHT die Finger von einem Welpen lassen!
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  6. User Info Menu

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Um mal konkret zu werden: Von Angel und Lady, den beiden Staff-Hündinnen, die aus Familien mit 4 und 6 Kindern kamen und wegen Geldmangel (Jobverlust) abgegeben wurden, erzählte ich schon.

    Aktuell suchen, z.B.:

    Churchill:
    Churchill - ein VDH-Rüde, mit mehrfach platziertem V und gutem Gehorsam. Ein sehr liebenswerter, angenehmer Zeitgenosse. Dieser nette Kerl ist zu Jedermann freundlich und aufgeschlossen, zeigt sich sozial sicher. Churchill ist für sein Alter sehr beweglich, spielt gern und bleibt täglich bis zu 7 Stunden allein zu Haus. Mit anderen Hunden verträgt er sich gut. Churchill kommt mit Kindern prima klar.
    Abgabe wegen Umzug. Die Halterin wollte den netten kleinen Kerl bereits einschläfern. Er befindet sich in Niedersachsen.

    Max:
    Dieser nette kleine Kerl ist sehr sozial verträglich und hat ein total unkompliziertes Wesen. Mit Kindern kommt er prima klar und bleibt täglich einige Stunden allein zu Haus. Max hat eine sehr gute Sozialisierung genossen.
    Den hessischen Wesenstest hat er bestanden.

    Oskar:
    Oskar ist ein gutmütiger Familienhund, der das Zusammenleben mit Kindern gut kennt. Er bleibt täglich einige Stunden allein zu Hause und ist sehr freundlich zu Jedermann. Für sein Alter ist der nette Oskar noch recht vital. Er sollte als Einzelhund gehalten werden.
    Privatabgabe wegen Allergie des Kindes.

    Nixe:
    Nixe - eine kastrierte Miniatur Bullterrier Hündin - reinrassig (VDH - brindle diamonds fedora) black brindle mit weißer Brust. Sie ist eine sehr schöne, kompakte Hündin mit kräftigem Kopf. Ein lustiges Wesen mit mittlerem Temperament zeichnet diesen Hund aus. Nixe könnte prima als Zweithund zu einem Rüden vermittelt werden. Auch mit dem Alleinbleiben (täglich bis zu 5 Stunden) hat sie keinerlei Probleme. Nixe hat eine Augenerkrankung (Glaukom), sowie verstopfte Tränenkanäle und muß dauerhaft in Therapie bei einem guten Augenheilkundler bleiben.
    Nixe ist eine Scheidungswaise.

    Rudi:
    Er ist ein aufgeschlossenes und fröhliches Kerlchen, stets vital. Er spielt gerne mit dem Ball, ist ein begeisterter Schwimmer und der ideale Hund für ebenso unternehmungslustige Menschen. Im Haus verhält er sich ruhig, genießt sein Plätzchen auf dem Sofa und bleibt täglich bis zu 7 Stunden allein. Rudi könnte in ein Zuhause mit Kindern ab ca. 7 Jahren platziert werden. Vermittlung als Einzelhund.
    Abgabetier aus beruflichen Gründen. Rudi befindet sich in Baden-Württemberg.

    Simon:
    Der junge Simon ist ein Hund mit einem besonders herausragendem Wesen. Er ist sehr aufgeschlossen und angenehm, sowie mit allen Hunden verträglich. In der belebten Umwelt zeigt er sich stets sozial sicher, ruhig und angenehm. Simon ist überhaupt nicht aufgeregt, dennoch spielt er freudig und hat einen guten Grundgehorsam. Er bleibt täglich einige Stunden allein zu Hause und ist ausgesprochen anhänglich.
    Simon ist kastriert. Er befindet sich in Niedersachsen. Der nette Rüde wurde ausgesetzt.

    Teddy:
    Teddy ist ein kastrierter Staffordshire Rüde mit einem guten Grundgehorsam. Er schließt sich seinen Menschen sehr gut an und bleibt nach Eingewöhnung einige Stunden allein. Teddy sollte als Einzelhund gehalten werden.
    Teddy befindet sich im Ruhrgebiet. Abgabehund aus gesundheitlichen Gründen des Halters.

    Toni:
    Toni ist ein, dem Alter entsprechend, temperamentvoller Bullterrier-Rüde, der sehr gerne spielt und sich bewegt. Er ist ein aufgeschlossenes Kerlchen, sehr leichtführig und sensibel. Nach einer gewissen Eingewöhnung bleibt Toni bis zu 4 Stunden allein. Mit Katzen verträgt er sich prima und ist freundlich zu Kindern.
    Abgabetier aufgrund finanzieller Probleme des Halters.

    Lady
    Fressen ist Ladys absolute Leidenschaft - leider sieht man das auch, denn sie wiegt 39 kg. Also ist erst einmal Abnehmen angesagt!!! Sie ist geimpft, entwurmt und im Besitz des Berliner Wesenstests. Lady mag Wasser und liebt Kinder über alles, da sie mit ihnen aufgewachsen ist. Auto-, Bus und Bahnfahren kennt sie, auch bleibt Lady einige Stunden täglich allein zu Haus. Gerne begleitet sie ihre Besitzer auf ausgedehnten Spaziergängen und spielt dabei gerne mit Bällchen oder Stöckchen.
    Lady sucht dringend ein neues Einzelplätzchen, da ihre Halter auswandern. Sie befindet sich in Berlin.

    Mandy
    Die 8jährige Mandy ist eine selbstbewusste, freundliche Hündin. Sie ist jederzeit zu einem Spielchen mit Hunden bereit. Mandy ist sehr anhänglich und ist freundlich zu Kindern. Des Weiteren ist sie es gewohnt, täglich bis zu 7 Stunden allein zu bleiben.
    Sie befindet sich in NRW. Abgabegrund: finanzielle Probleme des Halters.

    Und ohne jetzt noch 20 Beschreibungen von tollen Hunden einzustellen, nur noch kurz folgende Auszüge:

    ... "Jerry wurde unüberlegt als Welpe angeschafft und bereits weniger Zeit später, hatte man keine Zeit mehr für den kleinen Wirbelwind."

    ... "Sandy, Abgabegrund: Trennung der Familie."

    ... "Brindle: Abgabetier aus Zeitmangel"

    ... "Arco: Leider hat der Vermieter seines ehemaligen Besitzers die Haltung eines so genannten Kampfhundes verboten."

    ... "Moritz: Abgabetier aus Zeitmangel des Halters."

    ... "Kira und Attila: Abgabetier, wegen Umzug der Halter"

    ... "Coco: Abgabegrund ist Ärger mit der Hausverwaltung."

    ... "Erna verlor ihr Heim wegen Zeitmangel."

    ...

    Nur mal so am Rande...


    Und diese Orga kenn ich persönlich, wenn dort ein Hund auch nur das geringste Problem hat (und sei es nur, dass er an erfahre Leute vermittelt werden sollte, weil er eine souveräne Führung braucht oder dass er vor bestimmten Situationen Angst hat oder dass er noch Erziehung benötigt), wird es da ausdrücklich erwähnt! Denn natürlich gibt es auch solche Fälle dort und da ist man bei der Vermittlung sehr verantwortungsvoll und sorgsam. Uns wurden dort von mehreren Hunden abgeraten, als wir einen Zweithund suchten, eben wegen der Katzen - nun hat ja nicht jeder, der einen Hund sucht Katzen... Also nix mit hauptsache vermittelt...

    LG

    Natalie

    Sollte sich jemand für einen der oben beschriebenden Hunde interessieren oder weitere Fragen haben, PN an mich oder hie nachfragen. Ich stelle dann Kontakt her. Es sind größtenteils, aber nicht immer Listenhunde.
    Geändert von murmeltier (14.09.2006 um 16:57 Uhr)
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  7. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Glaubst du, Natalie, die Leute geben ihre Hunde ab und sagen "ich komm mit dem nicht klar, er geht mir auf die Nerven"?. Und was glaubst du, wie gut Hunde erzogen sind, die aus Zeitmangel abgegeben werden?

    Ich glaube allerdings, dass viele "Listenhunde" abgegeben werden, weil die Halter Schwierigkeiten mit Vermieter/Nachbarn/Hausverwaltung bekommen haben.

    Ich denke die meisten, die einen Hund abgeben, werden eine passende Ausrede parat haben. Nachprüfen kann es doch keiner. "Allergie" ist die beliebteste davon. Und solche ehemaligen Halter KÖNNEN sich mE gar nicht um eine adäquate Erziehung gekümmtert haben. Der Hund war einfach lästig oder nicht mehr interessant. Ergo ist der Hund mangelhaft oder gar nicht erzogen (was nichts über das Wesen an und für sich aussagt), wird er ins Tierheim abgeschoben. Und mal ehrlich, welches Tierheim sagt frank und frei: "Mopsi ist total unerzogen, er bleibt nicht alleine, mag keine Katzen, auf Rüden geht er los und er mag keine Kinder". Statt dessen wird geschrieben "Mopsi braucht noch Erziehung, muss viel kuscheln, mit Katzen kommt er nicht klar, er mag keine Rüden und sollte in einen Haushalt ohne Kinder." Auch Tierheime "preisen" ihre "Waren" an.

    Ich finde es ziemlich hartnäckig und auch ein wenig fahrlässig von dir zu behaupten, in Tierheimen befänden großteils nur wohl erzogene und "unproblematische" Hunde. Ja, mit Sicherheit findet man diese dort AUCH. Das "unproblematisch" deshalb in Anführungszeichen, weil für mich in erster Linie der vorherige Halter verantwortlich für das Verhlaten des Tieres ist und nicht das Tier. Sehr viel glaubwürdiger wärest du, wenn du betonen würdest, dass es eine große Verantwortung ist, ein Tier aus einem Tierheim zu nehmen, von dem man manchmal noch nicht mal etwas über die Vergangenheit aussagen kann. "Abgabe wegen Zeitmangel", "Abgabe wegen Umzug", "Abgabe wegen Allergie". Bitte, was sagt das über den Hund aus, bzw. über die Erfahrungen, die er gemacht hat?

    Die Aussage meines Posts hast du außerem leider anscheinend nicht ganz erfasst.

    weiter:
    Jenseits der Erziehung gibt es aber weit wichtiges bei Hunden, denn Erziehung kann man ausbügeln, in JEDEM Alter
    Damit liegst du leider komplett daneben, Natalie. Hier glauben machen zu wollen, dass man jedes gestörte (Erziehungs)Verhalten (jenseits der "Norm") eines Hundes regulieren kann, entspricht leider nicht der Wahrheit.

    Man kann sich in vielen Fällen damit arrangieren, d.h. aber noch nicht, dass die "Fehler" ausgebügelt" sind.

    Meine Meinung bleibt bestehen - wer nicht genug sachverstand hat, sich an einen erwachsenen Tierheimhund zu wagen (wenn er sich nicht grad einen wirklich traumatisieten Fall aussucht, aber da wird man ja auch beraten und ich habe nie gesagt, dass JEDER TH Hund für Anfänger geeignet ist!), soll ERST RECHT die Finger von einem Welpen lassen!
    Du legst die Messlatte ziemlich hoch und widersprichst dir im Grunde selber.
    Denn wenn du sagst, dass man Erziehungsfehler bei Hunden aus dem Tierheim ausbügeln kann, warum kann man dann nicht Erziehungsfehler bei Welpen ausbügeln?

    Voraussetzung für beides ist sowieso, dass man sich keinen Hund unüberlegt und ohne sich wenigstens Grundkenntnisse über das Wesen und Verhalten eines Hundes angeeignet zu haben, einen Hund halten sollte. Darüber sind wir uns aber einig, oder?

    PS: ich persönlich würde auch lieber einen kaukasischen Stachelbeerschnauzer aus einem TH oder einer Organisation "....in-Not" nehmen, oder einen Welpen aus einer wilden Hundeehe, als einen beim Züchter zu kaufen.
    Geändert von Inaktiver User (14.09.2006 um 19:08 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Etwas ot, Seawasp, aber ich wollte Dir unbedingt noch darauf antworten:

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und fürwahr - ich liebe ihn sehr
    Das setze ich vorraus! Und das war aber nicht meine Frage, sondern ob Du in ihn verliebt bist. Aber das ist wohl eher rhetorisch zu sehen, denn ich kann mir keinen deutschen Satz vorstellen, wo man mehr Superlative findet, was die körperliche Präsenz eines Hundes angeht als hier:

    wenn daraus so ein Trumm wird wie mein Dicker, der mit 75cm Schulterhöhe und über 50kg geballter Muskelkraft nun wahrlich ein imposantes Exemplar seiner Gattung ist.
    Ich dachte nur, hoffentlich sind bei den 50 Kilo auch ein bisschen Platz für Ohren, Krallen, Fell und Organe.

    *wechlach*
    Über Dich? Über mich? Ich dachte, Du hättest die Souveränität zu sagen: ja, ich bin tatsächlich stolz auf dieses Kraftpaket und liebe es zu sehen, wenn seine Muskeln spielen...ist ja schön, oder? Wenn das nicht alles ist.

    Ich gehe jeden Tag hocherhobenen Hauptes in den Wald und hoffe, dass mich jemand sieht und bewundert.
    Schade, dass Du mit einem Hund, der seiner Bestimmung nach im Rudel Löwen und ähnliches hetzen sollte, also im Rudel lebt, alleine durch den Wald führst. Hoffentlich darf er ab und zu mit Artgenossen spielen?

    Nichts für ungut, Seawasp, so ein unverhohlener Besitzerstolz auch im Zusammenhang mit dem Statement, dass Dein Liebster keinen Nothund, sondern einen Neuen (Jungfräulichen) Hund wünscht, reizt mich. Aber ich wünsche Dir mit Deinen RR's alles Gute. Und da meine ich auch so. Ist bestimmt ein toller Kerl und wenn er/sie es guthaben bei Euch ist es gut.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
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    Kari Bremnes

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    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein, Lukulla, das stimmt so einfach nicht.
    Danke für den Widerspruch. Sehe aber ehrlich gesagt keinen, denn ich sage, die Prägung auf den Menschen findet in der 3-5 Woche (oder so) statt und ist mit 12 Wochen abgeschlossen.

    Danach kannst Du dem Hund trotzdem noch versauen, oder ihn weiter gute Erfahrungen machen lassen, wie das bei Euch der Fall ist.

    @Bim

    Die Prägephase beim Hund dauert bis zur 16. Woche, obwohl der Übergang in die Sozialisierungphase fließend ist.
    Ich würde daher einen Welpen am liebsten gar nicht vor der 12. Woche übernehmen und auch als Züchter würde ich einen Welpen nicht vor der 12. Woche abgeben.
    Erst in der 12. Woche abgeben ist vernünftig. Gibt es einen Link für die 16. Woche?

    Natürlich sind Hunde im TH auch gestört, schwerst gestört, vor allem deren Prägung nicht optimal lief und die weitere Lebenserfahrung evtl. auch nicht.

    Meine Kritik richtet sich gegen die Geschäftemacherei der Züchter - und daran ändert leider auch nichts, wenn Basine oder ein Mensch hier im Forum gute Erfahrungen gemacht hat, auch dieser Züchter wollte Geld und keine lieben Worte für den Hund - die überwiegende Mehrzahl züchtet um Geld zu verdienen.
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  10. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Lukulla,
    weiß nicht, ob es links dazu gibt (Prägephase). Google doch mal

    auf die Schnelle habe ich diese gefunden; beim zweiten geht Konrad Lorenz von einer Prägephase bis zur 12. Woche aus, während Trumler ihm "widerspricht", indem er bereits ab der 8. Woche von der Sozialisierungsphase spricht.

    http://www.kittenkauf.info/praegung/..._-_welpen.html

    http://www.hundezeitung.de/hundekunde/abschnitt.html
    Der Übergang ist wie gesagt fließend und ich denke auch immer abhängig vom Individuum. Ich finde pauschale Aussagen "bis zur 8. bzw 12. Woche, dann..." nicht so gut.

    LG
    Bim
    Geändert von Inaktiver User (14.09.2006 um 21:37 Uhr)

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